Torrents sollten auf dem Mac mit Transmission gezogen werden – Lightweight. Open Source. Free.
Photo: kyri0s
Vor ein paar Tagen hat mit Version 1.30 das Web-Interface ‚Clutch‘ Einzug ins Transmission-Bundle erhalten. Damit lässt sich der Stand eurer Download ganz bequem von jedem Computer (weltweit) mit einem Browser überprüfen. Außerdem könnt ihr Dateien pausieren, entfernen oder den Download wieder aufnehmen.
Praktisches Beispiel: Ohne vorher am Rechner gewesen zu sein, überprüft ihr morgens am Frühstückstisch eure Downloads der letzten Nacht. Mit einem DynDns-Eintrag (oder statischer IP) geht das sogar von überall auf der Welt.
Praktisches Beispiel: Ihr seit gerade nach Finnland geflogen und werdet überraschend für zwei Tage in ein Wellness-Hotel entführt. Einziger (bezahlbarer) Internetzugang befindet sich an einem ‚Gäste-Rechner‘ in der Lobby. Aber Firefox reicht, um die Download-Schleife vom Rechner in München zu kontrollieren.
Photo: kyri0s
In den Transmission-Einstellungen muss das Web-Interface-Feature aktiviert werden. Obwohl bereits das Torrent-Programm in Version 1.32 erschienen ist, haben wir die ‚Browser-Steuerung‘ lediglich unter 1.31 richtig zum Laufen gebracht. Hier der direkte Download-Link:
Um das Ganze im mobilen Safari aufzurufen, könnt ihr euch bequem unter dieser URL einen Webclip (gleich mit nettem Icon) anlegen, um das Passwort + den Benutzernamen nicht immer wieder einzugeben. Euch sollte jedoch bewusst sein, das Beides im Klartext übermittelt wird.
Die Schlussworte „Nieder mit SMS“ dieses Beitrages, traten heute eine kleine Kommentar-Lawine im Blog los. Ich finde es einen gar wundervollen Ausspruch, zudem ich mir doch glatt noch einmal ein paar Gedanken machen will und diese hier niederschreibe.
Die SMS-Technologie war, wie allseits bekannt sein dürfte, ein ungeplanter Überraschungs-Erfolg der Mobilfunkbranche. Manche Geschichtsbücher beschreiben die Implementation gar als ‚Abfallprodukt‘ – Müll, der aber ordentlich Kohle einfährt.
140 Byte, 160 Zeichen, platt, trivial – und wirklich OHNE irgendwelche Zusatzfunktionen.* Das sich SMS überhaupt durchgesetzt hat, ist mir persönlich so unverständlich wie Quantenphysik. Eine dieser Entwicklungen, die wirklich kein Produkt-Planer mit klarem Geiste erdenken hätte können. An dieser Stelle ist es vielleicht transparenter (nochmals) herauszustellen, das ich wirklich kein Freund der formlosen Sofort-Nachricht bin.
Damit, stehe ich jedoch ziemlich alleine da. In Deutschland werden pro Jahr mehr als 22 MilliardenKurzmitteilung durch die Mobilfunk-Netze gesendet. Ohne eine aktuelle Quelle an der Hand zu haben erinnere ich mich, dass die Presse von höheren Umsätzen aus der Kurzmitteilungs-Sparte als für das Telefonieren berichtete.
Für mich sagt eine E-Mail, ein Photo oder Link jedoch mehr als 160 Zeichen. Nur im Notfall greife ich darauf zurück. Meistens dann, wenn ich weiß das meine E-Mail im Postkasten des Empfängers verdurstet.
Im Bereich SMS kann man dem iPhone die haarsträubendsten Dinge vorwerfen (Anfangs keine mehrfachen Empfänger, MMS, etc.) aber eins hat Apple – insbesondere mit der festen Verbindung eines Datenflat-Tarifs – geschafft: Mehr Leute schreiben jetzt E-Mails. Bislang abrufbar im 15 Minuten-Rhythmus, wenn MobileMe ordentlich funktioniert heutzutage per Push.
Push steht damit in nichts mehr der SMS nach.
