DirektErklärt (Telefon-Funktion via Downgrade funktioniert NICHT)
Um den Erwartungen der Leser einmal zu entsprechen, hier mal ein kurzer Beitrag zum Stand der Dinge, da es mir derzeit so vorkommt als ob es viele „Interessenten“ für einen iPhone-Import gibt. Das mag verschiedene Gründe haben, die bei der Telekom und den „unklaren“ Bedingungen beginnen und ganz banal im „effektiven“ Dollar-Kurs enden.
Um jedoch viele Fragen, die mir privat per Email gestellt werden (und die ich versuche zeitnah zu beantworten), zu beantworten vielleicht ein kleiner Rundumschlag.
Alle iPhones ab Woche 39 werden mit der Firmware 1.1.1 ausgeliefert. Das ist der Verpackungsrückseite zu entnehmen, bei der die Serien-Nummern beispielsweise so anfangen: 7R739. Die fett gedruckte Zahl 39 ist dabei die Produktionswoche – alles was größer ist, kommt definitiv in und mit neuster Version.
Mit dieser aktuellen Firmware, ist grundsätzlich erst einmal vieles schwieriger, wenn man davon ausgeht keinen offiziellen AT&T-Vertrag abzuschließen. Die inoffiziell empfohlenen Tools funktionieren nicht mehr und um überhaupt das iPhone für Musik- und Surfaktivitäten nutzen zu können ist ein sogenanntes „Downgrade“ nötig.
Was derzeit jedoch nicht funktioniert ist ein Software-Unlock für die Telefon-Funktion. Die TurboSIM-Lösung, die ich vor dem aktuellen Software-Unlock im Einsatz hatte soll (nach Foren-Angaben) wieder funktionieren – ist und bleibt jedoch „Frickelarbeit“. Das war schon lustig zu seiner Zeit, doch noch einmal würde ich mich derzeit nicht durch das Prozedere wühlen.
Da das iPhone Morgen in vier Wochen die hiesigen Läden erreicht, halte ich kurzfristige Importe für nicht sehr empfehlenswert. Ich gehe davon aus, das der Vertragsabschluss, wie bereits in Amerika, via iTunes geschehen wird. Möchte man dann keines der empfohlenen T-Mobile-Pakete buchen, sprechen wir über sonstige Möglichkeiten zu gegebener Zeit noch einmal.
Derzeit würde ich mich zurücklehnen und Tee trinken mir einen iPod Touch mitbringen lassen.
Update: Um die Firmware herauszubekommen, kann man folgende Tastenkombination wählen:
Open Emergency Call menu
Type 3001#12345#
Press on Green Phone button
Go to Versions tab
And look, what you have in your lovely Apple’s toy:
03.12.06_G – the 1.0.0 firmware
03.14.08_G – the 1.0.1 and 1.02 firmware
04.01.13_G – the 1.1.1 firmware
Alexander (aka Scorpios33) adds:
04.02.04_G – 1.1.1 Apple Store’s original firmware, differs from an 1.1.1 upgrade.
Ich schieb‘ mal gleich vorweg, das ich kein großer „Fernsehgucker“ bin. Natürlich bin ich ein Kind der dazugehörigen Generation in deren Höchstzeiten man einfach vor dem Einschlafen 2-3 Stunden Lebenszeit „mit der Glotze“ verbrannt hat.
Ich kam jedoch davon los und habe derzeit (fast) alle TV-Anbindungen aus meiner Wohnung entfernt und benutze nur noch für ausgewählte Sendungen einen TV-Stick von TerraTec. Die dazu benötigte Software heißt EyeTV von Elgato. Die sind für TV-Software auf dem MAC so etwas wie Microsoft in der IT oder McDonalds für Fastfood. Es gibt nix anderes.
Entgegen der Vergleichspartner aus den anderen Branchen, macht Elgato jedoch ausgesprochen hochwerte Produkte. Davon haben Sie mir zwei zukommen lassen, die eyeTV Diversity (Dual DVB-T TV-Tuner) + die passende Software EyeTV 2.5.
Beides habe ich mir in den letzten Tagen einmal genauer angeschaut und natürlich speziell die neuen Funktionen in Sachen iPhone abgeklopft. Vorweg geschickt sei da dies hier auch nicht weiter ausgeführt wird, das die Kombination aus Hardware und Software ultimative stabil und komfortable Anwenderfreundlich ist – TV auf dem MAC bitte nur so!
