„DEVONthink To Go 4.0 Kepler“

Auf DEVONthink 4 folgt, wie erwartet, die „To Go“-App in Version 4.

A hand holding a smartphone displaying a black and white image of a video game review. The review, in German, covers the James Bond 007 video game, featuring images from the game and the movie. The phone screen also shows the date and time, with an editing icon present.

Eine Pro- und Server-Lizenz von DEVONthink auf dem Mac schließt einige mobile Geräte für DEVONthink To Go ein1; DTTG4 kostet als Einzelabo 23 EUR pro Jahr.

Our fourth generation of DEVONthink To Go comes with countless new features both long-requested and brand new — say hello to generative AI, custom metadata, versioning, and revision-proof databases. Search with a greatly enhanced search language and save searches as smart groups. Of course, we’ve improved almost every other aspect of the app, too, and packaged everything into a user interface that embraces Apple’s Liquid Glass design language.

devontechnologies.com/blog

„To Go 3“ wirkte auf mich zuletzt arg aus der Zeit gefallen – eher als eine Begleitanwendung zur Desktop-Software. Version 4 steht dagegen vielmehr auf eigenen Beinen.

Das neue Design ist nicht nur eine optische Modernisierung, sondern beinhaltet strukturelle Änderungen für die Benutzung. Ich ertappe mich dabei, nach Gründen zu suchen, die Software benutzen zu müssen.

  1. Version 4.0.1 vergisst derzeit Lizenzen – ein bereits bekannter Bug, der das Team an diesem Wochenende sicherlich einige Arbeitsstunden kostet.

10 Jahre Apple Pencil

Am 9. September feierte der Apple Pencil sein 10. Jubiläum. Ganz gleich, welches iPad ihr kauft1: Ein Apple Pencil sollte eurer Bestellung heute immer beiliegen.

The most misunderstood quote in Apple history might be Jobs saying “If you see a stylus, they blew it.” People love to throw this around whenever the Apple Pencil comes up, as if it proves some grand betrayal of his vision. But context matters enormously here. He wasn’t even talking about tablets, but rather critiquing the Palm Pilots and Windows Mobile devices of the era that were impossible to use with just your fingers.

The Apple Pencil represents exactly the opposite philosophy. The iPad works perfectly without it for everything Jobs originally envisioned: reading, browsing, watching videos, checking email. But when you want to sketch an idea, mark up a document, or create digital art, having the option of precise input transforms what’s possible. Jobs would have appreciated this distinction because it maintains the core accessibility while expanding creative potential.

No, Apple has not destroyed Steve Jobs’ vision for iPad

Apples Griffel ist mehr als ein Zeichen- und Schreibstift – exakt diese Aufgaben erfüllt er jedoch bravourös. Eine breite Auswahl an Software hatte ich dafür im Frühjahr 2024 einmal zusammengestellt und binde dieses Video hier für alle ein2.

Mit Ausnahme von Microsofts Math Solver, dessen Funktionen inzwischen in OneNote aufgegangen sind, sind alle dort genannten Apps weiterhin aktuell.

  1. Meine Kaufempfehlung ist im Moment sehr einfach: ein iPad Air als 11“-Modell.
  2. Seit 2016 gibt es ausnahmslos jede Woche ein fünfminütiges Video, das man so sonst nicht im Netz findet – sowie den Zugang zur besten Community.

Weniger bleibt mehr: mein iOS-Kontrollzentrum

Ich beschränke mich im Kontrollzentrum auf eine einzige Seite. So kann ich diesen Screen durch eine Wischgeste an beliebiger Stelle wieder verlassen.

Die folgenden Apps, Funktionen und Einstellungen liegen bei mir in diesem systemweiten Menü.

iPhone-Display, das das Kontrollzentrum zeigt, mit einem Musik-Widget, das "Änglahund Mustasch" von Muntheanh abspielt, zusammen mit Umschaltern für den Fokusmodus, die Bildschirmsperre, Alarme, WLAN, Scan-Code, Airdrop und Smart-Home-Steuerungen.

