Immer bereit für einen Filmabend: mit HDMI-Kabel + „Lightning Digital AV Adapter“.

Die Kombination aus einem (kurzen) HDMI-Kabel (Affiliate-Link) und Apples Lightning Digital AV Adapter (Affiliate-Link) erlaubt Netflix und Co. auf beliebigen Fernsehern. Nicht alle (unsere) Freunde leisten sich nämlich einen Apple TV, und damit die Möglichkeit beim Besuch alle Serien und Filme per AirPlay vom iPhone zu streamen.

Diese zwei Accessoires sind deshalb die neuen Bestandteile in meiner Tasche und eine (ergänzende) Antwort auf die „What’s in my bag?“-Frage. So hat man seine eigenen Filme (beispielsweise über Infuse), respektive die persönlich abonnierten Streamingdienste zur Hand, wenn der Abend bei Freunden zu einer „Movie Night“ eskaliert1.

Einzige Einschränkung: Dieses Setup ist auf eine 1080p-Auflösung beschränkt.


  1. „…inside every old person is a young person wondering what happened.“

    Terry Pratchett 

Readly – mit über 6.000 Magazinen und für „1 Monat kostenlos“ [Sponsor]

Readly knackt die Marke von über 6.000 Magazinen und Tageszeitungen! Neue Lokalzeitungen und viele internationale Ausgaben sind nun Teil der Flatrate, die ihr im ersten Monat ganz unverbindlich ausprobiert.

Sonderangebot

Richtig gelesen: Der erste Monat ist geschenkt. Danach geht das Angebot in ein normales Abo zum Monatspreis von 9,99 Euro über, kann aber jederzeit gekündigt werden – flexibel und wirklich fair!

➝ Den Exklusivdeal gibt es nur über diesen Link!

Ein Neuzugang, den ich beispielsweise sehr schätze, ist die „edition brand eins“ – ein Magazin über Startup-Kultur, neue Technologien und soziale Innovationen. Meine monatliche Pflichtlektüre bleibt die M!Games, MacLife sowie das englischsprachige Videospielheft EDGE.

Der unbegrenzte Zugriff schließt neben den deutschsprachigen Zeitschriften auch britische und US-amerikanische Publikationen ein. Stöbert deshalb unbedingt durch den digitalen Zeitungskiosk. Wer nur manchmal eine Zeitung oder ein Magazin kauft, ist mit Readly bereits günstiger und bequemer dran.

Alle eure Lieblingshefte zeigt die App (fürs Smartphone, Tablet und den Desktop) natürlich direkt zum Erscheinungsdatum. Aber auch ältere Ausgaben bleiben im Katalog. Über die Textsuche findet ihr Themen wieder; alle Ausgaben kann man herunterladen, um sie offline zu lesen. Über die App hat man sie jederzeit dabei.

Und die Familie liest natürlich mit! Bis zu 5 Profile unterscheiden eure Hobbys und Leidenschaften – von National Geographic über Spektrum der Wissenschaft bis zur Cosmopolitan oder Men’s Health.

Nicht vergessen: Der erste Monat ist über diesen Link komplett gratis.

Vielen Dank an das gesamte Team von Readly für die Unterstützung von iPhoneBlog.de in dieser Woche.

(WhatsApp-)Sprachnachrichten transkribieren

Das Thema lässt mich noch nicht los. Das ganz fantastische Just Press Record – das sich vor zwei Wochen ein dreispaltiges iPad-Layout leistete – verschriftlicht alle Audiodateien, die ihr in seinem iCloud-Ordner ablegt.

So etwas funktioniert dann beispielsweise auch für WhatsApp-Sprachnachrichten. Ein langer Druck auf empfangene Audiodateien führt in der Chat-App zur Option „Weiterleiten“ und anschließend ins Teilen-Menü (unten rechts).

Über „In Dateien sichern“ speichert ihr die M4a-Datei im „Just Press Record“-Ordner. Wenn ihr diese Datei dann in der Diktat-Software öffnet, drückt ihr ebenfalls lange mit dem Finger auf das File und wählt „Transkription“.

Über die „Just Press Record“-Einstellungen legt ihr die „Transkriptions-Sprache“ fest. Die Software benutzt Apples „Speech-to-text“-Feature, das bis zu 30 Sprachen versteht.

Die Erkennung ist hinreichend gut, um mindestens Stichwörter in allen Sprachnotizen zu suchen. Oft ist aber auch der gesamte Text absolut verständlich in Worte gefasst.

Apples „Sprache-zu-Text“-Funktion holpert jedoch (ausgerechnet) am eigenen Accessibility-Feature „Bildschirminhalt sprechen“ (➝ Bedienungshilfen ➝ Gesprochene Inhalte). Streicht man mit zwei Fingern vom oberen Bildschirmrand nach unten, liest iOS den Text auf dem Screen vor. Wenn ich das anstoße und ein zweites iPhone zur Aufnahme davor halte, erfolgt im Anschluss oft keine sinnvolle Transkription (obwohl die Aufnahmen sich für mich absolut verständlich anhören).

Das „Just Press Record“-Team vermutet, dass die Audioaufnahmen dieser synthetischen Stimme „not human enough“ klingen. Je nach Sprache und Text, kann es einen Unterschied machen, wenn man die Stimmen tauscht (➝ Bedienungshilfen ➝ Gesprochene Hinhalte ➝ Stimmen).

Anyway. Bei allen Diktaten, die tatsächlich Menschen einsprachen, klappte dieser Weg der Transkription ausserordentlich gut.

Twitter-Threads ➝ Matter

Russlands Angriff auf die Ukraine führte in meiner Twitter-Timeline zu deutlich mehr (richtig guten) Threads. Die verbundenen Tweets summieren sich teilweise zu Mini-Artikeln auf, die ich mir aufgrund ihres Umfangs zum Lesen vormerken muss. Matter macht’s am besten.

