Eye-Fi-Update: SD-Speicherkarte mit direkter Übertragung zum iPhone und iPad

von alex olma | 20. April 2011 | 13:52 Uhr

IPhoneBlog de Eye Fi

Die direkte Foto-Übertragung zwischen einer SD-Speicherkarte der Firma Eye-Fi und einem iPad oder iPhone, findet sich in Form eines Software-Updates im App Store ein (kostenlos; Link). Das Unternehmen kündigte Mitte April die Funktionserweiterung an, bei dem die drahtlose Weitergabe kein identisches Netzwerk mehr erfordert.

In Original-Auflösung übertragen die Eye-Fi-X2-Karten ohne gemeinsamen Router oder (Tethering-)Hotspot Fotos und Filme an die iOS-Geräte. Dort werden die Aufnahmen in der App sowie iOS-Bibliothek abgespeichert oder direkt auf einen Online-Service wie MobileMe oder Flickr übertragen. Auch eine Vorab-Bearbeitung mit entsprechender App-Store-Software ist dadurch möglich. Die iOS-Apps lassen sich so konfigurieren, dass die Fotos zusätzlich am Computer hinterlegt werden.

Klingt toll, holpert in seiner derzeitigen Form jedoch noch heftig. In den letzten 60-Minuten-Testzeit konnte ich ein paar positive Ergebnisse aber auch ganz viel Wartezeit, stockende Uploads und abstürzende Programme beobachten.

Mit einer Eye-Fi Pro X2 (Affiliate-Link) teste ich das Setup in den nächsten Tagen noch einmal ausführlich. Abzuwarten bleibt, ob sich die Konfigurationen noch einschleifen. Bislang schreit jedoch alles nach einem erneuten Software-Update (für diese fraglos grandiose Funktionalität!).

Beschallt: Sonos empfängt Audio über AirPlay (+ Video)

von alex olma | 20. April 2011 | 11:39 Uhr

Die am gestrigen Tag veröffentlichte Sonos-Aktualisierung, die eine AirPlay-Erweiterung versprach, war ohne Frage eine kleine Blendgranate. Version 3.4 verbirgt keine gigantischen Änderungen, lehrt dem Soundsystem jedoch die speziellen AirPlay-Eigenschaften. Als Empfangsstation dient eine Airport Express (Affiliate-Link), die sich via Klinke und Netzwerkkabel direkt mit einer Sonos-Box verbindet. Anschließend lässt sich darüber per iPhone oder iPad der Sound an alle Lautsprecher weitergeben. Die iOS-Applikation, von der ihr dies tun möchtet, ist frei wählbar, muss (natürlich) die externe AirPlay-Ausgabe unterstützen.

IPhoneBlog de Sonos AirPlay

Insgesamt, das sei einmal vorweggeschickt, fällt das Thema AirPlay noch sehr experimentell aus. Es gibt bereits einige Lautsprechersysteme wie den Zeppelin von B&W für rund 600 € (Affiliate-Link), Receiver-Updates von Marantz und Pioneer oder den Apple TV. Alle Stationen spielen jedoch über die AirPlay-Anbindung nur jeweils Audio aus einer einzelnen Quelle. Das Sonos-System dagegen empfängt den AirPlay-Stream vom iOS-Gerät an der Airport Express und verteilt diesen über beliebig viele verknüpfte Lautsprecher. Natürlich synchron, was gerade beim häufigen Wechsel zwischen Räumen eine – im wahrsten Sinne des Wortes – klangvollere Stimmung bietet.

Wer unterschiedliche Musik auf unterschiedlichen Lautsprecher-Stationen abspielen möchte, kann dies weiterhin tun. Einzige Einschränkung: Die Airport Express nimmt gleichzeitig nur eine einzelne Audioquelle entgegen. Trotzdem ist es beispielsweise kein Problem, vom iPhone Controller aus, seine iTunes-Bibliothek an Lautsprecher A zu schicken und Lautsprecher B mit einer AirPlay-Wiedergabe zu beglücken. Zu beachten gilt allerdings: Die Kontrolle der Lautsprecher liegt in der Sonos-App während die AirPlay-Ausgabe, beispielsweise von Musik oder Podcasts, in der iPod-Anwendung schlummert. Wenn ihr daher beispielsweise aus der Sonos-App den Lautsprecher ausschaltet oder auf eine andere Empfangsquelle wechselt, spielt das iPhone möglicherweise weiterhin die iPod-Bibliothek ab.

