[cydia] LockInfo – Benachrichtigungen für den Standby-Screen

von alex olma | 24 August 2010 | 10:27 Uhr

DirektLockInfo*

Peu à Peu bessert Apple mit seinen iOS-Updates Funktionalität nach, die sich bislang nur durch die Datenbahnen im Jailbreak-Dasein gebissen hat. Eines der letzten, noch nicht bekämpften Schlachtfelder findet sich in der Sektion ‘Benachrichtigungen’. Obwohl es sich darüber streiten lässt, wie hoch der Mehrwert von den ‘Kennzeichen’, ‘Tönen’ oder ‘Meldungen’ ist, der ‘Sperrbildschirm’ mit seiner Urzeit-Anzeige und dem ‘Entriegeln’-Schalter strotzt ohne Frage von Informationsleere.

LockInfo widmet sich als $5 US-Dollar-Anwendung diesem Thema und füttert den einsamen Display-Raum mit Hinweisen über verpasste Anrufe, Voicemail-Nachrichten, eintreffende E-Mails oder anstehende Kalender-Ereignisse. Per Plugin-Architektur können Wetter-Auskünfte, RSS-Feeds, Things- und OmniFocus-Aufgaben oder Twitter-Neuigkeiten nachgerüstet werden. Das komplette System lässt sich bis in die Haarwurzel individualisieren. Damit können beispielsweise Push-Popups im Standby-Bildschirm unterdrückt werden, bleiben jedoch bei der eigentlichen iPhone-Benutzung unangetastet.

LockInfo ist kein Kind junger Tage mehr, durchlief eine lange (kostenlose) Beta-Phase und besitzt mittlerweile genügend Cupertino-Anregungenspotenzial.

* Alle selbstproduzierten Videos gibt es neben der oben eingebundenen HD-Version auch ‘iPhone-kompatibel’ in unserem Podcast-Feed, den ihr beispielsweise über iTunes oder einem anderen Multimedia-Verwaltungsprogramm eurer Wahl abonnieren könnt.
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iPhone-Jailbreak keine Urheberrechtsverletzung mehr

von alex olma | 28 Juli 2010 | 13:43 Uhr

Seit Beginn dieser Woche ist ein iPhone-Jailbreak in den USA keine Urheberrechtsverletzung mehr. Der amerikanische ‘Library of Congress‘ stellte den vollständigen Dateizugriff sowie Mobilfunkanbieter-Unlock für die private, nichtkommerzielle Nutzung auf dem Apple-Telefon unter die “Fair-Use”-Klausel des Digital Millennium Copyright Act.

Unter die periodisch überprüfte Regelung des 1998 beschlossenen Gesetzes fällt in diesem Jahr, neben dem Umgehen der digitalen Rechteverwaltung für DVDs, Videospiele und E-Books, auch das iPhone. Die US-Bürgerrechtler der Electronic Frontier Foundation bemühen sich seit mehreren Jahren um diese Gesetzes-Erweiterungen. Wie bereits in der Vergangenheit praktiziert, verharrt Apple weiter auf dem Standpunkt, dass die Aufhebung der Zugriffsbeschränkung das Gerät “instabil und unzuverlässig machen” und “zu einem Garantieverlust führen können“. Zu bemerken bleibt: Von einer uneingeschränkten Legalisierung kann keine Rede sein.

jailbreak.jpg

Gravierende Änderungen für die alltägliche Praxis sind jedoch ohnehin nicht zu erwarten. Cupertino hat keinerlei Verpflichtung, die Jailbreak-Methoden zu unterstützen. Ganz im Gegenteil: Im ‘Katz-und-Maus’-Spiel, wie es Steve Jobs einmal so schön betitelte, wird sich Apple weiterhin kontinuierlich darum bemühen, die für den Jailbreak ausgenutzten Schwachstellen, auszubessern.

Die neuen Regelungen sind unzweideutig begrüßenswert, schon alleine um die rechtliche Grauzone zwischen Praxis und Theorie zu definieren. Nichtsdestotrotz: Mit den neuen iOS-4-Hintergrundprozessen und der Anpassbarkeit des Designs inklusive Programm-Ordnern, fliehen die guten Argumente für einen Jailbreak wie Fliegen vor der Fliegenklatsche. Zumindest ist dies meine ganz persönliche Erfahrung. Mit der Einsparung von ‘Backgrounder’ oder ‘Winterboard’ bleibt (für mich) lediglich die Cydia-Software ‘DisplayOut‘ von Interesse, welche ich für die Erstellung von Anwendungs-Videos (am iPad) benutze. Das direkte Abgreifen der bewegten Bildschirminhalte vermittelte zum Teil einen besseren Eindruck des Programms, als das reine Abfilmen des Bildschirms.

Bedauerlicherweise rückt immer wieder die Diskussion sowie dessen praktische Anwendung – in unbekanntem Ausmaß – um das immaterielle Erschleichen von Software – in den Jailbreak-Zusammenhang. Unrühmlich schmückte sich ‘Cult of Mac‘ am gestrigen Dienstag mit einer entsprechenden Anleitungen, wie man App-Store-Entwicklern ihre Einkünfte mopst.

Welche Entwicklungsrichtung die Jailbreak-Szene in den nächsten Jahren einschlägt, wenn das Apple-Telefon auch in den USA und Deutschland bei mehreren Mobilfunk-Anbietern verfügbar wäre, bleibt abzuwarten. Die ‘Sim-Sperre’ ist sicherlich ein häufiger Grund für die Dateisystem-Frickelei sowie Motivations-Antrieb zum Aufspüren von digitalen Schlupflöchern.

