SMS-Nachricht lesen trotz Code-Sperre

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Ich würde es nicht gleich einen schwerwiegenden ‚Security Bug‘ nennen, trotzdem lässt die Passwort-Sicherheitssperre den Inhalt und Absender einer SMS passieren, wenn sich das iPhone im ‚Notruf-Bildschirm‘ befindet. Das ist ein Datenschutz-Problem.

In den Einstellungen kann man die vierstellige Code-Sperre aktivieren und dafür speziell die SMS-Vorschau ausschalten. Das funktioniert auch hervorragend, nur leider nicht wenn man sich gerade im ‚Notruf-Modus‘ befindet. Zum ‚Notruf-Modus‘ hat jeder Zugang, der im Besitz des Gerätes ist, auch ohne Wissen des vorgeschalteten Codes. Wird eine SMS gesendet, solange der ‚Emergency-Call‘-Bildschirm angezeigt wird, dann ist sowohl Absender als auch Inhalt der Textnachricht (in Teilen) zu sehen.

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Kein Drama, aber durchaus unschön – gerade weil sich in den Einstellung der Möglichkeit zum Ausschalten der SMS-Vorschau bietet.

via karlkraft

Fring-Patch – Skype auch über UMTS

Keine 48 Stunden nach der Veröffentlichung von Fring, dem mobilen IM-Client (unter anderem) für Skype, erreicht an diesem Sonntag ein Patch das Programm. Geneigte Leser wissen sofort, was dieser ‚Hack‘ für eine Bedeutung mit sich bringt: Die Benutzung von Telefon-Diensten über die UMTS-Datenverbindung.

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Das ist ein ziemlich großer Deal, der von mir am Freitag eher scherzhaft ersucht wurde.

Die Skype-Applikation ist lediglich unter dem Vorbehalt im AppStore aufgenommen worden, dass aus dem heimischen WLan nur Fest- und Mobilfunkgespräche abgesetzt werden können. Mit einer Daten-Flatrate über das UMTS-Netz würden T-Mobile, AT&T und O2 ihre Gesprächspreise im iPhone-Tarif entfallen.

Aus journalistischer Recherche, musste ich der Sache natürlich sofort praktisch nachgehen, um hier keinen Unfug zu schreiben. Eine Anleitung zum Austausch der Fring.app findet sich (derzeit noch) im offiziellen Forum des Programmanbieters – alle weiteren Dateien im Internet.

SSH und der Jailbreak mit QuickPwn vorausgesetzt, funktioniert die ‚Lockerung‘ der selbstauferlegten (Telefon-)Sperre ganz hervorragend.

(Danke, Schnitzel!)

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* Ich bitte darum Abstand von Links zu Download-Portalen in den Kommentaren anzubieten und werde entsprechende Beiträge umgehend entfernen. Es geht hier um eine Studie von Machbarkeit, über die ihr euch gerne inhaltlich austauschen dürft.

iPhone-Promodisplay mit OS X

Bei AT&T laufen die iPhone-Promodisplays gerne mal unter Windows XP, in Hong Kong – dort wo das iPhone ebenfalls ohne Vertragsbindung zu kaufen gibt – hängt ein solides Betriebssystem hinter dem mannesgroßem Werbeaufsteller – hier beim Neustart und auf der Suche nach einem Keyboard zu sehen.

Bin ich der Einzige, der das humoristisch ansprechend findet?

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via Gizmodo

[podcast] GUS #67 + BUS #112

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Zurück ans Mikrofon

Nach einer zweiwöchigen ‚Audio-Pause‘ von meiner Seite, konnte ich am Ende der letzten Arbeitswoche endlich wieder beim ‚und-so‘-Podcast im Programm aushelfen. Während sich die Monkeys noch die Sonne in Toronto auf den Bauch scheinen lassen (Blinkenlights ist seit diesem Wochenende übrigens LIVE), brannten uns noch einige andere iPhone-Themen unter den Fingernägeln.

Wir feiern noch ein letztes Mal den Fuc*ing-NDA, versuchen die Benutzer-Bewertungen im AppStore zu verstehen und erläutern die Hintergründe, warum man ein 600 MB schweres Telefonbuch auf seinem iPhone haben möchte – jetzt, wo die deutsche Telekom sich schon alle Telefondaten hat klauen lassen. Ein offizielles FAQ zum Datendiebstahl gibt es HIER.

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In voller epischer Breite kann man uns wie gewohnt unter Bits und so verfolgen; einfach direkt in Episode 112 reinhören oder bequem per iTunes abonnieren.In diesem Sinne, viel Freude mit der neuen Folge.