DirektSonos*

Das Umschalten zum Line-In, über den die Airport Express das Sonos-System mit Sound beliefert, erfolgt automatisch. Das ist sehr bequem, weil ich damit beispielsweise während der Arbeit eine Spotify-Wiedergabeliste abspielen kann und zum Abwaschen in der Küche via iPhone auf einen Podcast umsteige.

Die iOS-Apps für iPhone und iPad (kostenlos; App Store-Link) erhielten außerdem Multitasking-Fertigkeiten – das war bereits lange überfällig. Auch eine Android-App erschien am gestrigen Dienstag. Einer der unschätzbaren Sonos-Vorteile: Egal auf welche App von welchem Gerät ich gerade zugreife, findet sich dort ein absolut identischer Zustand in puncto Wiedergabeliste oder Lautstärke-Einstellung. Es ist nicht ungewöhnlich, dass Streit darüber entbrennt, was gerade gehört werden soll. Durch den gleichberechtigten Zugriff beliebig vieler Geräte kann jeder in den Wiedergabelisten herumfuhrwerken. Falls die Geschmäcker dann doch zu sehr von einander abweichen, trennt man die Stationen und verteilt diese individuell auf verschiedene Räume.

IPhoneBlog de AirportExpress

Als vollwertige AirPlay-Station – gewährleistet durch die Airport-Express-Bordmittel – lässt sich natürlich auch jeglicher anderer Sound an das Heim-Lautsprechersystem schicken. Spiele, Videos oder Anwendungen sind grundsätzlich möglich. Dies birgt allerdings den Nachteil, dass die AirPlay-Wiedergabe verzögert über die Lautsprecher das Ohr erreicht. Klar, ein Videofilm vom iPad spielt seinen Sound auch auf den Sonos. Durch den zeitlichen Versatz macht das jedoch nicht wirklich Spaß. Einen kleinen ‘Workaround’ liefert die Mac- und Windows- Anwendung ‘Airfoil‘ von Rogue Amoeba. Diese streamt den Audio-Auswurf von einem beliebigen Computer-Programm an die Airport Express und damit auch an das Sonos-System. Der spezielle Video-Player, den das Team mitliefert, gleicht diese Sync-Differenz aus. Das funktioniert ganz ‘okay’ und ermöglicht, den gerade konsumierten Audio-Stream von einem Video innerhalb der eigenen Wände mitzunehmen.

Mein persönliches (Zwischen-)Fazit? Wer bereits ein Pärchen Sonos-Lautsprecher besitzt, freut sich über das verhältnismäßig kostengünstige AirPlay-Upgrade mittels Airport Express. Wer noch komplett jungfräulich vor einer Neu-Anschaffung steht, denkt sicherlich über die Alternativen nach. Ist nur ein einziger Raum oder ein individuelles Lautsprecher-System mit Musik zu befeuern, gibt es zweifelsohne andere (und preiswertere) Hardware-Kombinationen.

Trotzdem: Nach aktuellem Stand stellt sich das Sonos-System (Affiliate-Link) flexibel (ohne Kabel), erweiterbar (Lautsprecher können später nachgekauft werden) und relativ zukunftssicher (AirPlay über eine offizielle Airport Express) auf – auch wenn das Setup anfänglich durchaus gewöhnungsbedürftig ist.

* Alle selbstproduzierten Videos gibt es neben der oben eingebundenen HD-Version auch ‘iPhone-kompatibel’ in unserem Podcast-Feed, den ihr beispielsweise über iTunes oder einem anderen Multimedia-Verwaltungsprogramm eurer Wahl abonnieren könnt.

Real Racing mit 1080p-Videoausgabe

von alex olma | 20. April 2011 | 10:17 Uhr

IPhoneBlog de Real

Firemint veröffentlicht Version 1.10 von ‘Real Racing 2 HD’ für das iPad (2), das eine 1080p-Videoausgabe über den ‘Digital AV Adapter‘ (Affiliate-Link) an einen Fernseher ermöglicht. Die Erweiterung war bereits Ende März ohne konkreten Termin angekündigt. Das kostenlose Update steht nun seit wenigen Minuten im App Store (7.99 €; App Store-Link) zur Verfügung.

