Wer noch ein älteres – modifiziertes – Xbox-Modell im Schrank stehen hat und die Kontrolle des Media Centers in iPhone-Hände übergeben möchte, schaut sich dieses Open-Source-Programm einmal genauer an.
Alles andere als „Baby Steps“ werden gerade vollzogen. Mit großen Schritten und großem Tra-ra schreitet der „Befreiungsfeldzug“ gegen die 1.1.1 Firmware-Version des iPhones voran.
Bemerkenswert ist aus meiner Sicht, der beinahe identische Verlauf der geschichtlichen Ereignisse. Dieser ist natürlich dadurch bedingt, wie so ein Software-Hack abläuft. Das Dev-Team hat diese schöne 5-Punkte-Liste aufgestellt, die es mit jeder neuen Firmware abzuarbeiten gibt.
Und für die neuste iPhone-Version mit 1.1.1 sind wir schon weit voran geschritten – obwohl die komfortablen Tool noch ausstehen, OHNE diese ich hier auch nicht guten Gewissens dazu auffordern würde, solch einen „Zugang zu legen“.
Telefonieren geht außer mit kommerziellen Ansätzen (TurboSIM / iPhoneSimFree) derzeit nicht nur abhängig von der Baseband-Version. Das ist jedoch alles Terminal-Territorium und für mich eh ein Brief mit Siegeln.
Aber vielleicht mal ganz einfach ausgedrückt, bemerke ich eine komplette Verwirrung wenn die Begriffe Unlock und Aktivierung verwendet werden: Die Aktivierung kommt zuerst. „Out-of-the-Box“ kann man beim iPhone, so man nicht gewillt ist einen Vertrag mit einem Provider abzuschließen, gar nichts anfangen. Erst die Aktivierung schaltet YouTube, Wlan browsen und iPod frei – alles außer telefonieren. Dieser sogenannte Jailbreak, der den „Lese-und-Schreib-Zugriff“ gewährt, wird in der 1.1.1 durch einen Downgrade auf 1.0.2 gewährleistet.
Der Begriff „Unlock“ wird im Zusammenhang mit der Telefon-Funktion benutzt, so dass alle Provider mit dem iPhone funktionieren.
Die Ereignisse sind spannend zu verfolgen und verändern sich mehr oder weniger stündlich. Meine Empfehlung ist jedoch – wenn man NICHT im tiefsten Fundus von Programmierkenntnissen wühlen kann – NICHT im dichten Nebel auf einen rasenden Zug aufzuspringen.
Sobald die Thematik technisch gelöst ist, wird es Open-Source-Tools geben, die eine mehr oder minder unkomplizierte 1-Click-Methode bereitstellen. Zeitlich ist das natürlich schwer abzuschätzen und ich kann jeden Ungeduldigen verstehen die Füße stillzuhalten, während neben ein solches Spielzeug bereits neben einem liegt.
Trotzdem meine Empfehlung: Warten, bis der Zug ein wenig langsamer fährt und man einigermaßen gute Sichtverhältnisse hat. Wenn es einen detaillierten – und mehrfach überprüften, und von ausgewählten Stellen zertifizierten Fahrplan gibt, veröffentliche ich diesen gerne.
Viel Update-Wahn auch im Podcast bei „Bits und so“.
Ein Déjà vu? Nein, einfach nur sich gleichende Abläufe in Sachen „Hack the iPhone“.
Seit zirka 2 Stunden ist ein Jailbreak durchgeführt, der nicht hinter verschlossenen Türen stattgefunden hat. Erica hatte zum Beta-Test eingeladen und Ryan mitgemacht. Der „Weg aus dem Knast“ scheint damit auch für 1.1.1 sowie den iPod Touch erfolgreich.
Natürlich alles noch ein bisschen kryptisch und noch nicht ganz rund. Trotzdem. So soll die erste Version der Anleitung dazu aussehen:
Eigentlich wollte ich ja das vergoldete iPhone verlinken, was jetzt schon fünfzig Mal durch das Internet gekreist ist. In diesem Zusammenhang erscheint mir dieser vertrauenswürdige Service jedoch viel sinnvoller, der sich darum kümmert das verloren gegangene iPhone zu Ihrem Besitzer zurückgelangen.
Es besteht ja immer noch ein reges Bedürfnis an einer deutschsprachigen Tastatur und Bedienoberfläche. „dragon-tmd“ hat eine komplette Lösung zusammengezimmert, die sich unter dem Namen „iDeutsch“ bereits reger Beliebtheit erfreut.
Und eigentlich sollte demnach hier ein kurzer schmerzloser Empfehlungs-Link stehen, es kam dann aber doch alles anders als erwartet. Nach 2 Stunden Mittagspause hatte ich 2 gefühlte Lebensjahre verloren. Nun, und das sei vorweggenommen, sitze ich erstmals – seit 1.1.1 draußen ist – WIEDER vor einem wiederhergestellten iPhone.
