Broadpwn

Remote exploits that compromise Android and iOS devices without user interaction have become an endangered species in recent years. Such exploits present a unique challenge: Without access to the rich scripting environment of the browser, exploit developers have been having a hard time bypassing mitigations such as DEP and ASLR.

But what happens when, underneath your heavily hardened OS, a separate chip parses all your Wi-Fi packets – and runs with no exploit mitigations whatsoever?

Meet Broadpwn, a vulnerability in Broadcom’s Wi-Fi chipsets which affects millions of Android and iOS devices, and can be triggered remotely, without user interaction. The Broadcom BCM43xx family of Wi-Fi chips is found in an extraordinarily wide range of mobile devices – from various iPhone models, to HTC, LG, Nexus and practically the full range of Samsung flagship devices.

Black Hat 2017

Nitay Artenstein dokumentierte die kritische Sicherheitslücke ausführlich in einem Blogpost. Gestern fand sein Vortrag auf der Black Hat statt. Bislang existiert davon nur ein siebenminütiger Wackel-Videomitschnitt aus dem Publikum.

iOS 10.3.3 stopfte vor 10 Tagen die Sicherheitslücke im WiFi-Chip, die alle Geräte ab dem iPhone 5 betraf. Google feierte bereits Anfang Juli seinen Mega-Patch-Day, der ebenfalls die Broadcom-Schwachstelle bedachte. Es bleibt zu hoffen, das möglichste viele Android-Hersteller zeitnah an der Update-Party teilnehmen.

Broadpwn gelangt nicht nur durch seine signifikante Reichweite an Popularität, sondern weil er von Nitay Artenstein als Computerwurm klassifiziert wird.

The nature of the bug, which can be triggered without any need for authentication, and the stability of the exploit, which deterministically and reliably reaches code execution, leads us to the return of an old friend: the self-propagating malware, also known as “worm”.

Worms died out around the end of the last decade, together with their essential companion, the remote exploit. They have died out for the same reason: software mitigations have become too mature, and automatic infection over the network became a distant memory. Until now.

Broadpwn is ideal for propagation over WLAN: It does not require authentication, doesn’t need an infoleak from the target device, and doesn’t require complicated logic to carry out. Using the information provided above, an attacker can turn a compromised device into a mobile infection station.

Exodus Intelligence

TV-Show-Tracker: Couchy

Eins vorab: Couchy (universal; 3.49 ) ziert ein gewöhnungsbedürftiges App-Icon. Das muss man mögen, wohingegen das restliche Design der App – sowohl auf iPhone wie auch iPad – eine breite Zustimmung erfahren dürfte. Das Layout ist nachvollziehbar und aufgeräumt. Es stellt die Cover der TV- und Internet-Shows in den Mittelpunkt. Wer die App ein bisschen länger verwendet, findet obendrein eine Handvoll optionaler Wisch- und 3D-Touch-Gesten.

Ich habe in den letzten Wochen wieder damit begonnen mir zu notieren welche Episoden von welchen TV-Serien ich bereits gesehen habe. In erster Linie weil ich inzwischen viele neue TV-Shows einfach ausprobiere, auch auf die Gefahr hin mir nur die Pilotfolge anzuschauen und nicht die ganze Staffel. Es erscheinen einfach zu viele interessante Serien, um einige Kandidaten komplett zu ignorieren.

Couchy synchronisiert sich auf Wunsch mit Trakt.tv. Ich würde das immer empfehlen. So könnt ihr nämlich nicht nur eure ‚Netflix-and-Chill‘-Lieblingsshows auf dem iPhone wie auch auf dem iPad als angeschaut markieren, sondern ihr erstellt gleichzeitig auch ein Backup.

Über eine Import-Funktion lässt sich ein bestehender Trakt.tv-Katalog jederzeit zurückspielen beziehungsweise neu einspielen. Wichtig: Couchy synchronisiert den Status Angeschaut und Nicht angeschaut, fügt aber nicht automatisch neue Serien in der App hinzu, die ihr auf Trakt.tv hinzugefügt habt. So tauchen in Couchy nur TV-Shows auf, die euch aktuell auch interessieren (und nicht der komplette Backkatalog an Shows, die bereits lange abgeschlossen sind). Clever.

„In Conversation: Trent Reznor“

David Marchese führte ein langes Interview mit Trent Reznor, der seit Apples Übernahme von Beats mit an Apple Music arbeitet.

Zweimal im Gespräch taucht die Frage auf ob Apples Musikstreaming-Dienst „erfolgreich“ ist; ob das Konzept „funktioniert“. Und zweimal umschifft er deutliche Worte: Es wäre „soweit lehrreich“ und „interessant“.

Sein genereller Optimismus in Bezug auf Musikstreaming, so wie er ihn bereits zuvor äußerte1, scheint jedoch ungebrochen.

