iOS-Grundlagen #014 – Kurzbefehl spart Eingabe von langen E-Mail-Adressen

via Patrick Welker

(Vimeo / YouTube)

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„Stabilität und Performance“? iOS 9 wird mehr als das.

For 2015, iOS 9, which is codenamed Stowe (after the ski resort in Vermont), is going to include a collection of under-the-hood improvements. Sources tell us that iOS 9 engineers are putting a “huge” focus on fixing bugs, maintaining stability, and boosting performance for the new operating system, rather than solely focusing on delivering major new feature additions. Apple will also continue to make efforts to keep the size of the OS and updates manageable, especially for the many millions of iOS device owners with 16 GB devices.

Mark Gurman | 9to5Mac

Zwei Stunden später steht iOS 8.3 für registrierte Entwickler zum Download und iOS 8.4, Projektname Copper (benannt nach dem Skigebiet in Colorado), ist für einen Releasetermin „nach der Apple Watch“ im Gespräch. Nicht zu vergessen: Erst letzte Woche erschien eine neue Beta von 8.2.

Das mag alles gar nichts bedeuteten und lediglich den Weg zu iOS 9 aufzeigen, so wie wir ihn klassisch in den letzten Jahren erlebten. Andererseits besteht die iOS-Landschaft nicht mehr nur aus einem iPhone und einem iPad. Wir sind bei diversen Gerätegrößen angelangt (dessen Software sich unterscheidet), einem Apple TV, der möglicherweise eine zentrale Rolle für HomeKit einnimmt, einer Apple Watch, einem möglichen iPad Pro sowie dem geräteübergreifenden Apple Pay und Health. Ein jährlicher Rundumschlag, der in den letzten Jahren immer an den Hardware-Zyklus gebunden war (egal ob iOS fertig war oder nicht), scheint nicht mehr effizient.

Ich bin mir sicher, dass wir langfristig immer auf eine einheitliche iOS-Versionen blicken. Die Zeiten, in denen Apple jedoch jedes Jahr nur eine große iOS-Version für alle Geräte vorstellte und dann auslieferte, scheinen alleine aufgrund der Produktvielfalt vorbei. Das würde auch den Fokus „auf Stabilität und Performance“ von iOS 9 erklären, wenn dieser Release in erster Linie die unterhalb des Jahres entwickelten Features der Punkt-Generationen zusammenführt.

IPhoneBlog de Beta Final

Quelle: Will Hains

Mit dem Schwerpunkt Fehlerbehebungen fällt schnell der Begriff ‚Schneeleopard-Jahr‘. iOS 6 war für mich damals bereits ein geeigneter Kandidat, der eine Tick-Tock-Strategie (Tock = neue Features, Tick = Verfeinern), so wie Intel sie für seine Chips prägte, verdient gehabt hätte. Darauf folgten iOS 7 mit einem fundamentalen Design-Umschwung sowie iOS 8, das unter der Haube komplett umräumte. Beide Versionen verstärkten das Verlangen nach einer verfeinerten Ausarbeitung der neuen Features. Apples letzter Herbst-Release hat so viele (notwendige) Baustellen eröffnet, dass in den letzten Monaten die Priorisierung in Frage gezogen wurde.

Das Problem ist mittlerweile jedoch nicht mehr, das Apple sich kein ‚Snow Leopard‘- Jahr einräumt, sondern das iOS dem jährlichen Zyklus entwachsen ist. Mac OS 10.6, die besagte ‚Schnee Leopard‘-Veröffentlichung, war ebenfalls kein Pause-Jahr, sondern legte die wesentlichen Grundsteine, die in den darauf folgenden Jahren nötig waren. Viele der damals angegangenen Technologie waren keine Feature-Elfmeter, die sich leicht verkaufen lassen. Apple berücksichtigte dies in seiner Vermarktung, beispielsweise durch den erstmals signifikant günstigen Preis.

Apple arbeitet nicht wie andere Firmen, die ein technisches Leistungsspektrum abstecken, es umsetzen und dann zum Marketing latschen und es verkauft haben wollen. Das Team rund um Phil Schiller ist bereits bei der Zielsetzung, Ausarbeitung und finalen Festlegung, welche Funktionen es in den nächsten Release schaffen, beteiligt.

Apples Marketing ist nicht nur ein ‚wie man es verkauft‘, sondern gleichermaßen ‚wie man es verwendet‘. Apple braucht heute nicht mehr den großen Paukenschlag, der mit einem Versionssprung einhergeht. iOS kann Funktionen über das Jahr verteilt anbieten, anstelle sie alle gleichzeitig aufzufahren (und dann in der Ausarbeitung Monate hinterherzurennen). iOS 9 könnte der erste Versuch in diese Richtung sein.

iOS-Grundlagen #013 – Bildschirmhelligkeit -1

via Justin Searls

(Vimeo / YouTube)

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‚1Writer‘ schreibt die besseren Notizen

IPhoneBlog de 1Writer

Die Lust an Notiz-Apps ist stark abhängig von persönlichen Präferenzen. Der reine Funktionsumfang ist mittlerweile fast nie mehr das Unterscheidungskriterium. Zuletzt habe ich Drafts (7.99 €; universal; App-Store-Link), Simplenote (kostenlos; universal; App-Store-Link) und Vesper (2.99 €; App-Store-Link) verwendet, immer wieder auf größere Services wie OneNote (kostenlos; App-Store-Link), Evernote (kostenlos; universal; App-Store-Link) und Quip (kostenlos; universal; App-Store-Link) zurückgegriffen oder kurze Textnotizen sogar in mächtige Schreibanwendungen wie Editorial (6.99 €; universal; App-Store-Link) und Byword (2.99 €; universal; App-Store-Link) getippt. Für die ‚Post-it‘-Disziplin besteht kein Mangel an hervorragenden Apps, sondern das Problem, die für sich richtige Software zu finden.

