Nintendo Music ohne Nintendo: BitBop findet Soundtracks in Retro-ROMs

A close-up of a hand holding a smartphone with a music app open, displaying the soundtrack for the Super Nintendo game "Breath of Fire II". The screen shows the game cover art, track list, and a pink play button.

BitBop, aus den „Manic EMU“-Studios:

BitBop is a Retro Game Music Emulator that turns supported game files into playable soundtrack albums. Import your own legally obtained game files, explore their music, and build a listening library around the games you love.

r/EmulationOniOS

Musikstücke aus Nintendos NES-, SNES- oder Game-Boy-ROMs liegen gewöhnlich nicht als bekannte Audiodateien vor, die man dort schlicht rauszieht. Stattdessen enthalten die Spiele musikalische Anweisungen, Tonsynthese und Instrumentensamples, aus denen die Konsole den Soundtrack klöppelt. BitBop emuliert dies, ohne das eigentliche Spiel zu starten.

Die technische Herausforderung besteht darin, die Musikinstruktionen sowie den jeweiligen Soundtreiber aufzuspüren und zu interpretieren. Deshalb bin ich bereits über Spiele gestolpert, die BitBop noch nicht erkennt – etwa F-Zero oder Super Metroid. Updates sind aber versprochen.

Apropos Updates: Mit der neusten Version von Manic EMU soll eine direkte Verknüpfung zum jeweiligen Soundtrack in BitBop möglich sein.

Tipp: Multitasking in iPadOS 27.2

➝ YouTube

Die Funktion „Double-Tap Top of Window to Zoom“ ist per se nicht neu, lässt sich durch den Button jetzt aber explizit aktiven beziehungsweise deaktivieren.

Außerdem im Video: eine Änderung für „Side-by-side Multitasking“ sowie dieser Shortcut.

PROLED: „Because we can!“

Weniger klicken, mehr tippen: Vor ein paar Wochen bin ich am iPad zum Smart Keyboard Folio zurückgekehrt – dem Vorgänger der Magic Keyboards, ohne Trackpad. Für jede Interaktion mit iPadOS hebt man dort dann seinen Arm und zieht die Finger über den Screen.

A person's left hand hovers above the dark keyboard of a tablet or laptop with the screen partially visible, showing several app icons along the top edge.

Ihr glaubt zu wissen, worauf ich hinauswill, aber seine Finger auszustrecken, Michelangelo-Style, ist überhaupt nicht das Problem, weil ich das iPad dann abziehe. Die Einschränkung beim MacBook ist der „permanente Laptop-Formfaktor“: die Untrennbarkeit von Hackbrett und Touchscreen, die die direkte Manipulation in ihrem vollen Umfang einschränkt.

Fürs neue PROLED ändert Apple nicht den Formfaktor, sondern flanscht Touch dran. Zugegeben: sehr elegant drangeflanscht. Ich bin mir sicher, dass dieses MacBook Pro ausgesprochen exzellent ist.

Warum aber Touch? Das konnte niemand aus Apples Chefetage so richtig sagen; man betonte allem voran die technische Umsetzung.

Mir fehlt die Weitsicht, zu erkennen, was berührungsempfindliche Bildschirme für macOS in dieser Form (!) für ein Problem lösen. Was ist ihr konkreter Anwendungsfall?

Mich kümmern wirklich keine alten Statements oder gescheiterten Experimente – für neue, abgedrehte Hardware stelle ich mich sofort in die Verkaufsschlange. Bitte mehr davon!

Und vielleicht ist das MacBook nur der Auftakt; vielleicht muss jeder Screen zukünftig zu berühren sein.

Aber ich frage mich schon so grundsätzlich: „What’s the game plan?“ iPadOS darf nicht in Laptop-Hardware und macOS nicht auf einen Touchscreen ohne Tastatur?

Nur Touch einzubauen, klingt nach der Idee von einem „hardware guy“, nicht nach „something that other people are not doing“. Es klingt derzeit nach: „Because we can“.

„Sound Glow“ – die HomePod-Lichtorgel sechs Jahre später

A spherical smart speaker with a mesh exterior and a glowing blue light on top sits on a dark surface, connected by a power cord.

Mit „Sound-Leuchten“ wird die Oberseite des HomePod in ein Lichtdisplay verwandelt, das mit deinem Audio synchronisiert wird und Farben aus dem Albumcover verwendet, wenn du Musik abspielst. Bestimmte Soundlandschaften verfügen über eine eigene Lichtanimation. Die Soundlandschaft „Regen“ zeigt beispielsweise einen sanften, plätschernden Lichteffekt. Wenn die Audiospur kein Artwork hat, verwendet „Sound-Leuchten“ eine Standardanimation.

