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van Alex Olma
26. März 2010 – 11:31 Uhr

[KlimBim] Project Gutenberg, Ausblick: Untethered Jailbreak, „HD-Titel“ zum iPad-Start und AdMob-Datenaufkommen

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Das Project Gutenberg umfasst derzeit zirka 30.000 lizenz- und rechtefreie Bücher (zumindest in den USA), die nach Informationen von App Advice direkt im Apple iBookstore angeboten werden könnten. Der ePub-Buchkatalog würde sich ohnehin über iTunes auf das Apple iPad übertragen lassen, die direkte (Download-)Integration wäre jedoch deutlich komfortabler und würde der Anzahl von den verfügbaren iBooks-Publikationen eine erhebliche Hausnummer mit auf dem Weg zur Startlinie geben.

Welche Verlagshäuser in Verhandlungen mit Apple stehen und ihre Werke ab dem 03.April (und danach) in den digitalen iBookstore einstellen, steht bislang immer noch aus – vereinzelte Ankündigungen und Werbeschaltungen ausgenommen. Auf der Apple iPad-Vorstellung wurden Penguin, Harper Collins, Simon & Schuster, Macmillan und Hachette genannt.

Ein großes Fragezeichen steht ebenfalls noch über der Preisgestaltung für die Schmökerliteratur. Nach Aussagen der Financial Times (Artikel nach Registrierung) soll der Verleger Random House, der seit 1998 zur Bertelsmann AG gehört, Angst vor einem Preiskrieg haben und erst einmal die Entwicklung abwarten.

Clever. Technologie-Skepsis hat sich schon immer bezahlt gemacht…

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DirektUntethered

George Hotz kündigt mit einem kurzen ‚Teaser-Video‚ den „untethered Jailbreak“ an, der alle derzeitigen Gerätegenerationen (iPod touch 2G + 3G + iPhone) bedienen soll. Zuvor verloren ausgewählte Geräte der neusten iPhone- und iPod touch-Generation nach einem Neustart die Öffnung des Dateisystems.

Wenn es sich um einen komplett neuen Exploit handeln sollte, könnte sich dieser auch auf zukünftige iPhone OS-Versionen (beispielsweise 3.2 im iPad) anwenden lassen.

via iphonejtag.blogspot

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Für einige kurze Sekunden verwies die iTunes-Voransicht im Webbrowser auf vermeintliche iPad-Titel, die uns zur Veröffentlichung der Hardware im App Store begrüßen könnten. Der Namenszusatz „HD“ für die betroffenen Anwendungen könnte darauf hindeuten. Zu sehen waren laut PadGadget: Ammoin HD, Azkend HD, Flight Control HD, Grind HD, HD Recovery, Labyrinth 2 HD, NBA Hotshot HD, Numba HD, Plants vs. Zombie HD, Sparkle HD und Worms HD.

Sollten die Veröffentlichungen der neuen iPad-Versionen als eigenständige Anwendung ihren Weg in den App Store finden, müssten Käufer der iPhone-Version (bei Bedarf) erneut ihr iTunes-Konto anknabbern. Das Vertriebsmodell mit einer erneuten Investition verfolgen auch die Entwickler von Comic Zeal (2.99 €; App Store-Link), die einen iPad-Ausblick im hauseigenen Weblog gestatten.

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Instapaper hatte in dieser Woche angekündigt, eine „universal“ Anwendung seiner Lese-App zu veröffentlichen, die sowohl auf iPad als auch iPhone funktioniert.

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Googles Werbeanbieter AdMob zeigt einmal mehr, das die Betriebssysteme Android und iPhone OS (in der Grafik als „Smartphones“ bezeichnet) den Datenverkehr (zumindest innerhalb des AdMob-Netzwerkes) dominieren. „In absolute terms, smartphone traffic increased 193% over the last year“.

93-Prozent der „Mobile Internet Devices“ sind iPod touch-Geräte, die neben Sony PSP und Nintendo DSi gezählt werden. Unter „Feature Phone“ fallen Geräte wie das Samsung SCH R350, Nokia 3110c, Sony Ericsson W200i, Motorola RAZR V3 und LG CU920.

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via metrics.admob.com

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