USB-DAC oder Stereoanlage? BitPerfect spielt dort Apple-Music-Lossless

Man kann seine Tage durchaus in einem musikalischen Flow State beginnen…

Eine Nahaufnahme eines Smartphones auf einem Schreibtisch, das die Benutzeroberfläche einer Musik-Streaming-App mit Albumcover und Wiedergabesteuerung anzeigt. Im Hintergrund steht ein Tablet mit sichtbaren App-Symbolen auf dem Bildschirm.

BitPerfect verdrahtet euren USB-DAC mit allen verlustfreien Songs des Apple-Music-Katalogs. So stöbert ihr durch Hi-Res- und Hi-Res-Lossless-Diskografien, ohne ständig an den Audioqualitätseinstellungen für Apple Music drehen zu müssen (➝ Einstellungen ➝ Musik).

Das „Perfect“ in BitPerfect ist für mich aber die Bonjour-basierte Fernsteuerung. So kontrolliert ihr über das iPhone ein an die Stereoanlage angeschlossenes iPad. Zurückgelehnt und tiefenentspannt bastelt ihr damit vom Sofa aus an eurer Queue und findet passende Songs oder alternative Coverversionen.

Mit diesen zwei Erweiterungen wertet BitPerfect den Musikstreamingdienst von Apple selbst ordentlich auf.

„THE PEOPLE DO NOT YEARN FOR AUTOMATION“

Ein Tablet-Bildschirm zeigt ein YouTube-Video eines bärtigen Mannes, der in einem Studio in ein Mikrofon spricht. Im Hintergrund befindet sich ein Logo mit der Aufschrift „Decoder“. Auf der rechten Seite ist eine Kapitelübersicht zu sehen. Der angezeigte Text lautet: „THE PEOPLE DO NOT YEARN FOR AUTOMATION | Decoder“.

In this way, software brain has ruled the business world for a long time. AI has just made it easier than ever for more people to make more software than ever before — for every kind of business to automate big chunks of itself with software. It’s everywhere: the absolute cutting edge of advertising and marketing is automation with AI. It’s not being a creative.

But: not everything is a business. Not everything is a loop! The entire human experience cannot be captured in a database. That’s the limit of software brain. That’s why people hate AI. It flattens them.

Regular people don’t see the opportunity to write code as an opportunity at all. The people do not yearn for automation.

Nilay Patel | The Verge | @DecoderPod

„Software brain“ ist eine tolle, weil wertfreie Umschreibung für die Voreingenommenheit einer ganzen Branche, die schlicht zu viel fordert – von  Energie über Kapital hin zu Einfluss.

Es wird eine Herausforderung, zukünftig Milliarden an Umsatz mit etwas so Unbeliebtem zu erwirtschaften. weiterlesen

Stündlich ist nicht ausreichend präzise: Weathergraph prognostiziert Regen minutengenau

Letztes Wochenende spielte ich in unserem Slack den Wetterfrosch. Dabei habe ich die Echtzeit-Regenwarnungen von Rainbow.ai innerhalb von Weathergraph mit der Realität verglichen – also mit dem Blick aus den Fenstern der Leser:innen. Wie das Wetter selbst waren die Ergebnisse unserer Teamarbeit durchwachsen.

Eine Woche und einige eigene Erfahrungen später will ich auf die Kombination von Radardaten und maschinellem Lernen trotzdem hinweisen: Wenn ein Schauer niederprasselt, wie zuvor auf die Minute genau angesagt, ist das sehr beeindruckend.

Drei Smartphone-Bildschirme zeigen eine Wetter-App-Benutzeroberfläche. Ein großer, handgezeichneter gelber Pfeil deutet von links nach rechts, um einen Übergang zwischen den Ansichten zu veranschaulichen. Die linken Bildschirme zeigen Funktionsankündigungen, detaillierte Wetterberichte und Prognosegrafiken.

Weathergraph zeigt sowohl stündliche Daten von traditionellen Modellen (Foreca, Apple Weather, Open-Meteo etc.) als auch hyperlokale Wettermuster und zeigt beide getrennt an.

Niederschlagswarnungen für die nächsten drei Stunden erscheinen dabei als ausgeschriebener Text sowie eine eingefärbte Zeitleiste an allererster Stelle. Die App wirft diese potenziell präziseren Vorhersagen nicht mit den stündlichen Updates der Wetterdienste zusammen. weiterlesen

Tipp: ein Dashboard fürs NAS mit Homarr

Ein lächelnder Mann mit Mütze und Brille befindet sich in der unteren linken Ecke, neben einem Smartphone und einem Webbrowser-Fenster. Sowohl das Telefon als auch der Browser zeigen ein Dashboard mit dem Titel „Ankh-Morpork“.

