Bereits im Juni hatten wir einen technische Demo von Kooaba, der optischen Produkt-Suche, vorgestellt. Jetzt hat die Photo-Suchmaschine den AppStore erreicht.
Die Bilderkennungs-Software kommt (optisch) bescheiden daher. Lediglich ein Photo-Button und eine Historie finden sich in der Applikation. Genauso zurückhaltend ist das Programm jedoch auch im Preis: spartanisch kostenfrei!
Soviel vorweg.
Mit Kooaba knipst ihr (Film-)Plakate und bekommt dann auf einer übersichtlichen Safari-Internetseite detailliert-verlinkte Informationen. Film-Datenbanken wie Outnow.ch oder IMDB stehen dabei oben an, wobei Ersterer ein Kooperationspartner des schweizer Unternehmens ist. Danach folgen Einkaufsportale und (Video-) Suchdienste.
Die Qualität der Software steht und fällt mit der Genauigkeit bei der Erkennung von Werbeplakaten sowie der Datenbank-Güte im Hintergrund. Das abfotografieren der Beispiel-Bilder auf http://www.kooaba.com/ ist eine nette technische Demonstration, jedoch nicht zu vergleichen mit einen Photo-Shooting in freier (Asphalt-)Wildbahn.
Der Anbieter verrät uns, dass in den nächsten Wochen alle deutschen Filmplakate und CD + DVD-Covers ins System integriert werden – wie problemlos dieses dann erkannt werden, wird sich zeigen.
Ausprobieren tut aber auch schon derzeit nicht weh.
In einer Zeit, bevor das iPhone mit einem GPS-Chip durch die Gegend getragen wurde, sammelte die Firma SkyHook-Wireless fleißig Standorte von WLan Access Points um die Lokalisierung des Ortes exakter bestimmen zu können. Vornehmlich war dies als Ergänzung der etwas ungenaueren Positionsbestimmung der Funkmasten-Informationen gedacht – wir berichteten darüber oft und ausführlich:
Bewegt man sich in bereits von SkyHook eingespeisten WLan-Netze, werden durch die ‚Locate me‘-Funktion auch noch nicht gelistete – aber in Reichweite befindliche – Netze gemeldet. Außerdem kann man selbst eigene WiFi-Spots an die Skyhook-Datenbank melden. Insgesamt wird und wurde das Spinnennetz dadurch immer feinmaschiger.
Bei eingeschaltetem WiFi verarbeitet auch heute noch das iPhone 3G zur exakten Positonsbestimmung (beispielsweise in Google-Maps) alle drei Informationsquellen (Funkmasten, Skyhook und GPS).
Ein aktueller Blick in die Datenbank von Skyhook mit deren ‚erfassten‘ WiFi-Netze fördert eine interessante Aufteilung zu Tage. Neben Nordamerika ist Europa und ganz besonders Deutschland recht gut abgebildet und dokumentiert. Was der blaue Flecken-Teppich nicht verrät, ist der Aufnahme-Zeitpunkt und natürlich handelt es sich um Informationen, die direkt vom Lizenz-Anbieter stammen und damit nicht als unabhängig gelten.
Mit den Gründern der Dropbox, habe ich bereits seit Anfang 2008 Kontakt. Ein Preview, deren Online-Datenspeicher gabe es im März diesen Jahres im iPhoneBlog (inklusive detaillierter Feature-Übersicht). In der letzten Woche optimierte das Team rund um die Begründer Arash und Drew das Web-Interface auf iPhone-Niveau.
Wir ‚covern‘ diese nette Kleinigkeit jetzt, da uns die jungen Entwickler bereits vorab verrieten, das Dropbox die geschlossene Beta-Phase verlässt und ab sofort keine extra Einladung zur Registrierung mehr benötigt.
Die Anmeldung steht also jedem offen, der drei zwei GB kostenfreien Online-Speicher benötigt. Für $10 im Monat kann man sogar auf 50GB aufrüsten. Ich arbeite mit dem intuitiven Datenspeicher, der sich bequem in den Mac Finder (oder Windows Explorer) einhängt, bereits seit mehreren Monaten und kann von der Stabilität nur schwärmen. Ganz hervorragend ist die Möglichkeit Photos auf der Internet-Festplatte abzulegen und sich automatisch seine eigene Slideshow-Seite generieren zu lassen.
Was ich ebenfalls sehr zu schätzen gelernt habe, ist die Möglichkeit eine Datei ins Online-Verzeichnis zu verschieben und via rechtem Mausklick eine öffentliche URL dafür zu generieren. Endlich keine ewig großen E-Mail Anhänge mehr, sondern einfach der Familie und den Freunden seine Dateien vom Dropbox-Archiv als Download zur Verfügung zu stellen.
Kostenlos, ohne Bettelei nach Einladungen und mit viel Online-Datenspeicher – Getdropbox.com solltet ihr einen Besuch abstatten, genau wie die bislang 200.000 registrierten Benutzer zuvor.
