Samsungs Fingerabdruck-Leser ≠ Apples Touch ID

DirektFingerprint

Darüber hinaus fragt das S5 den Passcode selbst nach einem Neustart nicht ab; das heißt, die Sicherheit des Smartphones und aller darauf gespeicherten Daten hängt einzig und allein am Fingerabdruck. Wer ihn nachahmen kann, hat den vollen Zugriff auf das Gerät und alle dort gespeicherten Daten. Das ist beim iPhone anders.

Jürgen Schmidt | Heise Security

Wenn’s drauf ankommt, kopieren sie falsch.

Facebook testet die eigene Geodatenbank in Instagram

IPhoneBlog de Instagram Facebook

Facebook testet sein Check-In-Feature Places als Location-Datenbank für Instagram. Der von Zuckerberg aufgekaufte Fotodienst bezieht seine Standortinfos aktuell von Foursquare.

Foursquare's database of venues is considered by many to be one of the freshest, updated incessantly by Foursquare's 45 million users and their billions of check-ins. Its integration with Instagram is often touted as an emblem that demonstrates why Foursquare's dataset is so valuable, but competitors–including Facebook, Google, and Yelp–are vying to prove that their own location data feeds are even more powerful.

Austin Carr | Fast Company

Ich bleibe dabei: Foursquare (kostenlos; App-Store-Link) ist für ‚Orte von Interesse‘ – Coffee Shops, Clubs, Restaurants oder Events – vom iPhone aus meine erste Anlaufstelle. Dass von Benutzern gepflegte Verzeichnis funktioniert in allen Städten, durch die ich damit bislang marschierte.

Das Start-up ist nur ein einzelnes aber wichtiges Puzzlestück für eine allgemein bessere Verortung, das durch bezahlte Datenbankzugriffe hoffentlich seine Eigenständigkeit (noch etwas länger) wahrt und die Nutzerbeteiligung hochhält.

Apples CarPlay: selbstgeschraubt oder dazubestellt?

IPhoneBlog de CarPlay iOS7

via Qiita

CarPlay, Apples Vorschlag von ausgewählten iOS-Apps im Auto, ist simpel formuliert ein dummer nicht sehr smarter Bildschirm mit einem Lightning-Anschluss. Die Technikverantwortung trägt das iPhone. Ob es die angepassten Menüs, die mit iOS 7.1 offiziell ins Betriebssystem einzogen, auch auf nachgerüsteten Bordcomputern ins Auto schaffen, war eine der großen Fragen zum Auftakt.

Pioneer äußerte sich zwischenzeitlich interessiert, zog sein Statement dann aber wieder zurück. Kenwood will sich vorerst noch Zeit lassen. Zubehörhersteller Clarion sprach gegenüber MacRumors von einer Zusammenarbeit mit Apple „von Beginn an“, und das japanische Wirtschaftsblatt Nikkei dichtet heute dem HiFi-Spezialsten Alpine Electronics eine CarPlay-Lösung an, die sich auch entkoppelt von einem Auto kaufen lässt.

Alpine's device will go on sale in Japan as soon as 2015. It may be much cheaper than some in-car navigation systems, which can cost as much as $1,000.

Nikkei

Das Thema ‚CarPlay‘ wird zu wichtig genommen – selbst für verrückte Cupertino-Maßstäbe. Apple diktiert weder die Automodelle in denen die Fahrzeughersteller eine Schnittstelle schaffen, noch übernehmen sie das Infotainment-System. CarPlay ist ein optionales Puzzleteil, das auf bestehende Infrastruktur aufspringt. Wer Apple kennt, weiß wie wenig Engagement unter solchen Bedingungen aufkommt. Selbst zu den Hochzeiten der iPods, einem marktbeherrschenden Produkt, war die Fremdbestimmung der Autoindustrie für Apple eine Motivationsbremse. Halterungen und Ladeschalen überließ man Drittanbietern. Mit Glück durfte man vom Lenkrad aus Musiktitel vor- und zurückspringen. Viel näher traute sich Apple an dieses Thema nicht ran.

Dem iPod hat es trotz der Querelen (für Kunden) nicht den Erfolg verhagelt, ganz im Gegenteil. Dem iPhone ergeht es schon jetzt ähnlich. Auf lange Sicht lässt sich der Fuß in der Tür vom Ökosystem Auto vielleicht nicht ausblenden, mehr als ein nettes Statement, „auch wir spielen hier mit“, ist CarPlay aber derzeit nicht.