Das waren meine ersten Schritte:
Download des Paketes, verbinden mit Transmit auf das iPhone
Navigation in das Verzeichnis /
Alle Dateien aus dem Paket, entsprechend der Unterordner „auf das iPhone einsortiert“ und überschrieben.
Und dann passierte das:
Ein Apfel und kein Startvorgang
Das habe ich gelernt:
Wenn man auf dem iPhone in der Ladeschale bei geöffnetem iTunes 25 Sekunden lang den Start- + Home-Button gedrückt hält, fordert das Telefon einen Restore.
Dieser geht offiziell natürlich NUR in Verbindung mit einem Update auf die Firmware 1.1.1 – das soll natürlich nicht stattfinden daher
iPhone Firmware 1.0.2 herunterladen und den Restore (Wiederherstellen)-Knopf in iTunes mit gedrückter Optionstaste (auf dem PC ist es Shift) betätigen und dann
das eben heruntergeladene .ipsw-File auswählen
Wenn das iPhone wiederhergestellt ist, kann man bedenkenlos das Backup einspielen. So bekommt man seine SMS, Telefon-Statistik, Kontakte, etc. wieder zurückgespielt.
Aber wer kann mir nun erzählen, was ich beim Kopieren der „deutschen“ Daten auf das iPhone falsch gemacht habe?
Update: Vielen Dank an die ganzen Kommentare. Nach einem weiteren Restore, den ich jetzt auf „halber Backe“ abgesessen habe, ist es vollbracht. Die Lösung? Unbedingt Cyberduck verwenden und einfach die drei heruntergeladenen Ordner mit den Original aus „/“ überschreiben (Zitat Tearsen: brutal überschreiben!).
Erster Eindruck: Stabil wie nix gutes, bei ausgeschalteter Autokorrektur. Die Sprach des Systems habe ich aber gleich wieder zurück ins Englisch geführt -> das geht aber nur mit Transmit. Verrückte Welt.
Das Problem der fehlenden – zu synchronisierenden – Notizen lässt mich nicht los. Es kommt bei mir öfters vor, das man mal sein Passwort für den 20zigsten Email-Account an einem fremden Rechner braucht, oder den Amazon-Login von unterwegs nutzen möchte. Sidenote erweist mir bislang auf dem MAC gute Dienste für allerlei Notizen, ist jedoch a) zu unsicher für brisante Daten und b) seit über einem Jahr nicht aktualisiert worden.
Daher habe ich mich auf dem Markt umgesehen und 1Passwd von Agile Web Solutions gefunden. Das ist ein sehr hilfreiches „Passwort Manager“-Tool, das für die unterschiedlichsten Webseiten, die unterschiedlichsten Passwörter speichert und diese nur durch ein „Master-Passwort“ zugänglich macht.
Das heißt, man muss sich nicht merken welchen dubiosen Namen + Login man sich bei Hotmail gegeben hat, sondern nur das „Hauptkennwort“. Natürlich funktioniert das auch mit allen anderen Seiten, auf denen man sich täglich einloggt. Und wer kennt es nicht, wenn der Cache + Chronik von Firefox / Safari flöten geht, sucht man sich mühsam die Passwörter wieder zusammen?
Was meistens zur Folge hat, sind gleichartige oder meistens die selben Kennwörter. Das ist nicht gut, da – ganz banal – unsicher.
Jut, auf dem MAC ist 1Passwd eine echte Hilfe, da man nach der Eingabe des Hauptkennworts nur noch 1 Klick vom Login entfernt ist, soweit dieser einmal hinterlegt wurde. In Version 2.5, die sich gerade in der dritten Beta-Phase befindet, ist jedoch ebenfalls eine iPhone-Synchronisation möglich. Die Funktionsweise wird von den kanadischen Entwicklern sehr schön in ihrem (bebilderten) Blog erklärt.
Prinzipiell läuft es jedoch darauf hinaus, das alle Informationen aus 1Passwd (Logins, Kreditkarten, Identitäten, Notizen) in ein Safari Bookmarklet mit 448bit Blowfish-Verschlüsselung abgelegt werden und nur über das „Masterpasswort“ erreichbar sind.
In der Praxis funktioniert das bei mir ganz hervorragend. Einigen Umbrüchen fehlt es bei längeren Adressen noch an kürzeren Darstellungen und ein direkter Login ist (noch) nicht möglich (obwohl das Safari auf dem iPhone wahrscheinlich gar nicht erlaubt).
Für 30 Dollar eine wirklich gute Anschaffung, wenn man einen gesicherten Zustand aller seine Passwörter und persönlichen Notizen für nötig hält.