choclift – das iPhone als Stream Deck für macOS
Loupe – „What your apps can see“
Was Loupe zeigt, sehen (potenziell) auch andere Apps.
Das ist keine Panikmache und nicht skandalös, aber eine Anregung, bestimmte Zugriffsrechte vielleicht nicht unüberlegt auszuteilen.

Loupe is an iOS and iPadOS app that gives you a hands-on tour of the device fingerprinting surface. It reads real values from public iOS APIs, the same ones any third-party app can call, and shows them to you raw. The point is simple: see what your iPhone quietly exposes, and why each reading helps an app recognize you again.
Ich wusste etwa nicht, dass der Lautstärkewert fingerprintable ist.
Tipp: Social-Media-Kochrezepte extrahieren

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Die im Video genannten Apps und Webseiten heißen: Clove + Mela + Foodgawker + Foodle.recipes.
#508 – Aus- und Einschlafen
Wisst ihr, wie schwierig es ist im App Store durchdachte Software mit fairem Preismodell in der Kategorie der „Wind-down“-Apps zu finden?
Ja, wisst ihr – wenn ihr jemals die dortige Suche bemüht habt. Deshalb habe ich für dieses Video ein paar Empfehlungen aufgedeckt.
Hier das Intro zur Episode:
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„Watch to 5K“ nimmt euch ins Training für den ersten 5-Kilometer-Lauf
Am heutigen „Global Running Day“ gibt es für ’nen entspannten 5-Kilometer-Run eine Apple-Watch-Auszeichnung.
Diese Fitnessherausforderung ist ein passender Anlass, um auf „Watch to 5K“ hinzuweisen – für alle, die sich mit einem solchen Run nicht so leicht tun.

Watch to 5K is an Apple Watch app that helps people gradually work up towards running 5K in just nine weeks by following the Couch to 5K program (C25K). The app works independently on the Watch, allowing users to leave their phone at home (or in their locker) while they run.
Für fünf Euro nimmt die Watch-App hier absolute Beginner an die Hand zu ihrem ersten 5K.
„Watch to 5K“ entstand in den ersten COVID-Lockdown-Monaten vor sechs Jahren, funktioniert tatsächlich unabhängig vom Telefon und motiviert gezielt Anfänger:innen (oder alle, die das Laufen wieder aufnehmen) mit einem strukturierten Trainingsplan.
R.A.D. Weather: der Blick ins Wetter-Terminal

„It’s rad.“
Die Kommandozeilen-Optik erinnert mich an WarGames; ein solches Wetter-Terminal könnte man als Pseudo-Hacker-Screen aber auch problemlos in moderne Filme einbauen.
Der Look and Feel von R.A.D. Weather zieht sich konsequent durch die gesamte App – inklusive der Versionen für iPad, Watch und Mac. Wer einen Extra-Bildschirm zu bespielen hat, findet hier eine äußerst nerdkompatible Wahl für eine Wetteranzeige.
Hinter allen Anzeigen und jedem Pixel stecken jedoch tatsächlich Informationen – von Niederschlag über Sonnenintensität hin zu Luftqualität.
R.A.D. kombiniert dafür mehrere Quellen, erlaubt euch aber auch eigene „Uplinks“ zu Providern per API einzurichten.
Diese Informationsblöcke lassen sich in großem Umfang anpassen, umsortieren oder ausblenden. Irgendwann entdeckt man dann Themes, Achievements, eine Live-Wetteranzeige während Autofahrten und Minispiele …
Hier hat jemand ganz offensichtlich Spaß an der Entwicklung, hinter der jedoch knallharte (Wetter-)Fakten stehen.
„Annotate“ – Markup für Screenshots und Fotos
Konkurrenz für Annotable aus Düsseldorf – und zwar vom Multi-Cloud-Uploader Dropshare. Mit Annotate kritzelt ihr auf Screenshots, verpixelt sensible Informationen in Fotos oder setzt erklärende Nummerierungen und Pfeile.

Solche Bearbeitungen ähneln den Jobs, die ich am Mac dem hervorragenden CleanShot zustecke – etwa „Backdrop styles“, die Bildschirmfotos in einen Rahmen setzen. Auf iPhone und iPad fehlte mir seit jeher eine Software mit vergleichbarer Funktion.
Ähnlich hilfreich ist es, die Arbeitsfläche zu erweitern – für ausschweifendere Markups wie etwa eine Wegbeschreibung neben einem Google-Maps-Kartenausschnitt.
Wünschenswert wäre noch eine Erweiterung der Lupe, bei der man den vergrößerten Ausschnitt beibehält, aber die gezoomte Ansicht verschiebt. Oder eine Collagen-Funktion, so wie Photo Tape mehrere Bilder in ein explizit gewähltes Format presst.
Gebogene Pfeile mit unterschiedlichen Pfeilspitzen machen mich aber schon jetzt ernsthaft glücklich. Genau wie Hervorhebungen, die Schatten werfen. Trotzdem nehme ich gerne noch mehr von diesen detailverliebten Kleinigkeiten.
„Last.fm is now independent“

Today, Last.fm begins a new chapter as an independent company. Ownership has changed, but the product you use every day has not.
Your account, your listening history, and your data remain exactly where they are. The team building Last.fm is the same. The service continues as normal.
Seit zwei Jahrzehnten schreibe ich dieses Blog und Last.fm fand sowohl im ersten als auch im letzten Jahr seine Erwähnung, obwohl mir das Mitprotokollieren von Musik den Aufwand eigentlich nicht wert ist.
Dieser Aufwand ist das Last.fm-Problem, das sich nicht nur durch Spotify und Co. vergrößert hat, sondern durch jeden Computer, jedes Tablet und alle Smart-Speaker, die eure Alben dieser Tage wiedergeben. Alle diese Streams einzufangen, bedeutet Arbeit.
Ich könnte jedoch nicht stärker für Last.fm trommeln und mir wünschen, dass sie sich mit neuer Eigenständigkeit auch durch die nächsten Musikjahrzehnte scrobbeln.