Bitte nicht falsch verstehen: Ich halte die Huckepack-Strategie für derzeit richtig. Es wäre Ressourcenverschwendung sich mit Automobilherstellern anzulegen, die ihren Bordcomputer auch nächstes Jahr noch für mehrere tausend Euro Aufpreis verkaufen wollen.

Hinzu kommt: Das Auto diktiert nicht (mehr) die Wahl des Telefons (so wie es in den wilden Übergangstagen vom Feature- zum Smartphone mit Nokia mal der Fall war). Ob eine persönliche Smartphone-Wahl jemals die Kaufentscheidung für ein Auto bestimmt, sei dahingestellt. Im Zweifelsfall ist die Integration den Leuten schlicht egal. Falls das jemanden unglücklich macht, hat Apple mit CarPlay ein Argument in petto, das die Verantwortung in Richtung VW, Audi und Skoda schiebt („Wir bieten das an. Fragen Sie doch mal bei Mercedes, BMW & Co.“).

Wie groß der Markt für Nachrüstkits ist, bei denen Kunden sich einen kompletten Bildschirm installieren (anstelle ein iPhone in die Mittelkonsole zu kleben), mag ich nicht beurteilen. Absehbar ist hingegen das Wachstum der Automobilbranche, das derzeit nur in Asien stattfindet. Hierzulande sind bereits heute alle großen Karosseriehersteller auf die eine oder andere Art in alternative Projekte, wie beispielsweise Carsharing, eingebunden. Wer einmal ein fremdes Navi benutzen musste, weiß wie kinderleicht Navigation auf Smartphones ist.

CarPlay macht derzeit vielleicht nur das Nötigste, aber möglicherweise reicht das für den Moment schon.

Kennwortänderungen mit 1Password (+ Video)

DirektHeartbleed*

1Password streicht die Zeit, die ein Kennwort-Tausch in Anspruch nimmt, zu dem wir seit Heartbleed jedoch alle gezwungen sind, auf ein Minimum zusammen. Das ist zwar nur eine von ganz vielen Funktionen, die Zeitersparnis alleine rechtfertigt jedoch bereits die Investition für die (derzeit um die Hälfte reduzierte) iOS- (7.99 €; universal; App-Store-Link) und Mac-Software (21.99 €; MAS-Link).

* Alle meine selbstproduzierten Kurzvideos gibt es auch als Podcast.

Sonos empfängt Songs direkt von Google Play Music

IPhoneBlog de Sonos

Um Spotify- oder Rdio-Musik aufs Sonos-Boxensystem zu streamen, muss der Service – samt persönlicher Logins – in der Sonos-Controller-App (kostenlos; iPhone / iPad) hinterlegt sein. Das neuste Update für die WiFi-Boxen (Affiliate-Link) bricht erstmals mit dieser Einschränkung und ermöglicht den Song-Transfer direkt aus der Anwendung des jeweiligen Streaming-Anbieters. Im ersten Schritt klappt das nur unter Android und nur mit Google Play Music.

Now available around the world, you can stream directly to Sonos from within the Google Play Music app on your Android device, or simply stream Google Play Music from your Sonos app to any Sonos player throughout your home.

Sonos Blog

Dass Sonos aber auch mit anderen Anbieter in Gesprächen über die direkte Verknüpfung zu ihren Lautsprechern ist, um noch stärker mit Apples AirPlays zu konkurrieren, scheint offensichtlich. Den größten Vorteil dieses Setups erhalten tatsächlich die Nutzer, die damit auf alle Features der Streaming-Apps zurückgreifen können. Bislang musste man (länger) auf die Integration von Sonos warten, die dann teilweise nicht alle (Abspiel-)Optionen erhielt.

Wer bereits ein Sonos-Boxensystem besitzt und das neue Streaming-Feature über die Android-App von Google Play Music (kostenlos; Play-Store-Link) ausprobieren möchte, benötigt nicht die neuste Beta, muss aber den aktuellen Sonos-Controller installiert haben.

Google und Sonos zelebrieren ihre neue Partnerschaft mit einem dreimonatigem Abo für Google Play Music All Access im Wert von 30 Euro, das man sich als bestehender Sonos-Kunde hier klickt (und bei Bedarf sofort wieder kündigt, damit es sich nicht automatisch verlängert).

ComiXology, eine Amazon-Firma

IPhoneBlog de ComiXology

ComiXology, das Amazon für digitale Comics, gehört nun offiziell dem Versandhandel von Jeff Bezos.

