‚Find My iPhone‘ auf beta.icloud.com jetzt mit Apple Maps

IPhoneBlog de iCloud Beta Apple Maps

Anstelle von Google Maps greift ‚Mein iPhone Suchen‘ auf beta.icloud.com nun auch auf Apples eigenes Kartenmaterial zurück. Auf iCloud.com finden sich dagegen noch die Karten von Google.

In den iOS-Apps ‚Find My iPhone‘ (kostenlos; universal; App-Store-Link) und ‚Find My Friends‘ (kostenlos; universal; App-Store-Link) erfolgte die Umstellung bereits im Jahr 2012.

(Danke, Thomas!)

mineD: aus alten Jeans zu neuen iPhone-Portemonnaies

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Wir sammeln Fehlproduktionen, Musterware und Reste von produzierten Jeans, zerschneiden diese und „upcyclen“ sie in etwas Neues – Dein mineD. Eine Jeanshose kann bis zu 12 Smartphonecases ein neues Leben geben.

mineD

Ich mag die Idee vom Start-up aus Köln (sehr), auch wenn der blaue Jeansstoff nicht unbedingt meinem Stil entspricht.

Ihre iPhone-Hüllen gibt es in unterschiedlichen Ausführungen. Mein (Testmuster‑)Modell nennt sich ‚Turn‘ (zirka 40 €; Affiliate-Link) und beinhaltet sechs Kreditkartenfächer sowie ein Klappfach mit elastischen Bändern, die Quittungen und Geldscheine einsammeln.

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Die Bezeichnung Schutzhülle ist kein leeres Versprechen. Das Cover ist derartig verstärkt, dass ich mir die Unsitte angewöhnt habe, das 5s mit seiner Portemonnaie-Case-Kombo in Rucksäcke und Umhängetaschen zu schleudern (anstelle es dort behutsam abzulegen).

In der Aussparung sitzt das Phone so fest, das man kräftig an der Stoffschlaufe ziehen muss um es wieder aus dem Denim-Sandwich zu befreien. Wenn allerdings kein iPhone eingesetzt ist, flattert das Bändchen in der Gegend herum. Das ist mir dann nicht aufgeräumt genug.

Neuer Testlauf für Entwickler: iOS 8 beta 3

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Ich sehe weiterhin davon ab, die Entwicklerversion von iOS 8 (seit gestern in Beta 3) auf iPhones oder iPads zu spielen, die ich tatsächlich verwenden will. App-Store-Apps stürzen ab. Und das ist ihr Recht, auf einer nicht öffentlich verfügbaren Vorabversion. Von einigen iOS-Anwendungen bin ich mittlerweile zu abhängig, um darauf möglicherweise die nächsten zwei Monate zu verzichten.

Trotzdem bleibt der Reiz des Neuen groß. MacRumors pflegt eine übersichtliche Feature-Zusammenfassung von iOS 8 – ein Trostpflaster für die Vernunft, wenn man so will.

Custom cursor location (beta 3) – Developers are now able to move the cursor location with a custom keyboard in iOS 8 beta 3.

MacRumors.com

Eine ausgesprochene Empfehlung ist außerdem der detaillierte Querschnitt für die aktualisierten Privatsphäre-Einstellungen von Luis Abreu.

On iOS 8, native apps can access website credentials stored in the Keychain. So an app like Vimeo could completely bypass the Login form if it detects the user has logged in to Vimeo on a browser that supports Keychain.

4.7″ Saphirglas

Noch zwei Monate. Damit ließe sich schwer konkurrieren.

Das QODE Thin Type von Belkin

Drei iPad-Tastaturen in sechs Monaten ist keine schlechte Quote. Nach dem FabricSkin von Logitech, dem ZAGGkeys Folio von ZAGG und dem KeyCover Plus von Kensington widme ich mich jetzt dem QODE Thin Type von Belkin (zirka 90 €; Affiliate-Link), auf dem ich seit Mai meine Artikel von unterwegs tippe1.

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Das Belkin unterscheidet sich durch seine Bauart von den anderen Kandidaten, da es das iPad Air an einer Aluminium-Lasche in Sandwich-Position hält, wie wir das bereits vom Logitech Ultrathin kennen. Der Unterschied: ein verwindungssteifes Unibody-Gehäuse. Die Konstruktion bleibt damit nicht nur verblüffend dünn, sondern fühlt sich auch sehr hochwertig an. Hier knarzt und knackt wirklich nichts. Wer viel und gerne tippt, dem ist das ‚Look & Feel‘ wichtig. Schon deshalb muss man sich das Thin Type anschauen.

