Ein No-Go: Reviews von App-Store-Apps mit Beta-OS

Und jährlich grüßt das App-Store-Murmeltier…

We all have to keep in mind, though, that developers get the short end of the stick here. When it comes to App Store reviews that point out issues on betas of iOS and OS X, there is nothing they can do. They can’t respond to them, they can’t release compatiblity and feature updates for public betas, and yet they’re left dealing with the outcome of negative reviews. These are smart folks, and they know that their apps have issues on beta versions of iOS and OS X. Not only it’s not useful to leave negative reviews for those problems now – it’s not fair to developers.

Federico Viticci | „On Negative App Store Reviews During Betas of iOS and OS X

Warum Apple es Beta-Testern ihrer Betriebssysteme erlaubt App-Store-Apps zu bewerten, obwohl die dort vertretenen Softwareentwickler in der Vorabphase keinerlei Möglichkeit haben ihre Apps für das neue OS zu optimieren und Probleme zu beheben, will mir nicht einleuchten.

Schon in den letzten Jahren war nicht jeder, der eine Vorabversion von einem Betriebssystem installierte, auch ein Entwickler, der die technischen Einschränkungen und die Bedeutung eines negativen Kommentars kennt. Spätestens dieses Jahr, mit der ‚Public Beta‘, nimmt die Anzahl derjenigen Kunden, die die Review-Box als Technik-Hilfe-Forum benutzen1, gravierend zu.

Ein Fix ist leicht. Der App Store kennt bereits heute das Betriebssystem von dem eine Software zum Download angefordert wird. Es kann für Apple keine große Mühe sein die Abgabe einer Bewertung im App Store zu unterbinden wenn die OS-Version nicht als final markiert ist. Dies sollte eine klare Einschränkung sein, die man zusammen mit der OS-Installation abnickt und durch verständlich formulierte Hinweiskästen erklärt.

Es ist die Aufgabe des App Stores hier Vorgaben zu machen. Normale Nutzer_innen, selbst die mit ‚Public Beta‘-Version, müssen nicht jedes Detail verstehen. Es ist nicht ihre Aufgabe; das kann keine Anforderung sein. Wie sinnvoll ist sonst ein öffentlicher Testlauf, der trainierte Anwender_innen bevorzugt?

Wenn Apple das Feedback dieser Leute wichtig ist, die Betriebssysteme oft ganz anders benutzen als jemand der sich auskennt, sollten sie auch den einheitlichen Standpunkt ihrer Developer respektieren, für die Reviews während der iOS-Beta-Phase ein No-Go sind.


  1. Ich spreche mich weiterhin vehement gegen die jetzige Form von App-Store-Bewertungen aus. Durch die prominente Platzierung ist es der absolut falsche Weg für Feedback, der selbst Käufer verschreckt, die umfassend informiert auf der Produktseite aufschlagen. Als Entwickler – ohne direkte Antwortmöglichkeit – hätte ich Albträume vor diesem ‚Hot or Not‘-System. 

PhotoSync (+ Video)

Für PhotoSync (2.99 €; universal; App-Store-Link) habe ich vor vier Jahren einmal zwei Euro bezahlt. Könnte ich diesen Preis den unzähligen Stunden gegenüberstellen, in denen ich mit der App schon kabellos Fotos übertragen habe…

…ach, das macht doch niemand.

Mehr Infos was die Software von touchbyte alles beherrscht und was ich damit konkret mache, gibt es in einem kurzen Video1.

(Vimeo)


  1. Alle meine Videos finden sich über die Suche hier im Blog, YouTube, Vimeo oder im Podcast-Feed (iTunes-Link). 

Pinswift for Pinboard (+ Video)

Ich zahle äußerst gerne für meinen Bookmark-Service Pinboard.in.

Die zahlreichen iOS-Apps – von Pinswift (4.99 €; universal; App-Store-Link) über Pinner (4.99 €; universal; App-Store-Link) bis Pushpin (9.99 €; universal; App-Store-Link) – sind alle solide aber austauschbar. Trotzdem braucht man sie um nicht auf die antiquierte Webseite von Pinboard.in zurückgreifen zu müssen.