Support.Apple.com

„Sound Glow“ lässt mit 27.2 die HomePods der zweiten Generation sowie beide Mini-Generationen leuchten. Die Lichtorgel ist nicht auf Apple Music beschränkt, funktioniert aber auch nicht bei beliebiger AirPlay-Wiedergabe. Sound von Videos bleibt generell unbeleuchtet; allerdings überredet auch YouTube Music den Smartspeaker dazu nicht. Bei mir zeigt sich dort nicht einmal die „Standardanimation“, auch wenn die Songs definitiv „Artworks“ in der iOS-App besitzen.

Apples Hintergrundgeräusche und Klanglandschaften visualisiert der Lautsprecher dagegen augenblicklich, genau wie alle Alben, die Nautiline wiedergibt. Brain.fm kümmert die HomePod-RGB-LED-Matrix so gar nicht; Radiosender über Broadcasts jedoch schon.

Was mich allerdings mehr als dieses technische Detail umtreibt: Warum ist „Sound-Leuchten“ jetzt – nach sechs Jahren und mit der Vorstellung von den Minis 2 – erst ein Feature?

#529 – ein neuer Anlauf für meine Film- und Serienhistorie

Wie kompliziert kann es sein? Dies ist eine neue Episode aus der Serie „Wer findet mir den perfekten Film-Tracker?“

Hier das Intro der Episode:

„Apple gives iPad mini its biggest update ever“

Product page showing an iPad mini Wi-Fi 256 GB with Nanotexture Glass in a dark color, displayed on the left. On the right, the product details and price of 1,158.00 euros are visible, along with availability notes regarding delivery and in-store pickup.

Featuring a stunning OLED display in an even thinner and lighter design, a huge leap in performance, faster wireless connectivity, and water and dust resistance.

Apple.com/Newsroom

Wenn nicht iPhone draufsteht, kostet es lediglich die Hälfte.

Kalenderwoche 43: von Mr T bis Otto Z

English: A collage showing a barcode, a smiling man wearing an American flag-patterned headscarf, the title "Beyond Utopia" with a graphic of people running, an open book with a fishing hook, and an illustration of hands resting on a book with flowers.

German: Eine Collage mit einem Strichcode, einem lächelnden Mann mit einem Kopftuch im US-Flaggenmuster, dem Titel „Beyond Utopia“ mit einer Grafik von laufenden Menschen, einem offenen Buch mit einem Angelhaken und einer Illustration von Händen, die auf einem Buch mit Blumen ruhen.

Zeug aus KW43, das ich gelesen, geschaut, gehört und insgesamt genossen habe …

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Alt-Text für Bilder automatisch erstellen

Keine bahnbrechende Erkenntnis, aber eventuell ein hilfreicher Gedankenanstoß.

Alle meine iPhoneBlog- und Social-Media-Bilder führen Alt-Text1. Das ist kein großer Aufwand, aber jedes einzelne Mal ein separater Schritt, der sich am iPhone und iPad noch eine Spur aufwendiger gestaltet. Deshalb habe ich ihn automatisiert.

Screenshots und Fotos lege ich für ihre Konvertierung/Komprimierung mit dem Mac in einen „watched folder“ aufs iCloud Drive. OpenAI bekommt über ihre API eine verkleinerte Bildvorschau und erzeugt daraus einen Dateinamen sowie eine kurze Bildbeschreibung, die als „Kommentar“ in der Datei abgespeichdert wird.

Screenshot of a macOS context menu opened on a desktop with a dark abstract planet-like background with a glowing ring of red, purple, and blue light. The context menu shows options like Open, Move to Bin, Rename, Compress, Duplicate, Copy, Quick Actions, and Services.

Über eine „Copy Finder Comment“-Schnellaktion bekomme ich den Beschreibungstext in die Zwischenablage. Weil ich an dieses Attribut aber nicht über die Files-App auf iOS gelange2, speichert der Workflow den Alt-Text gleichzeitig in eine fortlaufende Markdown-Datei, die über einen externen Ordner direkt in Ulysses auftaucht.

A close-up view of a modern smartphone screen angled diagonally, showing digital clock and network icons at the top against a plain gradient background with text content below it. The phone has a dark frame and slim bezels.
  1. „Because it is the right thing to do.“ ↩
  2. „Don’t get me started!“ ↩