Garantiert kein Fake: Das hier ist Apples neues iPhone. Und das hier auch. Neben den 4.7-Zoll finden am Dienstag auch 5.5-Zoll eine Erwähnung. Sonst hätte Apple über seine inoffiziellen Medienkanäle die Erwartungen vorab reduziert.
Die neuen iPhones sind am Dienstag zwar die wichtigsten Produkte, aber nicht das Highlight der Veranstaltung. Ein Countdown zur Keynote, die Einladungen an Medien, die keinen Fokus auf Technik legen, die schiere Kapazität der Sitzplätze im Flint Center, die historische Relevanz der Örtlichkeit sowie der massive Anbau schrauben die Aussichten, die Apple diesmal selbst festlegt, ungewöhnlich hoch.
Apples neues Wearable mag als iWatch starten, so wie das iPhone als Telefon im Jahr 2007 seine Daseinsberechtigung erklärte. Wie wenig wir aber heute noch klassisch telefonieren, mit dem Handy am Ohr, wissen wir alle. Auch deshalb sind 4.7-Zoll kein Problem (sondern für die Mehrzahl aller anderen Tätigkeiten ein Vorteil).
Die Smartwatches von Samsung, LG und Motorola scheiterten bislang nicht (nur) an der Optik, sondern an ihrer fehlenden Vision. Die Funktion als Uhr wird schneller in den Hintergrund treten als der Telefon-App auf unseren Taschencomputern. Der Begriff ‚Phone‘ in Smartphone steht schon lange nicht mehr für die Möglichkeit jemanden anzurufen. Die Smartwatch ist keine Uhr, obwohl sie deren Platz übernimmt.
Müheloses Bezahlen in den Mittelpunkt zu rücken, scheint treffend; dafür ist NFC erstmals sinnvoll. Das modifizierte Passbook-Icon deutet recht unmissverständlich darauf hin, warum Apple mit Visa, MasterCard, American Express und diversen Einzelhändlern spricht.
Aber unabhängig davon wie das Saphirglas gebogen ist, das nächstes Jahr um unser Handgelenk baumelt: Tim Cook bezeichnete es als neue Produktkategorie, die beim iPhone und iPad gewöhnlich in jährlichen Zyklen gedacht werden. Das iPhone Classic hat technisch fast nichts mehr mit dem iPhone 5s gemein, aber vermittelte vor sieben Jahren bereits ein Zukunftsbild, das heute noch aktuell ist. Und genau darauf schaue ich am Dienstag zuerst, und im zweiten Schritt auf die technischen Details.
As skeptical as I was about Square-Enix’s perceived attempts to „dumb down“ Hitman for a mobile audience, I’m happy to have been so wrong. Hitman Go’s combination of darkly whimsical setup and deep understanding of the core of the mainline Hitman games results in a mobile title that seems uniquely aware of its place in a bigger picture. And it happens to be a great game to boot.
Wer es genau wie ich bislang verschusselt hat, das ziemlich clevere Hitman Go von Square Enix zu laden, kann sich heute eine kostenlose Version über die Promocode-Aktion von IGN ziehen (Normalpreis: 4.49 €).
Apple ist (natürlich) nicht auf der IFA in Berlin und trotzdem zentrales (Gesprächs‑)Thema. Vodafone, Telekom und Co. rutscht der besagte 9. September immer wieder heraus; alle Anbieter von Smart-Home-Geräten warten auf mehr Infos zu HomeKit und die riesige Fraktion der Hüllenhersteller wettet mit bereits lieferbaren Vorabproduktionen auf das „iPhone 6“.
Nach fünf Jahren kostenfreien Updates wagt Where to?, die Reise-App um weltweit interessante und (lebens-)wichtige Orte aufzuspüren – von Cafés über Theater bis zur Notfallklinik oder dem Abschleppdienst – einen Reboot. Für 1.79Euro (App-Store-Link) wühlt man in der neuen App durch Kartendaten, die mit ihren Vorschlägen sowohl fremde Städte erforschen lässt aber auch Empfehlungen im eigenen Kietz ausspuckt.
App-Entwickler FutureTap kombiniert eigene Datenbankeinträge mit denen von Google, OpenStreetMap, Wikipedia sowie den Gelben Seiten, vermisst jedoch den einen oder anderen (wilden) Foursquare-Check-in. Das ist aber auch nicht die Konkurrenz. Where to? ist ein verständlicher Reisebegleiter, der mit einer sorgfältigen (und deutschsprachigen) Kategorisierung überzeugt, kein Standard-Flach-Design überbügelte und zum Auffinden von Lokalitäten ohne Tippeingaben einlädt.
Nick Bilton pflegt bekanntlich exzellente Kontakte ins Apple-Umfeld. Gut möglich also, dass Jony Ive entsprechend kommentierte.
Doch das markante Zitat, das Dienstag erstmals auf den Prüfstand kommt, ist nur schmuckes Artikel-Beiwerk zu einer viel wichtigeren Feststellung, die die derzeitige Höhe der Messlatte beschreibt.