Die ersten Real-Racing-Testrunden auf einem HD-Fernseher halten ihr Versprechen. Das Spiel in der Auflösung 1920 x 1080 sieht auf einem externen Bildschirm fantastisch aus. Die Steuerung erfolgt über das iPad-Gyroskop. Das 10-Zoll-Display blendet bei der externen Video-Weitergabe Menü-, Strecken- und Geschwindigkeits-Informationen ein.

(Danke, Mirko!)

[2x Video] Weißes iPhone 4 mit neuem iOS-Multitasking (Update III)

von alex olma | 19. April 2011 | 15:08 Uhr

DirektMulti

Welch’ doppeltes Lottchen: Ein (vermeintliches) weißes iPhones (4) zeigt ein (vermeintlich) neues iOS-Multitasking. Dabei scheint der (Zweifach-)Druck auf den Home-Button eine neue Fenster-Übersicht auszulösen. Das Video ist definitiv abgefilmt (siehe Sekunde 42) und unterstreicht durch die, über Spotlight gefundenen Apps ‘Systeminfo‘ sowie ‘AppleNetworkDiagnostics‘, einen gewissen Grad von Authentizität.

Die Aufnahmen entstammt der vietnamesischen Webseite Tinhte.vu, dessen Forum bereits April-Späße verbrochen hat, aber auch zuverlässige iPod-touch- und Macbook-Prototypen ans Licht der Öffentlichkeit zerrte.

IPhoneBlog de Tinhtevn

Update

Bei dem Gerät soll es sich laut der Webseite um ein 64GB-Modell handeln.

DirektWhite

IPhoneBlog de iOS4

Auf dem iPhone scheint eine Entwickler-Version von iOS 4 zu laufen – definitiv ist die erste Zahl am unteren Bildschirmrand keine 5. Update: Die Bilder auf der Webseite bestätigen die iOS-Version 4.0. Update-Ende

Die Fenster-Darstellung für Ordner ist abgerundet.

IPhoneBlog de Rund

Update II

Es riecht danach, als ob Apple mit einer direkten Facebook-Integration experimentiert.

IPhoneBlog de Facebook

Update III

Und auch ‘File Sharing’ klingt vielversprechend…

IPhoneBlog de File Sharing

Sonos mit ‘AirPlay’-Schulterschlag

von alex olma | 19. April 2011 | 14:43 Uhr

IPhoneBlog de Sonos 1

Das Sonos-Soundsystem, an dieser Stelle bereits mit doppelter Erwähnung (1/2), spricht über ein neustes Update nun auch mit Apples drahtloser AirPlay-Wiedergabe. Version 3.4 soll dabei zukünftig die Möglichkeit unterstützen, Musik vom iOS-Gerät ohne Kabel an die Lautsprecher zu übertragen. Zwingende Voraussetzung ist jedoch eine Airport Express Basistation (Affiliate-Link), die sich über den Klinkeneingang mit dem Gerät verbindet. Sonos stellt damit sicher, dass auch Kunden, die bereits vor mehrere Jahren ihre Lautsprecher gekauft haben, diese Funktionserweiterung erhalten. Auf Nachfrage bestätigte man dem iPhoneBlog.de, dass derzeit nicht geplant ist, Sonos-Hardware mit AirPlay-Chips auszustatten.

Weiterhin setzt der Anbieter auf ein Mesh-Netzwerk, das über einen speziellen Sonos Controller für iPhone und iPad (kostenlos; App Store-Link) angesteuert wird. Daher ist nur eine einzige Airport Express notwendig, um die Musik über alle Lautsprecher weiter zu verteilen.

Mit AirPlay werden Songs ganz einfach von einem iOS-Gerät an Lautsprecher oder Receiver gestreamt,“ kommentiert John MacFarlane, Gründer und CEO von Sonos. “Mit Sonos 3.4 erweitern wir die AirPlay-Lösung um ein einmaliges Feature, denn mit dem Party-Modus können Musikliebhaber ab sofort Songs vom iPhone oder iPad direkt in allen Räumen des Zuhauses abspielen und das perfekt synchronisiert.

