Besser lesbare App-Store-URLs: Appstore.com

IPhoneBlog de Short URLs

Salesforce CEO Marc Benioff schenkte im Jahr 2008, nach der App-Store-Vorstellung, Steve Jobs das Warenzeichen und die dazu passende URL Appstore.com. In der letzten Woche überarbeitet Apple eine bestehende Techniknotiz für seine Entwickler, die den Wechsel der Kurzadressen für iOS-Software von itunes.apple.com zu appstore.com beschreibt.

Previously, short links were available using the itunes.com URL. AppStore.com replaces itunes.com. iTunes.com links will continue to work but should be updated as soon as feasible.

Als Beispiel für die vereinfachte Schreibweise, die auch für den Mac-App-Store sowie Firmenseiten gilt, führt das Dokumente die Musikanwendung Ocarina von Smule an.

  • http://appstore.com/ocarina
  • https://itunes.apple.com/de/app/ocarina/id293053479?l=en&mt=8

Angedacht sind die prägnanten Adressen für „offline communications materials like print ads, TV spots, app trailers, radio ads and billboards.

Wichtiges Detail (und der Grund warum man insbesondere online weiterhin auf die URLs mit eindeutiger Identifikationsnummer, die iTunes erzeugt, setzen sollte): „Because of the possibility of name conflicts or other errors, URLs which have multiple results […] will return a search page. Using unique names for your apps will help prevent this.“

Da diese Konflikte, auch bedingt durch vorhersehbares Domaingrabbing (das Apple über Bugreports abhandeln möchte), vorerst nur auf eine normale App-Store-Suchseite verweisen, scheint mir der explizite Link, insbesondere wenn auf eine bestimmte iOS-Anwendung gezeigt wird, derzeit weiterhin die bevorzugte Methode.

These App Store Short Links are provided as a convenience and are not guaranteed to link to a particular app or company.

Videotagebuch: Real Racing 3 mit zeitversetztem Mehrspielermodus

DirektDoppelgänger

In meiner Jugend hatten wir Geister-Rennen. Real Racing 3 dreht ‚Time-Shifted Multiplayer‚-Runden.

My opponent will see me in the race and compete against me as though I was there. They are not competing against a ghost – they are competing against my time shifted double. By colliding with my double or even just forcing me off the racing line, they can actually impact my race time.

Rob Murray / Games.com

Electronic Arts und die Firemonkeys planen weiterhin den Release Ende dieses Monats.

Temple Run 2 rennt in die schwarzen Zahlen

IPhoneBlog TempleRun2

Die ’50-Millionen-Download‘-News von Temple Run 2, die in lediglich 13 Tagen erklommen wurde, spricht sich seit gestern herum.

Reaching the milestone in 13 days breaks the previously set record for the fastest growing mobile game [Angry Birds Space].

Zwei Zahlen, die im Zusammenhang mit dieser Meldung oft keine Erwähnung fanden: Teil 1 benötigte für seine ersten 46 Millionen Downloads mehr als acht Monate. Dabei gilt es zu bedenken: Episode 1 von Temple Run, das bis heute 170 Millionen Mal heruntergeladen wurde, startete (in den ersten 1.5 Monaten) als 79-Cent-Bezahlspiel (und hob erst nach dem Preissturz richtig ab).

Die zweite Information mit wenig Beachtung: (Nur) zwischen einem und drei Prozent aller Spieler investieren, laut Annahme der Temple-Run-Entwickler, nach dem kostenlosen Download noch Geld in Items und Upgrades. Der erste Teil erwirtschaftete den Umsatz von einer Millionen US-Dollar. Die kleinste In-App-Investition innerhalb von Temple Run 2 auf iOS beträgt 89 Cent.

Auch wenn Apples 30-Prozent nicht übersehen werden dürfen, kann man davon ausgehen, das Keith Shepherd und Natalia Luckyanova, das Entwickler-Paar der Imangi Studios (die sich für diese Produktion Unterstützung im Bereich Marketing, Support und PR einkauften), bereits gewinnbringend mit ihrem neuen Titel arbeiten.

Evernote integriert sich in ‚Penultimate‘

IPhoneBlog Adonit Penultimate

Evernote kaufte im letzten Mai die Notiz-App Penultimate (kostenlos; App-Store-Link) und zeigt heute die erste Integration mit dem Cloud-Dienst. Der im Trailer mehrmals ins Bild gerückte Stylus ist der Adonit Jot Classic (14,55 €; Affiliate-Link).

