Nach 33 Jahren: Phil Schiller tritt kürzer

Apple today announced that Phil Schiller will become an Apple Fellow, continuing a storied career that began at Apple in 1987. In this role, which reports to Apple CEO Tim Cook, Schiller will continue to lead the App Store and Apple Events. Greg (Joz) Joswiak, a longtime leader within the Product Marketing organization, will join the executive team as senior vice president of Worldwide Marketing.

Apple/Newsroom

Man muss erst gar keine Spekulationen beginnen: Phil Schiller tritt kürzer – er tritt zurück. „Retirement auf Raten“ sozusagen. Wann er die verbleibende Verantwortung für den App Store und die Apple Events abgibt, ist nur noch eine Frage der Umsetzung – die Strategie dafür steht.

“It has been a dream come true for me to work at Apple, on so many products I love, with all of these great friends — Steve, Tim, and so many more,” said Schiller. “I first started at Apple when I was 27, this year I turned 60 and it is time for some planned changes in my life. I’ll keep working here as long as they will have me, I bleed six colors, but I also want to make some time in the years ahead for my family, friends, and a few personal projects I care deeply about.”

Einen der wenigen richtig großen Führungswechsel, so wie diesen, vollzog Apple mit dem Rauswurf von Scott Forstall im Oktober 2012. Die damalige Pressemitteilung nannte die neuen Verantwortlichkeiten von Bob Mansfield, Jony Ive, Craig Federighi und Eddy Cue. Nur Phil Schiller blieb komplett unerwähnt.

Warum auch? Er war im Jahr 2012 die unangefochtene Nummer 2 hinter Tim Cook. Hätte Cook hingeworfen, wäre Schiller in die Verantwortung getreten – entweder selbst oder in der Suche für eine Nachfolge.

Dazu kam es bekanntlich nie. Und in den letzten acht Jahren haben sich die Positionen in der Führungsriege verschoben. Aktuell sehe ich Jeff Williams in der Rolle des Vizepräsidenten von Tim Cook.

Phil Schiller war als „Senior Vice President of Worldwide Marketing“ bis heute an jedem Produkt aus Cupertino beteiligt. Bis zum wertvollsten ihrer Produkte: Apple, die Firma.

Schiller war ein essentielles Verbindungsstück beim Führungswechsel von Steve Jobs zu Tim Cook. Schiller vertrat Jobs bereits während seiner krankheitsbedingten Auszeiten, aber auch mit sagenhaft viel Bühnenzeit in Keynotes während der ersten Tim-Cook-Jahre.

Ein echter Apple Fellow.

Video

Weder Würfel noch Abzählreim: „Chooser” bestimmt wer ein Spiel beginnt.

Randomly select a finger among the fingers placed on the screen! Great for board games, card games, and more!

Matt Marks | App Store

Apps, die man nie braucht – bis man sie dann mal braucht.

Bild-in-Bild aus der YouTube-App (via Shortcuts)

I’ve created this shortcut that essentially copies the link of your YouTube video, opens it in Safari then goes into picture-in-picture by you selecting a bookmarklet (bookmark containing JavaScript input) that forces the video into picture-in-picture straight away.

This Siri shortcut requires you to download Scriptable from the App Store as most of the scripting is done on that app to allow for YouTube in picture-in-picture.

r/iOSBeta

Voraussetzung ist Scriptable (universal; Laden) sowie die Beta von iOS 14 oder das reguläre iPadOS 13.

Der Kurzbefehl erspart lediglich ein paar „Copy & Paste“-Befehle. YouTube-Videos lassen sich aus Safari heraus nämlich direkt in die Bild-in-Bild-Ansicht schicken. Auf dem iPhone oder iPad schaue ich dort allerdings nie YouTube-Videos, weshalb ich über den Shortcut schneller aus der YouTube-App in die Bild-in-Bild-Wiedergabe gelange.

#216 – 12 essentielle iPad-Apps

Als eigenständiges Betriebssystem bekommt iPadOS hier natürlich auch seine eigene Liste. Und obwohl viele Apps sowohl auf dem iPhone wie auch dem iPad vorliegen, erfüllen sie mitunter verschiedene Jobs. Ich habe mich auf zwölf iPad-Apps festgelegt, auf die ich derzeit absolut nicht verzichten möchte.

iPhoneBlog #one kann man abonnieren. Als Abonnent bekommt man jede Woche ein neues Video, den Zugriff auf alle schon veröffentlichten Episoden und die Einladung zur Diskussion in einem privaten Slack-Kanal. iPhoneBlog #one ist ausschließlich von Lesern und Leserinnen finanziert und unterstützt direkt das iPhoneBlog.

Alle Infos und die Möglichkeit dabei zu sein, findet ihr unter iPhoneBlog.one.

