Ein weiterer sehr subjektiver Blick auf die Ankündigung des SDKs 10 Tage nach der Vorstellung.
Diesmal zu dritt, aber nicht weniger kurz. Thorsten, ChriZ und ich palavern 2 Stunden über die Möglichkeiten des SDKs, den Zugang zum Enterprise Segment, den Konsolenmarkt sowie Für- und Wiedersprüche zum Installer vs. App-Store.
Bei solch langer Podcast-Zeit bieten sich Kapitelmarken zur leichten Navigation und ein Abo via iTunes an:
Update: Die Datei zurück auf .m4a geändert. Jetzt sollte die Datei sich auf das iPhone + iPod Touch syncen lassen, braucht aber ein bisschen um im Webplayer abzuspielen.
The London Travel Guide – developed by Coolgorilla – sets out to be this sort of useful companion for anyone who is visiting (or maybe even moving to) London.
Zodttd, creator of snes4iPhone, gpSPhone, and psx4iPhone, now brings you Genesis4iPhone. So far it runs Sega Genesis (MegaDrive) games and Sega CD games, although the latter are still a tad on the slow side.
Once you’ve installed all the packages you’re allowed to install, go back into the mounted DMG and go into the Packages folder.
See all the Aspen packages at the top? Double-click on them and install them, one at a time.
You should now have a Platforms folder in your default installation directory, which for these packages is probably at the root level of your hard drive. Make sure it’s there.
In that Platforms folder is where all of the iPhone-related SDK stuff was installed. Take everything in that folder and put it into the /Developer/Platforms/ folder in your main Developer directory.
Restart Xcode (if you had it open) and you should be greeted with new choices for iPhone applications as well as the AspenSimulator device to test your code on.
Ich bin seit 1988 Mac Entwickler und muss wie viele andere auch mit Schrecken feststellen, dass Apple sich zu einer zweiten Microsoft mausert. Spezifisch zum iPhone SDK kann ich nur den Kopf schütteln.
Apple wollte ursprüngich keine 3rd Party Apps haben. Web 2.0 sei alles was es geben wird. Pustekuchen sagten die Entwickler und das iPhone wurde gehackt und tausende von mehr oder weniger sinnvollen Apps sind enstanden. Naja das ist zwar interessant aber für kommerzielle Developer nicht unbedingt der richtige Weg weil man nicht davon ausgehen kann das fast jeder ein geknaktes iPhone hat. Zumindest hat es Apple dazu bewegt mit einem offiziellen SDK zu kommen.
Wir haben natürlich mit Hochspannung das offizielle SDK erwartet. Unser Ziel war es einige brennende Probleme des iPhones zu lösen die Apple in Unkenntnis des europäischen Marktes schlichtweg vergessen hat. Identifiziert haben wir folgende Hot Areas für unsere Entwicklungen:
MMS
Bluetooth modem
Bluetooth filetransfer (OBEX)
Bluetooth sync
Adressbuch auf der Simkarte benutzen oder importieren
SCTP Support für Apps
Dabei sind wir überall voll an die Wand gelaufen
1. Builden geht aber installieren nicht (ich hab nirgends gesehen das es einen speziellen Key braucht, geschweige den wo man ihn installieren sollte oder wo man ihn kriegen könnt, insbesondere als nicht Amerikaner.) Fehler -34 ist alles was ich krieg.
2. Viele Dinge brauchen gemeinsamen Code. Dafür gibt es shared libraries. Das SDK kann diese aber nicht builden. Kann man lösen in dem man alles statisch ins Projekt hineinkopiert aber wirklich sinnvoll ist das ja nicht. Unser WAP Stack ist somit gekillt.
3. Hintergrundprozesse sind verboten. D.h. man kann keinen Daemon bauen der auf Bluetooth filetransfers antwortet, syncht oder als modem fungiert. Bluetooth projekte sind somit gekillt
4. Kernel Extensions sind verboten. Das killt SCTP. Ein Netzwerkprotokoll das ideal fürs iPhone währe da es multihoming (GPRS/EDGE versus WLAN) beherrscht und somit Verbindungen beim Wechsel von GPRS zu WLAN und zurück offen behalten kann. Linux hats, Solaris hats, HP Unix hat’s. Window’s habens. Nur MacOS X nicht. Nicht mal im Desktop (obwohl’s da nen Umweg gibt die ne unsupportete API nutzen muss und daher kernel versions abhängig ist. Versprochen wurde es mir an der WWDC 2004, 2005, 2006. „Vielleicht 10.4.8 aber spätestens in 10.5“.
4. Es gibt kein API um mit SMS zu arbeiten. D.h. man kann keine SMS Meldungen empfangen die WAP Push oder MMS notifications enthalten. MMS projekt gekillt. Schach via SMS gekillt. Crypto SMS gekillt.
5. Die Sandbox schotet uns von aller Hardware ab. An einen Import von der SIM karte ist daher nicht zu denken. Projekt gekillt.
Nun das bedeutet das meine Top 5 „most wanted european features“ gekillt sind. D.h. ich darf mich einreihen in die 192764652 Entwickler die auch noch ein Tetris für’s iPhone bringen und muss mich dann auch im gleichen Store mit denen Tummeln. Wie soll da der Käufer entscheiden? Schlussendlich wird Apple zum Richter wer was verkauft.
Ich finde den Zwang via iTunes Store zu verkaufen als ein Affront. Es gibt Länder in Europa die haben keinen iTunes store, geschweige den Video’s oder TV Angebote. Insofern wird es noch ein Jahrzehnt gehen bis der AppStore Europa vollständig abdeckt. Auch gibts viele andere Orte wo Kunden solche App’s suchen wie Handango, Kagi oder ähnliche Platformen. Wieso soll ich also 30% an Apple abgeben damit ich dort bin wo keiner guckt und ich meinen Markt einschränke?
