Per Anhalter durch die Backup-Galaxy

von alex olma | 31 August 2008 | 19:31 Uhr

Backups sind wichtig!

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Mir ist vollkommen unbegreiflich, wie unverantwortlich manche Menschen ihre elektronischen Daten behandeln und nicht absichern. Egal. Meinen Kopf habe ich auf diesem Sender schon mehrfach darüber geschüttelt.

Aber zum iPhone. Mit der Gerätegeneration 1.0 trat Apple an, eine vernünftige Synchronisation und ein standardisiertes Backup für ein Mobilfunktelefon zu etablieren. Auch wenn ich jetzt stark vereinfache: So etwas hat weder Symbian noch Nokia oder SonyEriccson ansatzweise systemübergreifend im Griff. Müssen Sie vielleicht auch gar nicht, weil die Kunden schön ruhig und schweigend auf ihren Plätzen sitzen bleiben oder sich selbst behelfen.

Apple’s Ziele sind für die Datensicherung zumindest ‘ambitioniert’. Die Wiederherstellungsfunktion in iTunes bietet für neue Geräte oder ‘wieder-erneuerte’ Geräte an, seine alten Einstellung zu übernehmen. Mit genügend Speicherplatz für seine SMS, die Kontakte im Sync und Notizen…okay, sprechen wir nicht über Notizen.

Obwohl ich immer noch davon überzeugt bin, dass im Vergleich zur Konkurrenz die Backup-Funktionalität recht ordentlich flutscht, ist mit der aktuellen Firmware-Version die ‘Herstellung’ einer Sicherheitskopie unsäglich. Gerade wenn via mobilem AppStore viel installiert wurde, dauert das Zurückspielen oft unerträglich lange.

Vielleicht keine 8 Stunden, aber trotzdem…


+8 Hour iPhone Sync Will Make You Feel Grateful from Gizmodo on Vimeo.

…trotzdem…bleiben wir bei dem trotzdem…

Die Backup-Funktionalität abzuschalten, wie es von manch einer Stelle im Internet empfohlen wird, halte ich für höchst verantwortungslos. Nicht gegenüber den Datensätzen sondern gegenüber der Programmierer, auf die dann mit dem Finger gezeigt wird. Verwendet man eines dieser ‘wir-schalten-das-Backup-ab’-Programme, nimmt man aufgrund einer schnelleren Synchronisierung den Verlust seiner Spielstände oder Datensätze in Kauf. Billigend. Die De-Installation ist auf dem iPhone durch das kleine X nämlich schnell bestätigt und die Daten weg. Bei vielen Programmen ist das vielleicht nicht elementar aber einen Super Monkey Ball-Spielstand auf Level 99 verliere ich ungern.

Und dann stehen wir vor der gleichen Situation wie bei Firmware 2.0, bei dem Einige ganz laut (und öffentlich) auf die Entwickler geschimpft, ohne zu wissen das Apple mit ihrem Sandboxing-Prinzip die Neustarts des iPhones verursachte. Ganz zu schweigen von den Updates, die in der Zertifizierungs-Warteschlange versauerten (versauern…).

Mit Firmware 2.0.2 ist das alles besser aber nach den hohen Maßstäben, die ich hier anlegen möchte, weit entfernt von optimal. Wenn man ernsthaft seinen Super Monkey-Spielstand absichern und im Konsolen- bzw. Smartphone Business-Markt ernst genommen werden möchte, darf ein Datenverlust nicht so einfach möglich sein.

Was ist dann also die Lösung? Per Jailbreak und SSH händisch seine Daten sichern? Sicher nicht!

Ich empfehle daher einen Blick auf unsere Entwickler-Freunde von Aurora Feint. Die Programmierer, die in die iPhone-Geschichte als erste Spyware-Schmiede eingingen.