Eine App, die ich bislang nicht auf dem Schirm hatte, sich aber vom ersten Start an richtig anfühlt, ist 1Writer (2.99 €; universal; App-Store-Link). Ich mag das Layout mit seinem Spagat zwischen schlicht und funktionsfähig. Die zusätzliche Tastaturzeile für schnelle Markdown-Formatierungen sticht dabei besonders hervor. Dort finden sich nicht nur Formatierungshilfen, sondern auch eine linke und rechte Pfeiltaste, mit der sich die Cursor-Position korrigieren lässt.

Die Ordner-Struktur erlaubt die Trennung von digitalen Notizzetteln und (in meinem Fall) Entwürfen für Artikel. Die Suche pflügt pfeilschnell durch verknüpfte Dropbox-Ordner – auch dann wenn dort Hunderte von Dateien schlummern.

1Writer war bereits letzte Woche im Podcast meine App-Empfehlung – hier die Video-Auskopplung, und begeistert auch in der dritten Testwoche noch.

Camera Plus [Sponsor]

IPhoneBlog de Camera Plus

Camera Plus (App-Store-Link) besitzt eine Funktion, für die sich alleine bereits diese Kamera-App lohnt: ‚AirSnap‘ verbindet zwei iPhones, zwei iPads oder jeweils ein iPhone mit einem iPad, kabellos und rüstet so eines der mobilen Apple-Geräte zum Fernauslöser um – inklusive Live-Videobild. So knipsen Profis ihre Selfies (weil sie wissen, dass sie im Bild stehen).

Das zweite Gerät, der Auslöser, stellt sogar alle Kameraeinstellungen aus der Ferne ein. Das Gruppenfoto soll nun doch lieber ein Gruppenvideo werden? Zur Kamera müsst ihr dafür nicht rennen.

Camera Plus ist kein Newcomer im App Store. Nach 27 Millionen Downloads, die die App seit 2009 gesammelt hat, wählte Apple die Kamera-Software ganz frisch zu einer ihrer ‚Besten Apps aus 2014‘. Zurecht: Das Layout ist verständlich, auf Höhe der iOS-8-Zeit (Handoff, Extensions, etc.) und nicht unnötig überladen. Trotzdem bietet es ausgefeilte Filter- und Bearbeitungsmöglichkeiten. Aus jedem Menü führt euch eine kurze Schüttelgeste zurück in den Aufnahme-Mode. Das ist simple wie brilliant.

Natürlich hat Camera Plus deutschsprachige Menüs und funktioniert als Universal-App gleichermaßen auf iPhone wie iPad – und ist deshalb aus dem Stand heraus ‚AirSnap-fähig‘.

Fotos und Videos sagen oft mehr als Worte. Schaut mal bei Global Delight vorbei, die verstehen es ihre famose App in Szene zu setzen.

Werbung: „Make Music with iPad“

Nicht meine Musik, aber gutes Marketing.

iOS-Grundlagen #012 – Safari: Webseiten durchsuchen

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KW06 — so wie sie hier nicht stattfand

IPhoneBlog de So wie sie hier nicht stattfand

What you need to know about Photos for OS X

Our long national iCloud photo-syncing nightmare is almost over: Apple’s put out some new information about Photos for Mac, OS X Yosemite’s official successor to iPhoto, and released an early private beta inside OS X 10.10.3 for developers.

Photos hinterlässt einen exzellenter Ersteindruck. Nicht weil es fertig wäre, sondern weil die Schwerpunkte auf Geschwindigkeit und Übersichtlichkeit richtig gesetzt scheinen.


Pawn Storm Update: iOS Espionage App Found

Ohne explizite Mithilfe des Nutzers, der eine Software-Installation außerhalb des App Stores (plus deren Warnung beim ersten Start) abnickt, geht auch hier nichts. Ich bin weiterhin der Meinung, dass eine in den Einstellungen vergrabene Option, die man vor der Verwendung von Enterprise-Zertifikaten aktivieren muss, bereits großen Schaden unterbinden würde.

Apropos Schaden: Das kürzlich veröffentlichte iOS 8.1.3 schließt mehrere signifikante Sicherheitslücken. Eine davon ließ beispielsweise zu, eine Enterprise-App auch ohne vorangestellte Nachfrage zu starten.


Paper makes iPad drawing tools free as it seeks to sell more Pencils

FiftyThree isn’t ruling out the option of introducing new paid tools and features as it continues to build out Paper, saying that „the in-app purchase model has worked really well.“ For now, though, the company’s focus is on attracting more users to Pencil and Mix, with Paper serving as the application showcasing their appeal.

FiftyThree ist auf Wachstum aus. Paper (kostenlos; App-Store-Link) soll nun tiefere Wurzeln im Geschäfts- und Bildungsumfeld schlagen. Der abermalige Wandel – nach Book, Pencil und Mix, zeigt die Freude zum Experiment des Teams, das drei Ex-Microsoft-Angestellte im Jahr 2011 gründeten.


Swatch Plans Smartwatch to Compete With Apple Watch’s Debut

Swatch Group AG plans to start selling a smartwatch within the next three months, potentially pitting the Swiss maker of colorful plastic timepieces against the debut of the Apple Watch.

Ein genereller Erfolg der Smartwatch ist keinesfalls vorprogrammiert (auch wenn Apple für seine ‚Watch‘ auffällig viel Zuversicht ausstrahlt). Eine Wischiwaschi-Ankündigung, wie diese hier von Swatch, sagt über das Unternehmen aus der Schweiz aber deutlich, das man in dieser Kategorie nicht mitreden wird.