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van Alex Olma
19. November 2009 – 15:18 Uhr

Slingbox Solo mit SlingPlayer Mobile + Verlosung (Update)

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Sling Media produziert Set-Top-Boxen, die im heimischen Wohnraum Mediensignale in verschiedene Haus-Ecken verteilen. Dabei verkabelt man den breiten Plastik-Backstein ins AV-Setup und streamt über eine Netzwerkverbindung das Signal an Computer, Browser, BlackBerrys oder iPhones.

Der Fokus liegt dabei eindeutig auf Kabel-Receivern, Sat-Empfängern oder DVD-Spielern. Und obwohl keines dieser Geräte meinen Haushalt mit seiner Anwesenheit beglückt, frisst die Slingbox natürlich auch alle anderen Videoquellen wie Spielkonsolen, AppleTV oder einen iPod touch, der seinem Videosignal über den Dock-Anschluss freien Lauf lässt.

DirektSling (HD-Video)

Wenn ihr also den Bedarf habt, das bewegte Bild eines stationären Gerätes zu verteilen, um dies beispielsweise im Büro oder auf Reisen zu konsumieren, könnte diese Lösung grundsätzlich von Interesse sein. In Amerika ist Sling Media seit einigen Jahren extrem populär. Geschäftsleute streamen sich ihre Aufzeichnungen vom Festplattenrekorder auf das Mobilfunktelefon. In den heimischen vier Wänden kann es angenehm sein, einen Laptop mit dem SlingPlayer zu bestücken um diesen beispielsweise beim Kochen mit in die Küche zu nehmen.

Fußball-Freunde wissen worum’s geht…

sling2.jpg

Aber genug der Vorrede.

Seit Mai 2009 befindet sich der SlingPlayer Mobil im App Store. Seine Veröffentlichung trat zur damaligen Zeit (erneut) eine große Diskussion um das beliebte ‚WiFi-only‘-Thema los. App Store-üblich beschränkt Apple die Verwendung von ressourcenintensiven Streaming-Programmen auf das Wlan-Netz und lässt nicht über UMTS den Bildempfang zu. Wer sich mittels Jailbreak diesen Limitierungen (3G Unrestrictor) nicht entledigen möchte, ist zum Empfang auf einen WiFi-Zugang angewiesen.

Während meine ersten Eindrücke nicht sehr positiv ausfielen (siehe YouTube-Datei), geht die Videoqualität nach längerer Benutzung schon ganz in Ordnung. Speziell ein zweimal durch die YouTube-Mangel gedrehtes Video kommt am iPhone über ein schnelles Netzwerk noch ‚genießbar‘ an. Der SlingPlayer am Rechner produziert mit durchschnittlich 2500 Kbps ein ebenfalls akzeptables Bild.

DirektQualität (HD-Video)

Wer Geräte im Haushalt hat, die als Fernbedienung von der Abspielsoftware unterstützt werden, profitiert doppelt. Sowohl die Desktop-Software als auch das iPhone-Programm bedienen so das angeschlossene Equipment fern. Die Einrichtung über die PC- und Mac-Software ist komfortabel und sehr benutzerfreundlichen. Hier lassen sich auch Firmware-Updates einspielen, die den Benutzer auf keine abstrakten FTP-Server schickt, sondern alles ins Gewand der Desktop-Anwendung hüllen.

Spätestens hier merkt man, das das Zusammenspiel aus Hard- und Software über mehrere Jahre gewachsen ist und Kindheitskrankheiten weitgehend ausgeschlossen werden.

Slingbox Setup Assistant_ My Slingbox-1.jpg

Trotzdem bleiben die Alltagstücken: In einem weiteren Test habe ich das AppleTV an die Slingbox angeschlossen, für die ein Fernbedienungsprofil existiert aber bei mir (und anderen) nicht funktioniert. Ob dies ein akutes Problem durch das kürzliche 3.0.1 Software-Update ist, oder bereits länger versagt, mag ich nicht zu beurteilen.

sling-1.jpg

Fazit

Die Slingbox verfolgt einen interessanten Ansatz, der für spezielle Hardware-Installationen die stationär-gefangenen Inhalte befreit. (Verarbeitungs-)Qualität der Hard- und Software stimmen. Die iPhone-Anwendung ist für 24 € (App Store-Link) ihr Geld absolut wert. Erfolgreich aufgebaute Verbindungen zur Slingbox genießen Beständigkeit. Eine intuitive und ansprechende Benutzeroberfläche runden den Streaming-Spaß ab.

Wer auf bereits digitalisierte Inhalte zurückgreifen möchte, findet beispielsweise mit Air Video bessere Werkzeuge. Doch diesen Kampf möchte die Slingbox gar nicht ausfechten und setzt alle Ressourcen darauf, TV-Inhalte netzwerkzugängig zu machen.

Und das funktioniert gut.

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Verlosung

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Zu den Testfeierlichkeiten spendiert Sling Media eine Slingbox Solo sowie einen Slinglink Turbo im Gesamtwert von 260 €. Wer Interesse an der Teilnahme hat, setzt einen Kommentar mit erreichbarer E-Mail-Adresse unter diesen Beitrag. Wer die Artikel-URL mit Twitter oder Facebook verknüpft, nimmt ebenfalls teil – dazu ist bis Sonntag den 22.11. um 18 Uhr Zeit.

Ich wünsche eine freudige Teilnahme.

Update

Der Kommentar von Matthias Hövelmanns ist im Gewinnspiel-Zufallsgenerator als erstes aufgeschlagen. Wenn der gute Mann mir eine Postadresse zuschickt, kann ich mich um den Versand der Slingbox kümmern.

Vielen Dank an alle für die umfangreiche Teilnahme!

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