TubeStick Mini + iPhone Live TV

Die Firma Elgato ist mit ihrer EyeTV-Software sicherlich der Platzhirsch auf dem Markt für TV-Sticks am Macintosh. In München sitzt jedoch noch eine zweite Firma, die bereits über mehrere Jahre kontinuierlich ein Angebot für DVB-T Hard- und Software bereitstellt.

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Equinux stellt mit dem TubeStick Mini ein Konkurrenzprodukt zum Elgato Fernseh-Stick EyeTV DTT Deluxe vor, welcher mir bereits sehr gut gefallen hatte. Augenmerk soll – wie ihr das hier gewohnt sein – auf die Software in Verbindung mit dem iPhone gelegt werden.

Und während ‚The Tube‘ in Version 2.9 einige nette Funktionen wie Chat, integrierter Google Suche für mehr Show-Informationen und einem ‚Location-based‘ TV-Guide auf Augenhöhe mit EyeTV springt, können die iPhone-Funktionen diese sogar übertreffen.

Zwei Funktionen muss man dabei unterscheiden:

TubeToGo

Mit TubeToGo bietet Equinux eine Integration in den Safari-Browser an, der euch von Unterwegs Aufnahmen programmieren und euer TV-Archiv anschauen lässt. Dabei teilt man der Desktop-Software einen Speicherort (MobileMe, FTP, Local Web Sharing) für die archivierten Shows mit, und das Programm kümmert sich um die Konvertierung sowie den Upload. Mit einer entsprechend schnellen Anbindung können über das Safari-Webinterface euer Archiv angesurft und die aufgenommenen Sendungen angeschaut werden.

Bei kurzen Aufnahmen packt das der mobile Safari auch locker.

Seit einigen Tagen hat es ebenfalls die native TubeToGo-Applikation (kostenlos; App Store-Link) in den App Store geschafft.

Live TV

Zurück im heimischen WiFi kommt das kostenlose Live-TV Programm (App Store-Link) zum Einsatz und streamt euer Fernsehbild vom Mac auf das iPhone. Seit bereits über vier Wochen haben die Entwickler auf die App Store-Genehmigung gewartet. Heute ist diese eingetroffen und das Programm verfügbar.

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Nach dem Aufbau der Mac/iPhone-Verbindung durch einen vierstelligen Authentifizierungs-Code, lässt sich ohne Konvertierung das Live TV-Bild auf eurem mobilen Gerät betrachten. Das WiFi-Netz verursacht einen zirka 10-sekündige Delay, die Qualität ist jedoch einwandfrei. Version 1.0 lässt euch den Fernsehsender wechseln und eine Aufnahme der aktuell betrachteten Sendung anstoßen.

Fazit

Für knappe 50 € ist der TubeStick Mini ein fairer Deal, gerade wenn man den Umfang der gebotenen iPhone-Funktionalität beachtet. Obwohl mir die materielle Verarbeitung des Elgato-Stick weitaus besser gefällt, hat die ‚The Tube‘-Software vom Equinux-Gegenspieler mittlerweile eine Version erreicht, die sich mit EyeTV messen lassen darf.

Die heute veröffentlichte Live TV-Applikation bringt einen hohen Mehrwert für alle diejenigen, die sich am Abend von ihrem Computer verabschieden wollen, und mit dem iPhone samt TV-Programm unter die Bettdecke schlüpfen.

-> Amazon-Link: TubeStick mini – TV-Karte – DVB-T*

* Wenn Ihr über diesen Amazon-Link bestellt, fällt (bei unverändertem Kaufpreis) ein kleiner Prozentsatz an das iPhoneBlog, für den wir uns recht herzlich bedanken.

Photo-des-Tages #110 – a thing or two

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Bitte keine Späße! Ernsthaft. Auf am Boden liegende Betriebssysteme tritt man nicht ein.

via Boing Boing

Select – das interaktive Games-Magazin

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Damals. Ende der 90ziger, Anfang 2000 – als ich in den Diensten für das weltbeste Videospielmagazin stand – war die Branche klein. Jede Redaktion umfasste eine Handvoll festangestellter Redakteure. Man kannte und schätzte sich, schlich gemeinsam über die E3 von Publisher zu Publisher und verbrachte unglaublich extensive Feierlichkeiten zusammen.

In den letzten Jahren haben sich einige der ehemals begehrten Arbeitsplätze gedreht, Positionen sind rotiert und neue Betätigungsfelder wurden aufgeworfen. Schön, wenn man ab und an auf alte Bekannte trifft, die weiterhin ihrer Games-Leidenschaft – auch beruflich – nachgehen.

So geschehen mit den Select-Autoren, die sich in einem neuen interaktiven Games-Magazin austoben. Die aktuelle Ausgabe ist 36 Megabyte schwer, komplett kostenfrei und 60 PDF-Seiten stark.

