iOS-Grundlagen #008 – Statusleiste antippen um nach oben zu scrollen

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Im Prinzessin-Leia-Style: die Parrot Zik 2.0

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Alles was ich vor einem Jahr über den Parrot Zik schrieb, gilt so auch heute noch für den Zik 2.0 (zirka 350 €; Affiliate-Link). Der französische Hersteller treibt sein Kopfhörer-Konzept im bekannten Stil voran. Nach meinem Teaser-Video im Dezember erspare ich mir deshalb hier erneut die Idee, die hinter den Kopfhörern steckt, zu erklären und verweise auf den alten Artikel. So können wir ohne Umschweife direkt mit der Neuauflage einsteigen.

Software

Bis Firmware-Version 2.0.5, die erst Anfang Januar 2015 erschien, war der neue Franzose nicht testfähig. Grundlegende Funktionen, wie beispielsweise die Geräuschkontrolle, die Deaktivierung des Anwesenheitssensors oder der automatische Aufbau der Bluetooth-Verbindung funktionierten (bei mir im Zusammenspiel mit der iOS 8.2 Beta) nicht. Diese Probleme sind nun ausnahmslos behoben. Der holprige Verkaufsstart beweist so einmal mehr wie wichtig die Software-Komponente beim Bluetooth-Kopfhörer ist. Und die App von Parrot ist dafür ein echter Vorzeigekandidat (kostenlos; App-Store-Link).

Version 2 ist modern, bietet herunterladbare Sound-Profile von mehreren Künstlern an (Richard Dorfmeister, DJ Jazzy Jeff, Andrew Watt, etc.) und unterdrückt Umgebungsgeräusche jetzt in Abstufungen. Im Flugzeug könnt ihr euch so komplett von der Umgebung abnabeln1; auf der Straße bleiben Umgebungsgeräusche hörbar um beispielsweise nicht überfahren zu werden oder angenehm zu telefonieren – sogar mit ‚HD Voice‘. Der Kopfhörer kündigt obendrein den Namen des Anrufers per Sprachausgabe an bevor ihr das Gespräch annehmt. Dafür kann die App Sprachpakete nachladen. Die Ansage der Namen findet jedoch nur statt, wenn ihr über Mobilfunk angerufen werdet; einen FaceTime-Anruf, der dem gleichen Kontakt zugeordnet ist, ignoriert der Kopfhörer für die Ansage (aus mir nicht nachvollziehbaren Gründen).

Apropos Anruf: Durch einen langen Fingerzeig auf das kapazitive Touch-Bedienfeld ruft der Zik 2.0 die iOS-Sprachassistentin Siri auf. Das erste Zik-Modell kennt diese Funktion nicht.

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Hardware

Der Zik 2.0 ist ungefähr doppelt so schwer wie ein iPhone 6, aber eine Spur leichter als das alte Model. Durch den neuen Schnitt fühlt sich der Sitz wesentlich kompakter über den Ohren an. Der komplette Lederbezug ist hochwerter als das matte Plastik zuvor. Der Zik kuschelt sich ohne Frage leichter an die Ohren und bringt weniger Unwucht als sein älterer Bruder mit. Simple gesagt: Er ist deutlich weniger spürbar (und Besitzer der Vorgängerversion wissen, dass der Tragekomfort für seine durchaus wuchtigen Abmessungen bereits zuvor exzellent war).

Das stoffumspannte Kabel, das dem iPhone seine Klänge ohne drahtlose Verbindung entlockt, hatte ich abseits dieses Tests nie in Verwendung. Trotzdem trägt es zum positiven Gesamteindruck bei, der dem Kopfhörer insgesamt anhängt. Hier knirscht kein Bügel, hier klackert kein Magnetdeckel (der die herausnehmbare Batterie2 verdeckt). Der Kopfhörer lässt sich nicht zusammenfalten wie einige Konkurrenten und besitzt dadurch weniger Federn, die quietschen, ausleiern oder überspannt werden können. Der Bügel ist flauschig gepolstert – flauschiger als sein Vorgänger und in der Praxis absolut verwindungssteif. Die eierförmigen Ohrmuscheln sehen nicht nur eleganter aus, sondern fühlen sich auch so an (weil sie sich in diverse Richtungen verdrehen können).

Einziger Makel: Die Position des Einschaltknopfs hat sich geändert. Ich schalte Modell 2.0 nun öfters aus Versehen aus. Um den Kopfhörer nämlich zurechtzurücken, aber nicht das Touch-Feld zu berühren (und damit die Wiedergabe beispielsweise zu stoppen), umgreift man die Ohrmuschel und kommt so hin und wieder auf den Power-Button. Mir passiert genau das, auch nach gut 1.5 Monaten, noch recht häufig.

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Klang

Es gibt bekanntlich nicht den perfekten Klang; es gibt Klangprofile, die man persönlich als angenehm empfindet. Der Zik 2.0 stopft dafür so viele unterschiedliche Einstellungen in seine App, dass man fast das Gefühlt hat, er hätte in diesem Bereich aufzuholen. Ganz ehrlich: Ich bin mit den manuellen Einstellungen überfordert und greife deshalb zu den vorgefertigten Profilen, die sich kostenlos herunterladen lassen. Je nach Musikrichtung stellen diese Voreinstellungen den Sound komplett auf den Kopf. Selbst für das ungeschulte Ohr lohnt es sich hier durchzuprobieren.

