Nike verweigert dem FuelBand eine Android-App
Herrlicher Zündstoff für die iWatch-Gerüchteküche – insbesondere weil Tim Cook im Verwaltungsrat von Nike sitzt.
Aber mal ernsthaft: Das Fuelband als Hardware stößt ohne Software-Komponente relativ schnell an seine Grenzen. Weshalb sollte man seinem Support-Team die offizielle Phrase “Right now, we’re focused on iOS and web. We’re not working on an Android App.” abnicken beziehungsweise die Unterstützung für das zweite dominierende Betriebssystem vorenthalten?
Fest steht: Software macht heutzutage den Unterschied. Im direkten Vergleich verkauft die (bessere) App den Computer (Stichwort: iPad). Mir scheint es nicht unrealistisch, das Apple für eine iOS-Fuelband-Exklusivität auch bereit wäre Nike finanziell zu entlohnen.
In diesem Fall ist das natürlich pure Spekulation von meiner Seite. Das Konzept erscheint mir allerdings realitätsnah.
Der Blockbuster-Start für das iPhone 5 und iOS 6
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That makes the iPhone’s opening weekend results amount to $3.75 Billion dollars. Not only is that vastly more than the most successful movie’s opening weekend, it’s also more than the most financially successful movie of all time at its current (and ongoing) all-time gross: Avatar, at $2.78 Billion.
Soviel zur Hardware. In puncto Software sieht es besser aus. Apple selbst beziffert die Update-Quote nach fünf Tagen mit 25-Prozent. Andere iOS-Entwickler sehen bereits 50-Prozent ihrer Kundschaft auf iOS 6.
Gizmon iCA iPhone Case (+ Video)
Einem Retro-Kamera-Case für das iPhone 4/4S konnte ich nicht widerstehen: Auch wenn’s nur ein lupenreiner Plastikmantel ist, geht der Sex-Appeal eines Smartphones als Old-School-Knipse nicht verloren. Für 65 US-Dollar wirst auch du schwach!*
Seit der Instagram-Erfolgsgeschichte verfälschen wir alle unsere High-Res-Fotos mit Mottenkisten-Filtern. Warum weiten wir den Trend nicht auch auf unsere Hardware aus, die sich schließlich für diese Fotos verantwortlich zeigt? Wie dem auch sei. Was sich als pure Spielerei ankündigt, birgt drei praxistaugliche Vorteile: An der Hartschale lässt sich ein Kameragurt befestigen, mit dem das Telefon auf der nächsten Städtereise jederzeit zugriffsbereit am Hals baumelt. Außerdem bietet ein Schraubgewinde über der iPhone-Linse die Möglichkeit, zusätzliche Objektive einzudrehen. Im Lieferumfang enthalten ist ein dem Glif ähnlicher Stativfuß in Standardgröße.
Das Design stellt sich auch sonst nicht dumm an: Alle Knöpfe und Anschlüsse, mit Ausnahme des ‘Lautlos’-Schalters, sind von außen zugänglich. Insgesamt eine clevere Konstruktion mit sehr speziellem Anwendungsfall für Fotobegeisterte und Enthusiasten.
* Nein, wahrscheinlich nicht.
** Alle selbstproduzierten Videos – ihr vermutet es sicherlich schon – gibt’s auch als iTunes-Podcast.
iCade: der Mini-Arcade-Automat für das iPad (+ Video)

Um die erste aller Fragen gleich vorwegzunehmen: Ja, über iMAME lässt sich eine gigantische Auswahl an (NeoGeo-)ROMs dem iPad unterschieben und anschließend über die iCade spielen. Wer schnell genug meinem iOS-Download-Tipp nachging, kann hier ordentlich Spaß haben. Aber dies nur als Randbemerkung, weil bereits die Auswahl an offizieller iOS-Software, die sich der kleinen Spielstation unterwirft, vortrefflich unterhält.
Dies sind derzeit meine Lieblingstitel, die sich über das Joystick-Board spielen lassen:
- Silverfish MAX (2.99 €; App Store-Link)
- Terra Noctis (0.79 €; universal; App Store-Link)
- Super Crate Box (0.79 €; universal; App Store-Link)
- Atari’s Greatest Hits (kostenlos; universal; App Store-Link)
- Influx (0.79 €; universal; App Store-Link)
- AirAttack HD (0.79 €; App Store-Link)
- Warblade HD (2.39 €; App Store-Link)
- Forget-Me-Not (1.59 €; universal; App Store-Link)
- Muffin Knight (0.79 €; universal; App Store-Link)
Auf einen weiteren Software-Ausbau darf mit steigender Popularität gehofft werden. Doch schon für das jetzige Dutzend an iPad-Titeln lohnt sich die Anschaffung. Das Accessoire kostet überschaubare 80 Euro (Affiliate-Link) und nimmt das Apple Tablet sowohl im Hoch- als auch Querformat auf. Die stabile Konstruktion rutscht selbst ruppigen Spielhöllen-Freunden nicht von der Tischplatte.
Wichtig: Damit die iCade sich am iPad als Bluetooth-Tastatur korrekt anmeldet, muss unter iOS ein US- oder UK-Layout gewählt werden. Der leuchtende Münzeinwurf blickt zwar auch unter dem deutschen Keyboard, die Tastenbelegung ist dann jedoch falsch oder unvollständig aber auf jeden Fall nicht mit den Games kompatibel.
