It’s About Time…

Video

brrrr…

Cheesy Lernvideos heute für $9.95 anstelle von $24.95.

brrrr…

Demoszene: Yellow Rose of Texas

Die digitale 8-Bit-Kunst der Demoszene erlebt auf dem iPhone auch nach über drei Jahrzehnten noch Frühlinge. Was als ästhetische Intros der Cracker-Gruppen auf Commodore 64 oder Atari 800 in den 80-ziger Jahren entstand, gilt heute wie damals als audiovisuelle Kunstfertigkeit.

Aus den Zusammenstellungen der Demovibes (Electronic grooves from the demoscene) taucht nun erstmals ein 4k-großer (!) iPhone-Port von ‚Yellow Rose of Texas‚ in Cydia auf – inklusive Musik und Animation.

iPhone port of a 4k intro from Assembly ’03.

Wer sich für den gesamten Themenkomplex interessiert, fängt auf der Wikipedia-Seite an und hangelt sich über die kostenfreien Sound-Compilations bis zu den DVD-Samplers im Online- oder Torrent-Shop eurer Wahl.

Einen dreistündigen Überblick zur Demoszene, moderiert von Holger Klein, gibt’s im Chaosradio-Archiv unter der Nummer ‚CR62‘

-> http://chaosradio.ccc.de/cr62.html

(Danke, Danilo!)

Google Tasks – Aufgabenliste im Netz

DirektTasks

Google experimentiert weiter an allen Fronten des Webs für neue Dienstleistungen. Aus den ‚Labs‘ fiel jetzt eine rudimentäre Aufgabenverwaltung, die sich in ein schniekes Safari-Gewand hüllt. Bevor ihr die Suchmaschine eures Vertrauens mit alle anstehenden ‚To Do’s‘ füttert, will die entsprechende Gmail-Einstellung aktiviert werden.

Natürlich bleiben alle G-Services vermeintlich kostenfrei und sind mit der Währung ‚Reklame-Einblendung‘ zu bezahlen.

google-tasks.jpg

-> http://mail.google.com/tasks

via Official Gmail Blog

RssPlayer 24h kostenlos

rssplayer.jpg

Die Geschichte des RssPlayers – als Jailbreak-Programm unter dem Namen ‚Podcaster‘ bekannt – schreibt sich ‚durchwachsen‘. Gerade in der letzten Woche gab es bei uns über dessen Entwickler Alex Sokirynsky eine längere Hintergrundgeschichte.

Heute nur der kurze Hinweis auf den kostenlosen App Store-Download für die nächsten 24 Stunden. Begeisterungsstürme hat die Applikation bislang nicht ausgelöst.

In order to upgrade paid Podcaster users, we will be releasing RssPlayer int the app store for FREE for 24 hours and that will be your chance to snag a copy. The app will become free on Monday, February 2, 2009 at 9:00 AM EST (That’s New York, USA time) and go up to it’s normal price of $4.99 on Tuesday, February 3 at 9:00 AM EST. During the 24 hours, we ask that you please go to the app store and download your copy. This will be the only time you will be able to upgrade for free.

rss-player_iTunes.jpg

-> App Store-Link

(Danke, Micky!)

[video] PhoneVoc

Zum Pauken von Vokabeln habe ich auf dem Macintosh grundsätzlich das kostenfreie Programm ProVoc empfohlen. Leider ist die aktive Entwicklung eingestellt worden, der Source Code lebt jedoch unter BSD-Lizenz weiter.

ProVoc ist genial, weil es eine offene Schnittstelle für Vokabelpakete bietet, die vom seltensten afrikanischen Dialekt bis zu den ersten Slowenisch-Trainingslektionen ihren Benutzern die Möglichkeit gibt, ganze Sprach- und Kurspakete nachzuvollziehen. Da diese selbst von den Anwendern einzustellen und zu tauschen sind, finden sich unglaublich viele dieser Wortpakete zum Download, die außerdem spezifisch auf Lehrbücher abgestimmt sind.

