„Google brings Content Credentials to phones for the first time“

A young woman resting her head on her arms, outside of a car, with her eyes closed, and a clear blue sky visible.

via blog.google.com

C2PA on a phone is a substantial step for content authenticity, especially as mobile photography adopts an increasing number of AI-powered features, some of which are applied automatically when you take the photo. Phones also come with a litany of accessible, easy-to-use AI editing tools. Google was already adding a metadata flag if you used AI on your photos, but now it will add that information from when the image is created. That makes it easy to show that your photo doesn’t use AI, with an auditable path back to when it was taken, which is just as important.

Abby Ferguson | DPReview

Ich bleibe skeptisch, dass die Initiative überhaupt abhebt, würde hier aber gerne falsch liegen. An Fahrt gewinnen würde der Herkunftsnachweis für Fotos, wenn die großen Smartphone-Hersteller mitspielen – namentlich Apple.

Allerdings muss man differenzieren: Ein solches „Echtheitssiegel“ ist eine Hilfe für (Nachrichten-)Redaktionen, löst aber nicht das Problem der Fake News in den mit AI-Slop gefluteten Sozialen Netzwerken.

Täte es Apple aber weh, alle Bearbeitungen der iPhone-Fotos in den Metadaten zu dokumentieren? Sicherlich nicht. Man könnte Google hier folgen, die die „Content Credentials“ bereits in ihrer Foto-App anzeigen.

Podcast App: Updates

In zwei Tagen läuft mein Jahresabo für Castro aus; erstmals seit 2018. Das fühlt sich komisch an, obwohl Queue schon seit letztem Jahr meine erste Anlaufstelle für alle Podcasts war.

Nun spielt Updates als neuer Podcast-Player auf – skandinavisch minimalistisch. Die schwedische App drückt mit ihrer simplen Liste aus neuen Episoden direkt alle (meine) richtigen Buttons.

A hand holding a smartphone displaying a podcast titled "Dithering" with a thumbnail of airplanes on a black stripe. The podcast is from August 19, 2025, about Ikea and Intel, with playback controls and time displayed.

Keine Playlisten, keine Kollektionen und allem voran keine Empfehlungen: Der Zugang zum weltweiten Podcastverzeichnis ist auf ein winziges Plus-Symbol reduziert. So gehört sich das! Updates geht ohnehin davon aus, dass ihr hier eure eigene OPML-Datei mitbringt.

Podcasts streamen; ein Download startet nur auf expliziten Wunsch. Das macht die App absolut leichtgewichtig. Installiert ihr sie etwa auf eurem Zweitgerät – etwa einem iPad – sind über iCloud direkt alle Abos und Abspielstände vorhanden – keine Verwaltung, keine Sortierung.

Die direkte Anwahl von Kapitelmarken empfinde ich noch als holprig; visuell gefallen mir im Moment nicht die Buttons, die sich hinter den Wischgesten in der Hauptansicht verstecken.

Außerdem fehlt mir ein einfaches Icon für den Sperrbildschirm. Das ist unerwartet, weil Updates bereits die weitaus schwierigere Aufgabe gemeistert hat: ein hübsches Logo zu erstellen.

Nun gut, die Anwendung ist erst vier Monate alt. Sie ist quasi noch ein Podcast-Player-Praktikant. Man merkt ihr jedoch an, dass hier jemand eine Software für sich selbst baut. Anders ist es nicht zu erklären, weshalb coole Funktionen wie „per-podcast speed“ oder „no lockscreen scrubbing“ bereits integriert wurden.

Solltet ihr euch einmal in der Wiedergabe verspulen, gibt es einen Knopf, um mühelos zur letzten Position zurückzuspringen.

Alle meine privaten und (Passwort-)geschützten Feeds funktionieren einwandfrei. Die Shownotes sind leicht zu erreichen und gelungen formatiert.

Deshalb kann ich es nicht anders sagen: Updates bildet gerade meine sich wandelnden Bedürfnisse an das Medium Podcasts exzellent ab. Sorry, aber hier müsst ihr unbedingt einmal selbst eure Kopfhörer einstöpseln!

