BeejiveIM mit Kopierschutz + schwarzer Liste

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Die Instant Messaging-Applikation Beejive (12.99 €; App Store-Link) ruft den Piratenkampf aus. Was vor vier Tagen mit der Einblendung ‚PC LOAD LETTER‘ bei gecrackten Versionen des Programms begann, entbrannte nun zu einem handfesten Kopierschutz-Streit mit schwarzen Sperrlisten.

Doch alles der Reihe nach.

Am 19. März fegte eine Welle von Goolge-Suchanfragen durch das Internet, die eine Einblendung ‚PC LOAD LETTER‘ bei dem iPhone-Programm Beejive erklärt haben wollte. Zuvor machte Beejive mit einem Update auf sich aufmerksam, das Facebook in die IM-Applikation integrierte. Danach wurde bei dem Versuch sich mit seiner unlauter-erworbenen Versionen Online zu verbinden, die oben gezeigte Bildschirmaufschrift eingeblendet. Eine nicht nur eindeutige Anspielung auf ein Filmzitat aus Office Space (Alles Routine) sondern auch der Verweis auf das entsprechende YouTube-Video ‚I stole something‘.

Sofort wurden Fragen laut, ob sich die eigenhändigen Kopierschutzmaßnahmen lediglich auf unsachgemäß bezogene Programmversionen beziehen oder gar die ganze Jailbreak-Gemeinde (mit einem legal erworbenen Programm) in die Röhre schauen lassen. Zu diesem Zeitpunkt äußerten sich die Entwickler in ihrem Support-Forum zur Sachlage:

If you purchased BeejiveIM after having a cracked version installed, do the following: delete the cracked app; reboot the phone; install the purchased app. Please note this anit-piracy measure only targets our application, not jailbroken phones or ipods. Purchased BeejiveIM apps will run on jailbroken devices.

Soweit so gut, bis einige der ‚Betroffenen‘ die Demo-Diskussion vom Zaun brachen und sich der Umgangston stark verschärfte.

If you are receiving the PC LOAD LETTER error, your device will work once you purchase the application. On the other hand, if you are receiving the License Key Suspended error, you will need to provide us with proof of purchase before your device will be removed from the blacklist. Just an FYI, we will be permanently blacklisting devices hacking from this point forward. Proof of purchase from the iTunes store will be required in order to be removed from the black list.

via Beejive-Support

Harter Tobak.

Nach Aussage der Entwickler war die ‚PC LOAD LETTER‘-Einblendung als Warnschuss zu verstehen. Derzeit baut Beejive eine schwarze Liste derjenigen iPhones auf, die eine gecrackte Version des Programms verwendet haben. Eine ‚Freischaltung‘ (De-Blacklisting) ist erst nach Einsendung der eindeutigen UDID-Nummer des iPhones, einem iTunes-Kaufbeleg und dem dazugehörigen Account-Namen möglich. Da die Kommunikation der verwendeten IM-Benutzerkonten (ICQ, MobileMe, GoogleTalk, Jabber, etc.) über die Beejive-Server läuft, dürfen sich Datenschützer die tollsten Dinge ausmalen.

Dazu ein Forumszitat:

I just hope they won’t take user accounts hostage: „Pay up or you will never use that ICQ number again!“

Anti-Kopierschutzmaßnahmen mit allen Zugeständnissen! Ohne Frage oder Diskussion. Sollten sich die Fakten jedoch so bewahrheiten – und derzeit sind mir keine praktischen Gegenbeispiele zu Ohren gekommen – schießt Beejive, Inc. mit den veranlassten Maßnahmen weit über das Ziel hinaus.

Pwn2Own – mobile Browser halten Stand

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Photo: nDevilTV (cc)

Am vergangenen Samstag endete auf der Sicherheitskonferenz CanSecWest in Vancouver der Pwn2Own Hacker-Wettbewerb, bei dem dieses Jahr die mobilen Plattformen im Fadenkreuz stehen sollten. 10.000 US-Dollar waren auf den Android-, Symbian-, Windows Mobile-, BlackBerry- sowie iPhone-Kopf ausgeschrieben.

