Für ’nen Zehner kitzelt ihr aus RAW Cam auch auf älteren (Nicht-Pro-)iPhones hochauflösendes Video. Die dort erzeugten MCRAW-Dateien sind MotionCam-Container – eine Sequenz aus DNG-Einzelbildern, die ihr zuerst über MotionCam Tools extrahiert und dann in DaVinci auf dem Mac weiterverarbeitet.
In voller (Open-Gate-)Auflösung können bis zu 12 GB pro Minute anfallen. Die notwendigen Arbeitsschritte für die großen Dateien besetzen eine interessante Nische – insbesondere wenn iPhones nicht in ProRes mit LOG-Codierung aufnehmen können.
Die beeindruckenden Ergebnisse können dann so oder so aussehen, besitzen aber Einschränkungen, die @EpicTutorials beschreibt. Das größte Hindernis bleibt jedoch der holprige Workflow, den ich selbst einmal nachvollzogen habe.
Klemmen raus, Magnete rein: Der CAMOLO MG-02 (Affiliate-Link) ist eine doppelte MagSafe-Halterung – inklusive drei Stativgewinden und einem Kaltschuhadapter.
An einem Magic Arm samt Super-Klemme (Affiliate-Link) dient mir der Telefonhalter als Überkopfkamera. Er lässt sich jedoch ebenso gut an der Studio-Display-Rückseite oder dem Fernseher als Continuity-FaceTime-Kamera montieren – eine entsprechende magnetische Ringhalterung beziehungsweise Klebeplatte liegt bei.
Doppel-MagSafe erlaubt es sogar, zwei Telefone gleichzeitig anzudocken – etwa für ein kombiniertes Teleprompter-Filmkamera-Setup.
Meine Einsatzzwecke sind jedoch simpler: MagSafe ersetzt die klassischen Klemmhalterungen, um das iPhone schneller und müheloser an bereits vorhandenen Stativen zu befestigen.
Die Bestellung war ein absoluter Blindkauf; ich hatte von der Firma zuvor auch noch nie gehört. Die N52-Magnete fallen nicht nur erfreulich stark aus, sondern sind obendrein korrekt ausgerichtet. Das sind die zwei entscheidenden Merkmale, an denen bei preiswerteren Produkten dieser Kategorie am häufigsten gespart wird oder deren Präzision keine Beachtung findet. Die Gelenke lassen sich über einen herkömmlichen Innensechskantschlüssel nachziehen, kommen jedoch angenehm angezogen aus der Packung.
Da sich die Halterung kompakt zusammenfalten lässt, lediglich 78 g wiegt und diverse universelle Montagemöglichkeiten bietet, nehme ich’s direkt in meinen Alltags-Arbeitsrucksack auf.
Ganz ehrlich: Ohne den Schreck über die nassen Papierfotos hätte ich die Digitalisierung weiter vor mir hergeschoben – so wie in den Jahrzehnten zuvor.
Nun bin ich aber nicht nur froh über die geretteten Erinnerungen, sondern auch über einen aktuellen und praktikablen Workflow, den ich dafür an dieser Stelle weitergeben kann.
Hier das Intro zur Episode:
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Die Überkopfkamera meiner diesjährigen „24-Tage-im-Dezember“-Videos war ein iPhone – es war kabellos über NDI mit dem Mac verbunden. Für diese Video-über-IP-Verbindung zeigte sich Mavis Camera verantwortlich, das mich auch für alltägliche Videoaufnahmen begeistert (und deshalb mit einem Schnellstartknopf auf meinem Sperrbildschirm liegt).
Mavis dreht seit dem iPhone 5s seine Videorunden. Insbesondere mit dem Neuanfang von v7 gelingt jedoch der Spagat zwischen professionellen Workflows für nicht-professionelle Videograf:innen – iOS-only, eh klar.
Alle, die Interesse mitbringen, können sich über Einmalkäufe an LUTs, OpenGate, austauschbaren Buttons sowie externen USB-Mikrofonen ausprobieren – um nur einige wenige Features zu nennen.
Es sind Apps wie Mavis Camera, die Lust darauf machen, mehr Videos aufzunehmen.
Neben dem Studio Display steckt weiterhin ein vertikales LED-Cinema-Display an meinem Mac Mini – hauptsächlich für Statusfenster. Wenn ich via Screens + Tailscale vom iPad aus fernzugreife, erweist sich dieser zweite Bildschirm als störend – weil sich dort etwa Apps und Fenster öffnen und ich den wohlgemerkt hochkant stehenden Bildschirm am kleinen iPad Pro nur arg umständlich einsehen kann.
Deshalb schalte ich ihn für die Aufgaben aus der Ferne über eine schaltbare Steckdose einfach aus.
Ich mag das gar nicht als „Tipp“ bezeichnen, habe aber viel zu lange gebraucht, bis ich das für mich entdeckt hatte.
Durch das simple Stromabklemmen fliegen alle Fenster und geöffneten Apps aufs Studio Display – ganz ohne Änderungen an der Bildschirmauflösung oder andere Settings.
Zurück im Büro schalte ich den zweiten Screen über Apple Home dann wieder ein und kehre mit nur einem Mausklick in Spencer (siehe #475) zur festgelegten Fensteranordnung zurück.
Das Plug-in muss in (irgend-)einer Obsidian-Instanz laufen, damit es fortlaufend eure transkribierten Sprachnotizen von Voicenotes zieht. Alternativ und ohne lokale Installation schlagen neue Textniederschriften auch in Notion auf.
I keep meaning to link to Screen Sizes, a wonderful utility by Trevor Kay and Christopher Muller. It is a resource for developers and designers alike to reference the screen sizes, pixel dimensions, and various other attributes of Apple’s post-P.C. device lineup.
Screen Sizes ist vornehmlich Referenzmaterial für Entwickler und Designer. Die dortigen Informationen sind eine hilfreiche Ergänzung zu Apples individuellen Tech-Spec-Seiten, die weiterhin alle online stehen – wie beispielsweise zum „iPhone (original)“.
Die iCloud-Fotobibliothek ersetzt mir ein Tagebuch, das ich sonst nicht schreibe. Deshalb sortiere ich dort regelmäßig aus und trage fehlende Ortsinformationen nach. Helios und Lumy sind zwei Fotowerkzeuge, die für bessere Bilder alle wichtigen Lichtphasen im Blick behalten.
Entsprechend ihres Metiers sind’s beides ausgesprochen hübsche Apps – mit verständlich aufbereiteten Informationen, die man unter anderem über die Watch und das Zifferblatt einsieht.
Abseits der klassischen „Golden und Blue Hour“ bekommt der Blick auf die Anzahl der täglichen Sonnenstunden jedoch eine ganz andere Bedeutung, wenn das Licht arg begrenzt ist.
Wir touren gerade durchs nördliche Finnland und müssen unsere (Indoor- und Outdoor-)Tagesplanung nach nur 4 Stunden und 17 Minuten mit Sonnenscheindauer ausrichten. Zu wissen, wann und wo dieses Licht hinfällt, entscheidet maßgeblich darüber, wann es sich lohnt, rauszugehen. Diese Information beziehe ich momentan täglich aus beiden Apps.
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