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van Alex Olma
8. Februar 2010 – 17:42 Uhr

App Store-Spielwut: GT Racing, Space Miner, Riddim Ribbon und Baphomets Fluch

Der japanische iPhone-Exklusivpartner SoftBank vermeldet eine Nettogewinnsteigerung um 41-Prozent (266 Millionen US-Dollar) für das dritte Jahresquartal. Dieses Ergebnis soll zwar hinter den Markterwartungen für den Mobilfunkanbieter zurückgeblieben (!) sein, zeichnet sich jedoch durch essentielle iPhone-Anteile aus. Das ‚Wall Street Journal‚ spricht vom iPhone als „biggest contributor to third-quarter handset sales,” und „wichtiger Einnahmequelle für das Wachstum im Sektor Daten-Kommunikation“.

In der Telefonkonferenz zu den Apple Geschäftszahlen für Q1 2010, zeigte sich Tom Cook ebenfalls äußerst erfreut über den asiatischen Markt:

iPhone a „runaway hit“ in Japan, up over 400% year-over-year in the quarter.

via businessinsider

Auch wenn der Anteil in dem videospielverrückte Land ausbaufähig erscheint, das Wachstum passt. Das dies einen direkten Bezug zu den kleinen App Store-Spielchen aufweisen könnte, erscheint nicht abwegig. Mit Final Fantasy I + II von Square Enix sind bereits außerdem die richtigen Spiele für das Land der aufgehenden Sonne angekündigt.

final fantasy.jpg

Eine Sonne scheint auch Gameloft aufgegangen zu sein.

Im September 2009 verzeichnete der Spiele-Publisher 6 Millionen App Store-Downloads. Im Januar vermeldete man 10 Millionen heruntergeladene Titel. Das Weihnachtsgeschäft generierte über alle Titel gerechnet zirka 18.000 Verkäufe pro Tag. Neben Spielen aus der mittleren Preiskategorie wie James Cameron’s Avatar (5.49 €; App Store-Link) oder Die Siedler (3.99 €; App Store-Link), konnte man sich außerdem mit (kurzfristig) kostenlosen Chartstürmern wie Let’s Golf (1.59 €; App Store-Link) schmücken.

Heute startete GT Racing: Rennakademie (5.49 €; App Store-Link) die App Store-Motoren.

DirektGT

CEO Michel Guillemot verkündet im Finanzbericht für 2009, dass 17.6 Millionen Euro Umsatz aus dem App Store-Geschäft erwirtschaftet wurden. Die Zahlen für iPhone und iPod touch sind dabei explizit ausgewiesen. Gegenüber Pocketgamer verspricht das iPad für Guillemot eine komplett „neue Spielerfahrung“. Das Gameloft seine Spieleserien auch auf das neue Gerät portieren wird, steht seit der iPad-Ankündigung fest.

Das Schlagwort ‚iPad‘ hält sich übrigens auch zwölf Tage nach seiner Vorstellung noch in den Twitter Top-Trends.

gameloft.jpg

Electronista schreibt über die Plattform-Popularität für Entwickler nach einer ‚Game Developer Research‘-Studie, die eine Gegenüberstellung zwischen iPhone, Nintendo DS und Sony PSP veröffentlicht:

Demand for the iPhone has surged to where about 19 percent of all game developers are writing for the iPhone and iPod touch. The figure is more than twice as high as for the DS and PSP and results in three quarters of all mobile game developers writing for Apple’s handhelds.

Zum Beginn dieser spielefreudigen Woche noch drei erwähnenswerte Titel, die sich über das Wochenende angesammelt haben:

DirektSpace

Space Miner: Space Ore Bust (3.99 €; App Store-Link) verquickt RPG-Elemente mit Einlagen eines Weltraum-Shooters.

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DirektRiddim

Riddim Ribbon (2.39 €; App Store-Link) düst im AudioSurf-Stil mit Black Eyed Peas-Soundunterstützung nach seinem ‚Apple Music Event‘-Preview aus der Tap Tap Revenge-Garage.

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DirektFluch

Die Adventure-Serie ‚Baphomets Fluch‘ nennt sich im englischen Sprachraum ‚Broken Sword‚ und ist nach einer langen Einsprachigkeit jetzt auch mit deutschem Wortlaut im App Store (3.99 €; App Store-Link) angekommen.

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