Das hat (und wird mit zunehmender Verbreitung) ein verändertes Verständnis von Erreichbarkeit und eine neue Technik-Generation herbeiführen. Neben dem (bislang) teuren Business-Blackberry war E-Mail auf dem Mobilfunktelefon kein weit verbreitetes Thema. Und ja, man kann (und konnte) über die exklusiven Partnerschaften mit iPhone-Mobilfunkanbieter sowie deren eingeschränkte Tarifauswahl zettern. Es sollte jedoch nicht vergessen werden, dass nur durch die Datenflatrate das iPhone seine volle Funktionsfähigkeit ausschöpft und langsam die SMS in den Ruhestand verabschiedet.
Das wird sicherlich noch einige Jahre Jahrzehnte dauern und mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht vom iPhone vollstreckt. Wenn Nokia und SonyEricsson erst einmal ansatzweise leistungsgleiche Geräte auf den Markt bringen, drehen sich die Kräfteverhältnisse ziemlich schnell.
Doch das iPhone hat den Anfang gemacht und für die Mobilfunkanbieter wird es durch ‚All-Inklusiv‘-Pakete in den nächsten Jahren zu gesicherten Annahmen kommen. Wie diese aber dann zu steigern sein werden, wenn man nicht mehr 19 Cent pro SMS verlangen kann, bleibt spannend. Vermutlich funktionieren aber auch in der Zukunft noch Klingeltöne- und andere Abzock-Dienstleistungen.
* Bitte nicht mit Twitter verwechseln. Man kann eine Unmenge lustiger Sachen auf 140 Zeichen bringen. Manchmal sollte man das auch. Links und Photos sind dafür hilfreich. Trotzdem zeichnet den schnörkellosen Service meiner Meinung nach die ‚Erreichbarkeit von Vielen‘ aus.
Okay, in den 70ziger-Jahren war ich auch noch nicht dabei und in den 80zigern zugegeben noch sehr jung. Trotzdem sollte jeder Fan des Rollenspiel-Genres, einmal beim reinen Text-Abenteuer seinen Gedanken freien Lauf gelassen haben.
Speaking of ‚frei‘ – Frotz ist selbstverständlich kostenlos und eine warme Empfehlung.
Seit gestern ist im AppStore ein weiterer Vertreter der Kategorie Instant Messenger verfügbar. MobileChat unterstütz nun neben anderen endlich auch Jabber (lies: die Zukunft).
Doch irgendwie macht das in meinen Augen derzeit überhaupt keinen Sinn. Schon alleine im Namen dieser Kategorie steckt ja der Fehler. Instant. Noch ist überhaupt nichts Instant. Deswegen gibt es auch keinen Link. So!
Erlösung ist jedoch mit dem Apple Notification Dienst für das iPhone in Sicht, welcher ja für September/Oktober angekündigt ist.
Unabhängig davon wird sich zeigen müssen wie die T-Mobile dies dann in der Praxis handhabt. Schließlich sind Instant Messenger ja laut Vertragsdetails untersagt. Da fürchtet wohl jemand um seine SMS Einnahmen. Es wird echt Zeit das dieser Wucherdienst stirbt. Nieder mit SMS!
Wir hatten ja schonmal vor einiger Zeit über einen Miniprojektor von Honlai berichtet.
Ziemlich ähnliche Bilder sind nun wieder aufgetaucht. Diesmal sogar mit Produktbezeichnung. QingBar MP101.
Weil das einfach so unglaublich cool ist und endlich gegen Geld eintauschbar sein soll, hier nochmal ein Eintrag.
Also, bitte bitte lieber Südostasischer Hersteller, Weihnachten ist bald! Ich brauch noch ein Geschenk für mich.
Das neue iPhone-Interface der Google-Übersetzung habe ich schon lange auf meiner ‚Blogbeiträge-die-du-noch-schreiben-musst‘-Liste. Jetzt, auf meinem Weg nach Helsinki, habe ich den passenden Anlass gefunden.
Eigentlich suche ich nur einen fadenscheinigen Grund um die Videos der Hacker-Konferenz ‚The Last HOPE‚ zu verlinken. Ein iPhone liegt im sehr unterhaltsamen Beitrag von Kevin Mitnick aber tatsächlich auf der Bühne.
Lange haben die Joggern mit den Hufen gescharrt: Endlich ist sie da, eine Software-Alternative zu Nike+.
