Affinity Photo – das Photoshop fürs iPad – ist noch bis Montag zum Einführungspreis zu haben (21.99€). Danach wird es ein paar Euro teurer. Als iPad-Pro-Nutzer kann ich die Anschaffung mit Nachdruck empfehlen.
Auch deshalb widme ich mich in dieser Woche fünf Funktionen, die ich selbst als jemand der wenig Ahnung von professioneller Fotobearbeitung hat, nicht mehr missen mag.
Es ist eine durch und durch starke erste Version, die nach den erfolgreichen Mac-Apps aus gleichem Haus das Potenzial des iPads als Arbeitsmaschine unterstreicht.
Hier die 45-Sekunden-Vorschau zur fünfminütigen Episode:
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Einen neuen Apple Pencil braucht es dafür nicht. Im Video sieht man links das ausgemusterte 9.7” iPad Pro und auf der rechten Seite das aktuelle 10.5”-Modell und wie der gleiche Pencil seine digitale Tinte in der Notiz-App verteilt.
Mein Slo-Mo-Video lässt nämlich leider nur erahnen, wie scharf und stabil die Pixel bleiben, selbst wenn man flott durch Webseiten scrollt. Sie kleben quasi unter den Daumen.
I was curious to see if the larger screen could make the 10.5” iPad Pro a viable alternative to multitasking on the 12.9” model, but, as I imagined, working with Split View on this iPad is the same as the 9.7” version, showing enlarged iPhone interfaces (Compact layouts with toolbars at the bottom and no tab bars at the top in apps like Safari.) instead of two full-size iPad apps at once. If you were expecting the same Split View experience from the 12.9” iPad Pro, the 10.5” doesn’t allow it.
This limitation is mostly due to 12.9” being a bigger jump than 10.5” is from 9.7”, but resolution is also a factor. While some had assumed that Apple would take the same 2732 x 2048 display of the 12.9” iPad Pro and condense it to a smaller size, the company has introduced a new resolution in the iOS device matrix – a decision, I think, made to hit 264ppi on a 10.5” panel while retaining UI elements that are large and comfortable to tap. Cramming the large iPad’s display in this model might have resulted in a richer multitasking experience at an even smaller scale, but I believe touch usability would have suffered. This resolution feels like the optimal one for this screen.
Es ist dieser Trade-off, der mir am meisten Kopfzerbrechen bereitet: Das 10.5” iPad Pro ist leichter und in seiner Größe (erheblich) kompakter; das 12.9” iPad Pro gewinnt im Multitasking, weil es zwei Apps in voller Größe nebeneinander darstellt.
Ich bin mir sicher, dass das 10.5“ im Vergleich zwischen den zwei Apple-Pro-Tablets die populärste Bildschirmgröße wird – es ist vielfältiger einsetzbar. Das 12.9“ iPad Pro bleibt dagegen ein „Desktop iPad“ – ein iOS-Computer zum Arbeiten am Schreibtisch.
Steven Sinofsky, bis 2012 verantwortlich für die Windows Abteilung bei Microsoft, über Apples diesjährige WWDC:
Like many iPad users I’ve been surprised and disappointed at the pace of iPad hardware changes (as I’ve tweeted about often, iPad is my primary device in terms of hours of usage and where I do writing, financials, and slides, in addition to longer sessions of reading, social, etc.).
The software improvements in iOS11 already make using a 9.7” iPad Pro better. But nothing makes new software seem better than new hardware.
The nature of information or knowledge work (selling, marketing, product management, financials, planning, executing, and more) continue to undergo changes. These changes never happen over night and so many look to the pace of change to insist the change isn’t happening. At the same time, so much of the public dialog around work in technology is dominated by engineers and designers who can and should be using Mac or Windows PCs (and will continue to do so). That whole world is 50–100M people worldwide and isn’t likely to change for some time (until the scenarios completely change or those tools exist on an iPad).
The new iPad Pro looks is exciting and having had a chance to see one, I am certain that a broader set of people will tilt towards iPad only (assuming we can still fly on planes with iPads!). The typical knowledge worker will move to the iPad or some other device with ARM, mobile OS and those attributes sooner rather than later. The iPad gives us a big screen to accompany our phone sized screen.
