[podcast] bits und so #86

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Überall Online!

Ein Switcher-Bericht von Sönke beglückt uns diese Woche, nachdem man sofort losgehen, und ein iPhone einen Mac kaufen möchte. Apropos kaufen: UMTS im Laptop ist etwas Feines wie ich diese Woche ausprobieren durfte – vielleicht ja bald auch im iPhone.

Gar nicht ‚bald‘, sondern schon ‚jetzt‘ haben wir uns Fring, den VoIP-Dienst für das iPhone angeschaut. Meine Erfahrungen decken sich leider noch mit denen unserer Kommentare.

Apropos Erfahrungen: Martin berichtet von dem Kauf/Trage-Erlebnis seiner Ultimate Ear Super.Fi-Kopfhörer, die wir euch bereits ausführlich vorgestellt hatten.

In voller epischer Breite, kann man uns wie gewohnt unter Bits und so verfolgen; einfach direkt in Episode 86 reinhören oder bequem per iTunes abonnieren.

In diesem Sinn, viel Freude mit der neuen Folge.

Dr. House

Ich schaue derzeit zuviel sehr viel House M.D. – weshalb mich diese OpenSource-Software hier begeistert.

Video

OsiriX ist eine Betrachtungssoftware für digitale Röntgenaufnahmen (CT + MRT) und erscheint demnächst auch für das iPhone. Super Sache, die Mediziner mit TouchDisplay freuen sich.

-> http://www.osirix-viewer.com/

(Danke, Henning!)

The Sound of Music

Nur mal so zum Wachwerden.

DirektMusic

(Danke, Kay!)

Fring is loading…

In diesen Stunden gehört die Aufmerksamkeit Fring – zumindest was die Online-Presse bezüglich des iPhones angeht.

DirektFring

Es handelt sich bei Fring um eine VoIP-Anwendung, mit dem man über WiFi telefonieren kann.

Dazu stehen einem verschiedenste VoiceOverIP-Dienste zur Verfügung, inklusive Skype OUT bei dem man mit seinem Guthaben (fast) jeden Anschluss weltweit erreicht.

Die Aufmerksamkeit rührt natürlich daher, das diese Funktionalität ein Schritt in Richtung ‚heiliger Gral‘ wäre. WiFi = kostenlos = kostenlose Telefonie.

So einfach ist es natürlich nicht, weshalb der digitale Blätterwald ein wenig zitterte und von schlechter Sprachqualität und problematischen Einwahl-Orgien sprach. Ich möchte mich für diese Pre-Alpha-Version eigentlich noch nicht weit aus dem Fenster lehnen (obwohl ich ähnliche Probleme zu beklagen hatte) und abwarten wie die weiteren Implementierungen – gerade als native App via SDK – vollzogen wird.

Steve Jobs hatte nach der SDK-Vorstellung gesagt, das VoIP-Dienste im WiFi (!), nicht unbedingt in die Schublade ‚Schadsoftware‘ zu stecken sind. Trotzdem ist es kein Geheimnis, das Apple an den abgeschlossenen iPhone-Verträgen prozentual mitverdient und deren Zukunft – gerade über den exklusiven Vertrieb im iTunes-Store – spannend bleibt.

Aber um hier eine neutrale Position zu vertreten und den Spieß umzudrehen und einfach mal in diese Runde zu fragen, bin ich gespannt was ihr bislang mit Fring, in dieser frühen Version, für Erfahrungen gemacht habt.

Die Installtionsweise ist bekannt:

Repository: http://fring.com/iphone.xml

-> Installationsanleitung

-> Blog.Fring.com

Das große Reinemachen

Frühlingsputz heute.

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Nachdem mein MacBook Pro den alten Raubkatzen-Käfig ausgemistet hat, ist zu später Stunde noch das iPhone dran. Vornehmlich hat dies damit zu tun, das iPhoto schon seit einiger Zeit das iPhone nicht mehr erkannt hat und somit auch keine Bilder synchronisieren konnte – eine neue Identität musste mit iTunes erstellt werden, wobei die restlichen Daten nicht mitgenommen werden konnten.

Rückblickend sehr ärgerlich, aber sicherlich mit einer Portion Eigenverschulden. Der Miesepeter wird bei den Screenshot-Tools vermutet, die rege Ihren Dienst auf meinem Gerät ausgeführt haben.

Aber natürlich habe ich diesen Anlass auch genutzt, um Pwnage in Version 1.1 auszuprobieren und mein individuelles iPhoneBlog-Logo festzusetzen.

-> Download iPhoneBlog-Logo

Nichts ist sicher

Herrlich, wie gerade die Presselandschaft auf den Medienexpress der ‚Online-Schnüffelei‘ bei Smartphones aufspringt.

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Was war passiert?

