Man zieht kein Resümee nach nur einem Monat. #FacebookHome

Ein Flop nach 35 Tagen? Ein Desaster? So ein Quatsch.

In the end, Facebook Home will rise or fall on how well it appeals to its target audience: the exceedingly average billion people who use Facebook and are quite possibly more interested in seeing pictures and messages from their loved ones when they turn on their phones than in seeing the geeky navigational craft of a smartphone operating system.

Ryan Tate / Wired.com

Facebook Home läuft bislang auf einer Handvoll (hochpreisiger) Androids und sammelte im ersten Monat eine Million Installationen Early Adopter – mit zugegeben kritischer Meinung. Aber wer glaubt ersthaft das Facebook hier bereits seine Kernzielgruppe erreicht hat?

IPhoneBlog de Facebook Android

Das die HTC-Hardware gegen die Wand fährt, war klar. Damit hat sie rückblickend nicht nur (wertvolle) Aufmerksamkeit verschluckt sondern beflügelt heute auch die negativen Schlagzeilen zum parasitären Software-Start. Und trotzdem: Außer den Personalkosten (und schlechten Werbespots) hat ‚der Spaß‘ das Zuckerberg-Netzwerk bislang nichts gekostet. Sogar den Play-Store-Vertrieb zahlt ein anderer.

Wie sähe also ein Erfolg, das Gegenteil der verbreiteten Untergangsstimmung, für Facebook Home nach (nur) einem Monat aus? Mehr Interaktionen? Mehr Logins? Gute Presse? Und eine tatsächlich verfügbare Software, die als nächster (logischer) ‚Fuß-in-der-Tür‘ an die populären Facebook-(Messenger-)Programme auf Android und iOS anknüpft?

Nach 2173 Tagen mit iOS…

The problems we see with apps, and social, and files on iOS are things that evolved over the past 6 years: Apple now needs to think about laying a conceptual framework for how they’ll work in the next 5 years.

Benedict Evans

iOS entstammt einer Zeit, die keine Apps kannte. Trotz kleiner Kursanpassungen (‘Open in…’, ‘Multitasking’, etc.) stehen die zugrundeliegenden Betriebssystem-Mauern heute wie damals. Das war (und ist) richtig und wichtig wenn man die Entwicklung seit 2007 bedenkt, mit der iPhone und iPad mindestens zwei Industrien grundlegend umkrempelten und dabei auch technisch weniger interessierte Menschen an die Hand nahmen.

Mittlerweile geht jedoch mehr. App-Store-Software ist an einem Punkt angelangt, an dem iOS das Zusammenspiel zwischen Programmen ausbremst und schlimmstenfalls sogar stoppt. Ins Auge stechen Workflows, bei denen man kontextabhängig Programme wechselt und nicht nur (willkürlich) durch Software-Silos springt. weiterlesen

Super-Etch-A-Bros.?

Pixel Press: Draw Your Own Video Game from Robin Rath on Vimeo.

Eine Einstiegsdroge für Videospieldesigner? Abwarten. Aber schon die Idee verdient Aufmerksamkeit.

All-You-Can-Filter: Hipstamatic Oggl

IPhoneBlog de Oggl

Auch Hipstamatic Oggl (kostenlos; App-Store-Link) schaltet eine nervige Warteschleife vor sein neues Foto-Filter-Netzwerk. Meine (offizielle) Bewerbung erhielt nach 12 Stunden die Freigabe zur kostenlosen Teilnahme.

Im Unterschied zu Hipstamatic (1.79 €; App-Store-Link), der Kamera-App mit bewegter Vergangenheit, stülpt Oggl seinen Bildern erst nach der Aufnahme die Effekt-Glocke über. Die iPhone-Software erlaubt ‚Live-Filter‘, setzt seine Prioritäten jedoch in die Nachbearbeitung. Nett: Jedes mit Oggl geschossene Foto lässt sich auch Wochen später noch beliebig verändern – aus überzeichneter Unschärfe wird ein knackiges Schwarz-Weiß-Foto. Toll: Die Kopie der Oggl-Aufnahme in der lokalen iOS-Fotobibliothek passt sich entsprechend an. Damit wirft der Instagram-Konkurrent das Konzept von Duplikaten und Original – mit den anstrengenden Auswüchsen von Sortieren und Löschen – über den Haufen. weiterlesen

Spoilerwarnung: ‚Google Play Games‘

Android bekommt Game Center – vielleicht schon am Mittwoch auf der Google I/O.