Während die großen Indianerbrüder IE, Safari und FireFox ihren Skalp gleich am ersten Tag verloren, hielten sich die mobilen Browser standhaft im Wind und konnten nicht vor Ablauf der Konferenz umgenietet werden. Zwar öffneten sich pro Veranstaltungstag die standardisierten Testplattformen ein Stückchen, dies konnte jedoch nicht dazu beitragen die (Sicherheits-)Tür gänzlich aufzustoßen.

Nächstes Jahr stehen die nächsten Preisgelder des Wettbewerbs an. Die Softwaresicherheit der mobilen Browser wird uns jedoch mit ziemlicher Sicherheit Gewissheit auch unter dem anstehenden Jahr 2009 beschäftigen.

If history can tell us anything here, it’s that by this time next year, the community will have turned what we now believe upside down, and more than likely wow us with a new generation of techniques that I will affectionately dub “Micro Exploits” that are able to function predictably on the mobile platform.

via DVLabs

Verkaufszahlen vs. Werbefinanzierung am Beispiel ‚Galaxy Impact‘

Ein spannender Gast-Artikel erreicht TechCrunch aus dem Entwicklerhaus iBokan, die mit der Preisgestaltung ihres dreidimensionalen Breakout-Klones Galaxy Impact (kostenlos; App Store-Link) experimentiert haben.

Galaxy Impact wurde im App Store zuerst kostenfrei angeboten und verzeichnete innerhalb der ersten zwei Veröffentlichungswochen damit rund 220.000 Downloads. Als am 09. November die Applikation mit $0.99 kostenpflichtig wurde, brachen die täglichen Downloads von 10.000 Stück ein und tendierten für die Bezahlversion gegen Null.

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Grafik: TechCrunch

Mit einem Update stellte das Team auf eine Werbefinanzierung von Admob um, welche die folgenden Einnahmen von November bis März generierte.

  • Nov 2008: $70.81 (11/20 – 11/30)
  • Dec 2008: $236
  • Jan 2009: $175
  • Feb 2009: $142
  • Mar 2009: $67 (03/01 – 18)

Ohne weitere Aktualisierungen oder externes Marketing erreicht der Entwickler mit seiner überarbeiteten Version derzeit einen täglichen Downloadschnitt von 120. Die Werbeeinnahmen, die daraus resultieren betragen $2.50 pro Tag. Nicht spektakulär aber im Vergleich zum vorher ermittelten Verkaufsverhältnis (nach der Einführung einer Bezahlversion) immer noch ein zehnfach-höherer Schnitt.

Zu beachten ist, das jedes Programm seine eigenen Umstände, Konkurrenzsituationen, Qualitätsansprüche und App Store- sowie Presse-Berichterstattung mit sich bringt. Aus ‚Galaxy Impact‘ ein allgemein gültiges Negativbeispiel für den App Stores zu schlussfolgern, wäre sicherlich falsch.

Trotzdem bleibt die Geschichte ein vom Hersteller eigenständig dokumentierter Fall, der die oben aufgeführten Erkenntnisse hervorgebracht hat. Dessen Interpretation bleibt im Auge des Betrachters.

via TechCrunch

Photo-des-Tages #118 – Grönland / Island

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Auf der diesjährigen Firmware 3.0-Präsentation ‚vergass‘ Apple (Keynote iTunes-Link) auf seiner ‚iPhone-Weltkarte‘ irgendwie (und unteranderem) die ‚kleinen‘ Länder Grönland und Island.