Vert.sh – lokale Dateikonvertierung im Browser

A hand holds a smartphone displaying the "VERT" file converter app interface, with a pink UI, upload button, and text promoting its image, audio, and document conversion capabilities, highlighting device-based processing and no file size limits.

All image, audio, and document processing is done on your device. Videos are converted on our lightning-fast servers. No file size limit, no ads, and completely open source.

Vert.sh

Ihr wisst schon, für eure (versteckte) Homescreen-Seite, auf der ihr Progressive-Web-Apps sammelt.

„Meta inflated ad performance and bypassed Apple’s privacy rules, tribunal hears“

Close-up of a smartphone screen displaying privacy settings, with "Tracking" header, "Allow Apps to Request to Track" toggle, and explanatory text about app tracking. The time is displayed as 15.20 at the top left.

Meta also secretly linked user data with other information to track users’ activity on other websites without their permission — despite Apple in 2021 introducing measures explicitly requiring consent, according to Purkayastha’s filings.

The claims were part of an application submitted to the Central London Employment Tribunal by Purkayastha to remain an employee until his claim of unfair dismissal had been adjudicated. The former Meta product manager said he was laid off in February this year after repeatedly raising concerns internally at Meta about the practices.

Rafe Uddin | Hannah Murphy | Financial Times

Weil’s Apple nicht prüfen kann, heißt es im Pop-up „Ask App Not to Track“. Federighi erklärte den Wortlaut hier:

There are other techniques that developers over time have developed like fingerprinting as a bit of cat and mouse game around other ways that an app might scheme to create a tracking identifier. And it’s a policy issue for us to say you must not do that. And so we can’t ensure at the system level that they’re not tracking. We can do so at a policy level.

Und diese „policy“ sagt: „Apps that are found to be engaging in this practice […], may be rejected from the App Store.“

Ich bin mir aber sicher, was nicht passieren wird.

Mini-OBS: Mobiles Streaming mit „Camo Studio“ vom iPad

(Vimeo / YouTube)

Noch vor Continuity Camera ermöglichte es euch Camo das iPhone als Webcam zu benutzen. Nun streamt Camo Studio mehrere Videoquellen vom iPad ins Netz – ähnlich wie Ecamm Live oder OBS.

via Rafael Zeier

#469 – 15 macOS-Apps

Auf macOS installiert man Software ohne App-Store-Zwang. Das führt nicht nur zu Software, die mehr kann, sondern generell zu mehr Anwendungen, die ansonsten auf dem Mac landen würden.

Die hier vorgestellten Apps habe ich nicht nur ausprobiert, sondern in meine Arbeit am Mac integriert.

Hier das Intro zur Episode:
iPhoneBlog #one kann man abonnieren. Alle Abonnent:innen bekommen jede Woche ein neues „Gewusst-wie”-Video, den Zugriff auf alle schon veröffentlichten Episoden und die Einladung zu einer ganz besonderen Community in einem privaten Slack-Kanal. iPhoneBlog #one ist ausschließlich von Lesern und Leserinnen finanziert und unterstützt direkt das iPhoneBlog.

Play & Pause: Die iPhone-Audiowiedergabe mit der Apple Watch steuern

Über die Uhr steuere ich häufig die Audiowiedergabe des iPhones – von Podcast bis Musik. Die dafür wichtigste Apple-Watch-Einstellung findet sich unter ➝ Allgemein ➝ „Zur Uhr zurück“ – wie ihr bereits wisst.

Wenn eine App keine eigene Watch-Anwendung hat, konfiguriert ihr die „Now Playing“-App. Hier ist es mir wichtig, dass die App dauerhaft geöffnet bleibt, respektive immer wieder aufspringt, solange Audio spielt. Nur so habe ich schnellen Zugriff und kann etwa die hervorragende Doppeltipp-Geste für Play/Pause benutzen.

Verlässt man die „Now Playing“-App, öffnet die Watch sie zwar automatisch wieder – allerdings nur solange der Podcast läuft und nicht augenblicklich. Darauf möchte man eventuell nicht warten, wenn die nächste Podcastwerbung zu überspringen ist.