Ungeachtet dessen sei auch an dieser Stelle noch einmal angemerkt, dass das Apple-Telefon ohne die fleißigen Bemühungen der inoffiziellen Entwicklerteams sicherlich nicht dort wäre, wo es heutzutage ist. Kleine Softwarekonzepte zu “Copy-and-Paste“, “Ordnern” oder “Multitasking“, die über Cydia und Co. Verbreitung erlangten, beeinflussten die daran anschließende Apple-Integration.

‘Frash’ – Adobe-Flash für Jailbreak-iPads

von alex olma | 7 Juli 2010 | 19:28 Uhr

“Findige Hacker”, wie es in der klassischen Medienberichterstattung immer so schön heißt, haben unter dem Projektnamen “Frash” eine Adobe-Flash-Portierung für iPads mit Jailbreak vollbracht. Version 0.01 lässt sich als Frash.deb-Datei über einen Dateibrowser in /var/root/Media/Cydia/AutoInstall ablegen, und mit einem Neustart auf das Gerät installieren.

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Alle Flash-Webinhalte werden danach symbolisch gekennzeichnet und lassen sich durch Antippen aktivieren. Wie zu erwarten, ist das Ergebnis mehr als ernüchternd. Engadgets lobende Worte in allen Ehren, aber mit ein paar animierten Comic-Bildern lässt sich kein Blumentopf gewinnen.

DirektFlash

Ich würde ungern erneut in eine Debatte um die Zukunft der Adobe-Technologie einsteigen. Mir liegt es andererseits jedoch ebenso fern, die fleißigen Arbeiten des Programmierers comex zu verschmähen.

Sicher ist: Apples Standpunkt bleibt eindeutig und nicht anzufechten. Steve Jobs hat das Thema zuletzt nicht umsonst zur Chefsache erklärt.

[Cydia-App] ‘Display Recorder’ zeichnet iPhone-Bildschirm auf (Update)

von alex olma | 19 Mai 2010 | 14:52 Uhr

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Ryan Petrich veröffentlich über den Cydia-Store seine $5 US-Dollar-Software ‘Display Recorder’, die alle Eingaben an den iPhone-Bildschirm in einem Video aufzeichnet.

Nachdem die Aktivierung für den Mitschnitt veranlasst wurde, die sich mittels ‘Activator’ auch mit verschiedenen Gesten oder Button-Belegungen initiieren lässt, werden alle Homescreen-Bewegungen oder die Benutzung von App Store-Anwendungen abgespeichert.

Die daraus entstandenen AVI-Dateien lassen sich über einen Webserver (IP-Adresse im ‘About’-Feld der App) oder über SSH (/Libary/DisplayRecorder/) vom Gerät holen. Auch ein direkter YouTube-Upload ist möglich. In den Einstellungen lässt sich die Qualität der Aufnahme (inklusive OpenGL-Unterstützung) festlegen. Neben der Framerate bestimmt der Optionspunkt ‘Video Qualität’ die Größe der erzeugten Dateien. Für die Dokumentation von einer Minute und 30 Sekunden beim App Store-Shooter Roswell Fighter (0.79 €; App Store-Link) fallen, entsprechend den Einstellungen, Daten in den Größen 250MB (High), 106MB (Medium) und 41MB (Low) an. Je nachdem für was und wo das Video Verwendung finden soll, ist die Qualitätsstufe anzupassen.

Das gilt auch für die Bildschirmrotation (Portrait, Upside Down, Landscape Left/Right), die individuell pro Aufnahme in den Optionen umgestellt werden kann.

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Leider wird in der jetzigen Version noch kein Sound aufgezeichnet. Dafür finden die Fingereingaben als weiße Punkte ihre symbolisierende Position, so das sich ohne großen Aufwand recht feine Screencasts (ohne Simulator) produzieren lassen.

Anbei ein verkürzter YouTube-Upload der komprimierten Testaufzeichnung.

DirektRecorder

Update

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Aufzeichnungen des Audiomaterials werden wohl ausbleiben.

[jailbreak] WiFi-Synchronisation iPhone / iTunes

von alex olma | 14 Mai 2010 | 07:08 Uhr

Vor einigen Wochen zirkulierten zwei Videos im Netz, die eine drahtlose Synchronisation zwischen iTunes und dem iPhone OS zeigten. Das die Software durch ihre Verwendung von privaten Entwickler-Schnittstellen nicht dem App Store-Genehmigungsprozess standhalten wird, war mehr als eindeutig.

DirektSync

Jetzt taucht das wenige Kilobyte große Programm als $10 US-Dollar Shareware im Jailbreak-Lager auf, und funktioniert erstaunlich zuverlässig. Benötigt wird zum drahtlosen Abgleich von Apps, Musik oder Podcasts ein kleiner “Pairing-Helfer“. Nach dem Starten der iPhone-Anwendung taucht das Gerät wie gewohnt im lokalen iTunes auf und kann drahtlos mit Inhalten befüttert werden.

Die Sync-Geschwindigkeit ist nach den ersten Versuchen absolut passabel und nimmt, gegenüber der von Apple vorgesehenen USB-Verbindung, lediglich beim Backup mehr Zeit in Anspruch. Über die OS X-Helfer-Software lässt sich die vorgeschobene Sicherheitskopie bei Bedarf auch abschalten.

Wi-Fi Sync for iPhone and iPod touch” von Greg Hughes funktioniert derzeit (noch) nicht mit dem iPad und findet sich im BigBoss-Repository.

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