Artikel-Archiv: „Februar 2014“

Googles Android: mit ‚Source‘ aber ohne ‚Open‘

Den ‚Seht her: Android ist kein offenes System‚-Schreihälsen darf man mittlerweile nur noch erwidern: „Willkommen im Jahr 2008.” Wenig hat sich über die letzten fünf Jahre geändert. Nachdem Andy Rubins das iPhone sah und sein Google-Projekt um 180 Grad in den Wind drehte1, schälte sich primär nur noch deutlicher heraus, dass die 'Android is Open'-Positionierung

Frustresistenz zwingend erforderlich: R-Type II

Super R-Type, der SNES-Remix der Spielhallen-Version von R-Type II, hat mich in meinen Jugendjahren frustriert. Dem Irem-Klassiker fehlten die Speicherstellen inmitten der Level. Der Schwierigkeitslevel war ohnehin schon auf Anschlag gedreht. DirektIrem R-Type II (1.79 €; universal; App-Store-Link), die Klassiker-Adaption von DotEmu für iOS, die seit heute Morgen im App Store steht, besitzt zwar die temporären

Simultandolmetschen: iTranslate Voice 2

Ich lebe in einem (sprachlich) entfernten Land, indem ich das gesprochene Wort nur unzureichend beherrsche. Deshalb kann ich sagen: iTranslate Voice 2 (0.99 €; universal; App-Store-Link) funktioniert. Sogar in Finnisch. Ich attestiere der App, dass mindestens rudimentäre Kernaussage beim Gesprächspartner ankommen. Mit Englisch, Deutsch, Spanisch oder Französisch dürfen die eingesprochenen Live-Übersetzungen ab heute sehr viel mehr

Bluetooth-Kopfhörer mit User Interface: der Parrot Zik

Design Ich bin auf den Parrot Zik – erhältlich ab 260 Euro (Affiliate-Link) – durch sein Design aufmerksam geworden. Die französische Firma, bekannt durch seine iOS-Drohne, setzt mit diesem Bluetooth On-Ear-Kopfhörer ein optisches Statement. Das kann man lieben oder hassen, keinesfalls aber langweilig finden. Die ovalen Kopfmuscheln wirken einer Bang & Olufsen-Produktion entsprungen – so seriös,

US-Geschichte als Videoschnipsel-Mixtape von Ken Burns

DirektPastIsPresent Ken Burns remixed, wenn man so will, seine 40-jährige Geschichte als US-Dokumentarfilmer. Eine halbe Videostunde ist gratis; alle Playlisten als Videostream kosten 10 US-Dollar (kostenlos; App-Store-Link). Das Format passt in dieser ansprechend präsentierten Form perfekt aufs iPad.

Google Apps von iOS aus verwalten

Google Admin (kostenlos; universal; App-Store-Link), für die (sehr rudimentäre) Verwaltung von ‚Google Apps‘-Accounts, führt zu einem neuen Zwischenstand im Software-Wettrüsten: Google = 22 Apps; Apple = 18 Apps. Microsoft zählt übrigens 30 einzelne iOS-Anwendungen im deutschen App Store (Link), von der bis auf Photosynth oder SkyDrive (zukünftig ‚OneDrive‚) jedoch keine Software die Qualität seiner Mitbewerber

iTunes Radio startet in Australien

Als erstes Land außerhalb von Nordamerika startet iTunes Radio in Australien. Ein Vorläufer für den zeitnahen Release in mehr Ländern? Gut möglich. iTunes Radio ist werbefinanziert, lässt die Reklame für jährlich 25 Euro jedoch fallen. (Für mich) eine Pflichtausgabe für alle, die nicht schon auf Spotify oder Rdio setzen.

LinkedIn dreht ‚Intro‘ ab

100 Tage überlebte der LinkedIn-Dienst Intro, die 'Man-in-the-Middle'-Attacke auf eure iPhone-E-Mails. Produkt-Fokus gibt das Netzwerk für Geschäftskontakte als Begründung an. Schon die geringe Laufzeit verrät, dass das natürlich Quatsch ist. Andererseits fühlen sich drei Monate jedoch auch sehr lange an wenn man vermutet das Apple seinem Partner für die laxe Verwendung der iOS-Profile hier auf