Die vom Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble (CDU) geplante Online-Durchsuchung soll offenbar auch Daten von internetfähigen Mobilgeräten wie Blackberry, PDA und iPhone erfassen. Das hat die Bundesregierung nach einem Bericht der in Düsseldorf erscheinenden Rheinischen Post jetzt erstmals offiziell bestätigt. „Das Bundeskriminalamt wird auf der Grundlage geltenden Rechts künftige Entwicklungen im Bereich der IT- und Kommunikationstechnik ausrichten“, zitiert die Zeitung aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Düsseldorfer FDP-Bundestagsabgeordneten Gisela Piltz. Zugleich verweigerte die Bundesregierung die Veröffentlichung von Einzelheiten der neuen Regelung. Eine detaillierte Auskunft würde den „erfolgreichen Einsatz“ der Software gefährden, heißt es in der Stellungnahme. „Das ist eine neue Qualität der Online-Durchsuchung“, kritisiert die Abgeordnete Piltz gegenüber der Zeitung. Das BKA arbeitet seit einiger Zeit an einer Software, um Rechner ausspionieren zu können. Diese muss voraussichtlich aber vor Ort auf dem Rechner des zu Überwachenden installiert werden.

Schnüffelblog

Falls das bislang unklar war: Die geplante ‚Online-Durchsuchung‘ hat bereits von Beginn an das Wort ‚informationstechnische Systeme‘ in den Mittelpunkt gerückt und nicht allein von Computern gesprochen. Schön, das jetzt einigen Leuten klar wird, das dieser Begriff angefangen vom Smartphone über elektronisches Spielzeug bis hin zu Kühlschränken mit Ethernet-Anschluss reicht.

Wenn ich eine Position im Bundesverfassungsgericht bestreiten würden, käme ich mir von der Politik grob verarscht vor. Da setzt man sich zusammen und beschließt Ende Februar, das der „heimliche Zugriff auf informationstechnische Systeme (die Online-Durchsuchung) das Persönlichkeitsrecht verletzt“, und dann wird weiter gemacht wie zuvor.

Fazit: Mehr Steuergelder für den iPhone-Hack!

Hier noch einmal die Pressemitteilung für alle Politiker: Vorschriften im Verfassungsschutzgesetzt NRW zur Online-Durchsuchung und zur Aufklärung des Internet nichtig

Disclaimer: Der Artikel der Rheinischen Post liegt mir nicht im Original vor. Die schriftliche Antwort der Bundesregierung umfasst nicht das Wort ‚iPhone‘. Ich bezweifele stark, das die von der Bundesregierung beauftragte IT-Stelle die technischen Fähigkeiten aufbringt ein iPhone ‚abzuschnabeln‘.

Gute Werbung

DirektWerbung

Die Schutzfolie von invisibleSHIELD hatten wir bereits kurz erwähnt. Und obwohl ich diese Art von iPhone-Accessoir für komplett überflüssig halte, bin ich für gute Werbung immer zu haben.

Besser als iRadio

Jetzt wird’s technisch. PHP-Technisch, weshalb ich außer der Überschrift noch große Teile der Email unseres Lesers Terra-loader übernehme, um einen halbwegs verständlichen Beitrag zu verfassen.

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iRadio – das Programm zum Streamen von Radiosendungen – dürfte hier bekannt sein. Ob daran noch aktiv weiterentwickelt wird, ist im Forum der Entwickler bislang nicht abschließend beantwortet worden. Zwei Fakten bin ich mir jedoch sicher: Erstens, unter 1.1.4 läuft die Software nicht. Zweitens, eines der langersehntesten Funktionen – der Import von eigenen Radio-Stationen – ist derzeit noch nicht möglich.

Da sich die Internet-Welt dieser Tage nicht mehr vorschreiben lässt was sie hört und was nicht, wird das Konzept selbst in die Hand genommen. Ein kleines Stück PHP-Code macht jeden beliebigen Musik-Mpeg-Stream auf dem iPhone lauffähig. Es handelt sich dabei um eine Art Simulation einer Datei, die live mit den Streamingdaten des Servers befüllt wird.

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-> Streaming Shoutcast on the iPhone

Terra-loader hat sich sein Live-Radio von SlashFM schon so zurechtgebogen, das er dieses über seinen Server aufs iPhone streamen kann. Im ‚closed Beta‘-Praxistest kann ich die Funktionsfähigkeit bestätigen.

Wer Interesse daran hat, Live-Radio im iPhone-Browser zu empfangen und dafür ein bisschen Bandbreite seines Servers zur Verfügung zu stellen, tauscht sich in den Kommentaren aus, und/oder verkündet die URL-Adressen.

Terra-loader will nach eigenen Angaben in den nächsten Tagen versuchen, den PHP-Kode für Videostreams umzuschreiben, um Live-TV-Bilder auf das iPhone zu beamen.

(Danke, Terra-loader!)