Ich will das Thema nicht noch einmal komplett aufrollen aber Aurora Feint hat uns gezeigt wie Apple es machen muss. Ein ordentlicher Backup-Service funktioniert Online. Und wenn Apple clever agiert, bieten Sie den Entwicklern eine Schnittstelle zur iDisk ihres MobileMe-Services.

Selbst wenn euch die Bude abbrennt, könnt ihr auf einem neuen Mac/PC + iPhone den Super Monkey Ball-Spielstand zurückkopieren. Außerdem liegen die Daten nicht bei jedem einzelnen Programmanbieter sondern gesammelt an einer Stelle im Internet. Inwieweit ihr Apple dann vertraut keinen Unfug mit euren Bytes anzustellen, befinden sich ‘eure Daten in euren Händen’.

Also liebes Apple-Team: Spielstände und Datensätze der iPhoneApps gehören zu MobileMe synchronisiert und ich unterschreibe noch heute einen Abo-Vertrag.

[game] Newtonica

von alex olma | 30 August 2008 | 19:24 Uhr

Nach einem stillen Samstag-Nachmittag, kommt noch einmal Schwung in den Abend. Zuerst wurde mein iTunes-Konto mit einer neuen Gutscheinkarte ‘beladen’, dann eingekauft.

Heute folge ich – wieder einmal – der Empfehlung von touchArcade, die ganz wunderbare Previews/Reviews der AppStore-Spiele vorstellen. So bin ich auf das psychodelische Newtonica gestossen.

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Ziel des Spiels ist den großen, fetten Planeten (in der Mitte) mit einem Fingerwisch so um die eigene Achse zu drehen, dass die herunterprasselnden Meteoriten in die gleichfarbigen Zonen treffen. Bitte schaut euch auf keinen Fall (!) die Beschreibung des Spiels im deutschen AppStore an – ‘Best of Babel fish’ – Douglas Adams würde sich im Grab umdrehen.

Hinter dem Projekt steckt ein Japaner, Kenichi Nishi. Sagt euch nichts? Der gute Mann startete seine Karriere bei SquareSoft (heute Square Enix) und war mitunter verantwortlich für Videospiel-Perlen à la Chrono Trigger oder Super Mario RPG. Nach ein paar Dreamcast-Erfahrungen und einem Arbeitsplatz bei Nintendo, bemüht er sich derzeit wieder im kleinen Kreis um das iPhone-Spiel Newtonica (Publisher: Field System).

Newtonica ist eine Wortschöpfung aus Sir Isaac Newton (bzw. dem Apple Newton) und Electronica. Für die Musik ist Kenji Eno verantwortlich, die einen erheblichen Anreiz des Titels ausmacht. Wer sich von REZ oder Vib Ribbon begeistern lassen kann, schlägt zu. Pro Level Wettkampfrunde sind fünf bis 15 Minuten Spielzeit veranschlagt.

Ein sehr informatives Interview mit ein paar hintergründigen Gedanken des Schöpfers zum Thema, findet ihr unter diesem Link:

-> Interview: Coregamer – Newtonica

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-> iTunes Download-Link

[video] Last.fm 1.1.0 – durchgesickert

von alex olma | 30 August 2008 | 03:23 Uhr

‘Leaked’, würde man im englischen Sprachgebrauch für etwas verwenden, das ausläuft, durchsickert, entweicht oder leckt. Im Internet bezeichnet es meistens der neuste ‘heißen Scheiß’…

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Ein Demo-Video der iPhone App Last.fm (iTunes-Link) v1.1.0 kämpfte sich in unseren frühen Morgenstunden durch die Windungen des Internets. Ob das ein geplanter oder total geplanter Marketing-Streich ist, lasse ich jetzt einfach mal dahingestellt.

Der ‘Musik-Client’ für Unterwegs sieht jedenfalls in der aktuellen Entwickler-Version recht fein aus – doch seht selbst:

[video] NetShare – Hands on

von alex olma | 29 August 2008 | 11:02 Uhr

Die Geschichte rund um NetShare ist bekanntlich eine bewegte.

