Intels Paul Otellini über den iPhone-Chip

Für Instapaper: Alexis C. Madrigal’s Feature über Paul Otellini an seinem letzten Tag als Intel-Chef.

„We ended up not winning it or passing on it, depending on how you want to view it. And the world would have been a lot different if we’d done it,“ Otellini told me in a two-hour conversation during his last month at Intel. „The thing you have to remember is that this was before the iPhone was introduced and no one knew what the iPhone would do… At the end of the day, there was a chip that they were interested in that they wanted to pay a certain price for and not a nickel more and that price was below our forecasted cost. I couldn’t see it. It wasn’t one of these things you can make up on volume. And in hindsight, the forecasted cost was wrong and the volume was 100x what anyone thought.“

It was the only moment I heard regret slip into Otellini’s voice during the several hours of conversations I had with him.

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IDC und App Annie werfen zum zweiten Mal ihre Zahlentöpfe zusammen und halten für den Jahresanfang die Verschiebung der Konsumentenausgaben in Bezug auf (klassische) Handheld-Games und Smartphone-Software fest. Die Umsätze aus Google Play und dem App Store übertrumpfen dabei im ersten Quartal 2013 Sony und Nintendo um das Dreifache.

IPhoneBlog de IDC AppAnnie Games

via blog.appannie.com

Natürlich ist die Statistik (aus diversen Himmelsrichtungen) angreifbar; eine zu zitierende Trendaussage bleibt trotzdem.

Vielleicht ist aber auch der generelle Vergleich zwischen PSVita und Nintendo 3DS auf der einen Seite sowie iOS und Android gegenüber, bezüglich ihrer Spiele, gar nicht mehr zeitgemäß. Dedizierte Handhelds besitzen ihren Platz, allerdings schrumpfen die Alleinstellungsmerkmale und das Vertriebsmodell (‘50-Euro-Module in Plastikschachteln’) ändert sich radikal. Sonys zunehmendes Interesse an Indie-Entwicklern und Nintendos Vorstoß mit Download-Games ist eine (späte) Konsequenz des Kundenschwunds.

Ob die eigenen Eingeständnisse zu spät kommen, erfahren wir wenn Google und Apple damit beginnen ihre Position im Games-Markt ernst zu nehmen (Apples Games Center benötigt dringend Aufmerksamkeit; Googles ‚Play Games Service‚, gestern vorgestellt, klingt zumindest auf dem Papier nach einem Anfang).

Stellungsspiel: Frozen Synapse

Bereit für ein mentales Tauziehen? Frozen Synapse (5.99; App-Store-Link), der rundenbasierte Strategie-Indie-Hit aus dem Jahr 2011, schleicht aufs iPad.

Das Ziel ist simpel, die Möglichkeiten wahnsinnig komplex. Aus steiler Vogelperspektive kommandiert ihr eine Handvoll (grüner) Soldaten über ein TRON-artiges Spielfeld. Eine Spielrunde beinhaltet alle Truppenbefehle. Erst nach der letzten Anweisung endet die Planungsphase und enthüllt das feindliche Stellungsspiel. Ändern lässt sich dann keine eurer Truppenpositionen mehr. Obwohl ihr das Teamwork der (roten) Gegner überschaut, bleibt ihr letzter Spielzug verborgen. So geht manchmal eure Taktik auf und ihr lockt den Widersacher in einen Hinterhalt, mal lauft ihr selbst ins Kreuzfeuer.

Die perfekte Taktik gibt es nicht. Die Duelle finden auf kleinstem Raum statt. Ein Algorithmus würfelt das Spielbrett immer neu zusammen. Das Arsenal ist auf Schrotflinten, Maschinengewehre, Scharfschützen-Schießeisen, Granaten und Raketenwerfer begrenzt. weiterlesen

50 Milliarden App Downloads

IPhoneBlog de 50 Milliarden

14 Tage später lief der Countdown aus.

Die wirklich wichtige Messgröße versteckte sich jedoch bereits in den letzten Geschäftszahlen, in denen Apple mitteilte pro Quartal derzeit über eine Milliarde US-Dollar an iOS-Entwickler auszuschütten.

Gegen Skype und Facetime: die Google Hangouts

DirektHang

Google Hangouts (kostenlos; universal; App-Store-Link) für iOS sieht sehr aufgeräumt aus und fühlt sich nach dem ersten Videoanruf flüssig an. The Verge hat ein exklusives (Video-)Feature.

Scannt, erkennt und spricht: Prizmo 2

Die Texterkennung von (Smartphone-)Kameras erzielt noch nicht ansatzweise die Ergebnisse üblicher Scanner. Für ‘Quick & Dirty’ reicht’s mittlerweile jedoch locker. Und die Vorteile liegen auf der Hand.

Prizmo (5.49 €; universal; App-Store-Link) fand sich erstmals im Dezember 2010 auf meinem iPhone. Version 2.0, seit gestern im Download-Verzeichnis, räumt mit einigen angestaubten UI-Elementen auf. Eine kurze Erwähnung ist überfällig.

Prizmo 2 Video Trailer from Creaceed on Vimeo.

Die Software scannt, erkennt und spricht, geht dem Anwender dabei aber aus dem Weg. An nervigen Dialogen und Pop-up-Menüs wurde gespart – Maccessibility lobt die (VoiceOver-)Bedienungshilfen.

Aus (weißen) abfotografierten (Webseiten-)Texten (beispielsweise von einem iPad) oder aus Papierbüchern entstehen hervorragende Ergebnisse. Magazin-Artikel, die schwarzen Text auf einen farbigen Hintergrund malen, dreht man für eine präzise Wörterfindung die Farbe aus dem Bild. weiterlesen

App-Store-Raubkopien kosten (auch) Aufmerksamkeit

IPhoneBlog de Towelfight 2

The reason we moved to a freemium model for Quadropus Rampage1 is simply that paid games have a much harder time attracting a large audience, especially for a new studio with no name recognition. For example, here are the numbers for Towelfight 2, to date:

  • 2,651 iOS Sales / 2,438 iOS Pirates
  • 1,538 Android Sales / 34,091 Android Pirates

DroidGamers Forum

Towelfight 2 verlangt aktuell 89 Cent (App-Store-Link). Den Butterscotch Shenanigans entgehen durch die (augenscheinlich beliebten) Kopien aber nicht nur ihre primären Einnahmen sondern auch Aufmerksamkeit, die in Form von App-Reviews und Chart-Positionen das Spiel (ansonsten) im Gespräch halten.


  1. YouTube Teaser

Im Sommer für iOS: BlackBerrys Messenger

IPhoneBlog de BBM

“We will make BBM available as the premiere multi-platform IM solution all around the globe,” said Thorsten Heins, Blackberry’s CEO, on stage today during the keynote. “Even better, it’s free.” […] “Why are we doing this now? It’s a statement of confidence […].

VentureBeat

Die (zurückgewonnene?) Zuversicht freut mich für BlackBerry. Um wie viele Jahre zu spät der Messenger-Dienst mit 60 Millionen Teilnehmern kommt, erfahren wir dann im Sommer wenn’s gegen KakaoTalk (90 Mio.), LINE (150 Mio.), Viber (200 Mio.) und WeChat (300 Mio.) geht.

Aber vielleicht muss man es optimistischer sehen und anmerken das ein weiterer Konkurrent hochwertige iOS-Software produziert.

Apple, by contrast, makes precisely nothing for Android, Windows Phone, or BlackBerry. Not even iTunes.

Rene Ritchie / iMore.com