Ein richtig großes Update für die iOS-App von Flickr (kostenlos; universal; App-Store-Link) bekommen wir höchstens einmal im Jahr. Diesmal stecken gleichzeitig auch signifikante Änderungen im Backend sowie im Zugriff auf den Fotodienst vom Desktop.
Deshalb habe ich den Status quo auf vier Videominuten1 komprimiert.
Fünf Smartphone-Spiele in zwei Jahren – ‚inhouse‘ entwickelt, klingt nach einer Zielsetzung, die mich zuversichtlich stimmt. Die ursprünglichen Ankündigung der DeNA-Kooperation im März wirkte undurchdacht.
„You may think it is a small number,“ said Iwata, „but when we aim to make each title a hit, and because we want to thoroughly operate every one of them for a significant amount of time after their releases, this is not a small number at all and should demonstrate our serious commitment to the smart device business.“
This isn’t just another electronic device. This isn’t fashion. This isn’t function. Apple has captured something deeply human about this. Apple is delivering on the vision I wrote about earlier, of deeply human computing, in a way only Apple could. And suddenly my Apple Watch was transformed from not just another gadget and place to get notifications, but something that deeply connects me to my wife and family when I’m away from them.
Mark D. Miller hat Recht wenn er schreibt: „I suspect those of you reading this without a watch will think I’m crazy“. Mit Watch konnte ich allerdings jede seiner beschriebenen Freuden in meiner ersten Woche nachvollziehen.
Apple verkauft zwei Sorten Computer: den Mac und das iPad. Der Mac verkauft seit 2011 zwischen 4 – 5 Millionen Stück pro Quartal – sehr konstant. Das iPad findet seit 2012 alle drei Monate zwischen 12 – 26 Millionen (neue) Kunden. Natürlich ist es das iPad, das nach jeden Quartalszahlen als Sorgenkind ohne Wachstum in der Diskussion steht.
Aus rein finanzieller Perspektive ist daran nichts auszusetzen. Aus rein finanzieller Perspektive geht auch der oben aufgeführte Vergleich zwischen Mac und iPad durch. Aus rein finanzieller Perspektive ließe sich das iPad auch mit dem weltweit größten Business, dem iPhone, vergleichen. Dass diese Gegenüberstellungen aber nur einen Teil der Geschichte erzählen und Tim Cook auf iPad-Statistiken (sowie kommende Produktzyklen) schaut, die sonst niemand hat, dürfte ebenso klar sein.
I didn’t write this post to dump on the iPad. Although I know it’s not right for me, my wife has had one for 3–4 years and I doubt she’ll ever want to go back to a more conventional computer. Yes, the iPad’s one-app-at-a-time limitations sometimes grate on her, but its straightforward UI more than makes up for that.
The real questions are when will iPad sales level off again—this time coming down from above instead of up from below—and what are Apple’s plans to reverse the trend. There’s no reason to get hysterical and start thinking the iPad will turn into the iPod, but iPad sales have been in this state for two years, and there are no outward signs of any change from Cupertino.
Im MacRumors-Forum startete am letzten Wochenende ein Beitrag, der „Apple-Watch-Kleinigkeiten“ zusammenfasst. Ich war so frei die dort zusammengetragenen Tipps und Hinweise zu überprüfen, auszusortieren und daraus ein kleines Video1 zu schnipseln.
Für Grim Fandango Remastered (9.99€; universal; App-Store-Link) darf man sich 3.3 GB auf seinem iPad oder iPhone freihalten. Die Neuveröffentlichung des letzten eigenständigen LucasArts-Adventures, das 1998 erschien, sich rasch zum Kritikerliebling aufschaukelte und bis heute Lob in Form von Fan-Content bekommt, floppte finanziell.
Die Legende, die die schwarzhumorige Handlung des Film noir mit einprägsamen Zeichenstil und mexikanischer Folklore jedoch vor sich herschiebt, ebnete Tim Schafer plus Team einen Weg, der zu Psychonauts, Brütal Legand und Broken Age führte.