Die handschriftlichen Zeichnungen synct die App als ‚Read Only‚-Notiz in den Wolkenspeicher. Inhaltliche Änderungen oder Erweiterungen lassen sich daran nur mit der iPad-Software vornehmen. Über die Mac-App (kostenlos; MAS-Link) können Schlagworte nachgetragen werden – im Web nicht. Den Notiz-Titel ändert man wiederum ausschließlich auf dem Tablet. Einschränkungen, die durchaus verwirren.

Ansonsten hat die App, die eure kleinen Grafiken durch eine Texterkennung jagt, ihren Charme behalten und ist ein gutes Aushängeschild für den Freemium-Service.

Netzwerkverbindung nach Priorität: Wann ist der ‚Persönliche Hotspot‘ online?

IPhoneBlog Set Service Order

33 Jahre alt musste ich werden um herauszufinden, dass die Mac-Netzwerkeinstellungen einer selbst zu bestimmenden Priorität folgen. Die ‚Service Order‚ legt fest, über welche Verbindung der Rechner bevorzugt online geht.

Im Zusammenhang mit dem iPhone erwähne ich das hier, weil der Persönliche Hotspot in der aktuellen iOS-Version keine verständliche Darstellung anbietet ob gerade Daten über die Mobilfunkleitung rutschen oder nicht. In Zeiten von Traffic-Limits ist das vielleicht keine unwichtige Information.

Weil: Ist das iPhone oder iPad über USB angeschlossen und die Hotspot-Funktion aktiviert, drängelt sich dauerhaft der blaue Signalbalken ins Bild ohne eine Information über den Datendurchsatz mitzubringen. Auch ein Fingerzeig auf die dominante Menüleiste gibt keinen Aufschluss darüber ob mobiler Datenverbrauch stattfindet. Diese fehlende Transparenz führte bei mir bislang dazu, den Hotspot-Schalter nur dann umzulegen, wenn ich mir eine 3G- bzw. LTE-Verbindung bewusst wünsche.

In Bezug auf die Prioritätsfunktion unter 10.8 ist dies auch umgekehrt hilfreich, weil ich (bestehende) Netzwerkverbindungen (WiFi, Ethernet) nicht explizit abklemmen muss um über den Persönlichen Hotspot online zu gehen.

(Danke, Patrick!)

Canon Selphy CP900 – der Fotodrucker für das iPhone (+ Video)

Lasst mich so beginnen: Drucker sind mir zutiefst unsympathisch. Angefangen bei der dahinterstehenden Industrie, die DRM-Chips auf Patronen klebt und traurige graue Plastikkisten verschenkt um später mit Kartuschen zu dealen. Und trotzdem nehme ich erneut teil, am bunten Karussell der Tintenspritzer. Warum?

Antwort: Weil ich kaum noch drucke. Bahn- und Flugtickets leben in Apps; PDF-Reservierungen liegen in der Dropbox. Passbook lässt sich schon heute für ausgewählte Kino-, Theater- und Kongress-Veranstaltungen nutzen. Meinen Büroalltag, inklusive Buchhaltung, kann ich weitgehend papierlos, nur mit einem Scanner bewaffnet, bestreiten. Einzig und allein Behörden und Versicherungen durchkreuzen (regelmäßig) diese schöne neue Welt.

Was bleibt sind Fotos. Grußkarten zu Weihnachten, Geschenke für Großeltern oder die typische Party-Floskel: ‚Aber du schickst mir die Bilder, okay?‚. Mit dem Canon Selphy CP900 (Affiliate-Link) habe ich darauf jetzt eine erste Antwort gefunden.

IPhoneBlog Selphy CP900

Es ist der Polaroid-Effekt, der den Selphy interessant macht. Das Gerät klammert – wenn man es denn so will – den Computer aus; erspart Entscheidungen über die Wahl des Fotopapiers oder dessen Größe. Die ‚Tinte‘ trocknet nicht ein (Thermosublimationsdruck). Ein Bild ist nach 40 Sekunden entwickelt, ist kratz- sowie wasserfest und lässt sich sofort herumreichen. Dieser Komfort kostet pro Ausdruck 30 Cent. Papier und Patrone sind aufeinander abgestimmt und im Doppelpack zu kaufen (Affiliate-Link).

