„Inside Apple’s Insanely Great (Or Just Insane) New Mothership“

Steven Levy über Steve Jobs „letzte Produktveröffentlichung“.

It’s probably more accurate to say that Apple Park is the architectural avatar of the man who envisioned it, the same man who pushed employees to produce those signature products. In the absence of his rigor and clarity, he left behind a headquarters that embodies both his autobiography and his values. The phrase that keeps coming up in talks with key Apple figures is “Steve’s gift.” Behind that concept is the idea that in the last months of his life, Jobs expended significant energy to create a workplace that would benefit Apple’s workers for perhaps the next century. “This was a hundred-year decision,” Cook says. “And Steve spent the last couple of years of his life pouring himself in here at times when he clearly felt very poorly.

“Could we have cut a corner here or there?” Cook asks rhetorically. “It wouldn’t have been Apple. And it wouldn’t have sent the message to everybody working here every day that detail matters, that care matters.” That was what Jobs wanted—what he always wanted. And the current leaders of Apple are determined not to disappoint him in what is arguably his biggest, and is certainly his last, product launch. “I revere him,” Cook says. “And this was clearly his vision, his concept. Our biggest project ever.”

Steven Levy | Wired.com

It’s not just what it looks like and feels like. Design is how it works.“ – ist mittlerweile ein viel zu oft zitierter Spruch. Insbesondere im Kontext von Apple Park scheint es aber notwendig daran zu erinnern.

Apples neues Hauptquartier ist nach Levys Beschreibung primär geprägt von seiner Funktion und erst im zweiten Schritt wurde das ‚Look-and-feel‘ bedacht.

GIPHY: GIF → Live Photo

(Vimeo)

GIPHY (Laden) exportiert euch seit Version 2.6.0 alle GIFs auch als Live Photos (um sie sich dann beispielsweise auf den iPhone-Sperrbildschirm zu kleben).

Apple veröffentlicht iOS 10.3.2

Ein Tipp, für alle die auf der Beta (14F5089a) sind und dort wieder runter möchten: Löscht euer Profil (Einstellungen → Allgemein → Profil), startet das iPhone oder iPad einmal durch, und zieht euch dann die finale Version 10.3.2 (14F89) zur Installation.

Jamf Now [Sponsor]

Jamf Now, früher bekannt als Bushel, ist eine cloud-basierte Geräteverwaltung für iPhones, iPads und Macs.

Jamf Now spricht insbesondere kleine und mittlere Unternehmen an: Hier bekommt man nämlich ein zentrales ‚Mobile Device Management‘, das ihr über den Browser bedient. Damit spielt ihr beispielsweise Konfigurationsprofile mit allen (WiFi‑)Passwörtern auf und nehmt so Firmengeräte schneller in Betrieb. Gleichzeitig müsst ihr aber niemanden mit IT-Studium anheuern.

Und falls mal ein Firmentelefon abhanden kommt, könnt ihr es von überall aus mit zwei Klicks sperren oder löschen.

Drei Geräte benutzt ihr mit Jamf Now dauerhaft kostenlos; jedes weitere iPhone, iPad oder ein Mac kosten nur 2 US-Dollar im Monat. Probiert es aus!

Vielen Dank an das gesamte Team von Jamf Now für die Unterstützung von iPhoneBlog.de in dieser Woche.

Microsoft Translate vs. Google Translate

iOS hat (mindestens) zwei ganz hervorragende Apps zum Übersetzen von Text: Microsoft Translate (universal; Laden) und Google Translate (universal; Laden). Nachdem ich mehrere Jahre auf Google vertraut habe, spricht mich derzeit Microsofts kostenloser Übersetzungsdienst auf dem iPhone mehr an.

Warum? Schön das du fragst.

  • Die iOS-App aus Redmond ist übersichtlicher. Auch wenn es einen Tap mehr braucht bis man seinen zu übersetzenden Text eintippen oder einsprechen kann, verstehe ich die Benutzeroberfläche (im Gegensatz zu Googles iOS-Anwendung). Mir gefällt die klare Trennung zum Verlauf der bisherigen Übersetzungsanfragen. Einziger echter Wermutstropfen von Microsoft Translate: Die iPad-Version dreht sich nicht ins Breitbild.
  • Google Translate spielt mit „instant text translation“ groß auf. Dabei richtet man die iPhone-Kamera auf einen zu übersetzenden Text und erhält ohne Knopfdruck eine Art ‚Live-Übersetzung‘. Bei einzelnen Wörtern, wie beispielsweise Verkehrsschildern oder Lebensmittelkennzeichnungen, klappt das gut. Sobald mal jedoch einen ganzen Satz übersetzen will, muss man ein Foto machen – die ‚Live-Übersetzung‘ wackelt ansonsten zu sehr. Auch hier hat Microsoft Translate dann optisch die Nase vorne.
  • Großer Pluspunkt: Microsoft bietet eine Safari-Erweiterung an, die Webartikel mit nur einem Fingerzeig in eine vorausgewählte Sprache übersetzt.
  • Beide Apps lesen euch für die richtige Aussprache jeden übersetzten Text vor. Obendrein gibt es eine Vollbilddarstellung um jemanden die übersetzte Frage oder Antwort direkt unter die Nase zu halten.
  • Keine der beiden Apps bietet bislang eine eigene iMessage-App an. Für flinke Übersetzungen während eines Chats muss man die App wechseln. Microsoft baut jedoch eine eigene Plattform für (Gruppen‑)Unterhaltungen in verschiedenen Sprachen. Das Video wirkt ungewollt lustig, aber die Idee ist klasse.

