AirPlay ‚hacktiviert‘ und als Selbstbau-Set für das Auto

Seit der Veröffentlichung von iOS 4.2(.1) vor sieben Tagen, strickten sich zahlreiche Meinungen um die neue Streaming-Technik AirPlay. Erst mit dem ebenfalls vergangenen Montag veröffentlichten AppleTV-Update ist klar, dass lediglich Apples Standard-Apps auch Video-Material an die kleine TV-Kiste (Affiliate-Link) weiterreicht. AirPlay AirVideo, Plex und Co. bleiben auf eine Audio-Übertragung limitiert.

Zwar war niemals mehr von Apples Seite angekündigt, trotzdem fielen die Hoffnungen (natürlich) größer aus. Noch fällt die Schnittstelle, die eine drahtlose Video-Übertragung ermöglicht, in die Kategorie für ‚private APIs‘. Entwickler bekommen dadurch keine App-Store-Anwendungen genehmigt, wenn sie mit ihrem Programm auf diesen Software-Knotenpunkt zugreifen. Für interne Entwickler-Versionen ist die Integration natürlich kein Problem.

TUAW demonstrierte eine solche Entwickler-Fassung von AirVideo (2.39 €; universal; App Store-Link) in der letzten Woche. Mittlerweile existiert ein Jailbreak-freundlicher Beispielcode, um die von Apple limitierten Funktionen freizuschalten.

DirektEnabler

Mit ‚AirVideoEnabler‘ besteht außerdem ein, über die Paketverwaltung Cydia zu installierende Tweak, von denen Jailbreak-Geräte unter der neusten Firmware Gebrauch machen.

Ganz ohne ‚Hack-Spielerei‘ bietet der japanische Zubehörhersteller Photofast eine Einbau-Lösung für Autos feil, die eine drahtlose Audio-Übertragung zum vorinstallierten Soundsystem ermöglichen soll. Zumindest ist das bequemer als gängiges Bluetooth-Pairing, das von nur bestimmten Anlagen unterstützt wird.

Preise-Spekulationen für die ‚AP1000-Schachtel‘ liegen im Bereich von $300 US-Dollar. Ein Veröffentlichungstermin außerhalb von Asien ist noch nicht bekannt.

via Akihabaranews