Tipp: Shareshot + Screeny
Thru – eure täglichen Schritte auf drei berühmten Fernwanderwegen

Thru visualisiert eure täglichen Schritte in Form von (derzeit) drei virtuellen Fernwanderwegen – schlicht, hübsch und kostenlos.
Der virtuelle Reisebegleiter läuft nicht im Hintergrund mit, sondern veranschaulicht eure Bewegungsdaten aus Apple Health. Die sponsorfreie App von Aaron La Lau meldet sich gelegentlich per Push – und zwar bei berühmten Meilensteinen und geografischen Highlights. Diese Streckenabschnitte schaut ihr euch dann auf einem Street-View-Foto an, das neben der Google-Maps-Karte sowie euren abgelaufenen Kilometern die minimalistische App ausmacht.
Warum? Kein Grund, aber eine nette Idee.
„YouTube Casting“: YouTube-Videos vom iPhone an den Apple TV übergeben

Flotter und bequemer als über AirPlay: Um YouTube-Videos vom iPhone auf den Apple TV zu übergeben, startet ihr Googles tvOS-App und drückt auf dem Smartphone lediglich den „Streaming“-Button – oft poppt dafür automatisch ein Verbindungsvorschlag am unteren Bildschirmrand auf.
Mit der Streamingfunktion kannst du YouTube auf Fernsehern über ein Smartphone, ein Tablet oder einen Computer steuern. Damit du Inhalte über ein Smartphone oder Tablet streamen kannst, musst du die YouTube-App herunterladen.
Über AirPlay bekommt man zwar die native Videosteuerung, allerdings bevorzuge ich hier die angepasste YouTube-Navigation.
Das Casting ermöglicht außerdem, ein Video tatsächlich an den Fernseher zu übergeben, um sein Telefon ungestört weiterzubenutzen. So unterbrechen kurze iPhone-Audio- und Videoschnipsel nicht die TV-Wiedergabe.
Auch die integrierte Sprachsuche klappt zuverlässig. Ich habe den Mini-Button, der nach einer aufgebauten Verbindung im Casting-Menü erscheint, lange komplett übersehen.

iOS 26.4: Passworteinträge ohne Passwort

Update: In Apples Passwörter-App benötigt es mit dem kommenden Update auf iOS 26.4 (derzeit in Beta) kein Kennwort mehr für Passworteinträge. Man lässt dann das entsprechende Feld einfach unausgefüllt.
Süß und mit Streuseln: MacBook Neo
Das Neo ist kein „ultra-portable“, sondern ein günstiges Air. Es ist kein Edu-MacBook, obwohl es dort seine Nutzer:innen finden wird.

via @Apple
Dem entgegensteht das iPad: Es scheiterte im Bildungsbereich, weil Desktop-Software fehlt – angefangen mit einem Desktop-Browser. Und das, obwohl das neue iPad Air M4 der in allen Belangen bessere Computer im Vergleich zum Neo ist.
Das Neo greift mit 700 EUR keine Chromebooks an, aber schießt gegen preiswerte Windows-Hardware (die ohnehin niemand liebt). Das gilt auch fürs Betriebssystem, das innerhalb von Microsoft ganz offensichtlich jegliche Priorität verloren hat.
Die Liste der Kompromisse ist beim Neo lang; das nimmt Apples neuem MacBook aber nicht seinen Charme. Es ist schlicht süß und tritt viel verspielter als das iPad Air auf – wohlgemerkt das ehemalige „Mehrspaßdennje“-Tablet!
Diesem Charme steht jedoch ein harter, rationaler Fakt gegenüber: der Straßenpreis des letztjährigen MacBook Air M4. Auf dem Papier ist es der viel bessere Deal. Allerdings nur, wenn man auf Farben verzichten kann (obwohl das Neo auch nicht wirklich in einen Farbtopf gefallen, sondern maximal davon angehaucht wurde).
Trotzdem verleitet das Neo nicht dazu, nach oben zu schauen: Es ist kein Upselling-MacBook, das teurere MacBooks verkaufen soll. Es behauptet eigenständig und bequem seinen Platz im Line-up.
Das spiegelt auch sein Name wider: Ich liebe die charaktergebende Bezeichnung, entgegen den generischen Anhängseln wie Pro und Air. Der Name verspricht Spaß; wohingegen das iPad Air sich selbst inzwischen viel zu ernst nimmt.
Das iPad Air ist auch preislich seriöser, weil sein Magic Keyboard gleich ein halbes MacBook Neo kostet. Dafür ist das iPad Air 13 Zoll nur halb so schwer und mit M4-Chip, einem Multi-Touch-Display sowie Pencil der viel fähigere Computer. Aber ist es auch so süß? Wo sind die Streusel? Wo ist das Mehrspaßdennje-Mojo?
Beim Neo entscheidet man sich für eine Farbe und eine einzige Ausbaustufe – ohne Vergleichstabellen und ohne sich Gedanken über Accessoires zu machen. Das macht Freude! Damit avanciert MacBook Neo zu einem Computer, den man beim Shopping einfach mal mitnehmen könnte.
Man weiß, was dieses Notebook kann, was man bekommt und was es kostet. Wenn man sich über die Unterschiede zwischen den zwei USB-Anschlüssen sorgt oder sich fragt, welchen Farbraum das Display abdeckt, gehört man nicht zur Zielgruppe.
Und genau diese unbefangene Zielgruppe, zu der ich leider nicht zähle, adressiert das Neo perfekt, während sich das iPad-(Air)-Marketing in Tech-Specs verzettelt.
#495 – Apples Passwörter-App
Die 1Password-Preiserhöhung regte dieses Video an, ist jedoch nicht mein heutiges Thema. Jeder benötigt einen Passwortmanager – kostenlos und kinderleicht. Deshalb klopfe ich die Entwicklung von Apples Kennwörter-App aus den letzten Jahren heute einmal ab.
Hier das Intro zur Episode:
Tipp: Matter liest jetzt mehrsprachig vor
„Hello Atmos“

Neben viel eigener Musik spielt hier weiterhin mein Apple-Music-Abo – inklusive Titeln „in 3D-Audio mit Dolby Atmos“.
Hello Atmos findet diese Songs als Dolby-Atmos-Versionen – mit umfangreichen Filtern sowie einer Suche durch eigene Playlisten.