We did a record with Saul Williams. I probably spent 18 months working on it with him — a real labor of love. We thought he was going to be signed to Interscope, but that didn’t work out. So I said, “Let me use your record as an experiment. I’ll cover the losses if it doesn’t work out.” I wanted to test out a simple scenario. It went something like this: To my database of people, we sent out a message saying, “Here’s a collaborative album I’ve worked on for X amount of time with Saul. Click on this box if you want the full album, not copy-protected, free. I know you can steal it anywhere you want anyway. All I want in return is your email address. Or, click on the box next to it: five dollars; it goes directly to Saul. You can have it for free or you can pay. I’m calling your bluff. Are you going to do the right thing?”

How’d that shake out?

Maybe 30,000 downloads occurred in the next week and less than 20 percent were paid for. I thought that second number would be higher. At the time, I felt I was making a genuine offer, worded simply and confrontationally, for something I thought had genuine value. So I was bummed out by the result. It took the wind out of my sails as far as thinking of direct-to-customer as a sustainable business for a musician. In a way, that experience gave me a preemptive look at music today. You’re not making money from albums; instead they’re a vessel for making people aware of you. That’s what led me to thinking that a singular subscription service clearly is the only way this problem is going to be solved. If we can convert as many music fans as possible to the value of that, in a post-ownership world, it would be the best way to go.

Vulture


  1. „I am on the side of streaming music, and I think the right streaming service could solve everybody’s problems,“ says Reznor. Billboard, 2014. 

#064 – das Foto-Filter-Abo: VSCO X

Generation Snapchat erzählt Geschichten nicht (nur) in Worten, sondern primär in Bildern. Die Kamera ersetzt das Keyboard. Es verwundert deshalb nicht im Geringsten warum Facebook damals Instagram (zum Schnäppchenpreis) einzog und weshalb sie seitdem alle Snapchat-Features kopieren.

Als das Smartphone begann die (‚Point-and-Shoot‘-)Kameras abzulösen, begann VSCO am Thema Filter zu arbeiten. Seit 2011 werkelt das Start-up aus Kanada daran Telefonfotografie besser zu machen.

VSCO (universal; Laden) wagte vor einem halben Jahr den Schritt zum (optionalen) ‚Software as a service‘-Modell – ein Abo. VSCO X ist eine Art Filter-Flatrate für 21 Euro im Jahr. Ich habe das Angebot ausprobiert.

Hier die 30-Sekunden-Vorschau zur fünfeinhalbminütigen Episode:

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Apps hübscher präsentiert: Mockup-Dienste für iOS-Entwickler

Als Entwickler ist es durchaus eine Herausforderung seine App im Web ansprechend zu präsentieren. Nackte Screenshots wirken auf Webseiten oft verloren; Screenshots in einem (Photoshop‑)iPhone-Gehäuse erwecken dagegen schon einen besseren Eindruck. Wenn man es jetzt noch hinbekommt, dass sich das Mockup in einer belebten Umgebung wiederfindet, die nicht super-generisch aussieht, haben wir vielleicht einen Gewinner.

Es gibt unzählige Dienste, bei denen man solche Templates bekommt und für die man nicht einmal Photoshop und Co. anwerfen muss um das gewünschte Bildschirmfoto an richtiger Stelle zu platzieren.

Placeit war vor drei Jahren eine Empfehlung. Inzwischen konzentriert sich der Webdienst aber ausschließlich auf alle, die hauptberuflich Mockups bauen (müssen) und dafür gleichzeitig ein bisschen mehr Geld ausgeben können.

Diese sieben Alternativen fand ich nach einem Vormittag der Recherche spannend:

Leap On!

(Vimeo)

Leap On! (universal; Laden) ist kurzweilig, Nonstop-Unterhaltung und lässt sich am iPhone im Einhandmodus spielen.

CARROT Weather ist eine Wetter-App mit ‚personality‘

Die Apple-Watch-Complication findet sich schon länger auf meiner Uhr. Mit Version 4 (universal; 4.49 ) wird die iOS-App selbst noch einmal viel besser. Dort scrollt man jetzt nämlich wie in einem Super-Mario-Bros.-Level durch die Temperaturen der nächsten Tage.

Im „Ultrapremium Club“ für 10.49 € im Jahr schnappt sich CARROT die crowdsourcten Vorhersagen von Weather Underground, die für Europa eventuell ein wenig präziser ausfallen als der Datensatz von Dark Sky.

An Witz und kecken Sprüchen hat der „Talking Forecast Robot“ mit dieser Aktualisierung natürlich nicht eingebüßt. Vielmehr kann man jetzt über einen Schieberegler seine verbalen Auswüchse drosseln. Die knackigen Statements bleiben ein Grund warum ich die Wetter-App so mag.

#063 – das 10.5“ iPad Pro, ein Nachschlag.

Trotz langem iPad-Pro-Artikel am Dienstag waren noch einige Gedanken zur neuen Hardware, seinem Zubehör, den passenden App-Store-Apps sowie iOS 11 übrig. Deshalb bin ich den Versuch angetreten, so viele meiner Überlegungen wie möglich in ein 7-Minuten-Video zu verpacken.

Herausgekommen ist ein Mix aus Meinung, Tipps und Empfehlungen zum 10.5“ iPad Pro.

Hier die 40-Sekunden-Vorschau zur siebeneinhalbminütigen Episode:

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