Das neu aufgelegte Adventure rund um Manuel ‚Manny‘ Calavera, das ich im Februar bereits auf dem PC anspielte, fühlt sich nach modernen Standards harzig an. Die festen Kamerapositionen irritieren; ein Flow in die ‚Benutze-Gegenstand-hier‘-Rätsel kommt nicht auf. Hier merkt man, wie sich Videospiele über die letzten 15 Jahre weiterentwickelt haben. Im Gegensatz zur ersten PC-Version speichert die iOS-Fassung automatisch, so dass der Fortschritt über zum Teil langwierige Laufstrecken erhalten bleibt.
Außerdem kann man jederzeit per Hand seinen Spielstand einfrieren. In diesen Einstellungen verstecken sich auch die Optionen um zwischen der Originalgrafik und der leichten Überarbeitung zu wechseln, die Sprachausgabe sowie Untertitel auszutauschen oder den exklusiven Entwickler-Kommentar zuzuschalten (Video).
Grim Fandango hinterließ unbestritten seine Delle im Popkultur-Universum. Double Fine korrigierte in dieser Remastered-Version keine alten Fehler und verrannte sich nicht in modernen Standards1 auf der Reise ins ‚Reich der ewigen Ruhe‘ – das kann man als alter Romantiker gut finden oder als fehlende Detailliebe bemängeln.
Ich bin jedenfalls sehr froh diese Referenz auf einer modernen Plattform für die nächsten Jahre wieder einmal behütet zu wissen. Und vielleicht wagt sich ja sogar ein Neuling dran, um seine Kulturlücke zu stopfen. Der Blick in eine der zahlreichen Online-Komplettlösungen ist jedenfalls keine Schande.
iCloud-Savegames wären beispielsweise nett gewesen. ↩
Apple verhandelt mit den Labels über Musikstreaming – soweit, so bekannt. Dass dabei alle Verhandlungskarten gezogen werden, sollte sich von selbst verstehen. Immerhin sattelt hier der führende digitale Musikverkäufer auf Streaming um.
The Department of Justice and the Federal Trade Commission are looking closely into Apple’s business practices in relation to its upcoming music streaming service, according to multiple sources. The Verge has learned that Apple has been pushing major music labels to force streaming services like Spotify to abandon their free tiers, which will dramatically reduce the competition for Apple’s upcoming offering. DOJ officials have already interviewed high-ranking music industry executives about Apple’s business habits, but it appears the FTC has taken the lead in recent weeks.
Dass die werbefinanzierten Angebote – ein ‚Spotify Free‘ beispielsweise, insbesondere von Seiten der Musikindustrie unbeliebt sind, dürfte in den Gesprächen eine wichtige Rolle spielen.
Spotify erreicht im Moment zirka 45 Millionen Hörer, die das kostenlose Angebot nutzen. Der Umsatz aus Werbung hinkt dem Umsatz, den im Gegensatz dazu die zahlenden 15 Millionen Nutzer erzeugen, weit hinterher. Das reduziert gleichzeitig signifikant den Anteil für die Labels und Künstler. Und Spotify wächst – in Marktwert, Nutzerzahlen, etc., verdient aber kein Geld (sondern häuft weiter Risikokapital an1).
„Files are over“ – keine Frage. Wie sich Streaming in den nächsten Jahren (preislich) aufstellt, ist eine der Fragen, die wir vielleicht schon im Sommer beantwortet bekommen.
Zur Einordnung: Als noch CDs verkauft wurden, kauften Nutzer pro Jahr Musik im Wert von 28 US-Dollar. iTunes-Kunden investierten jährlich 48 US-Dollar. Streamingdienste kosten im Durchschnitt derzeit 10 US-Dollar im Monat – 120 US-Dollar im Jahr.
Es scheint offensichtlich, dass dies für viele Interessenten noch nicht der ‚Sweet Spot‘ ist und Apple deshalb (anscheinend) für einen geringeren Monatspreis trommelte.
The question many people ask — like the thoughtful Marc Geiger — is how big will the streaming market be? I think the answer lies not in consumers’ appetite for streaming songs, but in the price services charge consumers for streaming.