Fokus, Rotationssperre, Stummmodus, WLAN, Code-Scanner und Tailscale nutze ich nur gelegentlich. Deshalb liegen sie als kompakte Schalter außerhalb der direkten Daumenreichweite.

Würde mir iOS erlauben, den Fokus-Button zu schrumpfen (um das Untermenü nur per langem Druck aufzurufen), hätte ich das längst getan.

Perplexity, Home und Passwörter sind dagegen große Schaltflächen, da ich sie am häufigsten treffen muss. Die Größe ist allein dieser Häufigkeit geschuldet. Ich habe mir angewöhnt, diese Apps hierüber aufzurufen – trotz diverser alternativer Möglichkeiten. Über diese Redundanz, den doppelten sowie drei- und vierfachen Weg, meine Apps zu starten, mache ich mir entschieden zu viele Gedanken.

Die Passwörter-App bietet selbst keine Aktionen fürs Kontrollzentrum. Ich habe sie dort über den Kurzbefehl „App öffnen“ hinterlegt – eine insgesamt unterschätzte Abkürzung.

So lassen sich Anwendungen starten, für die Entwickler keine expliziten Steuerelemente im Kontrollzentrum anbieten. Damit spare ich mir das Icon auf dem Homescreen.

Das Steuerelement „Jetzt läuft“ lässt sich platzsparend kleinziehen und auf Antippen vergrößern.

Der Lautstärke-Regler ist an dieser Stelle absolut überflüssig, weil iPhones weiterhin physische Tasten an der Gehäuseseite besitzen. Sobald man sich jedoch AirPods in die Ohren steckt, lässt sich darüber zwischen den unterschiedlichen Hörmodi umschalten.

Grundsätzlich vertraue ich iOS, die Bildschirmhelligkeit richtig festzulegen. Deshalb habe ich das in den ➝ Bedienungshilfen ➝ Anzeige & Textgröße nicht unterbunden. Trotzdem streiten wir uns gelegentlich, was „hell genug“ bedeutet. Diese Diskussion gewinne ich über den Schieberegler im Kontrollzentrum.

Ich verzichte bewusst auf viele Funktionen, die auch anders zu erreichen sind. Bezahlen über Wallet erledigt etwa die Apple Watch; für die Kamera existiert die Kamerasteuerung.

Weniger ist mehr … Übersichtlichkeit.

Das Kontrollzentrum ist weiterhin kein glorreiches Design. Die Wischgeste zum Öffnen ist nicht intuitiv; die Navigation auf der überlagerten Ansicht bleibt umständlich. Um diesen Screen visuell zu erfassen, benötige ich Lücken. Und vom K(r)ampf beim Zurechtrücken der Icons fange ich gar nicht erst an.

Wir haben uns wohl alle irgendwie daran gewöhnt und mit dem Status quo arrangiert?! Dabei ist das Alleinstellungsmerkmal, es von überall im System aufzurufen, eine echte Superpower. Es fehlt dafür jedoch jede clevere Anwendung.

Rift Riff – ein nachsichtiges Tower-Defense-Spiel

Erst auf Steam, jetzt im App Store: Seit Oktober schlägt Rift Riff, ein Tower-Defense-Spiel von den „Hidden Folks“, jetzt auch Mobile seine Wellen.

Person hält ein orangefarbenes Smartphone, das ein farbenfrohes, abstraktes Handyspiel auf blauem und orangefarbenem Hintergrund anzeigt, vor einem verschwommenen Hintergrund aus Torso und Beinen einer Person.

Adriaan de Jongh dokumentierte die Portierung mit der kostenlosen und quelloffenen Godot Engine an dieser Stelle. Ich liebe die Soundeffekte, finde es optisch sehr knuddelig und perfekt angepasst für hochformatige Smartphone-Screens.

Anstelle euch für eine falsche Verteidigungspolitik zu bestrafen, wie einen unpassenden Turmbau oder eine Fehleinschätzung der Gegner, müsst ihr nicht jedes Mal komplett von vorn beginnen: Strategisches Experimentieren ist explizit erwünscht und sorgt für einen leichten Einstieg.

