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van Alex Olma
6. März 2021 – 21:28 Uhr

WidgetPod – so müsste Apples Musik-Widget aussehen

Man machte mich auf „Lo-fi Remixes” von Videospiel-Musik aufmerksam. Diese YouTube-Playlisten musste ich mir direkt laden – als Hintergrundmusik, wenn man sich mal ausklinkt.

Bevor ich der neuen Playliste in Apple Music jedoch ein Plattencover aufdrücken konnte, musste für den Import der Musikdateien ein Mac her. Dass das auch 13 Jahre nach iPhone OS 1.0 – beziehungsweise 10 Jahre nach iTunes Match – noch nicht ohne macOS geht, ist frustrierend.

In den „Steve Jobs Stories” erzählte William Raduchel (Ex-Chef von AOL Time Warner) kürzlich wie es der DRM-Kopierschutz in den ursprünglichen iPod-Vertrag schaffte (ab 1:17:50).

And the big obstacle was that Steve didn’t want copy protection. He wanted no copy protection. Paul’s explaining the benefits of copy protection and it’s like suddenly in the middle of this conversation, Steve realizes copy protection is going to be really good for me.

Copy protection was added to the iPods for the purchased music. But out of that came a contractual clause, because Apple wanted to have rights to put the music onto computers – and computers have the risk of piracy. So there was a clause in the agreement, which said that you could only have five devices on which you had access to the user file system.

We’re still living with that today. That is why the iPhone is structured the way it is. In order for the iPhone to be an iPod, you can’t have access to the user file system.

Die Ursprünge sind mir aus heutige Sicht aber schnuppe: Man sollte seine Musik in seine Musik-App direkt über iOS/iPadOS importieren können.

Lange Vorrede, kurzer Schluss: Dem offizielle Apple-Musik-Widget fehlt jegliche Inspiration; nutzt lieber WidgetPod.

Die Widget-App stammt von Aditya Rajveer – dem Marvis Pro-Entwickler. Sie vermisst die Widget-Größe „Large” (lediglich „Small” und „Medium” stehen zur Auswahl), und kämpft mit den generellen Widget-Limits in iOS 14 – allem voran einer kontinuierlichen Aktualisierung sowie Interaktivität.

Beispielsweise lassen sich ein paar visuelle Patzer ausbessern, indem man die „Bewegung reduziert” (➞ Einstellungen ➞ Bedienungshilfen ➞ Bewegung ➞ Bewegung reduzieren). Allerdings beraubt man sich dann auch den animierten Alben-Covern in Apple Music.

WidgetPod versucht drumherum zu arbeiten. Das Miniprogramm bietet beispielsweise eine Play/Pause-Funktion sowie eine Abkürzung in die Apple-Music-App oder Spotify. Der Entwickler hat obendrein die Familienfreigabe für den vollen Funktionsumfang freigeschaltet.

Das Widget funktioniert gleichermaßen auf iPhones und iPads. Für mich ist es die optisch attraktivere Wahl für den Homescreen.

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