Von links nach rechts: Tweetbot, Web + Matter.

Über das Teilen-Menü schickt ihr einfach den ersten Tweet der Serie zur „Read-it-Later“-App. Dort könnt ihr ihn dann zu einem beliebigen Zeitpunkt durchsehen, euch vorlesen lassen (!) oder archivieren – beispielsweise als PDF.

„Play“ – das „Später ansehen“-Verzeichnis für YouTube-Videos – jetzt mit Apple-TV-App

Play“ bekam das Apple-TV-Update nicht nur in kürzester Zeit zugesteckt, sondern verlangt als Universalkauf auch keine separate Bezahlung.

„Seriously, I could have done Lasso…“

Kara Swisher: Why did you pick Apple over say Comedy Central, where ratings obviously are a big deal?

Jon Stewart: They would let me do what I wanted. And it felt entrepreneurial in a way. And I also wanted to create this podcast. We wanted to try to create kind of a universe of information, where we were boosting some of these voices and figuring things out. It’s entrepreneurial, to some extent, but also within that, what Apple gets out of it: I’m not sure what they want out of a content company. I really don’t. I don’t know, you know, and in some ways we might be antithetical to their business model.

Kara Swisher: Honestly, I think Apple wants to sell iPhones. I think Amazon wants to sell toilet paper.

Jon Stewart: But that’s what I mean, that it may not be in their interests, to have a provocateur. But I do know, they’ve been incredibly supportive, and have given us the resources to do it. And when you think about it, success is not just about its impact in the world, it’s also about its impact on the people you work with. And their sense of satisfaction and growth, and engagement. And I really want to make something that I feel like we’re challenging ourselves to – not to co-opted phrase from my benefactors „think differently“.

The New York Times

TV+ ist für Apple (auch) ein Prestigeobjekt. Man schmückt sich mit (Oscar-)Nominierungen und großen Namen. Jon Stewart ist ein solcher Name. Und Jon Hamm ist bestimmt auch bald dabei …

Video

Dieser Fokus auf (Hollywood-)Stars war seit der ersten (grausamen) Keynote recht deutlich. Neben (ein wenig) Geld wird „They would let me do what I wanted“ bei vielen Beteiligten eine entscheidende Rolle geschaupielt haben.

Wie positiv die Promis auf Apple als Marke abfärben, und ob sich’s finanziell rechnet, wird intern beantwortet werden müssen. Erst im letzten Sommer beendete der Streaming-Dienst seine lange Gratisphase; weiterhin unterbietet TV+ mit einem Monatspreis von 5 Euro die Konkurrenz.

Apple schaltet seinen Online-Store in Russland ab

Apple stoppte bereits in der letzten Woche alle Lieferungen in die russischen Verkaufskanäle; ihr Statement veröffentlichten sie erst vor zwei Tagen.

”We are deeply concerned about the Russian invasion of Ukraine and stand with all of the people who are suffering as a result of the violence. We are supporting humanitarian efforts, providing aid for the unfolding refugee crisis, and doing all we can to support our teams in the region.

We have taken a number of actions in response to the invasion. We have paused all product sales in Russia. Last week, we stopped all exports into our sales channel in the country. Apple Pay and other services have been limited. RT News and Sputnik News are no longer available for download from the App Store outside Russia. And we have disabled both traffic and live incidents in Apple Maps in Ukraine as a safety and precautionary measure for Ukrainian citizens.

We will continue to evaluate the situation and are in communication with relevant governments on the actions we are taking. We join all those around the world who are calling for peace.“

via John Paczkowski

Apple unterhält keine eigenen Verkaufsgeschäfte in Russland. „We have paused all product sales“ bezieht sich demnach auf https://www.apple.com/ru/.

Aufgrund hoher Währungsschwankungen schaltet der Konzern bereits im letzten Jahr temporär seinen Online-Store in der Türkei ab. Im Jahr 2014 setzte Apple einen vorläufigen Verkaufsstopp in Russland. Damals erlitt der Rubel einen extremen Wertverlust.

Im aktuellen Fall dürften jedoch die US-Sanktionen der primäre Grund für den Verkaufsstopp sein. Der Smartphone-Export ist unter den aktuellen US-Sanktionen zwar erlaubt, darf jedoch nicht an „Russian government employees and state-owned enterprises“ erfolgen. Das ist a) nicht detaillierter ausgeführt, und dürfte b) schwierig in der Praxis umzusetzen.

Das russische Geschäft hat einen geschätzten Anteil von ein bis zwei Prozent an Apples weltweitem Umsatz. Apple besitzt keine Produktions- und Fertigungskapazitäten in Russland. Unter diesen Voraussetzungen dürfte die Risikoabschätzung von einer Verletzung der Sanktionen nicht schwierig gewesen sein.

#294 – Transkribieren von Audioaufnahmen

Gib dem Sprachdiktat eine Chance!

Auf iPhones und iPads existiert Software, die euch Audio(-Dateien) verschriftlicht – „quick-and-dirty“ oder hochprofessionell. Ich berücksichtige beide Optionen in diesem Video.

Hier das Intro zur vierminütigen Episode:


iPhoneBlog #one kann man abonnieren. Alle Abonnent:innen bekommen jede Woche ein neues „Gewusst-wie”-Video, den Zugriff auf alle schon veröffentlichten Episoden und die Einladung zu einer ganz besonderen Community in einem privaten Slack-Kanal.

iPhoneBlog #one ist ausschließlich von Lesern und Leserinnen finanziert und unterstützt direkt das iPhoneBlog.