Zu meinen ersten Gehversuche mit der finnischen Fremdsprache finden sich beispielsweise alle Vokabeln des Lehrbuches ‚Hei Suomi‘ im Downloadverzeichnis. Dies ist aber nur eins der finnischen Begriffspäckchen, die zum Herunterladen angeboten werden. Und Finnisch Finnland ist mit seinen fünf Millionen Einwohnern nicht unbedingt als Weltsprache zu bezeichnen…

Um die Vokabeln auch unterwegs zu testen, lesen oder kurz nachzuschlagen gibt es für das iPhone zwei Programme, die mit ProVoc unter OS X zusammenarbeiten. Neben iVocabulary (4.99 €; App Store-Link) gibt es zum gleichen Preis noch PhoneVoc, das ich mir im folgenden Video näher angeschaut habe.

Video

Fazit

Das Geld, das man für eine teure Desktop-Applikation einspart, ist gut in einem mobilen Programm investiert. Der Austausch über das Bonjour-Protokoll funktionierte im Test mehrmals reibungslos und schaufelt alle am Rechner zusammengestellten Vokabeltests auf euer iPhone. Sogar die per Mikrophon eingesprochene Aussprache der Wörter, kann unterwegs angehört werden.

phonevoc-iTunes.jpg

-> App Store-Link

* Alle selbstproduzierten Videos gibt es ‚iPhone-kompatibel‘ auch in unserem Podcast-Feed, den ihr beispielsweise über iTunes oder einem anderen Multimedia-Verwaltungsprogramm eurer Wahl abonnieren könnt.

Neuen T-Mobile Tarife Online

Complete Tarife.jpg

Wie angekündigt aktualisiert T-Mobile über Nacht seine iPhone-Tarifstruktur.

Diesen Monat gibt es neben den auslaufenden Complete-Paketen die neuen Combi Flat-Tarife. Im tiefsten Preissegment (Combi Flat XS; 24,95 €) fällt dabei erstmals für einen deutschen iPhone-Tarif nach der Nutzung von 200 MB eine Gebührvon von 0.49 €/MB und keine Geschwindigkeitsdrosselung an. Dies führt nicht nur die Tarif-Bezeichnung ‚Flat‘ ad absurdum, sondern könnte auch im einen oder anderen Haushalt mit überzogenen Telefonrechnungen für Verstimmung sorgen.

Obwohl weiterhin ausdrücklich eine VoIP und Instant Messaging-Nutzung via iPhone im T-Mobile-Vertrag ausgeschlossen bleibt, fehlt es sicherlich weiterhin an dessen Durchsetzungsmöglichkeit – den App Store wird die T-Mobile-Fußnote nicht verändern und eine technische Aussperrung halte ich für Wunschdenken.

Die (sicherlich) rechtlich notwendigen Formulierungen führen zu ungewollter Komik:

„Nach Verbrauch der Inklusiv-SMS/MMS werden pro Standard-Inlands-SMS 0,19 € und pro Standard-Inlands-MMS 0,39 € berechnet.“

Fünf Fußzeilen weiter wird jedoch korrekt darauf hingewiesen, das „Die Nutzung des MMS Budgets mit dem iPhone technisch nicht möglich ist“. Als Ausgleich gibt’s für den verwirrten Kunden (bis zum 16.02.) jedoch zwei iTunes-Gutscheine…

Außerdem sind die so genannten Max Flat-Tarife (Max Flat M; 39.95 € + Max Flat L; 89.95 €) für ‚Endlos Telefonierer‘ im Zusammenhang mit einem iPhone buchbar. Um das Gerät jedoch nur halbwegs seinen Fähigkeiten entsprechend zu benutzen, ist das 300 MB-starke web’n’walk M-Datenvolumen für 19.95 € /mtl. zu addieren.

Weiterhin – und nur mit kleinen Abwandlungen – sind die bekannten Complete-Tarife noch diesen Monat zu erwerben, welche durch ihr vergleichsweise umfangreiches Datenvolumen, das auch über einen HSDPA USB-Stick genutzt werden darf, am vielversprechendsten erscheinen.

