Die iOS-Version steht seit November 2011 für 5.99Euro im App Store (Link) und erfuhr bislang noch keine einzige Preissenkung.
Abzüglich Apples 30-Prozent bleibt ein stolzer Betrag von 42 Millionen, der sich im gesamten (letzten) Mojang-Jahresumsatz von 240 Millionen US-Dollar nicht verstecken muss.
Ich habe die ‚Markus Notch Persson‚-Kreation nie lange gespielt, die Dokumentation über ihn, sein Spiel und das Popkultur-Phänomen trotzdem sehr genossen.
Seit zwei Jahren schrumpfe ich jeden Screenshot und jedes Foto für dieses Blog mit Acorn auf die passende Pixelbreite (PNGs schleuse ich vor dem Upload dann nur noch durch ImageOptim). Gestern erschien Version 4 der Bildbearbeitungssoftware von Gus Mueller (~24€ im Web und 27€ im Mac App Store), die eine bunte Bandbreite an Features mitbringt, die ich nicht verstehe.
Recht unmissverständlich ist jedoch das neue Screenshot-Funktion, die das komplette Mac-Display abfotografiert und die einzelnen Bildelemente in unabhängige Ebenen zerschneidet. Man klickt sich danach einfach zusammen welches Fenster, welches Icon aus der Menüzeile oder welche App in der finalen Komposition verbleiben sollen. In meinen Fall ist es die Anwendung Reflector, die einen über AirPlay gespiegelten iOS-Bildschirm – im passenden iPhone- und iPad-Frame – festhält.
Das ist manchmal nur eine (visuelle) Spielerei, vermittelt zuweilen aber auch einen guten (Erst-)Eindruck über die Anordnung der Software-Elemente auf den verschiedenen Screen-Größen.
Ohnehin benötigen iOS-Entwickler im Prozess der App-Entwicklung ein Photoshop ähnliches Programm. Schon deshalb weil Apple eine Vorliebe für App-Store-Screenshots ohne Statusleiste hat.
For best results, do not include the iPhone or iPad status bar in your screenshots, and follow the requirements given below. Those dimensions allow you to remove the iOS status bar from screenshots so that you can showcase only the active app area, without distractions.
Für meine (simplen) Bedürfnisse passt Acorn nicht nur weil der Preis überschaubar bleibt sondern weil es ein Bildbearbeitungsprogramm schafft, komplexe und anspruchsvolle Funktionen in einem aufgeräumten Design unterzubringen.
Glaubt ihr nicht? Dann testet die neue 'Flying Meat'-App doch einfach für 14 Tage.
Vor 14 Monaten stand der Zähler nur auf 25 Milliarden. Die Download-Marke von 40 Milliarden (wie gewohnt ohne Re-Downloads und Updates) wurde erst in diesem Januar übersprungen.
Im App Store veranstaltet Apple zum runden Jubiläum erneut ein kleines Gewinnspiel (Link).
Wade Roush filmte für Xconomy eine der ersten öffentlichen Testfahrten mit dem Automatic Link, einem Bluetooth-Stecker zum Auslesen von Fahrzeugdiagnosedaten, den US-Vorbesteller noch diesen Monat erhalten (sollen).
Der ‚Link‘ ist ein OBD2-Dongle, der im Schulterschluss mit einer iPhone-App zum ökonomischen Fahrverhalten anregt. Ein Beschleunigungssensor meldet sich besserwisserisch bei scharfem Abbremsen oder zu schnellem Anfahren. Außerdem verspricht das 70-Dollar-Produkt Fehlermeldungen der Lichtmaschine in eine verständliche Sprache zu übersetzen. Standortinfos („Dude, Where’s My Car?“) und (Preis-)Angaben über die nächste Tankstelle sind nette Extras.
