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van Alex Olma
14. November 2015 – 11:17 Uhr

48h mit dem iPad Pro

IPhoneBlog de iPad Pro Pencil

So, ‚real work‘ changes with new tools – first the tools fit the work, and then the work changes to fit the tools.

Benedict Evans | „Mobile, ecosystems and the death of PCs

48 Stunden vermitteln lediglich einen ersten Eindruck. Ich bin noch weit davon entfernt zu wissen wie das iPad Pro in meinen (Arbeits‑)Alltag passt. Ein Grund mehr an dieser Stelle erst einmal eine Handvoll unsortierter Beobachtungen festzuhalten.

  • Ich konnte bislang keine App-Store-App finden, die den A9x (und die vier verlöteten Gigabyte an Arbeitsspeicher) herausgefordert hätte. Auch die gegenüber dem iPad Air 2 verdoppelte Grafikperformance merkt man…indem man sie nicht bemerkt. Das iPad Pro verzieht keine Miene wenn man mit Pixelmator eine Arbeitsfläche in der Größe 8192 x 8192px erstellt und anschließend darauf Bilder, Filter und Malereien wirft. Mein (geliebtes) Acorn auf dem Mac warnt dagegen bei einem Bild in dieser Dimension „ob’s wirklich so groß sein soll“. Die ersten Benchmarks bestätigen mein Gefühl, dass das iPad Pro hier einfach noch ‚viel Luft nach oben‘ hat.
  • Die iOS-9-Multitasking-Funktionen Slide Over, Split View und Bild-in-Bild sind zwar vom iPad Air 2 bekannt, doch sie wurden eindeutig mit dem iPad Pro im Hinterkopf entwickelt. 12,9″ liefern verdammt viel Platz. Noch laufen zwei Apps ‚nur‘ nebeneinander. Ich wette jedoch, dass ist erst der Anfang für ein modernes Fenstermanagement (Inhalte per Drag & Drop übernehmen, Apps bereits gruppiert öffnen, etc.). Auch das (alt‑)bekannte Homescreen-Layout wirkt auf einem iPad Pro nicht mehr zeitgemäß.
  • Ich bin (abermals) sehr froh mir bereits im letzten Jahr für dieses Blog ein responsives Design gegönnt zu haben. Egal in welcher Größe: mein Blog schaut hübsch angepasst aus.
  • Dem Pro liegt ein 2 Meter langes Lightning-Kabel bei, für das Apple.de im Einzelkauf 35 Euro berechnet.
  • Das Pro besitzt vier Lautsprecher. Je nachdem in welche Position man das Tablet hält, wechselt die Position von Bass, Mitten und Hochtönern. Die Basswiedergabe findet sich dabei immer auf den zwei – aus Nutzerperspektive – unteren Lautsprechern. Dreht man das iPad, dreht auch der Sound. Selbst auf voller Lautstärke verzerrt der Klang nicht. Einem Tablet, das nur 6.9 Millimeter dünn ist, habe ich das so nicht zugetraut.
  • Das Daxndox ist geradezu ideal um ein Pro a) hochkant und waagerecht aufzustellen, aber b) auch in eine leicht angehobene Mal- sowie Zeichenposition zu bringen.
  • Apropos Zeichnen und Schreiben: Der Pencil pinselt dank variabler Bildwiederholungsrate und grandioser Handballenerkennung ohne spürbare Verzögerung. Einige Apps müssen hier noch nacharbeiten. Richtig umgesetzt, schreibt man so aber wie mit Stift und Papier – obwohl es sich natürlich anders anfühlt. Der Pencil ist ‚nur‘ ein Zubehör, gleichzeitig aber ein schwergewichtiges Verkaufsargument. Selbst ohne Talent für Kalligrafie und Zeichenkunst – für gelegentliche Signaturen oder Anmerkungen in einem PDF – sollte man den Stift seiner Bestellung beilegen. Wenn er denn mal verfügbar ist.
  • Die nach vorne gerichtete FaceTime-HD-Kamera knipst und filmt nur mit 1,2 Megapixeln. Für ein Pro-Gerät hätte es auch die 5-Megapixel-Kamera aus dem iPhone 6s (Plus) sein dürfen.
  • Ich konnte Apples Smart Keyboard kurz ausprobieren, habe aber derzeit kein Exemplar hier. Die Tasten sind ins (wasserdichte und schmutzabweisende) Gewebe eingearbeitet. Das bedeutet auch: Egal wo der Finger auf eine Taste trifft, ein deutlicher Druckpunkt wird immer erzielt. Eine Tastatur wird – wahrscheinlich nicht nur für mich persönlich – in Zukunft unabdingbar.

Soweit ein paar erste Auffälligkeiten. Mehr in Kürze.

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