Island hat zwar schwer mit der Finanzkrise zu kämpfen, sie aber deshalb gleich von der Weltkarte zu killern, scheint wohl verfrüht und dient ehr zur Hervorhebung der roten Farbmarkierung…

via neowin

[app] smsO2 – Web2SMS von O2 nutzen

Einen sehr feinen Software-Tipp für alle iPhone O2-Benutzer erreicht mich von Emanuel: Die Applikation smsO2 (0.79 €; App Store-Link) von Simon Wehrli kann auf das Webinterface (Communication Center) vom Mobilfunkanbieter O2 zugreifen und dessen Web2SMS-Angebot vom iPhone aus nutzen.

Wer (wie ich) eines der Internet-Paket dort gebucht hat, bekommt pro Monat 50 kostenfreie Textnachrichten zur Verfügung gestellt, die über das App Store-Programme sms02 zu versenden sind.

Da bestimmt noch einige ‚gräulich-importierte‘ iPhone Classics (oder italienische 3Gs) mit einem entsprechenden O2-Internetvertrag in Deutschland kursieren, schlägt die 0.79 Cent-Empfehlung für ein paar Gratis-Textnachrichten – die über die Datenverbindung verschickt werden – bestimmt an der einen oder anderen Stelle ein.

Ich für meinen Teil sage zu fünfzig kostenfreien SMS jedenfalls gerne ja, wenn O2 mir diese jeden Monat wieder auffüllt. Abgehalten hat mich lediglich die grauenhafte Webansicht, die jetzt durch eine wirklich schicke iPhone-App ersetzt werden kann.

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-> App Store-Link

(Danke, Emanuel!)

[app] Generation Ego

Das (eigene) ‚Ego‚ ist kompliziert. Vielschichtig. Verschachtelt. Meist komplex und lässt sich selten in eine klare Begrifflichkeit oder gar Zahlen pressen. Je nachdem welche Wissenschaft ihr auf den ‚Selbst-Sinn‘ oder das ‚Ich‘ loslasst, fallen dessen Interpretationen unterschiedlich aus.

iPhone-Entwickler Garrett Murray hat eine sehr einfache Ego-Bezeichnung gefunden und misst in Twitter-Followers, Feedburner-Abonennten sowie Google Analytics- und Mint-Zahlen. Alles auf einen Blick und alles in einer Applikation. Diese ist unter der Bezeichnung Ego (1.59 €; App Store-Link) im App Store zu finden.

Für das Alter Ego in jedem von uns…

Photo-des-Tages #117 – Cell Stickies

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So müssen Merkzettel für Mobilfunktelefone aussehen…

-> http://www.fionacarswell.com/

[podcast] BUS #138

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Mit iPhone

Natürlich befassen wir uns diese (Podcast-)Woche auch (!) – zumindest in kleinen Teilen – mit dem iPhone. Präziser formuliert: der neuen iPhone-Software 3.0. Diese erwartet uns im Sommer 2009. Meine Meinung sollte an dieser Stelle ausreichend formuliert sein, jetzt äußert sich die restliche Crew zur Apple-Präsentation.

Und wo wir gerade so schön über Podcasts erzählen: Der iPhoneBlog-Podcast (iTunes-Link) verschwand auf seltsame Art und Weise in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag aus dem iTunes-Verzeichnis. Komplett. Als formlosen Hinweis gab es eine E-Mail, die über technische Schwierigkeiten mit dem Feed informierte. Die gab’s von unserer Seite jedoch nicht, so dass wir auch nicht ändern konnten. Jetzt ist er jedenfalls wieder da. Ohne formlosen Hinweis. Mir auch Recht.

Im mobilen iTunes-Store am iPhone tauchen die Podcast übrigens mit einer zeitlichen Verzögerung auf, die bis zu mehreren Stunden betragen kann. Wenn wir also in WordPress auf ‚Publizieren‘ drücken, schlagen die Audio- und Videofolgen nicht gleichmäßig in euren Podcatchern auf.

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In voller epischer Breite kann man uns wie gewohnt unter Bits und so verfolgen; einfach direkt in Episode 138 reinhören oder bequem per iTunes abonnieren. In diesem Sinne, viel Freude mit der neuen Folge.