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van Alex Olma
4. Januar 2010 – 12:01 Uhr

Homescreens – Januar 2010

Alle paar Monate erinnere ich mich daran, an dieser Stelle meine persönlichen, derzeit aktuellen iPhone-Homescreens abzubilden. Das letzte Mal war dies im September ’09 der Fall. Mir gefällt sowohl der retrospektive Blick auf den eigenen Bildschirm (Gott, was hattest du damals bloß installiert!), als auch der Austausch und die Empfehlungen, welche über eure Kommentare hereingespült werden.

‚Bestenlisten‘ oder ‚Highlight-Zusammenstellungen‘, wie sie dieser Tage in Form von ‚die zehn besten Anwendungen für Katzenliebhaber 2009‘ durchexerziert werden, liefern (mir) keinen echten Mehrwert. Daher freue ich mich zum Jahresstart auf eure Bildschirmphotos mit Programm-Empfehlungen!

Hier meine Homescreen-Veränderungen, mit denen ich in das neue Jahr gestartet bin:

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Seite 1

  • Read it Later Pro (3.99 €; App Store-Link) – für temporäre Leseverweise – rutscht mit überarbeitetem Interface auf die erste Bildschirmseite.
  • Weblink: Google Reader – als RSS-Junkie habe ich von Newsstand (3.99 €; App Store-Link) über Byline (2.99 €; App Store-Link) bis zum hochgelobten Reeder (2.99 €; App Store-Link) viel ausprobiert, und bleibe doch beim einfachen Safari-Browser hängen. Die Benutzer-Interaktion wurde von Google kürzlich noch einmal kosmetisch verschönert und taugt (mir) für eine schnelle Navigation durch 231 Volltext-Feeds am besten.
  • BeejiveIM (4.99 €; App Store-Link) – auch wenn andere Seiten wilde Feature-Vergleiche anstellen (AppAdvice), mein Multiprotokoll-Chat sitzt derzeit in festen Händen. Im Moment sogar ‚On Sale‘.

Seite 2

  • Prowl (2.39 €; App Store-Link) – immer wichtiger, mittlerweile bei mir eine feste Größe, bleiben die globalen Push-Benachrichtigungen. Als ich über die Weihnachtsfeiertage den dafür zuständigen MacMini schlafen legte, wurde mir schmerzlich bewusst, was fehlt. Vergesst einzelne Push-Apps: ‚One Prowl to rule them all…‘
  • Tumblr (kostenlos, App Store-Link) – ist immer noch ’state of the art‘ für Tumblr-Blogbetreiber. Leider lässt sich nach dem Herbst-Update keine Einstellung auffinden, die standardmäßig neue Beiträge nicht auch twittert. Abhilfe schafft wohl nur, seinen Twitter-Account komplett zu entfernen. Ungenügend.
  • Pastebot (2.39 €; App Store-Link) – als (wahrscheinlich) letzter Kandidat habe ich erst kürzlich einen Blick auf dieses Kopieren- und Einfügen-Werkzeug zwischen Desktop- und iPhone-Geräte geworfen. Toll, um komplexe URLs oder 25-stellige Passwörter ohne Abtippen auszutauschen.
  • The Guardian (2.99 €; App Store-Link) – englischsprachige Newsanwendung ohne Abo-Pflicht in bunter Aufmachung endlich auch im deutschen App Store und mit (persönlich sehr relevantem) Bugfix.
  • reMail (kostenlos; App Store-Link) – mein ehemaliger Podcast-Kollegen Gabor Cselle bekommt zurecht (erneut) ein paar Bonuspunkte für seine reMail-Umstellung. Er reduzierte den Preis für die Anwendung auf ‚Zero-Euro‘ und bietet für die Pro-Eigenschaften (IMAP- und Rackspace-Support plus keine Werbung) ‚In-App-Verkäufe‘ an. Für vormals zahlende Kunden werden die Zusatzeigenschaften sofort (und ohne Kosten) freigeschaltet.
  • RDM+ (15.99 €; App Store-Link) – wurde als VNC-Lösung preisreduziert erworben, kostet derzeit leider wieder seine volle Gebühr. Das Programm verrichtet jedoch anstandslos seinen Dienst. Ich habe mich kürzlich längere Zeit mit der ‚Wake on Lan‘-Thematik beschäftigt. Den heimischen Rechner per iPhone (ohne VPN) von unterwegs aus dem Schlafzustand aufzuwecken, ist durch spezielle Router-Voraussetzungen und komplexe Konfiguration jedoch nicht einfach. Deshalb greife ich derzeit vom iPhone per Remote Desktop (RDM+) zum ‚aufgeweckten‘ MacMini, der dann den MacPro im Heimnetzwerk wachrüttelt.
  • AirVideo (2.39 €; App Store-Link) – grundsätzlich besteht bei dieser Software eine Kaufpflicht. Derzeit ist die Anwendung jedoch nicht im deutschen App Store erhältlich. Die Gründe sind bislang unbekannt aber angefragt. Die Aufklärung, falls erwähnenswert, wird nachgereicht. Update: Wenn man richtig suchen würde, würde man die Anwendung auf finden…
  • Evernote (kostenlos; App Store-Link) – ich hätte meine Premium-Mitgliedschaft fast vergessen. Das iPhone-Update auf Version 3.2.1, unter anderem mit Offline-Unterstützung, erinnerte mich jedoch wieder daran. Das synchronisierende Notiz- und Datenbuch funktioniert ganz wunderbar, wofür ich’s jedoch tatsächlich verwenden soll, habe ich noch nicht entschieden.
  • Keymote (2.99 €; App Store-Link) – hier steht ein breites Spektrum an iPhone-Tastenkombinationen für die Steuerung von Desktop-Anwendungen bereit. Da anscheinend der eine oder andere deutsche Spotify-Kunde in den letzten Stunden seinen Musik-Zugang wieder freigeschaltet bekommen hat, kann ich aus diesem Anlass die digitale Keymote-Fernbedienung sehr empfehlen.
  • WeatherPro (2.99 €; App Store-Link) – ich interessiere mich keine Spur für das Wetter, werde jedoch zunehmend häufiger danach gefragt. Diese App haut den Wissbegierigen jede einzelne Temperaturvoraussage pro Stunde über die nächste Woche und jede Stadt um die Ohren.
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‚Unterhaltungssoftware‘ und ‚Spiele‘ verschiebe ich mittlerweile auf Seite 3 und höher. Dabei beschäftige ich mich derzeit mit folgenden Titeln, die eventuell noch eine nähere Vorstellung erfahren: Plushed (1.59 €; App Store-Link), JetCarStunts (1.59 €; App Store-Link), N.O.V.A. (5.49 €; App Store-Link), The Secret of Monkey Island: Special Edition (2.99 €; App Store-Link), Speed Forge (2.39 €; App Store-Link), Font Game (0.79 €; App Store-Link) und Super Monkey Ball II (5.99 €; App Store-Link).

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