It’s time we stopped calling the current crop of gadgets “wearable tech.” Instead, I propose we start giving them a more appropriate name: “ugly tech.” Because let’s be realistic, most wearables today are really, really ugly.
Valiant Hearts mutet wie ein Indie-Titel an, entstand aber beim Publisher-Giganten Ubisoft. Da überrascht es (leider) nicht, dass der von wirklich allen Produktionsseiten liebevoll aufgezogene Titel, Unfug mit dem iOS-Verkaufspreis treibt.
Der initiale Download kostet 4.49€ (universal; App-Store-Link), umfasst aber nur die erste der insgesamt vier Episoden, die einzeln jeweils 3.59€ kosten. Wer jedoch nicht sofort per In-App-Kauf zuschlägt, sondern erst einmal ins Spiel startet, bekommt nach der ersten Stunde (so wars zumindest bei mir) einen Rabatt in der Höhe von 45-Prozent auf alle restlichen Folgen angeboten (Gesamtpreis: 10,48€). Ein ablaufender Timer begrenzt zusätzlich das Discount-Angebot und erhöht so den Kaufdruck.
Das führt absichtlich in die Irre und passt auch sonst überhaupt nicht zu der extrem liebevoll gestalteten 2D-Adventure-Produktion. Ich stoße mich überhaupt nicht am Gesamtpreis (das Spiel ist jeden Euro wert!), sondern die Art wie Ubisoft es zum Verkauf stellt.
Egal. Einmal (kräftig) durchatmen; Geld zweimal einwerfen.
Valiant Hearts erzählt vier verflochtene Storys-Stränge im Ersten Weltkrieg. Selten herrschte so viel Kontrast zwischen der optischen Cartoon-Darstellung und den traurigen, sehr menschlichen Kriegserlebnissen. Das Spiel transportiert Verzweiflung, Hoffnung und die Gräuel des Krieges über wenige Gesten und mit einer tollen Erzählerstimme aus dem Off. Das Spiel blickt auf ganz banale Geschichten, die man in dieser Form nur selten in Videospielen findet.
Ich kämpfte streckenweise mit einem fetten Kloß im Hals1. Genau den wünsche ich euch auch.
Der Podcast-Feed liefert meine Videos angepasst für die aktuellen iPhone- und iPad-Bildschirmgrößen aus. Die Episoden dort sind immer zwischen 20 und 30 Megabyte groß. ↩
We wanted to provide an update to our investigation into the theft of photos of certain celebrities. When we learned of the theft, we were outraged and immediately mobilized Apple’s engineers to discover the source. Our customers’ privacy and security are of utmost importance to us. After more than 40 hours of investigation, we have discovered that certain celebrity accounts were compromised by a very targeted attack on user names, passwords and security questions, a practice that has become all too common on the Internet. None of the cases we have investigated has resulted from any breach in any of Apple’s systems including iCloud or Find my iPhone. We are continuing to work with law enforcement to help identify the criminals involved.
Schwieriges Timing. Ein Statement musste raus; Formulierungen wie „None of the cases we have investigated“ entziehen der eigentlich unmissverständlichen Absage an einen Systemfehler aber die Überzeugung.
Doch selbst wenn es keine spezifische iCloud-Sicherheitslücke gab, die zu den „very targeted attacks“ führte, muss man hinterfragen ob das nachweislich schwache Sicherheitskonzept aus Passwort + Sicherheitsfragen + E-Mail-Wiederherstellung, „a practice that has become all too common on the Internet“, nicht abgeschafft gehört1. Eine Frage, die sich gewiss nicht ausschließlich, aber derzeit insbesondere, an Apple richtet.
…und wenn man besonders angefressen ist eine Mitschuld beim Anbieter vom Speicherplatz der persönlichen Daten fordert. ↩
It has an APS-C sensor (not sure yet but should have the same great A6000 24MP sensor with fast af), built-in flash, costs 300Euro body only and 450Euro with 16-50mm lens.
Das QX100, ein WiFi-Kameraobjektiv für Smartphones, war mir vor (exakt) einem Jahr zu teuer. Morgen stellt Sony das QX1 vor, das einen E-Mount-Adapter mitbringt, der für meine zwei Kameragläser der Alpha a6000 (SEL30M35 + SELP1650) passen würde.
Das autarke Objektiv und die Systemkamera kommen sich aus einer rein technischen Perspektive damit ziemlich nahe. Trifft Sony obendrein noch die erwartete Preismarke, kann man ihnen dazu nur gratulieren – egal ob die SmartShot-Serie ein Nischenprodukt bleibt.
Es würde deshalb auch nicht überraschen, wenn Sony nach dem iPhone 4s, 5 und 5s, ebenso in diesem Jahr die rückseitigen (leicht hervorstehenden) Kamerakomponenten fürs neue Apple-Telefon liefert.