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van Alex Olma
26. April 2018 – 12:15 Uhr

1Blocker X

iOS-Inhaltsblocker sind easy zu bauen. Die einfachsten Kandidaten verzichten komplett auf ein Benutzerinterface und übergeben (arg vereinfacht gesprochen) nur eine Liste mit Regeln für Ads ans System, die unterbunden werden sollen. Dass ist einer der Gründe, warum es viele dieser Programme in den App Store schaffen, nach dem initialen Release aber kaum Updates erhalten und schlussendlich abgestoßen werden.

1Blocker war vor zweieinhalb Jahren einer der ersten iOS-Werbeblocker dem Performance wichtig war und der Features wie den iCloud-Sync von Whitelisten nachlieferte, Cryptocurrency-Scripts abwürgt und EU-Cookie-Hinweise rausfiltert.

Aus 1Blocker wurde am heutigen Vormittag ganz offiziell 1Blocker Legacy. Die alte App verbleibt im App Store (und soll auch zukünftig Update für das Regel-Set bekommen), wird in allen andren Aspekten aber von 1Blocker X (universal; 5.49 ) abgelöst.

Das Hauptargument für das einmal bezahlte Upgrade (auf die neue App) sind die „Multiple Content Blocker Extensions”, die nun nicht nur ein Set aus maximal 50.000 Regeln beinhalten können, sondern über sieben Erweiterungen bis zu 350.000 Regeln aufnehmen.

Besides better content blocking, there are many other benefits of having multiple extensions. One of the most requested features is partial whitelist.

What is a partial whitelist? Let’s say, you open cool-blog.com and want to keep blocking trackers but unblock ads and comments on that site. It’s not possible to do this using our old app.

Say Hello to 1Blocker X

Es sollte mich nicht überraschen, aber ich bin beim Scrollen durch die Regelliste trotzdem geplättet von der schieren Anzahl aus Tracking-Scripts, Werbecode und „Annoyances“ (Widgets, Cookies, Social-Media-Leisten, etc.), die es notwendig machen, das Limit der Regeln für einen Inhaltsblocker derartig anzuheben.

Es fällt mir schwer mich für das explizite Regelset von „German Ads” zu freuen, dass über 6.000 Einträge zählt. Gesund ist das alles nicht. Mir war jahrelang der Spruch „Adblocker sind digitale Selbstverteidigung” zu populistisch, mittlerweile würde ich ihn benutzen.

1Blocker ist keine Schnüffel-Software, die den gesamten Datenverkehr abgreift. 1Blocker schneidet keine Nutzerdaten mit oder verkauft der Werbeindustrie einen Whitelisting-Zugang und 1Blocker hält sich an Apples Spielregeln für Inhaltsblocker1.

(Anmerkung: In der aktuellen Version von 1Blocker X scheint der iCloud-Sync kaputt. Ich bekomme es im Moment jedenfalls nicht hin meine „Whitelist Sites“ aus der alten Version zu übertragen.)

Update: So lässt sich das Problem im Moment lösen (Danke, @Tshamper).


  1. Es gibt Einschränkungen bei der Benutzung der „WebKit blocking technology”, die 1Blocker in ihrem FAQ darlegt. Beispielsweise ist es nicht möglich Pre-Roll-Ads für YouTube-Videos zu blocken, App-Store-Smart-Banner zu unterdrücken oder Statistiken über die eingesparten Daten zu erheben. 

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