Die jetzt angekündigte Erweiterung springt dabei sowohl für den Hardware-Produzenten als auch die AirPlay-Technologie einen gehörigen Satz nach vorne. Die Sonos-Lautsprecher liefern mit ihrer (indirekten) AirPlay-Fähigkeit einen großen Beitrag, das Apples Streaming-Technologie mehr Hardware-Unterstützung erhält. Da sich AirPlay-Boxen derzeit noch keiner bunten Vielfalt erfreuen, dürfte auch Sonos in den nächsten Tagen die eine oder andere Sound-Station zusätzlich verkaufen.

IPhoneBlog de Android

Mit dem heutigen Tag ist außerdem die Sonos-Fernbedienung für Android erhältlich. Updates für die iOS-Programme sollen in den nächsten Stunden folgen.

Der ‘Sonos ZonePlayer S5‘ kosten rund 400 € und sind in schwarz sowie weiß (Affiliate-Link) erhältlich.

Return of the Smart Wars: Apple klagt gegen Samsung

von alex olma | 19. April 2011 | 11:36 Uhr

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Nach HTC und Motorola klagt Apple nun auch aus eigenem Antrieb gegen Samsung. Die am vergangenen Freitag eingereichte Patentklage richtet sich gegen das ‘Look & Feel’ der Android-Geräte. Konkret steht in 16 Fällen das Design, die Technologie sowie dessen Bedienung auf der Anklagebank.

It’s no coincidence that Samsung’s latest products look a lot like the iPhone and iPad, from the shape of the hardware to the user interface and even the packaging,” an Apple representative told Mobilized. “This kind of blatant copying is wrong, and we need to protect Apple’s intellectual property when companies steal our ideas.

Samsung kündigte an, sich gegen die Vorwürfe zu wehren. Die Qualität dieser Klageschrift ist im Gegensatz der vorangegangenen Auseinandersetzungen mit HTC und Motorola bereits durch die Größe des südkoreanischen Produzenten von Galaxy S, Nexus S oder dem Galaxy Tab bedeutender. Außerdem arbeiten Samsung und Apple in anderen Produktsegmenten wie beispielsweise SSDs eng zusammen – Apple war nach Sony im vergangenen Jahr Samsungs zweitgrößter Kunde.

Zur gleichen Zeit schwanden am gestrigen Abend Apples Aussichten auf Erfolg in puncto Rechtsstreitigkeiten gegen HTC und Nokia. Die Analyse der angeprangerten Patente fiel von Seiten der International Trade Commission (ITC) negativ aus. Ein Urteil ist erst im Herbst zu erwarten. 100-prozentige Anstrengung scheint jedoch nicht in diese Auseinandersetzung geflossen zu sein.

I think Apple went after HTC somewhat half-heartedly. A year ago Apple asserted 10 patents against HTC in an ITC complaint, and that one isn’t on the winning track for now (though things can still change). Usually, companies file companion federal lawsuits that mirror their ITC complaints. Apple didn’t do that but instead asserted 12 other patents against HTC in Delaware. And Apple actually has many more patents that read on Android. I believe they could easily have sued HTC over another 10 or 20 patents — or more.

Aus Perspektive der aktuellen (und wahrscheinlich auch zukünftigen) Rechtsstreitigkeiten bleibt abzuwarten, ob sich Apple mit seinem umfangreichen Bargeldvermögen von rund $60 Milliarden US-Dollar noch in die Nortel Patent-Auktion einkauft. Auf das 6000-Stück-starke Portfolio des insolventen Telekommunikations-Giganten hält derzeit Google ein $900 Millionen US-Dollar Angebot.