Auch deshalb sei an dieser Stelle kurz Pinswift vorgestellt1.

(Vimeo)


  1. Alle meine handgeklöppelten Videos finden sich über die Suche hier im Blog, YouTube, Vimeo oder im Podcast-Feed (iTunes-Link). 

Noch ein Auto-Runner: Rayman Adventures

Ubisoft bereitete mir mit diesem Trailer zum Wochenbeginn kurzfristig Hoffnung, dass Rayman seinen iOS-Job als ‚Auto-Runner‘ an den Nagel hängt. Diese Hoffnung währte nur kurz: Soeben softlaunchte Rayman Adventures (F2P; NZ-Link) im neuseeländischen App Store durch den unser gliederlos-glücklicher Held weiterhin vollautomatisch flitzt (obwohl man die Rennrichtung selbst bestimmt).

Nicht falsch verstehen: Jungle Run und Fiesta Run (2.99 €; universal; App-Store-Link) waren unterhaltsame Titel. Ich hätte mir lediglich einen Gameplay-Wechsel gewünscht. Geschicklichkeitsspiele finden wir hundertfach im App Store; gelungene Jump’n’Runs bleiben Ausnahmen. iOS hätte ‚Rayman-Qualität‘, so wie auf Wii U oder PlayStation Vita, auch verdient.

Zwei neue iPhone-Ads: Hardware & Software + Loved

Video

Video

„If it’s not an iPhone, it’s not an iPhone“ ist das neue „If you don’t have an iPhone, you don’t have an iPhone.

‚Public Beta‘ von iOS 9 und Mac OS X El Capitan

Die erste öffentliche iOS-Beta auf Version 8.3 war rückblickend nur das ‚Warm-up‘; heute erleben wir den ersten großen iOS-Versionssprung mit Apples Testprogramm.

IPhoneBlog de Apple Beta Software Program

Wer sich überlegt dort teilzunehmen, sollte nicht zuerst die Frage nach der allgemeinen Performance und Stabilität stellen – deshalb betatestet man schließlich. Zu bedenken ist: App-Store-Entwickler dürfen Software, die Gebrauch von neuen Schnittstellen und Features macht, bis zum finalen Release nicht einreichen. Multitasking am iPad Air 2 wird so beispielsweise bis Herbst ausschließlich den Apps von Apple vorbehalten sein.

Auch ein Anspruch auf Service und Support gegenüber Drittanbieter-Apps besteht nicht. Die konstanten Änderungen am Betriebssystem wirken sich mitunter auf installierte Apps aus1, bei denen seine Entwicklerteams nicht zwangsläufig ein Bugfix-Update bereitstellen können.


  1. Meine aktuellen Problem-Apps unter iOS 9: VSCOcam, YouTube, Overcast und Plex. 

Kleinigkeiten aus der iOS 9 beta 3

iOS 91 galt schon im Februar als „Performance- und Stabilitäts-Update“. Mittlerweile ist klar: Apple spart auch dieses Jahr nicht an neuen Features.

Ich applaudiere insbesondere den (unter anderem im Bild markierten) Kleinigkeiten, für die diesmal Zeit blieb.


  1. Deckname: Monarch 

Instagram-Uploads in höherer Auflösung bei niedrigem Zuwachs der Dateigröße

IPhoneBlog de Instagram

Instagram zieht sich seit letzter Woche eure Uploads in der besseren 1080×1080-Auflösung – zuvor waren es magere 640px. Michael Zhang verglich heute die Bildqualität und die Dateigröße, weil (natürlich) sofort wieder Bedenken über die mobile Datennutzung aufkamen.

The new file weighs about 110 KB, while the old one was about 84 KB. That’s a relatively insignificant increase given how many more pixels are now being stored and displayed with the larger photos.

Instagram Resolution Increase: Here’s How It Affects Image Quality and File Size