Hier das Intro zur Episode:
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Nachrichtenverläufe besitzen mitunter sentimentale Werte. Ich kann’s verstehen, wenn man seine „Message History“ (➝ Einstellungen ➝ Apps ➝ Nachrichten) nicht automatisch nach 30 Tagen oder einem Jahr löschen lässt.
iMazing bietet seit Jahren die Möglichkeit für einen PDF- oder CSV-Export; der imessage-exporter zieht sich auf dem Mac ganz ähnlich eine Kopie aus der chat.db-Datenbank oder einem unverschlüsselten iOS-Backup.
Als transportierbare Dateiformate stehen .txt oder .html zur Auswahl – wahlweise mit oder ohne Fotos/Videos zu sichern. Die Installation erfolgt über Brew; das Terminal benötigt „Full disk access“.
Ein solcher Export dient dabei nicht nur als Archiv, sondern lässt sich auch viel besser durchstöbern.
Lume GPT Weather scheint primär nur eine Werbung für Play – ein Design-to-Code-Werkzeug. Aber was für ein verspieltes und trotzdem lesbares Design das ist!
Seit iOS 16 identifiziert Apples Foto-App exakte Duplikate von euren Schnappschüssen und führt sie wahlweise zusammen. Es sollte der erste Schritt sein, mit dem ihr die (iCloud-)Fotobibliothek „sortiert, aufräumt und ausmistet“.
Sind’s keine haargenauen Dubletten, sondern nur ähnliche Fotos, darf sich AI beweisen. Gänzlich lokal und komplett offline fegt Undolly durch eure Bibliothek. Es versucht, Gruppen von nahezu identischen Bildern zu erkennen.
Mein iPhone analysierte rund 70k Fotos (am Strom) in unter einer halben Stunde. Für die Analyse stehen drei Settings bereit: More Results, Balanced und Strict.
Die Prüfung beinhaltet Gesichtsausdrücke und schaut etwa, ob die Augen von Personen geöffnet sind. Die technische Fotoqualität spielt selbstverständlich eine Rolle, aber auch einige subjektive Werte, so wie die Bildkomposition.
Das mag hilfreich sein, aber es ist nicht der Grund, warum ich mich am gestrigen Freitagabend in der Auslese verlor. Undolly zwingt zur Disziplin. Es zeigt euch immer nur eine Fotogruppe, für die ihr Bilder zum Löschen vormerkt oder aufhebt.
Hier gibt’s keine Menüs und Ansichten, die zur Prokrastination einladen. Ihr blättert etwa nicht zurück oder schaut Fotos noch einmal bildschirmfüllend an, die bereits zur Löschung vorgemerkt sind.
Undolly gibt euch eine klar definierte Aufgabe, für die ihr euch entweder entscheidet oder die Sortierung aussetzt. Beim nächsten Mal geht’s an gleicher Stelle weiter. So arbeitet man sich in kleinen Schritten durch (eine wahrscheinlich gigantische Aufgabe).
Gelöschte Bilder verbleiben natürlich für 30 Tage im „Zuletzt gelöscht“-Fotoordner. Es besteht hier nicht die Gefahr, unbeabsichtigt eine große Menge von Fotos zu vernichten.
Drei Verbesserungen fallen mir für die aktuelle Version 1.0.0 ein.
Das Interface springt öfter nicht zum nächsten Fotoblock, nachdem man „Add to delete queue“ gedrückt hat. Ein Bug.
Es gibt keine Möglichkeit, eine Serie von Fotos für immer als gesichert zu markieren. Startet man eine neue Analyse, klickt man sich mitunter durch die gleichen Bilderserien.
Ein (optionaler) Blick auf die Metadaten würde mir gefallen, respektive die Option, ein Bild direkt in der Bibliothek aufzurufen.
Undolly ist ein sehr fokussiertes Software-Werkzeug für eine außerordentlich zerstreute Fotowelt. Wir alle knipsen nämlich zu viele Fotos und sortieren dabei zu wenig aus.
Panels blättert in seiner eigenen Geschichte weiter nach vorn – nicht rasant, aber dafür (seit 8 Jahren) kontinuierlich. Es bereitet mir große Freude, in mehrjährigen Abständen seine Neuerungen gebündelt zusammenzutragen.
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Nicht alle Dateien können (oder sollten) auf einem Onlinespeicher liegen – von einem betriebssystemübergreifenden Sync einmal ganz zu schweigen. RetroArch konnte Spielstände etwa bis vor Kurzem nur lokal ablegen – deshalb synchronisierte ich diese über Syncthing zwischen allen meinen Geräten.
iOS und iPadOS, die ziehen sich diese Spielstände über Möbius Sync – ein Syncthing-Client. So könnt ihr Speicherstände im lokalen RetroArch-Ordner ersetzen. Das lässt sich auch über Shortcuts automatisieren – etwa mit einer Automation, die losläuft, wenn ihr RetroArch öffnet beziehungsweise schließt.
Synctrain is an iOS app for securely synchronizing files between your devices. It improves on existing apps by providing a smooth native user interface, selective synchronization of files, and on-demand streaming.
Today I came across SyncTrain, which is going to have a lot of the same problems anything that should be running in the background all the time(ish) on iOS is going to have, but includes a nice workaround: You can make an Apple Shortcut to give it a nudge to sync for 10 seconds if it fell asleep on the job. That’s enough to check in with other nodes and pull in changed stuff. Since everything is on Tailscale, it ought to work wherever I have connectivity.