IPhoneBlog de Android Police Play Games

Remember how we told you Google Games was coming, and how it’s going to pack multiplayer functionality, leaderboards, achievements, and stuff like that? That’s happening. There are going to be cloud game saves too.

Ron Amadeo / Android Police

iOS fehlt (immer noch) die offizielle Joypad-Schnittstelle für Game-Studios und Zubehörhersteller mit systemweiter Unterstützung. Es braucht keine Gamecontroller-Referenz von Apple um einen lebhaften Konkurrenzkampf um die beste Hardware auszulösen oder individuelle Konstruktionen von externen Eingabegeräten für iPhone- und iPad-Software anzustoßen.

Ohnehin bleibt es (mir) ein Rätsel warum grandiose iOS-Features wie AirPlay nicht stärker im (Werbe-)Mittelpunkt stehen und auch im Zusammenhang mit dem Apple TV beworben werden.

Sony kickt die Publisher-Lizenz-Gebühr für PlayStation Mobile

Seit heute ist die Februar-Prognose offiziell (PDF-Link):

Sony has offered a forecast of 5 million units sold for their handheld gaming division in the 2014 fiscal year – a number that includes both Vita and PSP sales. The two machines managed to move 7 million units this fiscal year.

VG24/7

Eine 2.0 der PSVita scheint ohnehin völlig unrealistisch – egal ob Sony die Jahresgebühr von 99 US-Dollar für Entwickler streicht.

IPhoneBlog de PSVita Ad

Interessante Hausnummer: 2.5 Millionen aktive ‚Real Racer‘

Third, our mobile business generated $104 million for the quarter and was up 21% over the prior year. Smartphones and tablets were a major portion of the revenue accounting for $79 million of the $104 million total, growing 27% year-over-year. Real Racing 3 successfully launched simultaneously on iOS and Android, while The Simpsons: Tapped Out continued to be a key contributor. We remain focused on this segment due to the significant global growth in the smartphone and tablet markets.

Electronic Arts Q4/2013

Die EA-Quartalszahlen beziffern Real Racing 3 mit insgesamt 30 Millionen Downloads und 2.5 Millionen täglichen Spielern. Ein Statement zu den Einnahmen der letzten Firemonkeys-Kreation fehlt.

Konkrete (Millionen-)Umsätze gibt’s dagegen zu The Simpsons: Tapped Out, das seit August 2012 zirka 50 Millionen US-Dollar für Electronic Arts erwirtschaftete – 10 Millionen davon im Monat März.

(M)Ein iPad-Workflow für Rechnungen

Drei Tage re:publica; drei Tage (nur) mit iPad. Anstelle des MacBooks erhielt die längere Batterielaufzeit und die direkte Mobilfunkanbindung den Vorzug für die Berlin-Konferenz.

Die erste (ungeplante) Aufgabe, abseits von meinem eingespielten Workflow fürs ‚Schreiben ins Internet‚ vom Touch-Gerät, betraf eine Rechnung, auf der lediglich ein Datum zu korrigieren war. Das Pages-Dokument, am Mac erstellt und als PDF an den Kunden verschickt, hatte ich (natürlich) nicht auf dem iPad dabei. Hier half das Online-Backup von CrashPlan, das über seine iOS-App (kostenlos; Link) den Zugriff auf dieses archivierte Dokument gab – ohne ‚Back to my Mac‘; ohne Dropbox. Auch Konkurrent Backblaze hat seit Kürze eine solche Software (fürs iPhone) im Programm (kostenlos; App-Store-Link).

Der Dateizugriff ins Backup ist nicht vergleichbar mit der Arbeit auf einer (Online-)Festplatte, hilft aber in Situationen in denen man sich nur schnell Dokument XY ziehen möchte. weiterlesen