Das magnetische Scharnier am Keyboard ist stark genug, dass es sein Eigengewicht von 370g beim Aufklappen am iPad hält.

Die Verbindung erfolgt über Bluetooth, logisch. Aber auch hier gibt es eine Besonderheit. Die Tastatur schaltet sich nur dann ein, wenn ein Druckpunkt in der Aussparung, die das iPad in horizontaler oder vertikaler Position hält, gedrückt wird. Entnimmt man das iPad, kappt die Tastatur automatisch ihre Verbindung. Das ist besonders angenehm, weil so versehentliche Tastatureingaben (beim Einpacken in den Rücksack) ausbleiben. Außerdem spart Belkin sich einen oft wackeligen Plastik-Knopf zum Ein- und Ausschalten am Case.

Die ganze Konstruktion wäre aber sinnlos, wenn die Neuverbindung zwischen Tastatur und iPad Air (auch ein aktuelles iPad mini passt in den Spalt) ein paar Sekunden dauern würde. Das ist jedoch nicht der Fall. Der Re-Connect funktioniert fast augenblicklich.

Einziger Nachteil: Die Kerbe ist nicht magnetisch und lässt es deshalb nicht zu, das Air an seinem Bildschirm zu greifen und auf dem Schreibtisch zu versetzen.

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Apropos Nachteile: Die Tasten für den Bindestrich sowie den Buchstaben ‚Ä‘ sind entgegen jedem Standard-Layout angeordnet. Auch nach zwei Monaten tippe ich deshalb immer noch aus Versehen ENTER oder SHIFT. Das ist nervig aber zu verschmerzen. Mein größter Kritikpunkt ist jedoch die separate Taste zur Aktivierung von Siri, die zwischen ‚Option‘ und ‚Fn‘ unten Links ihren eigenen Platz fand. Für häufige Spracheingaben mag das vorteilhaft sein, wer jedoch primär Text verfasst leidet unter jedem Fehlschlag, da sich die Siri-Aufforderung nicht sofort abbrechen lässt.

Die Software zur Sprachverarbeitung lässt sich zwar systemweit abschalten, so dass euch auch die Keyboard-Taste nicht mehr aus der Textverarbeitung wirft, aber das kann ja nicht die Lösung sein.

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Belkins Thin Type ist ein feines Stück Hardware. Die Haptik erinnert unweigerlich ans Kickstarter-Projekt Brydge+. Selbst Kleinigkeiten stimmen: Gummifüßchen halten beim Zusammenklappen beispielsweise den Abstand zwischen iPad-Bildschirm und Tastatur. So gelangt kein Schmutz aufs Display.

Selbst in aufgestellter (Lese-)Position kippeln bei Bildschirmberührungen Tastatur und iPad nicht nach hinten. Das ist einfach sehr solide und unterstreicht, dass sich auch der Markt für Zubehörtastaturen noch stetig weiterentwickelt.


  1. Ich besitze seit über 10 Monaten keinen Laptop mehr. Und obwohl mich ein MacBook (Air) regelmäßig neu verlockt, reicht ein iPad Air für meine Bedürfnisse unterwegs vollkommen aus. 

Ausgerollt: ‚World of Tanks Blitz‘

Zum Release von ‚World of Tanks Blitz‘ (kostenlos; universal; App-Store-Link) lud Publisher Wargaming nach Amsterdam. Beim Check-in ins Hotel stand ich neben einem polnischen Pressekollegen, der sich von einer gesprächigen und gut gelaunten Hotelangestellten sein Zimmer zuteilen ließ. Die Mitarbeiterin sprach überdreht freudig, aber fast nur mit sich selbst. Der Journalist, großgebauter Natur, bärtig mit Glatze und kurzer Flecktarnhose, sagte keinen Ton. Im minutenlangen Small-Talk-Monolog stolperte die Mitarbeiterin teilweise über ihre eigenen Worte und landete urplötzlich bei der Frage: „So, you are here for the Wargaming event. I was wondering: What is it all about, this wargaming?“

Es folgte Schweigen, langes Schweigen. Nach fünf gefühlt unendlichen Sekunden antwortet der Kollege aus Warschau mit einem, wie zu erwartenden, herben Akzent: „War!