 

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Zurück ans GamePad

Auch meiner anderen Leidenschaft, den virtuellen Pixeln, darf ich in dieser Woche wieder nachgehen und darüber entsprechend erzählen. Während sich Sönke durch das wilde Leben in Japan treibt, besprechen wir in kleiner Runde die aktuellen Entwicklungen zur iPhone-Konkurrenz Nintendo DSi und verlosen einen BETA-Code für Little Big Planet.

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Alle weiteren Empfehlungen, was Ihr dieser Tage auf Xbox, PlayStation oder Wii gespielt haben müsst, gibt es im größten deutschsprachigen, unabhängigen Videospiel-Podcast in voller epischer Breite unter Games und so; einfach direkt in Episode 67 reinhören oder bequem per iTunes abonnieren. In diesem Sinn, viel Freude mit der neuen Folge.

[app] Fring

Fring, der IM-Client mit Skype-Anbindung, feiert das große Blog-Festival.

In der gestrigen Nacht begann das Raunen in der Blogosphere – zum Zeitpunkt dieses Artikels hat sich die Applikation bereits auf Platz 5 der deutschsprachigen AppStore-Charts hochgeschlafengeschraubt.

Für iPhoneBlog-Leser sollte das Programm, aus alten Installer-Zeiten, kein Unbekanntes sein. Obwohl unzählige Messenger (Skype®, MSN® Messenger, Google Talk™, ICQ, SIP, Twitter, Yahoo!™, AIM®) und SIP-Accounts im Programm Verwendung finden, gelang Fring zweifelsfrei durch seine Skype-Integration zu iPhone-Berühmtheit.

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Kurz zu den Funktionen, bevor wir allen Anbietern von (Hardware) Skype-Telefonen und USB-Telefonhörer-Herstellern der VoIP-Software eine schlechte Nachricht übermitteln. Neben der ‚Buddy List‘ findet sich noch ein Chat- und Anruf-Verlauf sowie das digital Nummern-Pad und eine Übersicht der offenen Gesprächs- bzw. IM-Kommunikationskanäle im Benutzer-Interface.

Alles recht übersichtlich.

Aber zum spannenden Teil: Im heimischen Netzwerk kann man per WLan alle Funktionen vom VoIP-Dienst Skype nutzen, was das iPhone zu einem tollen Telefon-Gerät macht auch wenn der Computer einmal nicht läuft. Aufgrund fehlender Hintergrundprozesse, funktioniert dies natürlich nur wenn das Programm sich konstant in den Vordergrund drängelt.

Mir bislang unbekannt war, das man auf ‚gejailbreakten‘ Geräten in Cydia eine Applikation mit dem Namen ‚Backgrounder‘ (Maintainer: BigBoss) installieren kann, das Hintergrundprozesse ‚freischaltet‘ und so auch beim Verlassen von Fring, die Anruf- und Chat-Funktion offen hält. Aber dies nur als Randbemerkung.

Spannend wäre natürlich die Möglichkeit Skype- und SkypeOUT-Anrufe auch per UMTS durchführen zu können, was der Applikation aber sicherlich den Weg in den AppStore verwehrt hätte. So lassen sich zwar Chats über das 3G-Netz tätigen, beim Wählen von Rufnummern über UTMS passiert dies:

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Die Sprachqualität, getestet via SkypeOUT auf einem Festnetz-Apparat und mit einem Skype-Benutzer, würde ich ohne große Umschweife als ’solide‘ bezeichnen. Der Wechsel der Netzwerke ist leider ein vorläufiger Knackpunkt. Wechselt man zwischen UMTS und WLan – was man zwangsläufig macht um Gespräche via iPhone zu führen – bekommt dies das Skype-Netz oder die Server von Fring über die, die Kommunikation läuft – nur sehr behäbig mit. Statusveränderungen können eine ganze Zeitspanne in Anspruch nehmen und werden derzeit dem Benutzer nur ungenügend signalisiert.

Die ‚Buddy-Liste‘ zeigt dabei den falschen (grünen) Online-Status an, Chat- und Anrufe gelangen jedoch nicht zur Gegenstelle. Während Anrufe misslingen und man so vielleicht herausfindet, dass Fring die Netzwerk-Umstellung noch nicht verarbeitet hat, läuft die Text-Kommunikation ohne Fehlermeldung ins Leere.

Trotzdem. Durch Fring hält endlich der sehr populäre VoIP-Dienst Skype Einzug auf dem iPhone. Ich bin gespannt wie lange das Reverse-Engineering der Applikation dauert und bis eine ‚inoffizielle‘ Version via Cydia vertrieben wird, die mit Telefon-Funktionalität über UTMS die Telcos in den Preiskampf zieht.

