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iPhone Ad: Music Every Day

von alex olma | 24. Mai 2013 | 05:49 Uhr

DirektMusicEveryDay

“Every once in a while, a revolutionary product comes along that changes everything.”

- Steve Jobs, 09. Januar 2007

Für die Geschichtsbücher: Jobs’ Scherzanruf

von alex olma | 4. März 2013 | 15:35 Uhr

DirektStarbucks

Six years and five iPhones later, Fast Company tracks down the recipient of Steve Jobs’s groundbreaking prank call, the first ever made from Apple’s original iPhone to the outside world.

Der zweite öffentliche Telefonanruf mit einem iPhone*, bei dem Steve Jobs in einem Starbucks die scherzhafte Bestellung von 4000 Milchkaffee aufgab, wird bis heute dort nachgeahmt.

* Das allererste öffentliche iPhone-Telefongespräch führte Steve Jobs in seiner Keynote mit Jony Ive und Phil Schiller.

Besser lesbare App-Store-URLs: Appstore.com

von alex olma | 4. Februar 2013 | 14:08 Uhr

IPhoneBlog de Short URLs

Salesforce CEO Marc Benioff schenkte im Jahr 2008, nach der App-Store-Vorstellung, Steve Jobs das Warenzeichen und die dazu passende URL Appstore.com. In der letzten Woche überarbeitet Apple eine bestehende Techniknotiz für seine Entwickler, die den Wechsel der Kurzadressen für iOS-Software von itunes.apple.com zu appstore.com beschreibt.

Previously, short links were available using the itunes.com URL. AppStore.com replaces itunes.com. iTunes.com links will continue to work but should be updated as soon as feasible.

Als Beispiel für die vereinfachte Schreibweise, die auch für den Mac-App-Store sowie Firmenseiten gilt, führt das Dokumente die Musikanwendung Ocarina von Smule an.

  • http://appstore.com/ocarina
  • https://itunes.apple.com/de/app/ocarina/id293053479?l=en&mt=8

Angedacht sind die prägnanten Adressen für “offline communications materials like print ads, TV spots, app trailers, radio ads and billboards.

Wichtiges Detail (und der Grund warum man insbesondere online weiterhin auf die URLs mit eindeutiger Identifikationsnummer, die iTunes erzeugt, setzen sollte): “Because of the possibility of name conflicts or other errors, URLs which have multiple results […] will return a search page. Using unique names for your apps will help prevent this.”

Da diese Konflikte, auch bedingt durch vorhersehbares Domaingrabbing (das Apple über Bugreports abhandeln möchte), vorerst nur auf eine normale App-Store-Suchseite verweisen, scheint mir der explizite Link, insbesondere wenn auf eine bestimmte iOS-Anwendung gezeigt wird, derzeit weiterhin die bevorzugte Methode.

These App Store Short Links are provided as a convenience and are not guaranteed to link to a particular app or company.

Jobs rettete Siri aus den Fängen von US-Mobilfunkanbieter Verizon

von alex olma | 23. Januar 2013 | 17:25 Uhr

IPhoneBlog de Siri Verizon Wireless

In the fall of 2009, several months before Apple approached Siri, Verizon had signed a deal with the startup to make Siri a default app on all Android phones set to launch in the new year. When Apple swooped in to buy Siri, it insisted on making the assistant exclusive to Apple devices, and nixed the Verizon deal.

iOS-Assistent Siri hätte um Haaresbreite ein Softwareleben als Verizon-(Android-)App bestritten. Der Deal war bereits unterzeichnet bevor Jobs das Startup mit Geld aus der Portokasse (laut Medienberichten zwischen 150 und 250 Millionen US-Dollar) freikaufte.

Der Huffington-Post-Artikel beschreibt nicht den Ablauf der Verhandlungen. Es würde jedoch nicht verwundern wenn Steve Jobs eine ähnliche Attitüde wie bei der Übernahme vom Musikdienst Lala* an den Tag legte.

“I’m going to give you a number, Bill, and if you like it, let’s do it and just be done with this whole thing. Okay?” Bill agreed. […] Jobs passed a piece of paper to Nguyen and Bill nodded. The deal was done.

