Computer machen Fehler, Programme stürzen ab oder reagieren nicht wie sie sollen. Warum dies so ist, das ist oft nicht zu klären. Aus diesem Grund sind auch Wahlcomputer überhaupt keine gute Idee.
Wenn sich Applikationen auf dem iPhone ‚aufhängen‘, werden diese nach ein paar Sekunden selbst beendet und man springt in den Hauptbildschirm zurück. Sollten die Programme auch nach kurzer Wartezeit nicht mehr aufrufbar sein oder sich wiederholt selbst beenden hilft ein kurzer Neustart.
Micro-blogging. Irgendwie hat es seine Faszination über mich gelegt. Wie ein Norovirus: Ansteckend, Kräftezehrend und Ikosaedrisch.
Während ich tumblr gerade erst kennenlerne, bin ich seit ein paar Tagen Twitter-Freund. Die Möglichkeit, einfach seine spontanen Erlebnisse in die weite Welt hinauszubrüllen finde ich, erleichternd. Wen dies interessiert, soll mir erst einmal egal sein.
So ganz egal vielleicht dann doch nicht, wenn man verfolgt, das sich ein kleines Twitter-Widget ins neue Layout eingeschlichen hat.
Und auf dem iPhone kann ich zwei Applikationen empfehlen: Mobile Twitterrific + PocketTweets. Ersteres läuft installiert auf dem iPhone selbst, die zweite App ist ein recht gelungenes Web-Programm.
Deshalb habe ich mich an meinem ‚freien Sonntag‘ drangesetzt und das minimalistische Theme Grid Focus von Derek Punsalan ein bisschen umgearbeitet. Für mich, als jemand der php und Javascript nicht mit der Muttermilch aufgesogen hat, dauerte dieses Vorhaben und ist eine Operation am offenen Herzen. Aber so macht es ja erst richtig Spaß.
Im gleichen Zusammenhang wurden ein paar Zöpfe mit Haarspliss abgeschnitten. Ihr habt lieber in den Blogposts kommentiert als im Forum? So soll es sein. Und sprechen wir nicht über das Magazine…
Worüber ich gerne sprechen würde ist Feedback. Solch ein Blog-Umbauprojekt ist ja nie wirklich abgeschlossen und obwohl mir noch dutzende Ideen im Kopf herumschwirren, hätte ich großes Interesse was (erstmal) gefällt und was noch nicht ganz rund ist.
Also, raus aus dem Feedreader und rein ins Internet.
Ja, okay. Man darf mich offiziell für „Kopfhörer-Fanatisch“ erklären. Mittlerweile habe ich ‚Ohrstöpsel‘ in nahezu gleichem Wert von einem dieser kleinen schwarz/silbernen Gerät hier rumliegen, über das wir öfters sprechen.
70.000 iPhones soll T-Mobile ja innerhalb der letzten 2 Monate an den Mann und die Frau gebracht haben – die wenigsten davon sind jedoch wahrscheinlich mit einem ‚vernünftigem‘ Headset ausgestattet. Und das ist höchstwahrscheinlich so, weil alle guten Dinge eine Weile nach Europa brauchen.
Die Kopfhörer kommen in der Farbe: ‚Gunmetal Silver‘ und zeichnen sich im ersten Eindruck durch ihr sehr geringes Gewicht aus. Entgegen der Vibes, die mit einem massiven, silbernen Metallring ordentlich auf die Schippe gelegt hatten, ist das Aluminiumgehäuse ein echter Unterschied wobei dies sicherlich eine Geschmacksfrage ist/bleibt.
Genauso bezüglich der Optik, bei der jeder selbst wissen muss was er für eleganter hält – das vorliegende Testexemplar gehört in die Kategorie ‚minimalistisch‘. Aber apropos elegant: Die Ultimate Ears schaffen es, noch weiter im Gehörgang zu verschwinden als die Vibes es schon brilliant vorgelegt hatten. Völlig unverständlich sind mir jedoch die Größen der mitgelieferten ‚Adapter-Pfropfen‘. Haben Menschen wirklich so große Ohren? Das wäre erschreckend.