Das iPhone teilt seinen Datentarif über einen SOCKS5 mit dem Mac und erlaubte diesem das Surfen im Internet. Die $9.99 konnte man jedoch nur kurzfristig im AppStore investieren, da Apple das Programm nach 24 Stunden zurückzog. Seit dem ersten August gibt es weder von Apple noch von Nullriver – den Programmierern von NetShare – neue Informationen zum Thema.

Ob NetShare jemals wieder das AppStore-Licht erblicken wird, bleibt daher unklar.

Heute schleicht sich jedoch folgendes Gerücht per E-Mail in den Gizmodo-Ticker, bei dem sich ein Benutzer über die fehlende ‘iPhone-Computer-Kopplung’ bei Apple beschwert und (angeblich) Steve Jobs (höchst persönlich) antwortet:

AT&T offers data plans for BlackBerry that include tethering for an additional $30 per month (a total of $60 per month for the BlackBerry+tethering plan). It seems ludicrous that the same thing is not offered with the iPhone.

Steve Jobs: “We agree, and are discussing it with ATT.”

via Gizmodo

Und so ein Gerücht gehört gefeiert – obwohl T-Mobile hier in Deutschland eine MultiSIM zum iPhone-Vertrag mit anbietet! Das kurze Setup-Video von NetShare zeigt, wie ihr an einem iPhone ohne Jailbreak die Verbindung zum Mac herstellt und die Datenflatrate am ‘großen Bildschirm’ nutzt.

Ja, ich bin mir darüber bewusst, das das Video eine ‘humoristisch-ungerechte’ Komponente beinhaltet, da NetShare leider nicht mehr offiziell erhältlich ist. 

Das ist aber so gewollt!

icon for podpress  [video] NetShare - Hands on [2:51m]: Download

[update] iPhone-Tarif ‘Complete S’ – noch 1 Monat mit 500MB

von alex olma | 27 August 2008 | 14:17 Uhr

Hier ein kurzer Hinweis für euren Kalender.

iPhone | iPhone Tarife bei T-Mobile.jpg

Wenn ihr überlegt den Einsteiger-Tarif ‘Complete S’ bei T-Mobile inklusive iPhone 3G zu erwerben, sind im monatlichen 29,- € Paket noch bis diesen Samstag 30.September 500MB-Inklusivvolumen enthalten. Dies gilt für die gesamte Vertragslaufzeit von 24 Monaten und ist vom Nutzungsvolumen – insbesondere wenn Ihr Zuhause oder auf der Arbeit Zugriff auf ein WLan habt – ganz okay.

Mit 500MB kommt man – aus eigener Erfahrung – über den Monat.

Ab Oktober wird das Inklusivvolumen allerdings für alle Online-Aktivitäten auf 100MB geschrumpft – rund 3MB pro Tag sind nicht viel eigentlich kein Internet. Gerade in Zeiten von UMTS.

Aus ganz subjektiver (persönlicher und E-Mail-Feedback-) Erfahrung, haben sich die aktuellen Lieferzeiten für Online-Besteller auf gute 5 Tage eingeschossen. Ja, das klingt nicht nur nach einem Kaufbefehl einer Kauf-Empfehlung, das ist auch eine!

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-> iPhone Online-Bestellung*

* Wenn Ihr über diesen Link bei T-Mobile Zubehör oder ein iPhone egal welchen Tarifes bestellt, fällt (bei unverändertem Kaufpreis) ein kleiner Prozentsatz an das iPhoneBlog, für den wir uns recht herzlich bedanken.

Update: Peinlich, wenn man sich im Datum vertut. Die Aktion geht noch bis 30.09., was euch natürlich trotzdem nicht davon abhalten sollte, einzukaufen. In diesem Sinn, ich leg’ mich jetzt wieder hin.

(Danke, Patrick!)

Partner

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