Diese Runde vom Katz-und-Maus-Spiel, wurde vom iphone-dev-Team – recht zeitnah – beendet. Sowohl das PwnageTool als auch QuickPwn stehen für Firmware 2.1 zum Download (per Bittorrent) bereit.
Nach der Veröffentlichung von iTunes 8 letzten Dienstag, welches sich weigerte ‚individuelle‘ ipsw-Dateien einzuspielen, kündigte das iphone-dev-Team einen Patch für das Musikprogramm an. Schön, das ein anderer Weg gefunden wurde.
By the way we figured out a way to combat iTunes 8 without patches…and we’re waiting to see what Apple tries next. But we think they might want to rethink their priorities.
Nach einem erfreulich-turbulenten Tag mit der veröffentlichten iPhone-Firmware 2.1, haben wir uns noch zu später Stunde zusammengefunden und das Ereignis begossen unsere ersten Impressionen auf Audio-Tape festgehalten. In den absoluten Mittelpunkt rücken demnach die Änderungen und Verbesserungen der aktualisierten ‚Permanent Software programmed into a read-only memory‘.
Außerdem mit hoher Wichtigkeit, wie uns Steve Jobs unter der Woche erzählte, der AppStore!
Zirka 3.000 Programme sind bislang verfügbar, welche innerhalb von nur sechs Wochen die Download-Zahl von 100.000.000 in die Statistik-Auswertungen getrieben hat. Das regte uns dazu an, euch mehr als lediglich zwei Software-Highlights vorzustellen.
Wer uns regelmäßig und unkompliziert über iTunes empfangen möchte, klickt auf den Abonnenten-Link. Garantiert kostenfrei, ohne Verpflichtungen und selbstverständlich total unregelmäßig: -> iTunes Abo
Alle weiteren Informationen hier im Blog zur Sendung, oder auf Twitter: Thorsten ist kyriii und mich verfolgt ihr selbstverständlich unter dem Synonym iPhoneBlog
In den zwei letzten Prüfungswochen, kommt mir jede Abwechslung – die meine Nase aus den Büchern zieht – mehr als gelegen unpassend – so die pflichtbewusste Studenten-Antwort mit dem geregelten Langeweile-Alltag.
Als ich an diesem Freitag-Nachmittag jedoch um 16 Uhr in der Bibliothek von einem iPhone-Firmware-Update überrascht wurde, war es mit dem Pflichtbewusstsein vorbei. Nach meinem Alibi-Twitter-Post ‚ich-spiel-das-Update-erst-später-ein – macht-ihr-mal‘, musste ich mir USB-Kabel-Vergesslichkeit diagnostizierten.
Selten war ich so geplant unvorbereitet.
Minuten später ertrug ich den Anblick der fehlenden Verbindung nicht mehr und reaktivierte die notwendigen Ressourcen, die mir in ein nahliegendes Kaffee- und Kuchen-Etablissement geliefert wurden.
Die Sitzplätze wurden das erste Mal nach dem einsetzenden Regen gewechselt. Innerhalb des Gebäudes war der 3G-Empfang jedoch so instabil, das ich wie ein Akrobat meine MacBook über den Tischen der Gäste jonglieren musste, um die anstehenden 237MB herunterzuladen.
In dieser – zugegeben unglücklichen – Position, liebe ich es unheimlich wenn die verbleibende Akkuleistung gleich der verbleibende Download-Zeit ist. Schön knapp wurde es…mit verbleibenden 3 Minuten Batterieleistung auf der internen MacBook-Uhr, kroch ich wild gestikulierend mit meiner USB-Kabel-Laptop-iPhone-Verdrahtung unter die Tische der Lokalität, auf der Suche nach einer Steckdose.
Mit dem Start des iTunes Update-Prozesses, besiegelte ich meine gütliche Stromverbindung und darf nun anfangen euch meine ersten Erfahrungen mitzuteilen. Die Kaffee-Trinker schütteln übrigens immer noch die Köpfe wenn sie in meine Richtung blicken.
Aber hey…das ist ein wichtiges Firmware-Update!
Bezeichnung: 2.1 (5F136)
Modem Firmware 02.11.07
Automatisches iPhone-Backup beim Aktualisieren – vorher wurde ich noch gefragt
Das Navigieren zwischen mehreren E-Mail-Accounts ist wesentlich schneller
In der Song-Ansicht stehen unter dem Songtext auch der Interpret und das Album
Sehr flüssiges Scrolling. Überall. Kontakte flutschen besonders
Genius-Playlist-Feature hat ein nettes Icon
Bei der Aktivierung hatte ich kein Internet (siehe Text oben) – hat auch so geklappt?!