Alle meine Podcasts laufen über den Parrot, weil ich diese Audiodateien ausschließlich am iPhone konsumiere. Eine passende Einstellung ist für diese Dateien nicht schwierig zu finden, aber sie ist verdammt wichtig3.

Nettes Detail: Der Kopfhörer merkt sich seine Einstellungen auch beim Gerätewechsel oder im Flugzeug-Mode. Verwendet ihr beispielsweise ein Smartphone für das es die Parrot-App nicht gibt, lassen sich die Einstellungen am iPhone vornehmen und werden bei der Soundausgabe auf dem zweiten Geräte beachtet.

Apropos zweites Gerät: Der Zik koppelt sich mit mehreren iPhones und iPads, die ihm Musik vorspielen, funktioniert gleichzeitig aber nur mit einer Musikschleuder. Das ist anstrengend wenn ihr häufig zwischen iPhone und iPad wechselt, weil sich der Parrot das zuletzt verbundene Bluetooth-Gerät greift. Um zu wechseln, muss das Bluetooth des vorher verbundenen Gerätes deaktiviert werden.

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Verdict

Der Parrot Zik 2 ist ein signifikantes Update gegenüber seinem Vorgänger, rechtfertigt aber nicht die Neuanschaffung für Besitzer von Version 1. Wer unvorbelastet zuschlägt (oder seine alte Ausführung noch gewinnbringend verkauft), bekommt jedoch mit den Klangprofilen, der Option für die Abschaltung vom Anwesenheitssensor und der adaptiven Geräuschunterdrückung ein sinnvoll weiterentwickeltes Gerät, das seinen (hohen) Preis wert ist.

Der ZIK 2.0 ist zirka 100 Euro teurer als sein Vorgänger, der sich, wie erwähnt, auch heute noch extrem gut schlägt. Das signalisiert mir die Langlebigkeit, die Parrot seinen Kopfhörern zuspricht. Klar ist jedoch auch: Von nun an steht der ZIK 2.0 im Fokus. Schon jetzt bedient die ZIK-Software ausschließlich das neue Modell. Schon deshalb würde ich heute nicht mehr zu Version 1 greifen (außer man bekommt den Kopfhörer zu einem wirklich guten Preis).


  1. Acht Mikrofone analysieren und filtern die Umgebungsgeräusche. 
  2. Die kabellose Akkulaufzeit beträgt bei mir zirka fünf Stunden (Parrot gibt offiziell sechs Stunden an). Per Kabel verdreifacht sich die Wiedergabezeit. 
  3. Trotz fehlendem aptX-Codec kann ich keinen Qualitätsunterschied zwischen der Bluetooth- und Kabelverbindung ausmachen. Auch Spiele und Filme laufen in meinen Tests (lippen‑)synchron. 

iOS-Grundlagen #007 – Texteingabe für Sonderzeichen, Nummern- und Symboltasten

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Insert Moin #1202: Shadowmatic

Video

Ich habe fremdgecastet. Es ging um Shadowmatic (2.99 €; universal; App-Store-Link). Hier könnt ihr in die Podcast-Episode reinhören.

Der PonoPlayer, das letzte Einhorn.

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„You know how every once in a while you buy the $40 bottle of wine instead of the $8 one, thinking you’re gonna have a special dinner or something?“ Senior Reviews Editor Lee Hutchinson wrote over instant message. „And you get home, and you make the salmon or the pasta or whatever and you light the candles? And you pour the wine, swirl it like they do in Sideways so that it looks like you know what you’re doing… you bring it to your lips and after smelling it—it smells like wine—you have a sip? And it’s like… yeah, I guess this tastes good or something, but really it just tastes like wine?

„The Pono Player is kinda like that, but for music.“

Sam Machkovech | Ars Technica

Der Hype um Neil Youngs Kickstarter fand 18.220 Unterstützer, die zusammen über 6 Millionen US-Dollar vorschossen. Ein PonoPlayer kostet im Verkauf aktuell 400 US-Dollar und er erscheint zu einer Zeit, in der Apple seine iPods erstmals nicht mehr in den Quartalszahlen separat ausweist. Die letzte Angabe stammt aus den Q4/2014-Zahlen, die der tragbaren Jukebox noch 2.6 Millionen neue Interessenten attestierte – mit einer (wahrscheinlich) deutlichen iPod-touch-Dominanz.

In eine solche Liebhaberkategorie lässt sich auch der PonoPlayer stecken, der nicht aufgrund seiner Qualität ein absolutes Nischenprodukt bleibt, sondern aufgrund seines Konzeptes. Egal wie man zum Thema ‚HD Audio‘ steht („Neil Young’s PonoPlayer: The Emperor Has No Clothes“), „der beste Musikplayer ist gerade der, den man dabei hat.“ Für die nächsten Jahre besetzt diese Position das Telefon, inklusive Apps und Musik-Streamingdiensten. Die Zeit von iPods, und anderen MP3-Playern, ist vorbei. Deutlicher als heute, wird das nicht mehr.

iOS-Grundlagen #006 – Geführter Zugriff

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  1. Es gelten die allgemeinen Teilnahmebedingungen

iOS-Grundlagen #005 – Foto: Serienbildaufnahmen

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