Das klingt viel. Das ist im Gegensatz zum Mac, der im gleichen Zeitraum 18 Millionen Geräte verkauft hat, auch bemerkenswert. Im Vergleich war das Jahr 2016 aber das zweischlechteste Ergebnis nach 2011 für die iPads (siehe Grafik).
iOS 11 und die neuen iPads werden das Ruder nicht von alleine herumreißen. Das müssen sie aber auch gar nicht. Solange das iPad weiter seine 30, 40 oder 50 Millionen Geräte pro Jahr verkauft, ändert sich unsere Computerlandschaft ganz von selbst.
Nach über 10 Jahren wechselt Apple für Videos von H.264 auf HEVC und adaptiert für Fotos ausserdem das Dateiformat HEIF. iOS wandelt Fotos zukünftig nur noch dann ins altehrwürdige JPEG-Format, wenn Bilder (aus dem Betriebssystem heraus) übertragen werden und dabei nicht erkennbar ist ob der Empfänger die erzeugte .heic-Datei anschauen kann (beispielsweise beim E-Mail-Versand).
Die WWDC-Session „Introducing HEIF and HEVC“ gibt einen allgemeinverständlichen Überblick, der die grundlegenden Fragen nach dem Wie?, Wo? und auch Wann? beantwortet.
Der normale Anwender, der mit seinem iPhone oder iPad ganz simpel Videos und Fotos schießt, merkt die Umstellung auf die effizientere Komprimierung zuerst am belegten Speicher. HEIF-Fotos und HEVC-kodierte Videos sind im Vergleich zu vorher lediglich halb so große. So lässt sich nicht nur eine größere Anzahl von Fotos und Videos auf einem iPhone und iPad unterbringen, diese Dateien synchronisieren natürlich auch schneller. Wer aus Speicherplatzgründen bislang darauf verzichtet hat Videos in 4K aufzunehmen, kann nun seine Qualitätseinstellung ( ➞ Einstellung ➞ Kamera) wechseln und zahlt lediglich den halben Speicherpreis.
Hardware-Dekoder für HEIF und HEVC finden sich bereits auf allen Geräten, die einen A9-Chip besitzen (ab iPhone 6s / iPad Pro). Ältere iPhones und iPads dekodieren in Software. ‚Image Encode Support‘ steckt im iPhones 7 und 7 Plus (und natürlich in den kommenden iPads). Wer die Beta von iOS 11 bereits auf einem dieser Apple-Telefone installiert hat, knipst schon jetzt .heic-Dateien und speichert HEVC-kodierte Videos.
„Gleiche Qualität, halbe Speichergröße“ ist ein schlagfertiges Verkaufsargument – nicht nur für (überfällige) Upgrade-Kunden, sondern auch für potenzielle Android-Switcher.
Ausblick: Startet am iPhone eine Musikwiedergabe, springt unter watchOS 4 (beta) automatisch der ‚Now Playing‘-Bildschirm auf, über den ihr Songs pausieren könnt oder mühelos die (Kopfhörer‑)Lautstärke anpasst.
Guter Talk. Zwei technische Aspekte stachen für mich heraus:
Bevor iOS 10.3 mehrere Hundert Millionen iPhones und iPads aufs neue Dateisystem APFS umzog, testete Apple den Switch mit früheren Betriebssystemversionen – ohne ihn dabei komplett durchzuziehen. Erst iOS 10.3 war kein Testlauf und legte den Schalter verbindlich um. Bedenkt man die Anzahl der Geräte und die notwendige Sorgfaltspflicht, die ein Dateisystemwechsel erfordert, bleibt die reibungslose Abwicklung absolut faszinierend.
Obendrein ist es der Dateisystemwechsel auf APFS, der die neuen ‚Drag and Drop‘-Funktionen auf dem iPad erst ermöglicht. iOS erstellt nämlich Snapshots von Dateien wenn diese in andere Apps gezogen werden. Ohne APFS und ohne Snapshots wäre Drag and Drop für iOS-App, die alle in einer abgeschotteten Sandbox existieren, so nicht möglich (ab 27:18).
Punkt 2 betrifft das Sprachkommando „Hey Siri“ und die Herausforderung zu Ermitteln welches euer diversen Geräte darauf antwortet. Dazu stimmen sich in Bruchteilen einer Sekunde alle Geräte, die potenziell in Reichweite liegen, ab. Herangezogen werden Informationen über den kalkulierten Abstand oder welches Gerät zuletzt verwendet wurde (ab 1:01:50).