Das 3G-Symbol ist jetzt Blau – bei GPRS und EDGE fehlt das Rechteck. Mir fehlt der Kasten irgendwie
Nach dem Update muss nochmals ge-sync-ed werden – erst dann ist Genius auch wirklich verfügbar (wnetoa)
Autokorrektur: ‚da‘ wird nicht mehr zu ‚es‘ – iphoneblog.de wird immer noch zu iphoneblog.es (empty)
Der Pwnage-Unlock von 2.0.2 auf 2.1 bleibt erhalten – Jailbreak ist natürlich weg (denis2342) – und auch nicht mit QuickPwn dem Gerät wieder zu entlocken
Mein Anbieter O2 wird jetzt als ‚Carrier 2.6‘ bezeichnet – mysteriös
Der Notruf-Bug scheint noch da (?) – andere Sicherheitslücken sind behoben.
Aktualisierte Programme wechseln ihre (Sitz-)Position auf dem Home-Screen nicht mehr
Telefonnummern werden jetzt statt so ‚+49 1795101493 jetzt so ‚+49 179 5101493‘ formatiert
Nach zehn falschen Passwort-Eingaben wird das iPhone gelöscht – ein großer Spaß mit fremden Phones
Viele neue internationale Tastaturen Slovak / Turkish / Romanian / Dutch / Latvian / Lithuanian / Czech / Estonian / Croatian / Hungarian / Icelandic
Coverflow unterstützt 180 Grad-Drehungen
Dreifachklick auf Headset-Knopf springt ein Lied zurück
SMS-Erinnerungs Klingeln falls man sich weigert die Textnachricht zu lesen
Anregungen, Erweiterungen oder Korrekturen bitte in die Kommentare.
In den guten Morgenstunden von San Francisco, Cupertino und Umgebung, beschert uns Apple die iPhone-Firmware 2.1, die jetzt über iTunes zum Download bereitsteht. Ein ausführlicher Podcast dazu, folgt noch am heutigen Abend. Erst einmal solltet ihr alle iTunes 8 starten und die Aktualisierung beginnen. Erfahrungsberichten und alle weiteren Hinweise die euch auffallen, sind in den Kommentaren sehr willkommen.
Wie angekündigt, beziehen sich die grundlegenden Verbesserungen auf die Batterielaufzeit und merzen Fehler bei System- und Progammabstürzen sowie Verbindungsabbrüchen aus. Des Weiteren wird von einer drastischen Reduzierung der Backup-Zeiten gesprochen. Ich bin gespannt…
Hier die umfangreiche Änderungsliste:
Decrease in call set-up failures and dropped calls
Significantly better battery life for most users
Dramatically reduced time to backup to iTunes
Improved email reliability, notably fetching email from POP and Exchange accounts
Faster installation of 3rd party applications
Fixed bugs causing hangs and crashes for users with lots of third party applications
Improved performance in text messaging
Faster loading and searching of contacts
Improved accuracy of the 3G signal strength display
Repeat alert up to two additional times for incoming text messages
Option to wipe data after ten failed passcode attempts
Da sich die iPhone-spezifischen Ankündigungen Gestern eher in Grenzen gehalten haben und es erst Freitag wieder spannend wird, hier ein Programm, welches ihr euch unbedingt anschauen solltet.
Bei der App handelt es sich um Air Sharing von Avatron Software. Mit dem Programm ist es möglich, sein iPhone als mobilen Daten-Storage ins lokale Netzwerk einzuhängen und unzählige Dateiformate rauf (und auch wieder runter) zu schieben – das iPhone als extravaganter USB-Stick mit Bildbetrachter sozusagen.
Die Installation ist kinderleicht wenn man der bebilderten Anleitung folgt: Im (Mac) Finder „Mit Server verbinden…“ klicken, oder die IP-Adresse via Browser eingeben. Per WebDAV wird dann die Verbindung aufgebaut.
Anschließend wird das iPhone als mobiler Datenspeicher unter „SHARED“ – den ‚Freigaben‘ angezeigt. In den Ordnern ‚Public‘ und ‚Samples‘ dürft ihr euch nun austoben und beliebig die Dateien hin und her schieben.
Die empfangenen Daten können dann direkt in der Air Sharing-UI auf dem iPhone angesehen werden. Dies bietet sich gerade dann an, wenn man PDFs oder Bilder „mal eben auf das iPhone transferieren möchte“ um diese mitzunehmen.
Die App ist noch kostenlos und wird vom Hersteller so beworben:
Air Sharing’s regular price is US$6.99. But don’t miss this special introductory offer: For the first two weeks, Avatron Software will be giving Air Sharing away for FREE!
Folgende Formate sind laut Hersteller zu betrachten:
Fazit:
Im Praxistest macht sich Air Sharing sehr gut. Es ist kostenlos, läuft stabil, hat selbst einen Sleepmodus und zeigt auch ‚haarige‘ Formate, wie Keynote- oder Pages-Dateien hervorragend an.
Wichtig: Die Dateien werden im Landscape-Modus angezeigt, was sich für die meisten Dokumente anbietet. In ‚Zusammenarbeit‘ mit dem recht einfachen Setup drängt sich das iPhone als neuer USB-Stick geradezu auf. Weitere Updates des Herstellers folgen hoffentlich, auch wenn die Bezahl-Version den AppStore erreicht.