Ein einziges Wort. Kein Mienenspiel, kein Zwinkern entfleuchte seinem Gesicht als er sich direkt nach diesem Statement umdrehte und mit seinem Zimmerschlüssel die Rezeption verließ.

Ganz ehrlich: Mich hätte es interessiert ob die nette Dame, genau wie ich, auch so rein gar nichts mit Krieg und Panzern anfangen kann. Dazu hätte ich ihr aber mehr über Wargaming erzählen müssen, und das schien in dieser Situation unpassend. Außerdem wollte ich ihr die kleine Fassungslosigkeit auch nicht wegnehmen.

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World of Tanks, das MMOG aus Weißrussland, ist aus verschiedensten Blickwinkeln ein Phänomen. Beispielsweise betreuen weltweit über 3000 Mitarbeiter_innen die 85 Millionen (!) registrierten Spieler und Spielerinnen, die sich für taktische Gefechte auf einem Online-Schlachtfeld zusammenrufen. Position, Bewegung und die Fähigkeiten der Stahlmonster entscheiden hier über Sieg und Niederlage.

World of Tanks versteht sich als langsameres Counterstrike – mehr eSport als Shooter. So spielen auch komplette Neueinsteiger wie ich mit (verlieren aber nicht direkt hinter der ersten Hausecke durch einen Sniper ihren Kopf). Die bequeme Lernkurve soll jedoch nicht davon ablenken, dass die Duelle unter Windows und auf der Xbox bereits echte Profis züchtete (die sich neben dem täglichen Training auch in Turnieren, wie beispielsweise den ‚World Cyber Games‘, gegenüberstehen).

Ihr könnt euch vorstellen was passiert, wenn man einer derart leidenschaftlichen Gruppe ankündigt, das Panzerkommando zukünftig auch in den App Store einrollen zu lassen? Die Reaktionen reichten von Aufregung bis Angst. Wargaming startete auch deshalb mit einer geschlossenen Beta sowie einem anschließenden Testlauf in den skandinavischen iOS-Stores. Der Release am 26. Juni hätte jedoch kaum besser laufen können: Das Free-to-Play-MMO fand sich nach den ersten Tagen in den Top 10 von über 100 Ländern und die Server federten den zusätzlichen Ansturm geschmeidig ab.

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Wichtiger: Die spielerische Umsetzung auf iPhone und iPad gelang. Aus 90 Panzern (das Desktop-Spiel zählt über 300 Fahrzeugmodelle) lassen sich 7 vs. 7 Gefechte bestreiten, denen ihr automatisch zugelost werdet (oder nach befreundeten WoT-Accounts sucht und Einladungen verschickt). Nach gut einem Dutzend Spielrunden, die nur wenige Minuten dauern, versteht ihr die Steuerung eures Stahlkolosses und beginnt mit den ersten taktischen Manövern. Chat-Absprachen mit den kollegialen Kommandanten, bei Manövern durch enge Häuserfronten, entscheiden nicht wirklich über den Truppenerfolg. Die Karten sind kleiner und die Gefechte kompakter als beim PC-Bruder. Manchmal gilt es die andere Division zu plätten, manchmal muss die eigene Mannschaft nur lange genug eine Stellung halten.

Und jeder Ausflug kosten nichts?

Alle Publisher versprechen: „Bei uns kann man alles im Spiel ohne Geld auszugeben erreichen“. Auch Wargaming sagt das, blickt im Gegensatz zu den jüngeren App-Store-Erfolgen auf eine über mehrere Jahre gewachsene Freemium-Geschichte, die bei Ihnen am Desktop begann. Mittlerweile übersteigen die Micropayments, die man sowohl am PC wie auch unter iOS ausgeben kann, die Umsätze eines Abonnenten-Hits wie World of Warcraft, befindet sich aber nicht in den schwindelerregenden Candy-Crush-Höhen. Irgendwas läuft da richtig.

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Freemium & Panzer? Ich hätte ja nicht mit meinem Interesse gerechnet. Doch selten lebt ein ‚Mobile Game‘ zu seiner Desktop-Fassung im gleichen Genre auf. Ihr kennt das: Aus lustigen Jump’n’Runs auf der Konsole werden unter iOS mittelmäßige Endless-Runner. World of Tanks Blitz aber schafft es, seiner treuen Fanbasis trotz Touchsteuerung ein MMO mit Spieltiefe für unterwegs aufzutischen. Das Gameplay ist für die mobile Apple-Plattform, egal ob die Gefechte über WiFi oder 3G laufen, angepasst, aber nicht verfälscht. Und das finde ich bemerkenswert.