-> iPhone Online-Bestellung*

* Wenn Ihr über diesen Link bei T-Mobile Zubehör oder ein iPhone egal in welchem Tarife bestellt, fällt (bei unverändertem Kaufpreis) ein kleiner Prozentsatz an das iPhoneBlog, für den wir uns recht herzlich bedanken.

iPhone durchleuchtet Microsoft Surface

Stimulant: XRay from Stimulant on Vimeo.

Wer seinen heimischen Microsoft Surface-Tisch Zuhause nicht richtig durchblickt, röntgt diesen per iPhone. Mit dem 30″ Display experimentieren die Ingenieure von Stimulant.io um zusätzliche Infos, Anmerkungen oder Strichzeichnungen der digitalen Bilder auf einer zweiten Ebene, dem iPhone-Bildschirm, anzuzeigen.

T-Mobile im Tarif-Wahnsinn

T-Mobile - Erleben, was verbindet..jpg

Am heutigen Sonntagabend überarbeitet T-Mobile Ihre offizielle iPhone Tarif-Webseite. Leider gerät nicht nur das Design der Seite unter den Hammer sondern es werden auch die Karten für das Vertrags-Quartett neu gemischt.

Wir verabschieden uns ab Morgen von den anfänglich drei, aktuell vier, populären Complete-Tarifen und begeben uns ins (bekannte) Schreckenskabinett der Mobilfunkanbieter, die uns seit fast einem Jahrzehnt mit ihren undurchsichtigen Preisstrukturen geisseln.

Ein Rückblick. Am Ende meiner Schulzeit, nach der ersten großen Begeisterung für Mobilfunktelefone und der Freude über fast grenzenlose Erreichbarkeit, haben es SMS-Pakete, Flatrate-Lügen und ‚Null-Euro Freiminuten‘ geschafft mir die Lust am mobilen Anklingeln gänzlich zu nehmen. Wer mir 160 Textzeichen zum halben Preis eines (Post-)Briefes andrehen möchte, in 100 Kilobyte-Datenschritten (ab-)rechnet und meine ‚Flatrate‘ nach ein paar Downloads auf einen Bruchteil seiner Geschwindigkeit drosselt, dem schreibe ich jegliche Menschenfreundlichkeit ab.

Nur das wir uns richtig verstehen: Bei der Einführung des iPhones mit seiner relativ übersichtlichen Paket-Struktur waren allerlei Details weit entfernt vom Optimum. Zu schätzen wusste jedoch jeder der jahrelang vergraulten Kunden (inklusive mir), die banale Tarif-Dreiteilung in Klein, Mittel und Groß. Dieser Strukturzwang, den Apple hier weltweit alle iPhone-Mobilfunkanbietern aufgedrückt hat, ist und war diskussionswürdig und passte nicht jedem ins Budget.

Eins war er jedoch nicht: Kompliziert.

In Deutschland verfolgten wir die erste Verwässerung, der zuvor rigiden Tarifstruktur, durch die Einführung des Complete-S Paketes. Ein viertes Angebotsbündel war per se weniger das Problem als das sich ständig ändernde Datenvolumen. Mit Ankündigungen, das der Complete-S bald schlechtere Konditionen erhält, Aufschüben und spontanen ‚Verkaufs-Aktionen‘, war man im Grunde schon dort angelangt wo all die anderen Fußnotenklauseln der ‚Genion-CallYa-Time-and-More‘-Tarife sich zum munteren Plausch treffen.

Auf T-Mobile hauen bringt gar nichts. Alle Anderen machen es nicht besser und man darf attestieren, das Apple ihre anfänglich strengen Auflagen gegenüber den Mobilfunkpartnern nicht behaupten konnten.

Leo hat die Details der uns bevorstehenden Combi-Fats bereits zusammengetragen, die sich mit durchschlagend weniger Datenvolumen, keiner erlaubten DualSim-Nutzung im USB-Stick und mit mehr Sprachminuten komplett entgegen dem iPhone-Konzept entwickeln.

‚Wartungsarbeiten‘ wären für eine ganze Branche notwendig!