Apropos Zahlen: Am morgigen Mittwoch veröffentlicht Apple seinen zweiten Quartalsbericht im Jahr 2011. Und so tippen die Analysten für diese Veranstaltung:

IPhoneBlog de Q2 2011

iTunes 10.2.2 schleicht an der Startlinie

von alex olma | 18. April 2011 | 22:21 Uhr

IPhoneBlog de itunes 10 2 2 1

Dieses Update verbirgt alles andere als weltbewegende Neuerungen. Aus Stabilitäts-Gründen und Fehler-Bereinigungen darf eine Installation jedoch nicht ausgeschlagen werden – schließlich sprechen wir hier immer noch über iTunes…

  • Addresses an issue where iTunes may become unresponsive when syncing an iPad.
  • Resolves an issue which may cause syncing photos with iPhone, iPad, or iPod touch to take longer than necessary.
  • Fixes a problem where video previews on the iTunes Store may skip while playing.
  • Addresses other issues that improve stability and performance.

-> http://www.apple.com/itunes/download/

Motorola Xoom – in den Fängen eines Telefonvertrags

von alex olma | 18. April 2011 | 20:06 Uhr

Nur um’s noch einmal offiziell kundzutun: Das Motorola Xoom ist, zumindest für Deutschland, ein typisches DOA-Produkt – ‘Dead On Arrival‘.

Wie WiFi-Variante stellt sich mit seinen 599 € – voraussichtlich Anfang Mai (Amazon-Link) – dabei noch als attraktivste Wahl auf. Zumindest dann, wenn man rund 50-Prozent der negativen durchwachsenen Testberichte ausblendet. Wer eine UMTS-Fassung möchte, findet diese innerhalb der ersten drei Monate ausschließlich bei der Deutschen Telekom. Ohne Mobilfunkvertrag kostet das 32GB-(UMTS-)Gerät 699 €.

Ansonsten ist das erste Honeycomb-Tablet nur mit einer Vertragsbindung von 24 Monaten (!) erhältlich. Die Tarife kommen iPhone-Besitzern sicherlich bekannt vor. Nur diesmal gelten sie für ein Tablet. Und obwohl’s nicht fair ist: Dies sind die Gesamtpreise für eine zweijährige Xoom-Laufzeit von Complete S bis XL.

  • Complete Mobile S – 1280.87 €
  • Complete Mobile M – 1468.87 €
  • Complete Mobile L – 1666.87 €
  • Complete Mobile XL – 2548.99 €

(Die aufgeführten Preise beinhalten einen Rabatt von 10-Prozent für die ersten 12 Monate.)

Wie schon angedeutet: Ich findet diese Art von Hochrechnungen über die gesamte Vertragszeit eigentlich nicht gerecht. Bis auf das iPhone wurde dies in der Vergangenheit mit keinem anderen Telefon gemacht – lediglich Apples Schnatterstein musste sich immer als ‘über 1.000-Euro-Telefon’ diskreditieren lassen.

Schuld war damals wie heute der Telefonvertrag, welcher auch hier das Tablet (!) (fest-)stecken lässt.

IPhoneBlog de Xoom 1

Immerhin beinhalten alle Complete-Verträge (andere Optionen wie ‘web’n'walk‘ kann man aufgrund des nur marginal subventionierten Hardwarepreises komplett vergessen) eine zweite Simkarte zur Nutzung in einem weiteren Gerät.

‘Mobile S + M’ erfahren ab 300MB-Datendurchsatz ihre Drosselung; Complete L + LX fallen ab 1GB zurück auf 64 kbit/s Download und 16 kbit/s Upload.

DirektDJSkee

Die Hardware-Auslieferung beginnt am 30. April 2011.

Wenn die Exklusiv-Vermarktung nach drei Monaten endet, dürfte sich mindestens eine Handvoll weiterer Android-Tablets angekündigt haben. Das iPhone hat den vergangenen Exklusiv-Deal überlebt, weil es ein herausragendes Produkt war. Ein Tablet stösst dagegen in seinem noch jungen Lebenszyklus weiterhin an breiter Front auf Legitimationsfragen. Ein starres Vertrags-Mauerwerk erhöht nicht unbedingt die Käufer-Akzeptanz.

Wer nicht von Technik-Lust getrieben auf die WiFi-Version setzt, klammert sich mit klarem Verstand sicherlich nicht genau in diesen Tagen – in dem kein anderer Markt ähnlichen Nachrichtenstürmen ausgesetzt ist – an eine zweijährige Vertragslaufzeit.

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