‚Begin‘, eine simple To-Do-App mit eigener Note

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Kyle Rosenbluth und Ben Brooks ertüftelten ‚Begin‘, eine minimalistische To-Do-App mit Wischgesten. Aufgaben verschiebt man nur zwischen heute und morgen. Es sind Wegwerfeinträge, die so schnell ausgetragen sind, wie sich zuvor festgehalten wurden.

Im Gegensatz zu Clear verstehe ich das Design und mag wie sich die App gegen den Mainstream-Look stemmt. Man merkt, das Duo hat sich in erster Linie eine eigene iPhone-App gebaut, die sie dieses Wochenende (inklusive der In-App-Käufe) verschenkt (App-Store-Link).

Auf Dino-Jagd: Monster Hunter Freedom Unite

Die Monster-Hunter-Serie, mit vier Generationen, diversen Spin-offs und Auskopplungen, ist nicht ganz einfach zu durchblicken. Ich habe tatsächlich versucht, die Zusammenhänge alle Veröffentlichungen der letzten 10 Jahre, die sich über zehn unterschiedliche Plattformen erstrecken, zu durchblicken. Einen halben Freitag später gebe ich auf.

Fest steht (und soviel habe ich wirklich verstanden): Monster Hunter Freedom Unite, das nach einer langen Softlaunch-Phase für iPhone und iPad jetzt auch bei uns erschien (13.99 €; universal; App-Store-Link), ist die originalgetreue Umsetzung der PSP-Fassung aus dem Jahr 2008, die sich in Japan Monster Hunter Portable 2nd G nannte. Es ist das erste richtige Monster Hunter für iOS. Der App-Store-Release von Monster Hunter Dynamic Hunting aus dem Jahr 2011 gilt nicht, weil’s ein Beat ‚em up war.

Der PSP-Titel steuerte der Capcom-Franchise vier Millionen verkaufte Exemplare bei. Weltweit zog es 28 Millionen Spieler und Spielerinnen in seinen Bann. Und das ist wörtlich zu verstehen: Die actionlastigen Abenteuer besitzen allesamt hohe zweistellige Spielstunden – mindestens.

Jim Hargreaves hat ganz Recht wenn er schreibt:

It has to be said that, for new players, the first hour or so may prove off-putting. In an attempt to ease you into the flow of the game, progress in Monster Hunter will inevitably feel stunted to begin with. However, once past your first “boss” creature, the doors really start to open and it isn’t long before you’re sucked in for hours at a time.

TheSixthAxis

Herauszustellen sind Capcoms Mühen den Klassiker für das hier und heute aufzuwerten. Ein iPad spuckt euch 2048 x 1536 hochauflösende Pixel entgegen. Ich habe die PSP-Fassung neben das iPad Air gehalten und mir damit die Frage: „Und auf welcher Konsole würdest du es heute spielen?“ selbst beantwortet.

IPhoneBlog de Monster Hunter

Freedom Unite kämpfte als PSP-Edition obendrein mit einer störrischen Kamera. Für die Umsetzung auf den Touchscreen hat Capcom hier tatsächlich noch einmal in den Code gegriffen. Das ist nicht abwegig (weil man dort ja ohnehin herumstochern musste), aber auch nicht selbstverständlich.

Things are streamlined in a way that there’s never an excessive amount of virtual buttons on the screen at any given point in time. Contextual actions only have their buttons come up when needed, and certain things assigned to extra buttons have been intelligently collapsed into the existing layout.

Toucharcade

Shaun Musgrave empfand die Touch-Steuerung entgegen anderen Branchenbeobachtern als akzeptabel. Dem stimme ich zu, probierte jedoch auch erfolgreich ein ‚Made for iPhone‘-Pad aus. Das fühlte sich richtig an. Trotzdem lässt sich Monster Hunter, als iOS-Version auch mit deutschen Bildschirmtexten und einem WiFi-Vierspieler-Mode, über beide Varianten genießen. Vorausgesetzt natürlich, ihr könnt mehrere freie Wochenenden in dieses Abenteuer investieren.