The prospect of yet another form of digital publishing being dominated by Amazon is not inherently appealing to me. The company has a reputation for playing hardball with the content companies whose work it licenses. Aside from the Marvels and DCs and Dark Horses of the world, comics publishers tend to be small, fragile outfits; if Amazon wants to push them around, it can. And owning ComiXology will only make it more powerful.

Harry McCracken | Time.com

Laut eigener Angaben umfasst die Bilderbuch-Bibliothek, von der Firma mit ‚Guided View‘-Patent, mittlerweile über 40.000 Comics von 75 Verlegern – inklusive Marvel und DC Comics. Bis Herbst 2013 verzeichnete der Publisher mit Apps für Android, iOS (kostenlos; universal; App-Store-Link), Kindle und Windows über 200 Millionen digitaler Paperback-Downloads.

Die Übernahme soll vorerst nichts an der unabhängigen Geschäftstätigkeit von ComiXology ändern. Wenn es so läuft wie mit Audible, ein Amazon-Tochterunternehmen seit 2008, scheint das auch fürs Comic-Buch-Business nicht unrealistisch.

Aufgesattelt (und hoffentlich vollgetankt): Trials Frontier

DirektFrontier

Nach zirka 35 Minuten stieß mich Trials Frontier (kostenlos; universal; App-Store-Link), eine wirklich hübsche iOS-Adaption der legendären Physik-Motorrad-Rennspielserie, das erste Mal in ein Warteloch. Ohne ein paar virtuelle Taler, pausiert dann der Motocross-Ausritt für wenige Minuten. Im Anschluss wiederholen sich die Zwangsunterbrechungen bereits nach einer Handvoll Rennen, die oft nicht länger als eine Minute dauern.

Wenn’s nicht so hübsch aussehen würde, und der Balanceakt auf dem Zweirad, bei dem man durch leichtes Neigen und ein noch behutsameres Gas geben versucht aufrecht sitzen zu bleiben, sich so verdammt akkurat anfühlen würde, wäre an dieser Stelle für mich fast schon Feierabend. Wie lange sich das Spiel des finnischen Studios RedLynx (DrawRace, MotoHeroz), im Vertrieb von Ubisoft, gegen sein Modell Geld zu verdienen letztendlich stemmen kann, zeigen mir erst die nächsten Tage.

Dropbox‘ Carousel dreht noch nicht rund

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Carousel (kostenlos; App-Store-Link) ist bemerkenswert schnell, direkt von Beginn an. Der Trick, die Bildqualität erst in der individuellen Vollbildansicht hochzudrehen, hinterlässt einen klasse Eindruck. Wie von euch bereits gestern in den Kommentaren angemerkt, stören ein paar Kleinigkeiten, mit der auch ich meine derzeitige Foto-(Backup-)Strategie, die Loom einschließt, nicht überdenken muss.

An diesen drei (offensichtlichen) Dingen stoße ich mich:

  • Carousel schränkt seine globale Bildersuche nicht auf bestimmte Ordner ein. Ohne Filter landen auch MP3-Cover, Mockups für PowerPoint-Präsentationen und Videos aus allerlei (teilweise unpersönlichen) Projekten im eigenen Fotostream. Einzelne Bilder lassen sich zwar ausblenden, ab einem gewissen Fotoumfang ist die manuelle Pflege aber nicht mehr praktikabel (obwohl das ‚Wischen-zum-Verstecken‘ sehr viel Spaß bereitet).
  • Mit Zugriff auf die iOS-Fotobibliothek landen in meinem Fall eine unüberschaubare Menge an Bildschirmfotos auf dem Online-Speicherdienst, die sich über Carousel nicht direkt löschen lassen. Der Umweg über die Dropbox-App, wo die Fotos erst einmal gefunden werden wollen, ist nicht komfortabel.
  • Kein Geheimnis: Jeder Fotoservice profitiert von einem großen Bildschirm. Die bislang vermisste iPad-Version ist sicherlich nur eine Frage der Zeit, im Moment fehlt sie jedoch.

Abgesehen davon ist das Scrollen durch die Zeitleiste, das Angebot Bildbände mit Freunden auszutauschen oder Eventfotos zwischen Familienmitgliedern zu ergänzen, vielversprechend umgesetzt.

Zum wiederholten Mal schafft es Dropbox so seine Position in unserem Alltag ein kleines Stückchen stärker zu verankern. Fotos und E-Mails sind vermeintlich leichte Ziele, bei allen Mitspielern aber noch mit gehörigem Ausbaupotenzial. Genau deshalb ist der Drobox-Vorstoß, so eingeschränkt er derzeit noch ausfallen mag, im Blick zu behalten.