On-Board-Diagnose-Systeme sind beileibe nicht neu. Der Unterschied zu bisherigen Lösungen, betagteAutos ein bisschen näher an unseren vernetzten Alltag zu führen, ist die Kombination von Bluetooth 4.0 mit einer nachvollziehbaren (und hübschen) Datenaufbereitung, an der sich nicht nur absolute Enthusiasten ergötzen (können).
Star Command (2.69€; universal; App-Store-Link) ist alles andere als perfekt. Trotzdem habe ich ohne mit der Augenbraue zu zucken am gestrigen Mittwochabend 70-Prozent des iPad-4-Akkus im pixeligen Indie-Traum versenkt. Und ich sage euch auch warum.
Die bereits mehrfach verlinkte Vorgeschichte braucht an dieser Stelle keine erneute Erwähnung – auch der Teaser und der Trailer sind hinlänglich bekannt. Zu den Grundbausteinen des eigentlichen Spiels bedarf es jedoch ein paar Worte. Insbesondere weil das Game eigene einleitende Sätze zum Wie, Was und Wo (komplett) überspringt – bis zum dritten Space-Gefecht wusste ich nicht wie meine Mannschaft sich über den gekachelten Enterprise-Fußboden bewegt.
Im Mittelpunkt des Geschehens steht immer ein Angriff, beziehungsweise die Verteidigung eurer Raumkapsel. Dabei belagert eure Truppe kleine Kanonenzimmer. Die Trefferquote wird durch niedliche Geschicklichkeitsspiele, beispielsweise über choreographierte 'Guitar Hero'-Fingerschnipser, ausgewürfelt. Sobald die ersten Laserkanonen eine brennende Schneise durch euren Koridor geschlagen haben und sich Bodentruppen aus kunterbunten Alienrassen auf eure Enterprise beamen, beginnt das Leben am Limit.
Und das ist keine abgedroschene Phrase. Star Command ist Katastrophenfilm pur. Explodierende Triebwerke bäumen sich zu Feuerwänden empor; ein zerstörtes Raumkreuzer-Heck saugt die Crew in eine tötliche Schwerelosigkeit. Eure Herzfrequenz leidet obendrein unter der angeheuerten Truppe, die ohne explizite Anweisung keinen Finger rührt – egal ob Regenerationsräume einstürzen oder der Captain auf der Brücke unter Beschuss steht. Glaubt nicht, dass einer eurer Rothemden auf der anderen Seite der Tür auch nur darüber nachdenkt einzugreifen.
Euer Personal wechselt zwischen drei Jobs: Ingenieure reparieren, Wissenschaftler heilen und der Rest schnappt sich eine Laser-Knarre.
Das Mikromanagement treibt euch die Weißglut unter die Fingerspitzen; der knackige Schwierigkeitsgrad macht es nicht besser. Wenn ihr nach einem Gefecht zurück in den Heimathafen der Erde schippert und nur fünf von insgesamt sechs Räumen in einem lodernden Flammenmeer stehen, reißt ihr die Hände in die Luft und brüllt das iPad1 mit ‚Live long and prosper‘ an.
Als Währung dienen Token, die Räumen bauen, diese aufleveln und eure verstorbenen Teammitglieder durch neue Köpfe ersetzen – eine sparsame (und überlegte) Verwendung wird empfohlen. Verfolgt ihr nämlich das lineare Missions-Design, übertreffen eure Ausgaben recht flott die Siegesprämie. In guter alter Raufbold-Manier wandert ihr also zurück zu Kämpfen, die bereits gewonnen wurden (Wo sind die In-App-Käufe wenn man sie mal wirklich braucht?). Obwohl die Story witzige Nuancen enthält, fehlt ein erzählerischer Zusammenhang.
Star Command ist kein Strategiespiel sondern Krisenmanagement mit Herzrasen. Zwischen Feuersbrünsten und Laserstrahlen ist Übersicht gefragt, aber oft nicht geboten. Die Steuerung bleibt präzise auch wenn ihr euch bei der schwierigen Verteidigung eures Raumkreuzers konstant in die Finger beißt. Dieser Weltraumspaziergang ist seinen Adrenalinstoß allerdings wert.