Apropos Markt: Wenn ich die Verkaufszahlen von iPhones in Deutschland nehme und diese Proportional zur Bevölkerungszahl der Schweiz setze, komme ich zum Schluss das in der Schweiz ca. 7’000 iPhones in den ersten 1-2 Monaten verkauft würden. Man muss diese Zahl mal in Relation setzen zu der Aussage von Swisscom Mobile dass sich in ihrem Netz heute bereits 15’000 iPhones tummeln. D.h. wenn Swisscom mal in der Schweiz das iPhone launcht, dann ist die Distribution via iTunes ein vernachlässigbarer Markt.
Meiner Meinung nach braucht der Marketing Manager iPhone von Apple mal eine kräftige Ohrfeige. Die Verkaufsstrategie für USA funktioniert definitiv nicht für Europa. Und weil der liebe Mensch keine Ahnung hat wie die Welt ausserhalb von USA funktioniert, wirds ein riesen Flopp. Apple sollte sich auf die Wurzeln ihres Erfolges besinnen. Die Entwickler haben aus Apple das gemacht was Apple heut ist. Und die werden wie Stiefkinder behandelt. Als Entwickler die nur im Sandkasten spielen dürfen.
Ich kann daher nur zum Protest aufrufen. Lasst euch das nicht gefallen! Europa wird als Markt ignoriert. Europäer haben mindestens 6 Monate länger aufs iPhone warten müssen und müssen Knebelverträge unterzeichnen, kriegen kein SDK und kriegen nicht mal iPhones in vielen Ländern.
Meiner Meinung nach gibts hier folgende Wege Apple klar zu machen das der closed community Approach nicht funktionieren wird:
Jeder Entwickler der diesen Podcast hört soll Bugreports bzw. Feature request schreiben. Beschwert euch was fehlt. Weisst darauf hin das ihr keine Apps schreiben könnt gerade weil man in der Sandbox steckt. Und macht Kopien der Bugreports und postet die Bugreport Nummern in die entsprechend passenden Foren. Apple hat schon viele Bugreports einfach stillschweigend gelöscht. Also merkt euch eure Bugreports und reklamiert wenn sie verschwinden! Auch so eine unsitte die Bugreporter im Dunkeln zu lassen.
Überschwemmt Apple Developer Technical Support mit Anfragen wieso ihr als Europäer keinen Zugriff habt. Wieso amerikanische Entwickler privilegiert werden ob wohl sie meist keine Ahnung vom Mobilfunkmarkt haben.
Druckt T-Shirts für die WWDC 2008 mit einer guten Aufschrift.
„Free Europe from Apple’s slavery“.
„Thank you Steve for for treating europe like shit“
„I’m developer second class (non US) but I still write better code than you!“
„Free the iPhone“
„No censorship for iPhone Apps“.
(wer hat weitere gute ideen?)
Und wenn das alles nicht klappt gibts noch zwei Alternativen:
Ignoriert das Apple SDK und schreibt keine Applikationen fürs iPhone
Ignoriert das Apple SDK und schreibt Appikationen fürs iPhone mit jailbreak.
Alles in allem zusammengefasst: Lasst Apple klar und deutlich wissen was sie da für eine Blödsinn fabrizieren.
Unsere österreichischen Nachbar, haben mit dem Classic + Supreme-Tarif ein wirklich interessantes Angebot aufgestellt – obwohl ich das Konzept ‚Marketing in nur einer Nacht‘ nicht ganz verstanden habe.
Jetzt geht es mit Webapps weiter:
Zum Österreich Start des Apple iPhone launcht Markus Schmeiduch (Art Director) und Knallgrau ein Research Projekt, welches eine für das iPhone optimierte ÖBB Fahrplanabfrage als Webservice anbietet.
Obwohl sich die Medien an diesem Tag vornehmlich mit dem MacBook Air beschäftigt hatten, blieb der Name ‚SkyHook‘ hängen. SkyHook Wireless ist ein US-amerikanischer Anbieter eines geographischen Ortungsverfahrens über MAC-Adressen von Wireless Access Points.
Das sind die, die rumfahren und WiFi-Netze sammeln um eine genauere Ortung durch die Kombination von den Funkmasten + adressierbaren WLan-Netzen zu schaffen.
Bislang eigentlich nur für die USA angekündigt, funktioniert der Service – zumindest wenn man Mithilft – auch für Deutschland. Während die WiFi-Lastwagen derzeit durch die verschiedensten Länder rollen, kann man sein WLan + Koordinaten bei SkyHook auch selbst melden.
Und das dies tatsächlich auch für die hiesigen Regionen schon funktioniert, wurde mir von einem Leser bestätigt. Bei ihm waren die ‚Locate me!‘-Koordinaten der Mobilfunkmasten, die Google liefert extrem ungenau, weshalb er bei SkyHook seinen Wireless Access Point + Position übermittelte.
Einen Tag später, zeigte das Zielkreuz in Google Maps direkt auf sein Haus.
Ob man eine kommerzielle Firma wie SkyHook bei ihrer Arbeit unterstützen soll, muss jeder für sich selbst entscheiden und das Preis-/Leistungsverhältnis abwägen – genau wie jeder für sich selbst entscheiden muss, ob er StudiVZ seine Daten Freihaus liefert.
If you’ve applied for Apple’s iPhone Developer program, check email for your rejection letter. The twitterati are reporting widespread disappointment and anger as thousands of iPhone developer hopefuls have received a „Thank you but no thank you“ message