Apropos Jobs: Eine noch schönere Anekdote rund um Siri entstammt dem Buch ‘Inside Apple‘ von Adam Lashinsky (6.49 €; iTunes-Link).

Scott Forstall, Apple’s top executive for mobile software, was demonstrating Siri to the board when Jobs interrupted him. “Let me have the phone,” Jobs said, indicating that he wanted to try the personal assistant technology for himself. […]

“Be careful now,” he said to a man who had never been careful in his life. “I have it pretty much attuned to my voice.” Jobs, typically, wasn’t taking no for an answer. “Give me the phone,” he barked, prompting Forstall to walk around the table and hand over the device. […]

Then he turned existential, asking, “Are you a man or are you a woman?” Responded Siri: “I have not been assigned a gender, sir.” Laughter ensued, and with it some relief.

* Aubrey Johnson, der zu dieser Zeit im Team von Bill Nguyen arbeitete, teilte vor einigen Tagen diese Geschichte. Der Artikel findet sich mittlerweile aber nicht mehr in seinem Blog.

9. Januar 2007

von alex olma | 9. Januar 2013 | 22:54 Uhr

IPhoneBlog de Sechs Jahre

Heute vor sechs Jahren.

Apples ‘Mini’

von alex olma | 15. November 2012 | 16:40 Uhr

There’s not an important mainstream technology product or service out there right now that isn’t a result of or response to Steve Jobs.

Das iPad mini steht im Schatten der Worte von diesem Mann. Als ‘Dead on Arrival’ bezeichnete Steve Jobs die 7-Zoll-Mitbewerber im Oktober 2010; (fast auf den Tag genau) zwei Jahre später erscheint Apples 7.9-Zoll-Schrumpf-Pad.

Wer hier jedoch Irrtum oder Verklärung brüllt, braucht einige Überstunden Techniknachhilfe. Computermaschinen werden groß geboren und laufen erst mit fortschreitender Lebenszeit ein. Ein 10-Stunden-‘Mini’-Akku, eine Front-HD-Kamera und ein Dual-Core A5 in einem 7.2 Millimeter dünnen und 300 Gramm schweren Aluminiumkäfig waren 2010 – zu iPhone-3GS-Zeiten – nicht vorstellbar.

And we can see that pushing four times the pixels needs four times the GPU power to keep performance similar to the non-Retina equivalent, especially in games. To achieve this, the iPad 3’s A5X needed to be inelegant: it was physically huge, it drew a lot of power, and it ran noticeably warm even under routine tasks like web browsing.

Es ist ein wesentlicher Unterschied, kleinere Computer zu bauen oder elektronische Bauteile zu miniaturisieren. Die Kosten schlagen sich nicht nur im Preis sondern auch in den Hardware-Kompromissen nieder. Deshalb scheiterten Netbooks und genau deshalb warten wir noch ein Jahr aufs Retina-Mini.

IPhoneBlog de Duo

Diese verteidigenden Worte als Einleitung missfallen mir. Trotzdem scheinen sie angemessen um einen Hauch Realität zurück in die allgemeine Erwartungshaltung zu spülen – angesichts der technischen Spezifikationen sowie des Preises. Die Anmerkungen erscheinen außerdem notwendig, weil die bestehende Apple-Kundschaften selten so viel nachgedacht, abgewägt und mit sich selbst gerungen hat, wie vor diesem Produktstart.

Wer noch gar kein iPad besitzt, lebt sorgenfrei. Ihm stehen alle Optionen offen. Zwischen der vierten Generation und dem Mini kann man sich nicht falsch entscheiden.

I wouldn’t say the iPad mini is the antithesis of the iPad 3, but the two tablets certainly juxtapose well. With the iPad 3 Apple prioritized the Retina screen and thus the chassis was ever so slightly thicker and heavier than the preceding iPad 2. With the iPad mini, Apple has prioritized the form factor and thus there is no Retina screen.

Im Gegensatz zu den Neukunden scheint das bereits existierende iPad-Volk sich zu fragen, wie man den Kauf eines Minis (vor sich selbst) rechtfertigt, ob man sein iPad (Classic, 2 oder 3) behalten darf und wo(für) der kleinere Bildschirm zu gebrauchen ist.