Mehr Bildschirmplatz schafft bessere Chancen genau den bestimmten Pixel zu treffen, auf den ihr euren X-COM-Soldaten auch platzieren wollt. Das Spiel auf dem iPad 4 verabschiedete sich im Gegensatz zur iPhone-Version, die ich allerdings nur kürzer ausprobiert habe, mehrmals. Es ist daher keine schlechte Idee, nach jedem Gefecht manuell den Spielstand zu sichern. ↩
Briefs is meant for iOS designers and developers who, before handing image assets over to Xcode to start writing code, want to see whether their app idea is feasible in terms of design and user experience. Essentially, if design is Stage 1.0 of a development process and coding is Stage 2.0, Briefs is the 1.5 step in between. Briefs is a powerful tool for professionals who aren’t afraid of working with a Photoshop-like UI to connect image assets, distribute animations, transitions, and more.
Seit 2009 versucht Rob Rhyne sein iOS-Prototyping-Tool ‚Briefs‚, für interaktive App-Entwürfe, im App Store zu platzieren. Mit frustrierendem Ergebnis: Nach mehrerenAblehnungen, inklusive einer kompletten Rekonstruktion des Programmcodes, landete das Projekt im August 2010 als Open-Source-Version auf GitHub.
Es bedurfte erst einer Mac-Companion-App und einem erwachsen gewordenen App-Store-Prüfungsprozess bis das Mockup-Werkzeug für iOS-App-Designs jetzt zum Download steht.
Download ist ein gutes Stichwort. Bevor man als Interessent die 180€ im Mac App Store (Link) auf den Tisch legt, lässt sich die Software als voll funktionsfähige (aber auf 10 Scenes beschränkte) Demoversion ausprobieren – inklusive eigener Grafiken oder mit externen Templates wie denen von Teehan+Lax. Das iOS-Gegenstück, um die animierten Hirngespinste für App-Ideen auf einem realen Gerät anzufassen, ist ohnehin kostenlos (universal; Link).
Die kabellose Live-Verbindung vom Desktop zum iPhone oder iPad stolperte in meinem kurzen (unprofessionellen) Probelauf noch erheblich. Alle weiteren Eindrücke überlasse ich jedoch denjenigen, die von (Interface-)Design und Software-Entwicklung etwas verstehen.
Grundsätzlich hässlich: die App-Store-Kategorie der Videoplayer. Selten findet sich dort Software, die iOS untypische Containerformate frisst und dabei einladend aussieht – vorsichtiger lässt sich das kaum formulieren. Infuse (4.49€; universal; App-Store-Link) legt die Messlatte für diese App-Gattung endlicher höher.
Der Videoplayer entspringt dem Hause FireCore, die landläufig für ihre (sehr großartige) Apple-TV-Jailbreak-Software aTV Flash bekannt sind. Mit dieser Vorgeschichte verwundert es nicht, dass die Video-Wiedergabe nicht nur intuitiv verläuft sondern auch technisch höchste Ansprüche erfüllt. 1080p-Demo-AVIs ergiesen sich nicht nur flüssig über den iPad-4-Bildschirm sondern spielen auch akzeptabel auf einem kleinen Mini – eine Garantie auf jeden Frame gibt es aber nicht.
Alle Filme und TV-Shows, die bereits als H.264-Dateien (verpackt) vorliegen, sind aufgrund der iOS-Hardware-Unterstützung ohnehin kein Problem.
Apropos kein Problem: Mit den korrekten Metadaten, die bei Bedarf aus den Datenbanken der TheMovieDB und TVDB ergänzt werden, synct das Programm die angeschauten Fernsehserien auf (das an dieser Stelle schon viel zu oft erwähnte) Trakt.tv.