#215 – 12 essentielle iPhone-Apps

Die besten Apps gibt es normalerweise zum Jahresabschluss. Aber was ist dieses Jahr schon normal?

Meine Liste entstand nicht aus dem Bauch heraus. Ich habe wahrscheinlich sogar zu lange darüber nachgedacht. Das ist aber gar nicht schlecht: Ich stehe nämlich jetzt hundertprozentig hinter diesem bunten Strauß aus zwölf iPhone-Apps.

Hier das Intro zur siebeneinhalbminütigen Episode:


iPhoneBlog #one kann man abonnieren. Als Abonnent bekommt man jede Woche ein neues Video, den Zugriff auf alle schon veröffentlichten Episoden und die Einladung zur Diskussion in einem privaten Slack-Kanal. iPhoneBlog #one ist ausschließlich von Lesern und Leserinnen finanziert und unterstützt direkt das iPhoneBlog.

Alle Infos und die Möglichkeit dabei zu sein, findet ihr unter iPhoneBlog.one.

#214 – …alles für bessere Videokonferenzen

Ich habe in dieser Woche meinen Zubehörschrank und meinen Programm-Ordner durchstöbert. Rausgepurzelt sind dabei ein paar konkrete Empfehlungen für Hardware und Software, die Videokonferenzen besser machen.

Aber niemand arbeitet am gleichen Schreibtisch! Deshalb habe ich für alle Kategorien (Licht + Stativ + Kamera + Mikrofon) mehrere Ideen in dieses Video gepackt.

Hier das Intro zur achteinhalbminütigen Episode:


iPhoneBlog #one kann man abonnieren. Als Abonnent bekommt man jede Woche ein neues Video, den Zugriff auf alle schon veröffentlichten Episoden und die Einladung zur Diskussion in einem privaten Slack-Kanal. iPhoneBlog #one ist ausschließlich von Lesern und Leserinnen finanziert und unterstützt direkt das iPhoneBlog.

Alle Infos und die Möglichkeit dabei zu sein, findet ihr unter iPhoneBlog.one.

„Sticker Cards“ screenshottet Tweets

„Screenshot a tweet“ — um ihn als Bild (auf anderen Plattformen) zu teilen oder bevor er möglicherweise wieder verschwindet.

Manchmal braucht es einfach ein Bildschirmfoto. Und damit ein solcher Screenshot dann ansprechend aussieht, jagt ihr ihn durch Sticker Cards (2,29 Euro).

Tailscale — ein Tunnel zwischen iOS und macOS

Tailscale connects all your devices, servers, routers, and locations together into a single, encrypted, virtual network, authenticated using your existing 2-factor auth system (like GSuite, Office 365, or Okta), and with no need for special router hardware or infrastructure. It’s a bit like a VPN, but without the key management or server, and with the ability to connect to multiple locations at once. Or like software-defined networking (SD-WAN), but including even your employees’ personal devices like Windows, macOS, and iOS. Or like Zero Trust Networks and BeyondCorp, but at the IP layer instead of only HTTP, so it works even with legacy and real-time apps. Or like a firewall, but without a physical firewall appliance. And it’s so easy that you can install it for personal use in 5 minutes or less.

Hello from Tailscale

Die Einrichtung hat tatsächlich nur fünf Minuten gedauert. Seit gestern Nacht1 tunnelt Tailscale verschlüsselt zwischen meinem iPhone über LTE zu meinem Mac im Firmen-WiFi.

Damit greife ich dann beispielsweise über die iOS-Dateien-App auf Dokumente in einem freigegebenen Ordner zu. Das iPad verbindet sich via Screens und steuert den Bildschirm von diesem Mac. Und auch mein Apple TV, der Zuhause am Fernseher hängt, streamt über Plex alle Filme und TV-Shows, die auf der MacPro-Festplatte im Büro verweilen.

Eine Netzwerk-Konfiguration ist nicht notwendig – „no config files, no firewall ports“. Nachdem man sich einen Account geklickt hat, lädt man die Software aus dem Mac-App-Store (Laden); auf iPhones und iPads startet man lediglich die VPN-Helfer-App (universal; Laden). Für die private Nutzung (oder einen Testlauf) ist die Preisstufe „Solo“ kostenlos.

Für den Einstieg in die technische Dokumention, vom Mesh-Netzwerk-Charakter bis zur WireGuard-Sicherheit, ist der Blogpost „How Tailscale works“ die Empfehlung.

Wie bereits erwähnt, baue ich die Tailscale-Verbindungen erst seit ein paar Stunden auf (und wieder ab). Der Ersteindruck ist jedoch wirklich vielversprechend. So mühelos und ohne jegliche Konfiguration bin ich mit unterschiedlichen Gerätetypen noch nicht über Netzwerk-Zäune gesprungen.


  1. Vielen Dank an Timo für den Tipp in der gestrigen Post-Post-Podcast-Show.