Dieses iTunes 7.4 sorgt für Angst und Verwirrung. Einen endlos Reboot haben wir HIER schon im Video gesehen, falls man mit der neuen iTunes-Version 7.4 einen Jailbreak durchführen möchte. Dafür ist jetzt aber eine Lösung im Hackint0sh-Forum aufgetaucht:
Zu bemerken bleibt: “Wenn ihr keinen Restore/Jailbreak durchführen wollte sondern einfach nur synchronisiert, funktioniert alles wie immer.” Das Problem tritt auch nur mit alten Versionen von INdependance oder AppTapp auf, welche jedoch schon erneuert wurden.
Eine Liste aller derzeit verfügbaren Applikationen für das iPhone hat ModMyiPhone bereitgestellt. Und da der Installer schon soweit hinunterscrollt das man beinahe die Übersicht verliert, lohnt diese Aufstellung wirklich. Gerade weil man auch eine kurze Erklärung des Programms dazubekommt.
Herrlich. Wie man ein kurzes Geschrei im Blätterwald erzeugt, dann aber auch wieder auf einfachste Art beenden kann. Ohne zuviel Verschwörung-Marketing-Strategie hineinzuinterpretieren, denke ich das der $200 Price-Drop des iPhones perfekt inszeniert wurde.
Zuerst beglückt man potenzielle Neukäufer mit einer 200 Dollar-Preisersparnis. Schafft es diese News nicht in das hinterletzte Käseblatt dieses Planeten, so gelingt es zumindest der Nachricht, das alle “Erstkäufer betrogen wurden“. Schlechte Presse schreibt sich zwar besser, ist auf PR-Seite jedoch prinzipiell nicht unbeliebt. Dort heißt es so schön “Schlechte Presse gibt es nicht” – nur KEINE Presse ist nicht gut.
Daher wendet sich Steve Jobs höchstpersönlich in einem offenen Brief an die Welt“Erstkunden”:
Der Aktie gefällt das (zwischenzeitlich) bestimmt nicht (derzeit wieder um 1,75 runter), den Käufern aber bestimmt. Und die Presse, die sich in den letzten 24 Stunden ausschließlich mit Apple beschäftigt hat, ist mit einem Schlag mundtot.
Nachdem ich mich durch unzählige Blogs am “Morgen danach” gewühlt habe, die die gestrigen Ereignisse zusammenfassen, ist wohl ein kurzes ernsthaftes Statement bezüglich der Preissenkung von Nöten. So titelte Spiegel Online heute:
Die Hardcore-Fans, die sich als erste ein iPhone besorgt haben, sind wütend. Nach nur 68 Tagen hat Apple den Preis ihres neuen Lieblingsgadgets um 200 Dollar gesenkt – das sind 33 Prozent. In Foren und Blogs kocht die Wut, ehemalige Apple-Jünger publizieren Boykottaufrufe und fordern ihr Geld zurück.
Lieber Spiegel, lieber iWar-Sympathisanten.
Mein persönlicher Eindruck der Blogsphäre ist keinesfalls mit den Worten “hochkochende Wut” zu beschreiben. Aber das nur am Rande.
Wichtig ist erst einmal eine kleine Unterscheidung. Wenn wir über unzufriedene Kunden sprechen, sprechen wir hier über amerikanische Kunden, die das Gerät zum offiziellen Preis erworben haben. Diejenigen, die in Europa (und der restlichen Welt) bis zu 1200 EUR für ein iPhone ausgegeben haben, fehlt jegliche Beschwerde-Grundlage.
Also was ist mit den amerikanischen Kunden?
Wer dort das Gerät als 8GB-Variante für $599 zum Start erworben hat, der musste wissen, das er ein technologisches Gerät kauft, das schon beim Kauf veraltet + überteuert ist. Alles was danach kommt wird preiswerter und besser. Das gilt für Fernseher, DVDs oder Mobiltelefone.
Knackpunkt ist letztendlich der zeitliche Abstand, der für eine Preissenkung anvisiert werden kann und darf. 68 Tage und 33% ist happig, keine Frage. Natürlich kann man das auf 2,2 EUR pro Tag runterbrechen, trotzdem bleibt ein Preisverfall, der nicht mit fallenden Hardwarepreisen (Flash, etc.) sinnvoll zu rechtfertigen ist.
Die Frage bleibt, was es denjenigen “Erstkäufern” wert war, gleich von Beginn an mit dabei gewesen zu sein? Schlangestehen, Camping vor den Apple Stores und im Anschluss beneidenswerter “Held einer Schulklasse”, einer “Internetgemeine” oder einem “Arbeitsplatz”. Etwas auszuprobieren, von dem Anderen bislang nur gehört hatten? Die Finger auf etwas revolutionäres zu legen, das noch einige Generationen beschäftigen wird?
Je nachdem wie man dies persönlich für sich bewertet, muss dies jetzt a) teuer bezahlt werden oder b) man kann weiterhin genießen (und es sich nicht verderben lassen) gleich zu Beginn mit dabei gewesen zu sein.
Das Video vom Special-Event “The beat goes on” ist seit heute Morgen auf der Apple-Seite verfügbar. Eine Stunde und 25 gut investierte Minuten – wenn man sich nicht schon an unserer Audio-Version genug erlabt hat.
Die Steine kommen ins Rollen. Derzeit werde ich Online und Offline mit genau einer Fragen bombardiert:
Und, was sagst du zur Preissenkung?
Das ist die harmlosesten Variante dieser Frage und ich möchte auf weitere Versionen nicht eingehen…
Und meine Antwort ist wie Gestern schon im Podcast bemerkt:
Ich habe soviel mehr für eines der ersten Geräte ausgegeben um es gleich nach Release hier zu haben, da sind die zusätzlichen 150 EUR (200 Dollar) das kleinste Übel.
Andere Statements gibt es beispielsweise von Steve Jobs persönlich:
An speziellen Tagen, gibt’s ein Live-Kommentar zu einem Live-Event.
Gegen 18:30 Uhr könnte ihr euch heute unseren qualifizierten Kommentar zu diesem Apple-Event anhören. Oder einfach später runterladen. Es geht wohl so um neue iPods, Musik und vielleicht auch um Informationen, die den Europastart des iPhones betreffen.
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