Da erstmals den iPhone-Spielen großzügig Seitenplatz eingeräumt wurde, kamen die Jungs und ich spontan auf die Idee, ein paar Werbeanzeigen ausgetauscht. Die iPhoneBlog-Reklame findet sich auf der digitalen Magazinseite 32, der Select-Banner hat Unterschlupf in unserer Mittelspalte gefunden.

Viel Spaß beim Download und Lesen.

-> http://www.select-mag.de/

Design Mock-up: Square is the new round

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Die feuchten Träume einiger photoshop-begabten Menschen sind manchmal sehr beneidenswert…

via Gizmodo

[game] Pinball Dreaming: Pinball Dreams

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Meine persönlichen Kindheitserinnerungen an Pinball Dreams gehen auf die SNES-Portierung zurück, die ein Jahr nach der 1992 veröffentlichten original Amiga-Fassung erschien.

17 Jahre später erleben die vier populären Tische Ignition, Steel Wheel, Beat Box und Nightmare ein iPhone-Revival. Der Amiga Joker 3/92 titelte damals:

Pinball Dreams holt dir die Spielhalle ins Wohnzimmer!

Zum Preis von 79,- DM konnte man ‚zwei Disketten‘ erwerben (Zweitlaufwerk wurde unterstützt); euer Flipper-Highscore konnte ‚gespeichert‘ und die Session ‚pausiert‘ werden. Bahnbrechend!

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Die heutigen Entwickler ‚Cowboy Rodeo‘ haben sich den authentischen Amiga 68k Motorola Assembler-Code von Digital Illusions (Publisher: 21st Century Entertainment) vorgeknöpft und daraus ein originalgetreues Abbild in kräftigerem Farbton gezaubert:

Everything is basically 0.999:1 to the original Amiga version to the point that we ported all of it from the original Amiga 68k Motorola assembler source code that we got from the original coder, Andreas Axelsson – line by line.

Sowohl in der waagerechten iPhone-Ansicht, bei der immer nur 1/3 des Spielfeldes zu betrachten sind, als auch im Hochformat wird drauflos geflippert. Um die digitale Metallkugel mit den Touch-Hebeln über das Spielfeld zu dreschen, bedarf es vorzugsweise dem Einsatz beider Hände.

Video

Fazit

Das Spiel läuft flüssig, lässt sich gut bedienen und bietet den unvergleichlichen Audio- und Video-Charme, den die Spielhallen Anfang der Neunziger versprühten. Ich persönlich habe lediglich auszusetzen, das es über den offizielle Silberkugel-Nachfolger Pinball Fantasies noch kein Versprechen für eine iPhone-Portierung gibt.

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-> App Store-Link

* Alle selbstproduzierten Videos gibt es ‚iPhone-kompatibel‘ auch in unserem Podcast-Feed, den ihr beispielsweise über iTunes oder einem anderen Multimedia-Verwaltungsprogramm eurer Wahl abonnieren könnt.

It’s About Time…

Video

brrrr…

Cheesy Lernvideos heute für $9.95 anstelle von $24.95.

brrrr…

Demoszene: Yellow Rose of Texas

Die digitale 8-Bit-Kunst der Demoszene erlebt auf dem iPhone auch nach über drei Jahrzehnten noch Frühlinge. Was als ästhetische Intros der Cracker-Gruppen auf Commodore 64 oder Atari 800 in den 80-ziger Jahren entstand, gilt heute wie damals als audiovisuelle Kunstfertigkeit.

Aus den Zusammenstellungen der Demovibes (Electronic grooves from the demoscene) taucht nun erstmals ein 4k-großer (!) iPhone-Port von ‚Yellow Rose of Texas‚ in Cydia auf – inklusive Musik und Animation.

iPhone port of a 4k intro from Assembly ’03.

Wer sich für den gesamten Themenkomplex interessiert, fängt auf der Wikipedia-Seite an und hangelt sich über die kostenfreien Sound-Compilations bis zu den DVD-Samplers im Online- oder Torrent-Shop eurer Wahl.

Einen dreistündigen Überblick zur Demoszene, moderiert von Holger Klein, gibt’s im Chaosradio-Archiv unter der Nummer ‚CR62‘

-> http://chaosradio.ccc.de/cr62.html

(Danke, Danilo!)

Google Tasks – Aufgabenliste im Netz

DirektTasks

Google experimentiert weiter an allen Fronten des Webs für neue Dienstleistungen. Aus den ‚Labs‘ fiel jetzt eine rudimentäre Aufgabenverwaltung, die sich in ein schniekes Safari-Gewand hüllt. Bevor ihr die Suchmaschine eures Vertrauens mit alle anstehenden ‚To Do’s‘ füttert, will die entsprechende Gmail-Einstellung aktiviert werden.

Natürlich bleiben alle G-Services vermeintlich kostenfrei und sind mit der Währung ‚Reklame-Einblendung‘ zu bezahlen.

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-> http://mail.google.com/tasks

via Official Gmail Blog