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van Alex Olma
5. Juni 2012 – 10:02 Uhr

ThinkBook – ein Outliner für das iPad mit eigenem Kopf

Mir ist noch unklar, woher mein junges Interesse an Notiz-Programmen stammt. ThinkBook (3.99 €; App Store-Link) ist jedenfalls ein weiterer Vertreter in der ausgedehnten App-Kategorie für Mitschriften, Meeting-Notizen und (Text-)Aufzeichnungen für das iPad.

DirektThinkBook

ThinkBook ist ein elektronischer Zettelkasten, der mit seiner Bedienung in den ersten Stunden vor den Kopf stößt. Einträge lassen sich nicht, wie bei vielen anderen iOS-Programmen, anfassen und umsortierten. Zentrales Element ist ein Eselsohr in der rechten Randspalte. Durch eine Wischgeste ’springen‘ Notizen, Projekte und ToDos auf diesen ‚Slider‘ auf und ordnen sich dann an anderer Position wieder ein. Auch das Löschen von Aufzeichnungen erfolgt über den (zumindest) ungewohnten Weg, der teilweise jedoch zu interessanten Ergebnissen führt. Ist eine Meldung erst einmal ‚ausgeblendet‘ und nicht sofort vernichtet, ändert sich ab und zu die Übersichtlichkeit vom gesamten Eintrag. Mir ist im Testlauf aufgefallen, dass ich oft die bereits aussortierten Einträge wieder ‚zurückgeholt‘ habe.

Das knappe Beispiel soll veranschaulichen, dass ThinkBook, der Outliner für das iPad, einen sehr gewöhnungsbedürftigen Einstieg bietet und von seinem Nutzer verlangt, sich durch die Anleitung zu wühlen – sonst fällt der Start schwer. Das klingt vielleicht trockener als es in Wirklichkeit ist: Nach den ersten Minuten lässt sich nämlich vermuten, dass sich hier ein spannendes Software-Konzept versteckt.

Die Anwendung funktioniert sowohl horizontal wie auch vertikal und ist gespickt mit kleinen Grafikfreuden. Markiert man einzelne Aufgaben aus einem überbeordneten Projekt, zeigt ein kreisrunder Indikator an, wie viel Prozent davon bereits erledigt sind. Seit dem gestrigen Montag steht die Software von Bitolithic*, dem Team, das auch den Comic Zeal Reader betreut, mit Retina-Grafik (und neuem Logo) zum Download.

Backup-Dateien lassen sich auf Dropbox spielen und über diesen Weg auch an andere ThinkBook-Nutzer weiterreichen. Die Import-Funktion macht es möglich. Wer seine Einträge gerne nackt als TXT-File im Dateibaum ablegt, findet entsprechende Export-Optionen.

* Bitolithic war so nett mir zehn Promocodes von ihrer 4-Euro-Software zur Verlosung freizustellen. Wer sich dafür interessiert, hinterlässt in den nächsten Stunden bitte einen Kommentar unter diesem Beitrag. Es gewinnt die cleverste WWDC-Vorhersage.

Update: Danke für eure Teilnahme. Die Codes sind an ihre Gewinner in dieser Minute verschickt worden.

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