Um also schnell zur Steuerung zurückzukehren, gibt es mehrere Möglichkeiten:

  • Den App-Umschalter über einen doppelten Klick auf die Digital Crown bemühen.
  • Die App in der Listen- und Bienenwaben-Ansicht zu finden.
  • Das Mini-Icon am oberen Zifferblatt-Rand zu treffen.
  • Sich mit der Now Playing Plus-Komplikation zu behelfen.
  • Die Live-Aktivitäten im „Smart Stack“ zu öffnen.

Viermal dürft ihr raten, was am zuverlässigsten und schnellsten für mich funktioniert …

Silver Apple Watch Ultra displaying the time (21:49), date (Monday, August 18), and a paused podcast episode of "Marc Maron How," with a beige and colorful sport loop band against a dark, blurred background.

Es ist der Smart-Stapel, keine Überraschung. Mein Tipp dazu: Macht euch einmal die Mühe, alle anderen Apps, die ihr dort nicht sehen wollt, explizit auszuklammern – weil’s so übersichtlicher bleibt.

Installiert über die Dateien-App: ein Game Boy Emulator fürs Playdate

A yellow handheld gaming console displaying a black and white image of Super Mario Bros gameplay, with a yellow cross-shaped directional pad, "B" and "A" buttons, and a connecting strap visible, placed on a white surface with a partially visible laptop in the background.

A full-speed Game Boy emulator for Playdate. CrankBoy is a fork of PlayGB and based on Peanut-GB, a header-only C Game Boy emulator by deltabeard.

CrankBoy via Brendon Bigley | Wavelengths

Ein leistungsfähiger Game-Boy-Emulator ist eine exzellente Ergänzung zum weiterhin wachsenden (und allem voran hervorragenden) Spieleportfolio für das Playdate – ich habe Season 2 etwa sehr genossen.

Die Installation der nur 400 KB großen Software über die Dateien-App des iPads ist quasi nicht schwieriger, als ein USB-Kabel einzustecken.

Das ist in erster Linie natürlich Panic und Sideloading zu verdanken – auch wenn Apples Dateiverwaltung dafür fundamental ist.

Gefühlt bleibt diese Software unterschätzt – zumindest bei einem technikaffinen Publikum, zu dem ich mich auch zähle. Mein erster Gedanke beim Aufrufen der GitHub-Seite war: „Das installierst du, wenn du im Büro am Mac sitzt.“

Das ist natürlich Quatsch, weil ich täglich mit Files arbeite und seinen Funktionsumfang kenne. Ich glaube, das Gefühl stammt aus der „What‘s a computer“-Zeit. Hätte das iPad den Mac ersetzt, hätte es tiefen Zugriff ins Dateisystem und eine Dateien-App mit allerlei Legacy-Funktionalität benötigt.

Files ist kein Finder, und ich weiß nicht, ob das unter den geänderten Voraussetzungen heute noch sein Vorbild sein sollte. Zu den anhaltenden Mankos gehört jedoch der Umgang mit großen Dateien, die fehlende Integration von Quick-Actions/Shortcuts sowie die mangelnde Zuverlässigkeit bei der Anbindung von anderen Speicherplatz-Diensten.

Alle (meine) anderen Tätigkeiten erfüllt die Dateibaum-App jedoch mühelos und ihre bevorstehenden Neuerungen im iPadOS-26-Jahr werten diese tägliche Nutzung noch einmal deutlich auf.

iPadOS 26 kommt mit leistungsstarken neuen Möglichkeiten, um Dateien zu verwalten, zu öffnen und zu bearbeiten. Eine verbesserte Dateien App mit einer aktualisierten Listenansicht erlaubt es Nutzer:innen, in anpassbaren Spalten und reduzierbaren Ordnern mehr Details zu ihren Dokumenten zu sehen. Um Ordner einfacher und schneller zu finden, bietet Dateien auch Optionen zum Anpassen von Ordnern wie eigene Farben, Symbole und Emojis, die geräteübergreifend synchronisiert werden. Für einen schnelleren Zugriff kann man ab sofort auch beliebige Ordner aus der Dateien App direkt ins Dock bewegen. Darüber hinaus können Nutzer:innen zum Öffnen von bestimmten Dateien oder Dateitypen eine App als Standard festlegen.

Apple.com