Video

  • Thema: Apple Watch. Microsoft Translate hat eine App auf der Uhr; Google nicht. Mit einem Force Touch aufs Watch-Display ändert man die Sprache in denen Übersetzungen stattfinden sollen.

Die tatsächliche Qualität der Übersetzungen beider Anbieter lässt sich schwierig gegenüberstellen. Es läuft wohl auf einen Selbsttest heraus.

Eine (neue) Möglichkeit Übersetzungen doppelt zu überprüfen, ist übrigens Boomerang (Laden):

Boomerang leverages Google Translate to provide translations between over 100 languages. Translating isn’t always perfect though, and can lead to embarrassment. To help avoid this, Boomerang translates from one language to another and then back again so that you can verify the translation is what you intended.

Illuminated Bits

„How to shoot on iPhone 7“

16 verdammt aufwendig produzierte Mini-Tutorials.

#053 – Gyroscope

Beim Schlagwort ‚Fitness-Tracker‘ denke ich zuerst an die Apple Watch oder ein Fitbit-Armband. Wenn man aber zwei Sekunden länger darüber nachdenkt, fällt auf wie viele Gesundheits- und Aktivitätsdaten schon das iPhone alleine erfasst – über den M10 Motion Coprozessor, über Ortsdaten sowie Apps, die eure Schlafzeiten und die tägliche Koffein-Dosis aufzeichnen.

Um diese Körperwerte zu visualisieren, einander gegenüberzustellen und daraus Rückschlüsse auf den eigenen Körper zu ziehen, benutze ich seit einem halben Jahr die hübschen Gyroscope-Grafiken. Heute möchte ich ein erstes Zwischenfazit ziehen.

Hier die 30-Sekunden-Vorschau zur sechsminütigen Episode:


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Alle Infos und die Möglichkeit dabei zu sein, findet ihr unter iPhoneBlog.one.

iOS-Software-Update bei iPhone-Ersteinrichtung

Stellt euch das folgende Szenario vor: Ihr shoppt ein neues iPhone und plant ein bestehendes iCloud-Backup einspielen. Damit das funktioniert, hat idealerweise die neuste iOS-Version dieses iCloud-Backup angelegt. Sollte ihr noch nicht Apples letztes OS-Update aufs alte Telefon gespielt haben, würde ich unbedingt dazu raten bevor ihr ein damit erstelltes iCloud-Backup an ein neues Gerät übergebt.

Soweit, so machbar. Es gibt jedoch einen Spezialfall.

Sollte das neue iPhone, das ihr frisch aus der Schachtel schält, mit einer älteren iOS-Version ausgeliefert worden sein, klappt es nicht euer Backup dort aufzuspielen. Beispiel: Ein iPhone mit iOS 10.3 kann nicht mit einem iCloud-Backup eingerichtet werden, dass auf einem iPhone mit iOS 10.3.1 angelegt wurde.

Die Wahrscheinlichkeit ein nigelnagelneues iPhone auszupacken, und dort nicht die derzeit aktuellste iOS-Version vorzufinden, kann ich nicht einschätzen. Die Chance ein solches Telefon zu erhalten, hängt primär davon ab wie lange das besagte Gerät schon in einem Ladengeschäft stand und wie häufig Apple (Bugfix‑)Updates ausliefert.

Mit absoluter Gewissheit kann ich jedoch behaupten, dass eine solche Situation in den vergangenen Jahren äußerst unbefriedigend war, weil es keinen unkomplizierten Weg gab das iPhone zu aktualisieren.

Der offizielle Workaround lautet: Spielt das iPhone als neues Gerät auf, überspringt die iCloud-Account-Einrichtung, stoßt das Software-Update an und setzt das Telefon im Anschluss komplett zurück. Technisch ist das nachvollziehbar; als Kunde und Kundin schüttelt man aber nur den Kopf.

Heute habe ich das erste Mal erlebt, dass mir während der Ersteinrichtung ein Betriebssystem-Update angeboten wurde. Das iPhone 7 – verschweißt in Plastikfolie – kam mit iOS 10.3. Das iCloud-Backup, dass das ältere iPhone mit der neueren iOS-Version 10.3.1 angefertigt hatte, wollte das neue Telefon nicht annehmen, bot mir aber direkt während des Setups an das aktuellste iOS-Update herunterzuladen und aufzuspielen.

Ich konnte nicht herausfinden wann der Setup-Assistent diese Erweiterung erhielt. Dieses Support-Dokument lässt aber vermuten, dass die Möglichkeit bereits über ein Jahr besteht.

Beim Versuch der Wiederherstellung aus einem Backup erhalten Sie womöglich die Meldung, dass für Ihr iCloud-Backup ein iOS-Update erforderlich ist oder dass Ihr iTunes-Backup nicht wiederhergestellt werden kann, da die Software zu alt ist.

Wenn Sie im Systemassistenten aufgefordert werden, Ihre Software zu aktualisieren, tun Sie dies bitte.

Neuere iOS-Version für die Wiederherstellung aus einem iTunes- oder iCloud-Backup erforderlich

(Außerdem ziemlich neu: Bezieht ihr mit unterschiedlichen Apple IDs Software aus dem App Store, fragt der iOS-Setup-Assistent inzwischen direkt bei dem iCloud-Backup-Setup für alle diese Konten das jeweilige Passwort ab. Zuvor ließ euch iOS gegen die Wand rennen: Die Wiederherstellung der Apps aus den anderen Konten scheiterte ohne sinnvolle Fehlermeldung – obwohl nur einmal die Eingabe das App-Store-Passwort abgenickt werden wollte.)