Aber um die hier relevanten Features abzudecken. Nachdem man seine TV-Sendung aufgezeichnet hat, kann man mit nur einem Knopfdruck den Export ins passende iPhone-Format auslösen ohne sich um irgendwelche kryptischen Codec-Geschichten zu kümmern. Nach der Codierung wird ein entsprechender Verweis in iTunes unter TV-Sendungen hinterlassen, so dass diese gleich zur Synchronisation bereitsteht. Das ist ein Arbeitsablauf, der beeindruckt und übrigens auch funktioniert, wenn iTunes nicht geöffnet ist.
Aber das nur für unterwegs. Wenn man daheim auf der Couch sitzt, kann man sich über das heimische WLan seine eigenen Aufnahmen auf das iPhone streamen lassen. Elgato nennt das Wi-Fi-Access, welches man in den Einstellungen anschalten kann und dann eine entsprechende Adresse mitgeteilt bekommt, die beispielsweise so aussieht: http://192.168.2.102:2170/eyetv/. Diese surft man in Safari an, oder lässt sich bequem von EyeTV aus eine Email schicken, deren Link man dann einfach nur anklicken muss. Unglaublich? Nö, das funktioniert wunderbar wenn man den entsprechenden Port (2170) in der Firewall durchlässt.
Das erspart lästige Sychronisationen, wenn man doch eh nur im heimischen Netz unterwegs ist – Apple schaut hier mal schön zu! Wenn man außerhalb des Hauses zu tun hat, verweise ich auf eine schöne bebilderte Anleitung von MacNews, die den TV-Content auch über das Internet zugänglichen machen.
Die Software alleine kostet 80 EUR, ist beim Kauf der erwünschten Hardware jedoch schon dabei. Fairer Deal, tolle Technik, wenn der Content im Fernsehen nicht so unterirdisch schlecht wäre.
“He whipped out his iPhone and started to play,
I told him I don’t really get down that way,
I need a man defending the USA,
Land of the free and the home of the brave”.
Ich hasse diesen ganzen übertriebenen Nationalstolz. In allen Ländern. Diesen „Wir sind stolz auf unsere Armee“-Scheiß. Verdammte Propaganda. Und wenn du ein iPhone hast, weißt du auf welcher Seite du stehst.
Jedes Blauzahn-Headset sollte mit dem iPhone gepaart werden können. Hier das Sony Ericsson HBH-35. Aber: keine Datenübertragung (via Bluetooth) + kein Musikabspielen über das Bluetooth-Headset. Dafür darf man Anrufe annehmen. Toll.
Seit bereits einigen Jahren, habe ich mich vom Sammelwahn diverser unterschiedlichster Computer und Betriebssysteme gelöst und verfolgen die „Ein Mann, ein Laptop“-Philosophie.
Obwohl ich gerne auch mal wieder ein „Standgerät“ wie einen iMAC hier hätte, scheue ich mich doch davor, da es keine vernünftige Lösung der „on-the-fly“ Datensynchronisation gibt (und es ärgert wenn die spezielle Datei dann Daheim liegt). Das mit den unterschiedlichen Betriebssystemen hat sich seit den Intel-MACs ja sehr schön gelöst…worauf ich hinaus will, bevor ich mich noch weiter in Details verrenne:
Vor meinem MacBook gab es hier ein Powerbook mit G4-Herz. Und ich habe es nicht über das Selbige gebracht, ein Gerät der ersten Generation unter den Hammer zu bringen. Deshalb steht es jetzt hier bei uns im Flur und wird für kleinere Download-, Musik- und „Verbindung zur Außenwelt“-Dienste verwendet. Der letzte Punkt wird mit den hauseigenen Tools von OS X realisiert.
Jetzt noch ein schnelles Loch in die Firewall geschossen und DynDNS installiert und schon kann man bequem von Bremen „Außen“ auf den Rechner zugreifen. So kann man mal von Unterwegs wichtige Backups einsehen oder einfach nur nachschauen was die Mitbewohner gerade für Musik hören.
Das alles geht jetzt auch via iPhone. Und sehr komfortabel. Mit VNsea.