YouTube

Die im Video gezeigte App fürs Dashboard vom NAS nennt sich Homarr.

„Health with iPhone + Apple Watch“

Eine Nahaufnahme einer Smartwatch am Handgelenk einer Person, die eine Benachrichtigung mit einem Herz-Symbol und dem Text „New Cardio Fitness Trend Notification“ anzeigt.

YouTube@Apple

Punktuelle Kritik an Apple Watch ist nicht nur fair, sondern oft angebracht. Blickt man jedoch auf das große Ganze – „big picture“ – hat die Uhr ein Bewusstsein für Fitness und Gesundheit im Mainstream etabliert, das vor der Tim-Cook-Ära so schlicht nicht existierte.

I believe, if you zoom out into the future, and you look back, and you ask the question, ‚What was Apple’s greatest contribution to mankind?‘ it will be about health.

Tim Cook (2019) | CNBC

#502 – Ferneinwahl auf den Mac

„macOS ist ein Fenster auf meinem iPad“ – etwas provokant formuliert. Aber ernsthaft: Dieser Thin-Client-Lifestyle ist aus ganz unterschiedlichen Gründen reizvoll und inzwischen easy zu realisieren.

Hier das Intro zur Episode:

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„The Company Man“ tritt zurück

Ein Smartphone zeigt eine digitale Pressemitteilung über Führungswechsel bei einem Technologieunternehmen. Ein beigefügtes Foto zeigt zwei Männer, die auf einem befestigten Weg im Freien spazieren. Der Text auf dem Bildschirm lautet: PRESS RELEASE, April 20, 2026 Tim Cook to become Apple Executive Chairman John Ternus to become Apple CEO Tim Cook and John Ternus at Apple Park. CUPERTINO CALIFORNIA"

Today we announced that I’m taking the next step in my journey at Apple. Over the coming months I will be transitioning into a new role, leaving the CEO job behind in September and becoming Apple’s executive chairman. A new person will be stepping into what I know in my heart is the best job in the world. That leader is John Ternus, a brilliant engineer and thinker who has spent the past 25 years building the Apple products our users love so much, obsessed with every detail, focused on every possible way we can make something better, bolder, more beautiful, and more meaningful. He is the perfect person for the job.

Tim Cook

Wir überschätzen bekanntlich die Veränderung, die kurzfristig eintritt, und unterschätzen alle Veränderungen, die sich langfristig vollziehen.

Tim Cook bleibt über seine Zeit als Apple-Chef hinaus diszipliniert „in my new role as executive chairman“ – weil’s (geo-)politisch ansonsten zu viel Unruhe stiften würde.

Mit Selbstbeherrschung, Ruhe und Ordnung trimmte Cook sein Apple der letzten 15 Jahre auf einen rastlosen und unermüdlichen Terminkalender. weiterlesen

Hochaufgelöste Selfies mit der Insta360 Snap

Seit einer Woche knipse ich Selfies über den Snap-Screen (Affiliate-Link). Ob ich ihn dauerhaft „im Alltag einstecke“, war bei der Bestellung meine größte Frage. Diese Frage kann ich nach nur einer Woche nicht beantworten, möchte aber erste Bemerkungen zur Benutzung abwerfen.

Eine Hand hält ein orangefarbenes Kamerazubehör, das an einem Smartphone befestigt ist. Auf dem Bildschirm ist eine Live-Kameraansicht zu sehen, die die Person beim Aufnehmen des Bildes zeigt. Am unteren Bildschirmrand steht der Text „Insta360“.

Das Kabel ist an der Displayseite fest verbaut und lässt sich nicht abziehen! Ich hatte nicht nur geplant, es gegen eine kürzere Strippe zu ersetzen, sondern dies auch als Pluspunkt für seine Langlebigkeit eingeplant. USB-C verschwindet auf absehbare Zeit nicht, aber Kabel knicken. Sprich: Ein kaputtes Kabel bedeutet einen kaputten Selfie-Screen.

Es deutet sich jedoch an, dass das Kabel nicht unnötig strapaziert wird: Bildschirm und Kabel sind zu viel Kladderadatsch, um sie dauerhaft am MagSafe zu belassen. Die magnetische Halterung am iPhone trägt zwar den Screen, das Telefon ist aber kein Ort, um den Screen herumzutragen.

Ein nettes Detail: Bei Nichtgebrauch klappt das Kabel in die entgegengesetzte Richtung und hält magnetisch am Cover. weiterlesen