Die Videos gelangen über iTunes File Sharing aufs mobile Gerät. Entscheidener Vorteil: Auch die bewegten Bilder eurer iTunes-TV-Mediathek (solange diese zumindest nicht in DRM-Fesseln liegt), nimmt Infuse in einem gemeinsamen Verzeichnis entgegen. So bleibt’s übersichtlich.
Zu den betonenswerten Software-Eigenschaften zählt außerdem der Untertitel-Support, bei dem sich Infuse direkt von der Webseite OpenSubtitles.org die notwendigen Files zieht. Selbst auf dem ‚Almighty‘-Desktop kämpfen Programme mit dieser eigentlich so einfach Aufgabe.
Einziger Kritikpunkt: die fehlende AirPlay-Option.
Anstelle hier nur die iTunes-Beschreibung ins Blog zu tippen, habe ich Google Now, das Update der Search-Anwendung (kostenlos; universal; App-Store-Link), ausprobiert. Trotzdem bleibt der Ersteindruck kurz. Die persönlichen Informationen, die mir von der Assistenten-Software zutragen werden soll, scheinen noch nicht auf mein Profil abgestimmt. Aus der überschaubaren Gruppe von Android-Geräten, die Google Now bis heute tatsächlich abbekamen, wissen wir, dass sich die Präferenzen durch Suchbegriffe, wie beispielsweise das bevorzugte Sport-Team oder eine ganz bestimmte News-Kategorie, erst peu à peu justieren.
Alles was bereits über die Google-Server läuft, vom Kalendereintrag bis zur E-Mail, findet logischerweise schon Verwendung. Now hat mich zum Beispiel an eine (fiktive) Flugbuchung, die ich für Mittwoch angesetzt habe, heute zweimal erinnert – das war zu erwarten.
Standortinfos, die beschreiben wo(-hin) ich mich heute bewegt habe, verzeichnet Now fleißig in der 'Location History' – an meinem ersten Tag mit der Software funktioniere das a) konstant und b) präzise.
The Location History dashboard isn’t specific to Google Now—it’s a standard feature of Latitude that has existed for quite some time—but it’s a useful tool for people who are concerned about the privacy implications after seeing the location-aware functionality made available in Google Now. The dashboard provides a clear idea of how Google Now does what it does with respect to geolocation.
Google Now aktiviert die Aufzeichnung des Standortverlaufs automatisch. Die ständige Ortung im Hintergrund hat meinen iPhone-Akku nachvollziehbar entleert – nicht ungewöhnlich für die Erfassung von exakten Daten, aber auch nicht so "minimal" wie Google es beschreibt.
Along with Location Services, Google Now uses Location Reporting to get precise location information. Since Location Reporting has been optimized to use GPS as infrequently as possible, there should be minimal impact on your battery life.
Lokale Benachrichtigungen, die darüber informieren wenn Google Now eine neue Karteikarte zückt, existieren derzeit nicht. Das ist einerseits unverständlich, auf der anderen Seite aber auch eine schwierige UI-Frage (für die iOS-Version zähle ich 15 unterschiedliche Kartentypen). Wie viele Push-Nachrichten erträgt ein Nutzer? Wie viele Schalter ist er gewillt umzulegen, bevor ein ständig aufspringender Aktienkurs zum erzürnten Löschen der App führt? Google hat sich um diese Design-Herausforderung bislang gedrückt.
Apropos Design: Was ich an der Benutzerführung nicht verstehe, ist das einmal weggewischte Info-Panels nicht mehr manuell wiederzufinden sind. Clever ist dagegen: Die Einstellungen für die Cards gleich ins Google-Profil zu speichern. Wer die App nämlich löscht und erst in ein paar Wochen wieder installiert, braucht sich nicht neu um die Konfiguration zu kümmern.
Nicht neu aber weiterhin genial bleibt die Sprachsuche. Diese Geschwindigkeit, diese Erkennungsrate und diese Fehlerkorrektur wünscht man auch Siri!