Alle diese Antworten, soviel sollte klar sein, laufen auf den Formfaktor hinaus, der das Mini von seinem Vorgänger unmissverständlich abgrenzt.

IPhoneBlog de Mini

Eine Woche habe ich gebraucht um den Unterschied in der täglichen Benutzung zu realisieren. Für Instapaper greife ich inzwischen wie automatisiert zum Mini. Einhändig, auf dem Weg in die Küche für den nächsten Kaffee, starte ich Tweetbot. Während der fünfminütigen U-Bahn-Fahrt lohnt es, eine Handvoll Mails wegzusortieren.

Das Mini verhält sich in dieser Hinsicht mehr als iPhone-Konkurrent als das es den großen Bruder herausfordert.

IPhoneBlog de iPad4

(Medien-)Konsum dominiert. Das (Mini-)Pad ist ein idealer Notebook-Begleiter während das (Maxi-)Tablet sich als Laptop-Ersatz weiter einen Namen macht.

Der Grund sind die Apps. Zehn Finger tippen in Writing Kit auf 9.7-Zoll besser; Numbers ist weitaus weniger frickelig; ARC Squadron kitzelt an der Unreal Engine liebevoller und Comics sehen in hoher Auflösung unvergleichbar schärfer aus.

For now at least, I think one of the big dividing lines between the iPad mini and the larger size iPad is content consumption versus creation.

Der persönliche Nutzen bestimmt die Wahl des Geräts. Wer sich unsicher ist, schaut bei Upgrade-Interesse in seine Multitasking-Leiste, welche iPad-Apps wirklich in Verwendung waren. Mit der eigenen Sortierung auf den ersten Homescreen-Seiten belügt man sich gerne selbst.

Da sich iPad mini und iPad maxi in vielen (aber weitaus nicht allen) Anwendungsbereichen überschneiden, hilft bei der Gerätewahl ein Blick auf die tatsächliche Benutzung. Bei mir hat das Mini in der letzten (und seiner ersten) Woche dominiert. Es hat aber auch gezeigt, dass ich iPad-(4)-Fan bleibe.

I expect Apple to continue to sell the big, old iPad indefinitely: In some situations, it is superior, and it’s likely to get lighter and thinner sooner than later. […] But once most people can buy an iPad mini — Apple will likely have supply issues well into next year, artificially limiting sales — I expect the iPad mini to become Apple’s best-selling tablet.

Ist die erste Woche durchlebt, ganz gleich mit welcher iPad-Größe, geschieht (der übliche) Technikzauber: Die Neuanschaffung rutscht in den Alltag. Man vergisst, sich an jedem Fingerstrich, der bunte Pixel übers Display schubst, zu begeistern.

The mark of a great device is that it should just become sort of boring. A tool. One that is reliable. One that you just grab and use when you need it to perform the tasks for which it is built, and that you then put down satisfied that you have it even if you are no longer OMGing every time.

Aber genau so ist es gedacht, geplant und gestaltet.

“Design is not just what it looks like and feels like. Design is how it works.”

- Steve Jobs

Wer ernsthaft glaubt, dass Jobs zwei Jahre vor diesem Produktlaunch nicht bis zum Rollkragen in der Entwicklung des iPad mini steckte, der die ‘(iPad-)Computer’ erneut in eine neue Richtung stößt, bucht mehr Nachhilfestunden.

Keine Frage: Das iPad mini ist ein echter Jobs.

* Alle verlinkten Artikel sind in ihrer Vollständigkeit echte Leseempfehlungen.

Apples (neues) A-Team

von alex olma | 30. Oktober 2012 | 13:36 Uhr

IPhoneBlog de Forstall 1

Ob Scott Forstall ein Querulant in Apples Reihen war, den niemand mochte und der keine Entschuldigungen unterschrieb, weiß niemand, ist aber die einhellige Meinung seiner Beobachter. Ich möchte das nicht beurteilen, weil es nicht wichtig ist. Von Bedeutung ist dagegen was Forstall in fünf Jahren aus iOS gemacht hat. Und diese Bilanz spricht für sich selbst. Dass sollte man anerkennen, bevor man auf Strickmuster-Designs und ein unfertiges Stadtkarten-Backend einhaut.