Apropos einsteigen: Mit dem „Try before you buy“-Modell und einmalig 6 EUR ist es obendrein ein sehr zugängliches Spiel. Wer allerdings nur die Aufmerksamkeitsspanne eines TikTok-Videos investieren möchte, schaut zuerst den Feature-Trailer.

#483 – Live-Fotofilter

Instagram ist heute zwar keine Foto-App mehr, startete auf iPhones jedoch den Trend für Filter – ursprünglich, um die technischen Schwächen der damaligen Kameras zu kaschieren. Auch wenn die Fotoqualität als Grund längst entfallen ist, hat sich der ästhetische Stil bis heute gehalten.

Hier das Intro zur Episode:
iPhoneBlog #one kann man abonnieren. Alle Abonnent:innen bekommen jede Woche ein neues „Gewusst-wie”-Video, den Zugriff auf alle schon veröffentlichten Episoden und die Einladung zu einer ganz besonderen Community in einem privaten Slack-Kanal. iPhoneBlog #one ist ausschließlich von Lesern und Leserinnen finanziert und unterstützt direkt das iPhoneBlog.

„Automate macOS screenshots with AI and make file discovery effortless“

Benutzeroberfläche, die einen Automatisierungs-Workflow anzeigt, mit einer blauen Leiste, die Auslösebedingungen detailliert, einschließlich "Wenn Elemente hinzugefügt werden: Benutzer -> Macintosh HD -> iCloud Drive -> Downloads -> Screenshots" und einer Datei-Umbenennungsaktion.

When a screenshot is named “todoist-new-schedule-design“ or „timeline-layout-exploration”, you don’t need luck or guesswork. You just type a word into Spotlight, Finder, or Raycast, and it’s there. Automation makes this effortless. You take the screenshot, the Shortcut renames it instantly, and you carry on. Smart filenames aren’t just tidy, they turn screenshots into a searchable knowledge base.

Panos Tsamoudakis

Ich benutze genau dafür seit März die macOS-App NameQuick – inklusive der Ordnerüberwachung, aber mit Berücksichtigung zusätzlicher Dateitypen.

Ich liebe etwa die Rechnungen meiner Versicherung. Deren PDFs heißen BEL3591DC70367B11M09959EF9292D29F83.pdf, wohingegen mein Mobilfunkanbieter mir ein _.pdf zum Download anbietet.

Solche Dokumente vom iPhone aus in einen Ordner zu werfen und am Mac automatisch und mit verständlichem Text umzubenennen, entspannt die Nerven.

„Ich bin ISLANDERS – holt mich hier bloß nicht raus!“

ISLANDERS ähnelt Townscaper und bespaßte heute für einmal 6 EUR ein krankes Kiddo bei uns im Haus.

Eine Person, die ein Tablet hält, auf dem ein violett getöntes Fantasy-Videospiel mit schwebenden Inseln, Gebäuden und einer bergigen Struktur angezeigt wird.

Streng genommen ist es ein „city builder“; tatsächlich schiebt ihr stress- und sorgenfrei Gebäude zusammen (Trailer) – ganz ohne Ressourcenknappheit oder Infrastrukturmanagement.

Platz auf den Inseln ist trotzdem begrenzt. Räumliches Vorstellungsvermögen und ein Tetris-Talent helfen bei den Platzierungen.

Zwar haben es Highscores und Ranglisten von den Konsolen-Versionen auch hierher geschafft, doch ihr könnt auch einfach nur für euch selbst spielen: ganz ohne Zeitvorgaben, so wie freies Bauen mit Lego-Steinen.

GoodLinks 3: Von einer Lesezeichensammlung zum URL-Archiv

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Im August vor einem Jahr entstand dieses Video zu GoodLinks, das ich hier für alle einbinde. Damals fehlte noch die Möglichkeit, Inhalte dauerhaft zu archivieren, die mit Version 3 nun nachgereicht wurde.