Egal, die kleinste Größe passt für mich haargenau und hält wacklige Fahrradfahrten durch. Aufgrund der etwas abstehenden Kabel, kann man die Kopfhörer sowohl ’normal‘ als auch im Studio-Stile (mit dem Kabel über dem Ohr nach hinten) tragen. So machen das die großen Künstler dieser Welt, die sich (auch) im Klientele der Firma Ultimate Ears befinden. Namen wir Billy Idol, Van Halen, The Rolling Stones, The Killers, Sheryl Crow, Aerosmith, Linkin Park, Velvet Revolver, INXS, John Mayer, Joss Stones, Maroon 5, usw. machen sich gut auf der Liste von „Wer benutzt unser Produkt“.
Natürlich ist das alles Marketing und die ‚Celebrities‘ und professionellen ‚Künstler‘ werden sicherlich mit den mehrere Tausend-EURO Kopfhörern ausgestattet als mit der ‚preiswerten‘ iPhone-Variante, dennoch wird hier ein Qualitätsstandard aufgezeigt.
Aber kommen wir doch mal zur Qualität. Während den V-Moda-Kopfhörern große Basslastigkeit nachgesagt wurde, ist die Balance zwischen Bass und hohen Klängen sehr ausgewogen. Um auf meiner persönlichen Optimal-Lautstärke zu hören, muss ich jetzt für die Ultimate Ears nochmals runterschrauben – das ist gut. Auch die Sprachqualität bietet ein gewohnt hohes Maß an Qualität.
Als Zubehör werden verschiedene Ohr-Pfropfen geliefert sowie ein ‚Air Travel Attenuator‘, der bei zu lauten/schlechten Quellen ein bisschen abdämpft.
Eine Umgewöhnung bedarf der Multimedia-Knopf mit dem man Titel weiterspringt oder Gespräche annimmt. Während bei den V-Moda-Kopfhörern ein ziemliches dickes Plastikgehäuse auf Hals-Höhe sowohl das Mikrofone als auch den Multimedia-Knopf beinhaltete, ist dies in den Ultimate Ears getrennt worden.
Das hat zum Vorteil, das das kleine Mikro nicht ständig gegen den Hals schlägt, jedoch auch den Nachteil das der Knopf zum Gespräche annehmen über der Bauchfalte hängt. Mit diversen Jacken und Pullovern ist er definitiv schlechter zugänglich und erfordert gerade für Fahrradfahrer im Winter eine Umstellung.
Nichtsdestotrotz versorgen im Moment die neuen Ultimate Ears (wohltuend) meine Ohren mit Musik, sind mit 150 Dollar jedoch keine preiswerte Anschaffung.
Im wöchentlichen Wahnsinn geht es auch diese Woche kunterbunt weiter. Wir freuen uns über Bilder aus dem Internet, versuchen iPhone Schlüssel zu erraten und beenden Diplomarbeiten.
In voller epischer Breite, kann man dies wie gewohnt unter Bits und so verfolgen; einfach direkt in Episode 74 reinhören oder bequem per iTunes abonnieren. Dann wird man Stammleserhörer und ist ganz wichtig.
Wollte ich schon immer mal fragen: Benutzt hier jemand in Zusammenhang mit dem iPhone ein Bluetooth-Headset?
Richtig populär waren ja zum Start des iPhones die Jawbones und das offizielle Apple-Headset, wobei natürlich auch die meisten anderen Blauzähne ihren Dienst verrichten sollten und keine 130 Dollar kosten geschweige denn her verfügbar sind. Ich persönlich habe ein Sony Ericsson HBH-35 hier (im wahrsten Sinne des Wortes) rumliegen, das auch funktioniert aber nie im Einsatz ist.