Die iCade startete als Aprilscherz. Gelacht wird aber erst jetzt: Das liebevoll gezimmerte Holzkästchen entpuppt sich nicht nur als zahnloser Augenschmaus sondern entlockt einigen iPad-Games ein ganz anderes Level an ernstzunehmender Spielfreude.
* Alle selbstproduzierten Videos gibt’s auch als iTunes-Podcast. Warum habt ihr diesen eigentlich noch nicht abonniert?
Stiftung Warentest 12/2011 mit einem Tablet-Vergleich
Die NPD Group verbockt ihre Beschreibung der US-Tablet-Verkäufe mit ‘zweifelhaften‘ Aussagen. Horace Dediu zeigt die aktuelle Situation in einer Grafik.

Zeitlich passend befindet die Stiftung Warentest in ihrer gestern veröffentlichten Ausgabe über 14 Tablet-Computer. Spoiler: Das Gerät, das alle kaufen, gewinnt natürlich nicht.
Der Grund? Laut Stiftung Warentest geht’s um die Hardware:
Der knappe Vorsprung des Galaxy Tab vor dem iPad in unserem Test hat aber wenig mit der Software-Version zu tun. Ausschlaggebend ist hier vor allem das bessere Display des Galaxy Tab. Das Display vom iPad hat sich mit dem iOS-5-Update nicht verbessert.
Das “bessere Display” vom Galaxy Tab wird im Magazin mit dem Fachbegriff “heller” beschrieben – der iPad-Bildschirm schneidet “nur befriedigend” ab. Wer eine Expertenmeinung schätzt, schlägt bei AnandTech nach und lässt sich die geringere Leuchtkraft bestätigen, bekommt als Bonus-Infos aber zusätzlich bessere Schwarzwerte und einen höheren Kontrast fürs iPad mit auf den Weg.
Bitte nicht falsch verstehen: Mit dem zweiten Platz fürs iPad 2 kann ich leben, wenn die Stiftung Warentest das ‘bessere Display‘ als wichtigsten Grund (!) für ihre Kaufempfehlung ausspricht. Das würde zumindest mein Bild der Publikation im Umgang mit Prioritäten nicht verschieben.
Doch Software spielt eine Rolle: “Funktionen” (E-Mail, Drucken), “Handhabung” (Gebrauchsanleitung, Inbetriebnahme) und “Vielseitigkeit” (Verfügbare Apps) fließen mit insgesamt 60-Prozent (!) ins “Qualitätsurteil” ein. Aber auch in diesen Rubriken kann das iPad 2 seinen ‘Display-Rückstand’ nicht ausmerzen. Verwunderlich, weil Features wie die “Synchronisation mit dem PC“, “Internetsurfen/Mails” oder “die Inbetriebnahme” unter iOS 5 erst kürzlich soviel besser geworden sind.
Um das allerdings herauszufinden, müsste man ein iPad 2 mit iOS 5 zum Test bitten und nicht wie die Stiftung Warentest unter iOS 4.3.5 vergleichen!
Woran lag’s? Keine Zeit? Druckschluss und Heftabgabe? Nee, iOS 5 erschien bereits am 12. Oktober. “Der verbotene Sieger“, das Galaxy Tab 10.1, prangt mit einem Screenshot von Dienstag, dem 01. November in voller Auflösung Größe über dem Artikel.
Dual-Mode: iPhone (5) funkt im CDMA- und GSM-Netz?
Foto: iFixit
Im Verizon-iPhone sitzt seit Februar 2011 ein Qualcomm-Chipsatz (MDM6600), der sowohl im CDMA- als auch GSM-Netz funken könnte – eine entsprechende Antenne sowie ein Simkarten-Einschub vorausgesetzt. TechCrunch berichtet, dass in den Developer-Logs eines nicht genannten App-Store-Entwicklers ein solches Dual-Mode-iPhone (5) auftauchte.
The logs show that the app has been briefly tested by a handful of people using what is almost certainly an iPhone 5, evidently running iOS 5, sporting two distinct sets of mobile network codes (MNC) / mobile country codes (MCC). Those codes can be used to uniquely identify mobile carriers.
Sure enough, some registrations for the app – which the developer also asked not to be named – were logged from a new Apple device, using the MNC/MCC codes from both Verizon and AT&T.
Aus Produktionssicht erscheint dies mehr als sinnvoll. Inwieweit jedoch Kunden zwischen den unterschiedlichen Netzwerken wechseln können, bleibt die entscheidende (und ungeklärte) Frage.
Dagegen ohne Zweifel: LTE schafft es mit Sicherheit nicht in die nächste iPhone-Generation.
Nokia zeigt ‘N9′ mit Windows Phone 7
Ich halte Stephen Elop für ein fähiges Nokia-Oberhaupt. Ich halte Nokia für einen herausragenden Hardware-Konstrukteur. Ich halte Windows Phone 7 für kein schlechtes Betriebssystem.
Mit dem N9, nicht unter MeeGo, steht eine scheinbar konkurrenzfähige Software- und Hardware-Kombination vor der Tür. Android und iOS ist das erst einmal egal. Fürchten müssen sich Samsung, HTC, Motorola, RIM und Sony Ericsson.