Kann doch nicht so schwer sein, die Handbremse zu lockern?

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Interaktive Werbeflächen – ja nee

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Die Filmindustrie entdeckt den AppStore.

An die Front wurde Vorzeige-Spion James ‚geschüttelt-nicht-gerührt‘ Bond geschickt, der hier aber nur symbolisch eine Erwähnung finden soll. Ich möchte auf einen sich annähernden Trend aufmerksam machen, den die ‚Content-Industrie‘ eigentlich schon seit Jahren auf solchen – so genannten ’neuen‘ Plattformen – zelebriert: Kostengünstige Werbeflächen ohne weitere Inhalte.

Die Applikation ist nämlich genauso überflüssig, wie die offiziellen Film-Webseiten, gebaut nach Standard-Webbaukasten X. Das Programm im iTunes AppStore beinhaltet ein paar Trailer (die sich bei mir über UMTS nicht abspielen ließen) und mehr als spärliche Informationen über die Darsteller.

Kostenlos. Klar. Null-Informationen können nicht teuer sein oder wie heißt es in der ersten iTunes-Bewertung zum Programm:

Im Prinzip ist die App nichts weiter als ein kleiner ‚Browser‘ mit Verknüpfungen zu ein paar Promo-Links.

Mir ist es relativ unbegreiflich wie man seit Jahren damit durchkommt, ein leeres Blatt in einen hübschen Briefumschlag zu stecken und das dann als ‚interaktive Inhalte‘ zu verkaufen. Jemand, der sich wirklich für den Film interessiert, informiert sich auf qualifizierten Film-Weblogs über dessen Hintergründe, exklusiven Features und alle Neuigkeiten rund um den Dreh.

Während ich es manchmal einfach nur als frech finde, was einem Columbia, Paramount, Warner oder wie sie alle heißen mögen in deren offiziellem Online-Auftritt vorsetzten, ist es oft auch einfach nur traurig.

Traurig, wie wieder einmal keinerlei Vorteile vom neuen Medium genutzt werden. Traurig, dass man sich nur in den seltesten Fällen um interessante Inhalte für Fans bemüht.

Trotzdem genieße ich immer noch viele eurer Filme, liebe Industrie. Die Vermarktung geht jedoch seit Jahren den Bach runter. Ich bin mir sicher, ihr nehmt trotzdem ziemlich viel Geld in die Hand um solche Scharmützel auf die Beine zu stellen und engagiert teure IT-Klitschen.

Falls ihr demnächst wieder einmal für den nächsten großen Blockbuster in trauter Runde die Werbebudgets vergebt, fragt doch einfach einmal jemanden, der sich damit auskennt. Nicht mich, ich bin nur ein enttäuschter Kunde, der sich auf den Film freut und dem solche Promo-Aktionen bitter aufstoßen.

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-> iTunes Download-Link

[app] DasTelefonbuch

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Bei aller Liebe, aber wie viele Telefonnummern muss man pro Tag nachschlagen, um 600 MB Daten-Müll auf seinem Gerät zu rechtfertigen?

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-> iTunes Download-Link

Gerade wenn es eine entsprechen Web-Applikation unter www.telefonbuch.de gibt…!

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Vertragsfreie iPhones aus der Schweiz

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(Danke, ‚The Kulturspiegel‘!)

Erfolgsmeldung aus der Schweiz. Gregor hat uns einen schönen ‚Reisebericht‘ seines Bruders zukommen gelassen, dessen schweizer Freundin ihm ein Simlock-freies iPhone 3G vom Anbieter Orange organisierte.

Nach einigen erfolglosen Versuchen in der Nordschweiz (Zürich/Schaffhausen/Basel) wurde man im kleinen Örtchen Thun fündig. Die Verkäuferin im Kanton von Bern konnte zwar nicht verstehen, warum man ’soviel‘ Geld für ein Telefon bezahlen möchte, hat ihm jedoch für umgerechnet 568,- € ein weißes 16 GB-Modell verkauft.

Die ‚Befreiung‘ des Simlocks wurde einige Telefonate später noch im Geschäft veranlasst und sollte bis zu 3 Wochen Bearbeitungszeit in Anspruch nehmen.

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8 Tagen und 5 Minuten ‚iTunes-Klicken‘ später, stand Gregor in Deutschland dann jedoch Tür und Tor offen. Seine SIM-Karte vom Anbieter Vodafone lief auf Anhieb mit der 2.0.1 Firmware. Auch das Update auf die aktuelle iPhone Betriebssystem-Version 2.1 funktionierte problemlos beim schweizer Gerät.