But before Forstall, it was Steve Jobs who encouraged the skeuomorphic approach, some say. “iCal’s leather-stitching was literally based on a texture in his Gulfstream jet,” says the former senior UI designer. “There was lots of internal email among UI designers at Apple saying this was just embarrassing, just terrible.”

Ein nachweislich großer Nörgler war im Übrigen Steve Jobs. Seine Marotten schufen teilweise ein unfreundliches bis unproduktives Arbeitsklima, deren (umwerfende) Ergebnisse trotzdem niemand in Frage stellt. Heterogenität ist gut, selbst wenn zu viel Ego untergemischt ist. Es ist ein schmaler Grad zwischen einheitlicher Meinung und Fraktionszwang; jemanden rauszuwerfen weil er nicht ins Bild passt oder die Dynamik abwürgt.

A senior Apple employee who asked not to be named said Mr. Forstall had also incurred the ire of other executives after inserting himself into product development that went beyond his role at the company. One person in touch with Apple executives said the mood of people at the company was largely positive about Mr. Forstall’s departure.

“This was better than the Giants winning the World Series,” he said. “People are really excited.”

Lustig ist: Niemand beneidet Tim Cook für sein Scheinwerferlicht, unter dem er in diesem perfekten Jahr stand.

Die Restrukturierung und neue Aufgabenverteilung, fernab weichgespülter Firmenführung, ist ein Wirbel den ich mag. Das iPhone 5 gilt als eines der letzten komplett durchdachten Produkte unter der Schirmherrschaft von Steve Jobs. Mehr Visionen existieren mit Sicherheit, doch Tim Cook’s Apple ist gezwungen sich neu aufzustellen nachdem das erste Jahr nach den festgeschriebenen Anweisungen des großen Zampanos abgearbeitet wurde. Dabei bleibt kaum ein Stein auf dem anderen wie der Fall Forstall zeigt, der in dieser Form vielleicht wirklich nicht unter Jobs passiert wäre.

According to my sources, there have been fissures in the management team for a while. Steve Jobs and Forstall were close, but none of the executives really cared for the deposed iOS chief. He really built a reputation by executing on Steve’s vision and acting as Steve’s mouthpiece.

Durch die Kündigung von Forstall rückt Tim Cook’s A-Team mit Cue, Schiller, Federighi, Mansfield und Ive enger zusammen ohne die flache Hierarchie einzubüßen. Ob das gut getimte Motto ‘alle machen mehr‘ als Dauerlösung geplant ist oder nur über das operative Weihnachtsgeschäft retten soll, bleibt abzuwarten.

Who better to take over Maps than Eddy Cue, the guy who took over the disaster that was MobileMe and turned it into the far-from-perfect-but-pretty-good-overall and steadily improving iCloud?

Kein Frage: Jeder freut sich auf neue Ideen und Richtungen der iPhone- und iPad-Software. Eine ausreichend unterschätzte Qualität bleibt jedoch die Konstanz, mit der iOS über seine Laufzeit vor abstrusen Konzepten, die bei der Konkurrenz links und rechts scheiterten, beschützt und großgezogen wurde. Forstall war daran ausschlaggebend beteiligt und übergibt nun eines der wichtigsten Apple Produkte in hoffentlich ähnlich fähige Hände.

Erzählungen aus erster Hand: Matt Rogers über frühe iPhone-Prototypen

von alex olma | 2. Oktober 2012 | 23:33 Uhr

IPhoneBlog de Macworld 2007 1

Steve Jobs scherzte zur allerersten iPhone-Präsentation mit einem Drehscheiben-Telefon-iPod. Offenkundig lustig, versteckt jedoch auch ein Insiderwitz.

Our latest episode features Nest co-founder Matt Rogers. Matt shows off the reinvented Nest Learning Thermostat, just announced today. Matt was also an Apple iPhone engineer. He also remembers his early days at Apple, including the never shipped click-wheel iPhone.

Matt Rogers plaudert mit Kevin Rose in 25 sehenswerten Videominuten über sein aktuelles Start-up und die frühe iPhone-Geschichte.

(Danke, Jan!)

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