Readability begibt sich auf Konfrontationskurs mit Instapaper
Readability strukturiert um: Das notwendige Online-Benutzerkonto ist ab sofort gratis und erfährt durch eine (eingereichte aber noch nicht zugelassene) iOS-App zukünftig Unterstützung. Der Instapaper-Konkurrent sorgte zum Jahresbeginn für Schlagzeilen, weil Cupertino die von Marco Arment entwickelte iPhone- und iPad-App (aufgrund der ‘In-App‘-Bestimmungen) ablehnte.
Die Popularität von ‘Read it Later‘-Diensten, zu der auch Apple mit seiner neuen iOS-5-’Leseliste‘ beiträgt, zog erst in den letzten ein bis zwei Jahren rasant an. Über Twitter, Facebook und Co. bekommen wir täglich hunderte von Online-Inhalten um die Ohren gehauen. Jeder ‘verteilt’, aber nur wenige Dienste kümmern sich um Mechanismen zur Bewältigung dieser Medienflut.
Das verbleibende Potenzial scheint enorm. Insbesondere weil Medienproduzenten mit verstümmelten RSS-Feeds, werbeüberlasteten Online-Auftritten und in Apps eingesperrten Artikeln konstant Feuer auf die lodernde Glut gießen.
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Christoph Seufert
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