DirektCP900*

An Kritik mangelt es (natürlich) nicht. Der Druckerbestellung liegt kein Tropfen Tinte und kein Blatt Fotopapier bei. Frech. Das Netzteil hat die Größe eines Ziegelsteins. Die Menüführung und das Display sind anstrengend. Der iPhone-App (kostenlos; universal; App-Store-Link) fehlt die Anpassung fürs iPhone 5 und der WiFi-Chip verlangt ein 2.4-GHz-Band.

Größter Kritikpunkt: fehlendes AirPrint. Drucker und iPhone müssen sich im gleichen WiFi-Netz befinden. Eine direkte Verbindung ist nicht möglich. Das bedeutet auch: Jedes Foto, das man drucken möchte, muss in der Fotobibliothek liegen weil die Easy-PhotoPrint-Anwendung nur darauf zugreifen kann.

Update: Auch AirPrint-Drucker müssen sich im gleichen WiFi-Netz wie das iOS-Gerät befinden (Danke, byteorder!).

Und trotzdem bin ich noch begeistert? Ja.

Weil’s mir generell ein Graus ist, einzelne Kartuschen nachzukaufen und auszutauschen – von Fotopapier einmal ganz abgesehen. iPhone-Schnappschüsse an den Rechner zu übertragen um dort Formate einzustellen und diese später möglicherweise noch mit der Schere zuzuschneiden – das ist mir schlicht zu nervig und hat in den letzten Jahren dazu geführt, keinen Fotodrucker mehr zu besitzen.

Wenn der komplette Sommerurlaub auf Papier gebracht werden soll, trage ich einen USB-Stick ins nächste Fotolabor. Für einzelne Bilder jedoch, die ich ohnehin mit dem iPhone schieße und schnell durch zwei oder drei Filter jage (das Sortiment an App-Store-Bildbearbeitungssoftware ist wesentlich mächtiger als jedes Mac-OS-Programm das ich besitze), spielt der CP900 den perfekten Beifahrer – bei exzellenter Druckqualität.

* Schon gewusst? Alle von mir produzierten Videos gibt es auch über iTunes. Eure kurze Sternchenbewertung dort ist gerne gesehen.

Räuberleiter für App.net. Netbot gratis.

IPhoneBlog de Netbot Tapbots

Version 1.3 von Netbot für iPhone (kostenlos; App-Store-Link) und iPad (kostenlos; App-Store-Link) pflegt außerdem die Unterstützung von privaten Nachrichten ein.

Als gute iPhone-App-Alternativen für das soziale Netzwerk auf eigenen finanziellen Beinen (mit ‚File API‚) empfinde ich Felix (4.49 €; App-Store-Link) und Riposte (4.49 €; App-Store-Link).

Nächste Woche: Die vierte iPad-Generation mit 128 Gigabyte

Apple verkauft ab nächsten Dienstag (den fünften Februar) die vierte iPad-(Retina-)Generation mit 128 Gigabyte – so viel Kapazität hatte noch kein iOS-Gerät zuvor. Das WiFi-Modell kostet in dieser Ausführung hierzulande 799 Euro; die WiFi + Cellular-Version schlägt mit 929 Euro zu Buche.

IPhoneBlog iPad 4 Gen

„Mit mehr als 120 Millionen verkauften iPads ist es offensichtlich, dass Kunden rund um die Welt ihre iPads lieben. Jeden Tag finden sie noch mehr gute Gründe lieber auf ihren iPads zu arbeiten, zu lernen und zu spielen als mit ihren alten PCs“, sagt Philip Schiller, Vice President Worldwide Marketing von Apple.

Apple.com/PR

Ein großartiges Zitat. Die Ankündigung über das Speicher-Upgrade lässt jedoch klar vermuteten, dass sich die darauffolgende iPad-Generation noch mindestens bis in den Herbst zieht.

Für iOS-Geräte ist ein reine Speicherplatzverdopplung innerhalb von einem Produktzyklus mit Blick auf die letzten Jahren eher unüblich. Nur das iPhone-Classic kommt mir in Sinn, das ebenfalls an einem fünften Februar (im Jahr 2008), eine 16 GB-Version ohne andere Hardware-Veränderungen erhielt (das initiale 4 GB-Modell wurde bereits im Herbst 2007 eingestampft).