Viele Läufer unter euch haben bereits auf die praktische Erweiterung, welche es nur für die iPod Nanos gibt, für das iPhone gewartet. Nun wurde das Programm RunKeeper veröffentlicht. Wir haben uns keine Kosten und Mühen gescheut euch hier einen ersten Test zu liefern. Runkeeper kostet 7.99€ und ist über den AppStore zu beziehen.
Es folgt eine lange, bebilderte Beschreibung unserer ersten Erfahrungen – natürlich ungekürzt direkt in euren Feed-Reader.
Sofort nach der Installation wird man aufgefordert seine E-Mail-Adresse und ein Kennwort einzugeben. Mit diesen Daten wird dann automatisch ein Account auf der Runkeeper Homepage angelegt. Dies ist sinnvoll, da dort die Läufe gespeichert werden können – verpflichtend ist die Eingabe der Daten jedoch nicht. Wenn ihr eure Läufe jedoch auf runkeeper.com dokumentiert haben möchtet, ist es ratsam eine digitale Mailbox hinzuzufügen, da dies auch nachträglich nicht mehr für den aktuellen Account möglich ist.
Nach wenigen Einstellungen kann man sofort ein Lauf aufzeichnen. Läufe starten mit oder ohne gültigem GPS-Signal. Natürlich kann ohne gültigen GPS-Fix keine Geschwindigkeit ermittelt werden – das würde Runkeeper zur überteuerten Stoppuhr degradieren.
Während des Laufes hört ihr ganz normale iPod-Musik im Hintergrund. Will man während eines Laufes die Musik im Menü wechseln, pausiert Runkeeper. Dies gilt auch für angenommene Anrufe. Runkeeper pausiert nicht, wenn ein Telefonanruf ignoriert oder abgelehnt wird.
In einer Übersicht können die vergangenen Läufe aufgerufen…
… und analysiert werden. Hierzu wählt ihr die einzelnen Einträge aus und lasst euch die Daten zu diesem Zeitpunkt anzeigen.
Durch das Eingeben der E-Mail-Adresse und eines beliebigen Kennwortes wird ein Account auf www.runkeeper.com angelegt und die Läufe dort gespeichert. Dieses Feature ist derzeit noch sehr rudimentär. Detaildaten werden hier leider nicht angezeigt. Das wäre sehr wünschenswert um bessere Auswertungen vornehmen zu können.
In einer Karte stellt sich eure gelaufene Route dar. In meinem Fall war das recht akkurat (nein, ich bin nicht mal kurz im Inn schwimmen gewesen). Die angezeigte Strecke hat Marker für Start- (grün) und Endpunkt (rot) sowie Markierungen für jede gelaufene Meile.
Leider werden die Einstellungen für km und Meilen nicht in euren User-Account übernommen. Die Homepage beherrscht leider nur die Maßeinheit Meilen.
Im Großen und Ganzen bin ich mit der Anwendung recht zufrieden. Die 7.99€ sind im Vergleich zu den 29.99€ für Nike+ ein richtiges Schnäppchen. Die Software liefert das, was sie verspricht.
Die Webansicht sollte unbedingt noch eine Erweiterung und Verbesserung der angebotenen Features erfahren. Sorry, aber hier rechnet niemand in Meilen! Der Akku des iPhones wurde bei den ersten Testläufen (im wahrsten Sinne des Wortes) nicht merklich belastet.
Langzeitstudien stehen uns noch bevor!
Update:
Die Macher von Runkeeper haben schnell auf die „Meilen-Problematik“ reagiert. Auf der Homepage kann jetzt auch km/h ausgewählt werden.
Tipp:
Nach einigen Tests (und Neustarts) musste ich feststellen, dass es nicht möglich ist eine Route aufzuzeichnen, wenn nicht zumindest Musik im Hintergrund läuft.Das soll bedeuten, wenn ihr mit dem iPhone eine Strecke aufzeichnen möchtet und dann das Display ausschaltet, wird GPS einfach deaktiviert. Das passiert aber eben nicht, wenn Musik angehört wird. Da ich eine Strecke ohne Musik in den Ohren aufzeichnen wollte konnte ich dieses Problem umgehen indem ich die Musik auf Lautsprecher gegeben und die Lautstärke auf 0 geregelt habe. Nicht die schönste Lösung aber derzeit leider nicht anders möglich. Dies scheint leider eine weitere Einschränkung von Apple zu sein…